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Alois

Inspektor

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21

Dienstag, 5. Februar 2013, 14:41

[ORF OÖ] Abstimmung über Straßenbahn in Gmunden

Auch der ORF OÖ kann dazu etwas berichten.

oe.tom

Ingenieur

Registrierungsdatum: 4. Mai 2009

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22

Dienstag, 5. Februar 2013, 17:06

Aber auch die OÖN haben am Montag berichtet:

VP Gmunden entscheidet am Freitag über das Schicksal der Straßenbahn

GMUNDEN. Straßenbahnverlängerung ist für Gmunden ohne Neuschulden finanzierbar, sagen Befürworter des Projekts

In der Traunseestadt nimmt die Nervosität zu. Nächste Woche soll der Gemeinderat nicht nur über die Verlängerung der Straßenbahn entscheiden. Er entscheidet zugleich auch über ihre weitere Existenz. Denn scheitert der Anschluss an die Traunseebahnlinie nach Vorchdorf, bedeutet das auch das Ende der Tramway.

Bekanntlich würde die Landesregierung 80 Prozent der Kosten übernehmen. Gmunden müsste den Rest bezahlen – das sind rund sechs Millionen Euro. Hinter den Kulissen werden seit Tagen hektisch Zahlen hin- und hergeschoben, um eine Möglichkeit zu finden, das Projekt ohne hohe Neuverschuldung zu stemmen.

Der Verein „Pro Gmundner Straßenbahn“ gab der Politik gestern in einer Pressekonferenz Entscheidungshilfen. Kernaussage: Das Projekt sieht teurer aus als es ist. Denn einige der Baumaßnahmen müssten auch ohne Straßenbahnverlängerung umgesetzt werden. Die Sanierung des Kanals in der Innenstadt zum Beispiel. Sie kostet bis zu 1,9 Millionen Euro. Die Traunbrücke (rund sechs Millionen Euro) müsste spätestens in 20 Jahren ohnehin erneuert werden – dann aber ohne Landesgelder. „Das alles ist jetzt im Straßenbahnprojekt mitgerechnet“, sagt Helmut Koch, Verkehrsplaner und Sprecher des Straßenbahn-Vereins.

Außerdem müsste Gmunden die Kosten nicht alleine tragen. Der Verein würde ebenso Geld zuschießen wie die Betreiberfirma Stern & Hafferl, die drei Umlandgemeinden Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf, die Landesstraßenverwaltung, das Umwelt- und das Finanzministerium sowie die EU. „Der Investitionsbeitrag der Stadtgemeinde ließe sich auf maximal 300.000 Euro pro Jahr bei einem Finanzierungszeitraum von 15 Jahren reduzieren“, so Koch. Bei einer Vorfinanzierung durch das Land müsste sich die Stadt nicht einmal zusätzlich verschulden.

Chancen für die Traunseestadt

Aus Sicht des Vereins, aber auch eines Großteils der Gmundner Lokalpolitik stehen dem große Chancen gegenüber. Die Fahrgastzahlen würden sich mindestens verdoppeln, die Verkehrssituation in der Innenstadt ließe sich leichter entschärfen, Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt würden enger an Gmunden gebunden und moderne, barrierefreie Triebwagen würden am künftigen neuen Gmundner ÖBB-Bahnhof direkt zum Bahnsteig fahren.

Vertreter von VP, den Grünen und der Stadtliste beteiligten sich an der Pressekonferenz und unterstützten den Verein demonstrativ. „Wir müssen diese Jahrhundertchance nutzen, das ist ein Projekt, von dem noch die nachfolgenden Generationen profitieren werden“, sagte VP-Gemeinderat Manfred Reingruber.

Überzeugungsarbeit muss Reingruber aber vor allem in der eigenen Partei leisten. Die Gmundner Schwarzen – ausgestattet mit der absoluten Mehrheit – entscheiden in einer Fraktionssitzung am Freitag, wie sie sich in der entscheidenden Sitzung des Sondergemeinderats am 14. Februar verhalten werden. SP, Grüne und Stadtliste sind klar für die Straßenbahnverlängerung. Die FP ist dagegen.

