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dr. bahnsinn

Verkehrsminister

Registrierungsdatum: 15. April 2007

Beiträge: 28 065

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1

Mittwoch, 4. Januar 2012, 11:08

Gmunden: Umlandgemeinden wünschen Verlängerung der Gmundner Straßenbahn

Umlandgemeinden setzen sich für Straßenbahnverlängerung ein

GMUNDEN. Die Bürgermeister von Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt appellieren an die Verantwortlichen in Gmunden, die Straßenbahn zu verlängern. Sie sehen große Chancen in dem Projekt und würden es deshalb auch unterstützen.

„Der Lückenschluss zwischen Straßenbahn und Traunseebahn ist eine Riesenchance für uns alle“, sagt Gunter Schimpl, VP-Bürgermeister von Vorchdorf. „Es braucht jetzt eine regionale Kraftanstrengung, damit dieses Projekt verwirklicht werden kann.“ Die Marktgemeinde Vorchdorf werde es deshalb nach Kräften unterstützen. Sogar eine finanzielle Beteiligung kann Schimpl sich vorstellen.

Ähnlich sieht es sein Kirchhamer Amtskollege Hans Kronberger (VP). „Wir unterstützen die Straßenbahnverlängerung so gut wir können und in jeder Form“, sagt er. „Nicht nur Gmunden würde ja davon profitieren, sondern auch unsere Bevölkerung.“ Immerhin könnten die Menschen aus Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt dann direkt in die Gmundner Innenstadt fahren oder weiter zur Bezirkshauptmannschaft, zum Bundesgymnasium oder nahe zum Landeskrankenhaus. „Da Gmunden die Vergebührung der Parkplätze ausweitet, wird es für die Menschen aus den Umlandgemeinden interessanter“, sagt Kronberger.

Gschwandts VP-Bürgermeister Franz Wampl verweist auf die neuen Niederflurgarnituren auf der Traunseebahn von Stern & Hafferl. „Speziell ältere Menschen könnten damit ins Stadtzentrum fahren und dort Erledigungen machen“, sagt er. In Gschwandt gäbe es viele Siedlungen entlang der Bahn. „Eine Direktverbindung in das Stadtzentrum von Gmunden würde viele Pendler ansprechen.“

In Gmunden selbst setzt sich indessen langsam die Meinung durch, dass der Neubau der Traunbrücke und die Verlängerung der Straßenbahnlinie in einem erledigt werden sollten. Ein Gutachten, das im Auftrag von SP-Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger erstellt wurde, kommt zum Ergebnis, dass die Straßenbahn nicht über die alte Brücke (deren Fundamente rund 100 Jahre alt sind) fahren sollte. „Auch wenn die Brücke noch eine Lebensdauer von 20 Jahren hat, wäre es besser, jetzt gleich eine Gesamtlösung anzustreben“, sagt Gmundens SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder.


Quelle: OÖN
dr. bahnsinn - der Forendoktor

Nuller

Heizer

Registrierungsdatum: 26. Januar 2007

Beiträge: 166

2

Mittwoch, 11. Januar 2012, 12:39

Oh - das hört sich zumindest mal gut an! Aber es müssen natürlich Taten grossen Worten folgen!
Wenn man bedenkt, wie in der ganzen Welt neue Tramlinien gebaut werden - auch in Städten, welche längst keine solchen mehr betrieb, so glaube ich, dass der Trend kaum mehr zu stoppen ist.
Gmunden und Umgebung liegt deshalb im Trend, auch wenn der Steigung wegen, spezielle Verhältnisse herrschen.

