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grubenhunt

Inspektor

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21

Sonntag, 19. März 2017, 22:42

ah.... früher ist man gefahren, heute muss man selber gehen, das nennt man technischen Fortschritt...

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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22

Sonntag, 19. März 2017, 22:58

ah.... früher ist man gefahren, heute muss man selber gehen, das nennt man technischen Fortschritt...

Ja schon, aber dafür kann man das Bauwerk rund um die Uhr benutzen.

grubenhunt

Inspektor

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23

Sonntag, 19. März 2017, 22:59

Zitat

1. Um welches Fahrzeug handelt es sich?


um die Strausseefähre


Zitat

2. Mittlerweile stellt es eine absolute Rarität dar. Weshalb?


Sie ist die letzte Oberleitungsfähre Deutschlands



Zitat

3. In welchem Land und in welcher Stadt ist es zu finden?


Brandenburg, Strausberg




Zitat

4. In der Stadt, in der es verkehrt, gab es über mehrere Jahrzehnte hinweg eine wichtige Einrichtung, die normalerweise in einer Stadt ihrer Größenordnung und ihrer Bedeutung nicht zu finden ist. Um welche Einrichtung handelte es sich?


Das Ministerium für nationale Verteidigung (DDR)

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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24

Sonntag, 19. März 2017, 23:29

Alles richtig! Ich gratuliere zur Lösung des Rätsels. Natürlich auch KFNB X, der schon vorab durch Andeutungen kundgetan hat, wonach gesucht wurde.

Jetzt ist es nur noch Formsache, bis die Zusatzfragen beantwortet sind, die ich hier noch einmal wiederhole:

Zitat

1. Wer war diese Persönlichkeit?
2. Wo befindet sich dieses Gebäude und wie heißt es?

Nach der Lösung gibt es auch Informationen zum 2014 eingestellten Fahrzeug. Über die erfragte Persönlichkeit brauche ich nichts schreiben, denn die kennt eh jeder.*) Zumindest seinen berühmtesten Spruch.

*) Wenn man einmal weiß, um wen es sich handelt. :D

Schienenradler

Bahnstreckenfan

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25

Montag, 20. März 2017, 07:07

Zitat


Nach der Lösung gibt es auch Informationen zum 2014 eingestellten Fahrzeug. Über die erfragte Persönlichkeit brauche ich nichts schreiben, denn die kennt eh jeder.*) Zumindest seinen berühmtesten Spruch.


Leck mich am A., ich komm nicht drauf ;-)

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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26

Montag, 20. März 2017, 13:11

Rätsel gelöst

Leck mich am A., ich komm nicht drauf ;-)

Richtig, aber korrekt sagte Götz von Berlichingen:

Zitat

„Er aber, sag’s ihm, er kann mich im A....e l....n!“*)
Laut J. W. von Goethe :D

Hätte es zu seinen Lebzeiten die Oberleitungsfähre Haßmersheim schon gegeben, dann hätte Götz von Berlichingen (1480 - 1562) ihr von seiner Burg Hornberg aus (im Foto unten im Hintergrund) bei ihrer Fahrt über den Neckar zuschauen können.


Foto: Google Earth/Eddi S.

Wie oben schon mehrfach erwähnt, war sie die vorletzte Oberleitungsfähre in Deutschland. Die letzte ihrer Art verkehrt nachwievor in Strausberg in Brandenburg, 35 km östlich von Berlin. Die über den Straussee verkehrende Strausseefähre ist in den Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg integriert und steht unter Denkmalschutz.

Dass ab 1956 Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) der DDR in Strausberg situiert war, ist wohl den wenigsten Nichtdeutschen bekannt. Ich vermute, dass strategische Gründe (Vermeidung der räumlichen Nähe zu Westberlin) dafür ausschlaggebend waren.

Ich bedanke mich bei allen Mitratern für ihre Beteiligung.

grubenhunt

Inspektor

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27

Montag, 20. März 2017, 20:26

das mit dem Verteidigungsministerium hatte einen anderen Grund : in Strausberg war ursprünglich der Hauptstab der "kasernierten Volkspolizei", dieser Stab (in einem ehemaligen Fliegerhorst untergebracht) wurde dann, als die NVA gegründet wurde, zum Verteidigungsministerium.

https://de.wikipedia.org/wiki/Strausberg#DDR-Zeit



wobei jetzt noch die kleine Zusatzfrage erlaubt sei, wer den mehr oder eher weniger ehrenwerten Ritter Götz von Berlichingen denn im A... l....en kann.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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28

Montag, 20. März 2017, 22:50

Zitat

das mit dem Verteidigungsministerium hatte einen anderen Grund : in Strausberg war ursprünglich der Hauptstab der "kasernierten Volkspolizei", dieser Stab (in einem ehemaligen Fliegerhorst untergebracht) wurde dann, als die NVA gegründet wurde, zum Verteidigungsministerium.

Das ist richtig, aber man hätte nach der Umwandlung von der kasernierten Volkspolizei in das Verteidigungsministerium dieses ja nach Ostberlin verlegen können, wo alle anderen Ministerien auch beheimatet waren.

Für alle, die eventuell einmal in die Gegend kommen, die etwas im Schatten von Berlin steht, ein Hinweis: Ca. 12 km östlich von Strausberg verkehrt an Wochenenden (Sa, So) und Feiertagen (heuer zwischen 29. April und 8. Oktober) die 5 km lange Buckower Kleinbahn zwischen Müncheberg an der Preußischen Ostbahn und Buckow in der Märkischen Schweiz.
1993 sind wir mit ihr gefahren, wobei sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt meine Familie die einzigen Fahrgäste waren. 1998 wurde der Regelbetrieb eingestellt. 2002 wurde die Bahn als Museumsbetrieb wiedereröffnet.

Bert Brecht und Helene Weigel verbrachten zwischen 1952 und dem Tod Bert Brechts im Jahr 1956 die Sommermonate in Buckow. Dort schrieb Brecht auch die bekannten Buckower Elegien. Das "Brecht-Weigel-Haus" ist heute ein Museum.

Zum Schluss noch eine Frage zu den auf der Buckower Kleinbahn eingesetzten Triebwagen: Wie werden diese im Volksmund genannt?