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dr. bahnsinn

Verkehrsminister

Registrierungsdatum: 15. April 2007

Beiträge: 28 367

Wohnort: Wien

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Donnerstag, 2. März 2017, 20:52

Und nun ist er fertig:

Neue U-Bahn-Wartungshalle in Betrieb

Einen neuen Betriebsbahnhof haben die Wiener Linien bei der Endstation der U4 in Heiligenstadt eingerichtet. Züge der U-Bahnlinien U1 und U4 werden dort rund um die Uhr gewartet.

In einem halben Jahr, am 2. September, wird die U1-Verlängerung in Favoriten eröffnet. Die Arbeiten laufen nicht nur an der neuen Strecke und in den neuen Stationen auf Hochtouren - mehr dazu in Erste Testfahrt der U1 nach Oberlaa. In den neuen Hallen des Betriebsbahnhofs Heiligenstadt sind Mitarbeiter der Wiener Linien in den neuen Hallen im Einsatz.

Jeder Zug wird alle vier Wochen geprüft

Gesetzlich vorgeschrieben ist die Wartung der U-Bahn-Garnituren alle 48 Wochen., geprüft wird aber alle vier Wochen, so Thomas Weber von den Wiener Linien: „Im Vier-Wochen-Rhythmus überprüfen wir die Sicherheitseinrichtungen des Fahrzeugs. Das beginnt bei den Bremsen, geht über die Türen bis zu den Scheinwerfern.“ Bei den Türen wird auch im Inneren gearbeitet, wenn etwa die Schließkräfte und Schließzeiten überprüft werden.

Der Betriebsbahnhof umfasst unter anderem zwei Dachrevisionshallen, in denen Wartungsarbeiten an den Dächern der Garnituren durchgeführt werden. Die sogenannte Unterflurdrehbank-Halle erleichtert Arbeiten an den Rädern.

Vorerst nur U4-Garnituren

Gewartet und repariert werden vorerst Garnituren der Linie U4, die immer wieder von Störungen betroffen ist, aber „statistisch gesehen ist die Linie U4 genauso störungsanfällig wie die Linie U1, 2 oder 3 - da ändert sich nichts. Es arbeiten die selben Mitarbeiter an den selben Fahrzeugen mit den selben Inspektionsintervallen“, so Weber.

Ein Vorteil der neuen Halle liegt laut Weber in der schnelleren Reaktionszeit, denn das Fahrzeug könne im Fall eines Defekts schneller von der Strecke gebracht werden und es könne auch schneller ein neues Fahrzeug bereitgestellt werden. Prinzipiell soll dies natürlich möglichst selten passieren, sowohl bei der U4 als auch bei der U1. Dort werden auf der verlängerten Strecke ab Herbst in der Hauptverkehrszeit 31 Garnituren unterwegs sein - und damit sechs mehr als derzeit.


ORF Wien mit Fotogalerie.