Nuller
Nuller

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

Registrierungsdatum: 15. April 2007

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3

Mittwoch, 11. Januar 2012, 16:27

Oh - das hört sich zumindest mal gut an! Aber es müssen natürlich Taten grossen Worten folgen!
Wenn man bedenkt, wie in der ganzen Welt neue Tramlinien gebaut werden - auch in Städten, welche längst keine solchen mehr betrieb, so glaube ich, dass der Trend kaum mehr zu stoppen ist.
Gmunden und Umgebung liegt deshalb im Trend, auch wenn der Steigung wegen, spezielle Verhältnisse herrschen.
Nuller


Ja, es hört sich zumindest gut an, aber ob die Tramverlängerung jemals Realität wird, hängt leider nicht von den Gmundner Umlandgemeinden ab, sondern in erster Linie von Gmunden selbst und da wiederum vom derzeitigen Bürgermeister. Und dieser ist leider seit dem Selbstmord des Stadtamtsdirektors im Vorjahr wie paralysiert und macht nichts, mit dem er sich irgendwie die Finger verbrennen könnte. Daher ist zu erwarten, dass es in der Causa Tramverlängerung so lange Stillstand geben wird, solange der jetzige Bürgermeister im Amt bleibt.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

grubenhunt

Inspektor

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4

Mittwoch, 11. Januar 2012, 21:25

Noja, ohne Landesbeitrag geht das ganze wohl nicht und der Kepplinger (Verkehr) hat kein Budget und der Hiefler (nein, Hiesl), Strassenbau, ist >nicht zuständig<.



Und der Pühringer meint auch, dass der Westring wichtiger ist...

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 23:57

Und der Pühringer meint auch, dass der Westring wichtiger ist...


Nona. Geschätzte 250.000 Autofahrer im OÖ Zentralraum sind ein ganz anderes Wählerreservoir als geschätzte 25.000 Tram-Verlängerungs-Profiteure im Raum Gmunden. :D

Auch wenn der Pühringer in seinem früheren nicht-politischen Leben "nur" Religionslehrer war, rechnen kann er trotzdem.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

grubenhunt

Inspektor

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Beiträge: 4 947

6

Donnerstag, 12. Januar 2012, 22:05

Nur dass der Westring mehr als das zehnfache der Gmundner Tram kostet und keine Reduktion der Betriebskosten einer öffentliche finanzierten Einrichtung bringt.

Die Wählerstimme, die mit dem Autobahnausbau gekauft wird, ist also um einiges teurer, als die per Strassenbahnausbau gekaufte.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

Registrierungsdatum: 15. April 2007

Beiträge: 28 065

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7

Freitag, 13. Januar 2012, 00:18

Die Wählerstimme, die mit dem Autobahnausbau gekauft wird, ist also um einiges teurer, als die per Strassenbahnausbau gekaufte.


Eh klar. Aber hat in Österreich ein Politiker den Wählerstimmenkauf schon einmal aus eigener Tasche bezahlt? Das haben bisher noch immer die Steuerzahler erledigen dürfen. Und die werden bekanntlich nicht gefragt.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

Alois

Inspektor

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8

Freitag, 13. Januar 2012, 08:55

Nur dass der Westring mehr als das zehnfache der Gmundner Tram kostet und keine Reduktion der Betriebskosten einer öffentliche finanzierten Einrichtung bringt.

Die Wählerstimme, die mit dem Autobahnausbau gekauft wird, ist also um einiges teurer, als die per Strassenbahnausbau gekaufte.

Vergeßt außerdem nicht: Autobahn(aus)bau ist Bundesbudget, nicht Landesbudget!

grubenhunt

Inspektor

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9

Samstag, 14. Januar 2012, 07:12

Naja, immerhin 50% der Kosten beim Westring übernehmen Land und Stadt.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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Beiträge: 28 065

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10

Samstag, 25. Februar 2012, 18:43

In Gmunden und den Umlandgemeinden entlang der Traunseebahn wird derzeit ziemlich massiv für die StadtRegioTram (Traunseebahn und Straßenbahn) Werbung gemacht. Zum Beispiel hier (rechts oben zum Umblättern anklicken) und hier.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

KFNB X

Direktor

Registrierungsdatum: 29. Januar 2007

Beiträge: 9 460

11

Sonntag, 26. Februar 2012, 11:26

Dann kann man nur hoffen, dass in nächster Zeit dieses dringen notwendige Projekt umgesetzt wird, denn wie wir alle Wissen ist Papier sehr geduldig.