 

Stimmen zur geplanten Verlängerung der Straßenbahn

Laut einer OÖN-Umfrage vom letzten Sommer befürwortet die Mehrheit der Bevölkerung die Verlängerund der Straßenbahn. Auf Seiten der Politik sprechen sich nur die Freiheitlichen klar dagegen aus. SP, Grüne und die Stadtliste sind klar dafür. Die Volkspartei hat im Wahlkampf 2009 als einzige Partei die Verlängerung der Straßenbahn versprochen, hielt sich bis jetzt aber mit klaren Aussagen zurück. Grund: Bürgermeister Heinz Köppl ist die Therme wichtiger.

"Es wäre verantwortungslos, diese Jahrhundertchance nicht zu nutzen.“
Otto Kienesberger, Fraktionsobmann der Grünen

"Wir haben die einmalige Chance, zu vertretbaren Kosten einen entscheidenden Impuls für die Stadt Gmunden zu setzen.“
Helmut Koch, Sprecher des Vereins „Pro Gmundner Straßenbahn"

"Niemand weiß, wie teuer das Ganze wirklich wird. Das ist nicht zu verantworten.“
Gerald Grampelhuber,
FP-Gemeinderat

"Wichtig ist, dass wir jetzt alle Möglichkeiten ausloten, um das Projekt zu verwirklichen. Aber es muss finanzierbar sein.“
Gerhard Meingast, VP-Stadtrat
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreic…n;art71,1057155
Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...

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23

Samstag, 9. Februar 2013, 19:12

Gmunden: Strassenbahnverlängerung

Der Würfel ist gefallen!!
Die Strassenbahn in Gmunden wird verlängert!!! :)

oe.tom

Ingenieur

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24

Samstag, 9. Februar 2013, 19:49

RE: Gmunden: Strassenbahnverlängerung

Der Würfel ist gefallen!!
Die Strassenbahn in Gmunden wird verlängert!!! :)


Und hier die dazulassende Meldung vom ORF:

Straßenbahnverlängerung in Gmunden auf Schiene

Die Verlängerung der Gmundener Straßenbahn mit der Lokalbahn Gmunden dürfte auf Schiene sein. Die ÖVP hat sich Freitagabend in einer Fraktionssitzung einstimmig dafür ausgesprochen.

25 bis 30 Mio. Euro soll der Lückenschluss zwischen der Straßenbahn und der Lokalbahn kosten. Entstehen würde dann eine Verbindung zweier öffentlicher Verkehrsmittel, für die eine Berechnung eine Verdoppelung der Fahrgastzahlen voraussagt. Eine einmalige Chance, heißt es.

Land trägt 80 Prozent der Kosten
Das Land hat bereits eine Übernahme von 80 Prozent der Gesamtkosten zugesagt, 20 Prozent müsste die Stadt tragen. Das sind noch immer fünf bis sechs Mio. Euro.

FPÖ ist gegen den Lückenschluss
ÖVP, SPÖ, Grüne und Stadtliste sind klar für die Verbindung, die FPÖ ist dagegen. Der Grüne Regionalabgeordnete Markus Reitsamer sowie die Grüne Verkehrssprecherin Ulrike Schwarz appellieren am Freitag erneut an den Gemeinderat der Traunsee-Stadt, sich bei der Gemeinderatssitzung nächste Woche für das Projekt auszusprechen.

Natürlich sei es für die Stadt nicht einfach ihren Kostenanteil von fünf bis sechs Mio. Euro zu finanzieren, meint Reitsamer. Er sei aber überzeugt, dass eine Lösung gefunden werden könne, wenn sich alle Beteiligten darum bemühen. Am 14. Februar wird die Stadtgemeinde über das Projekt entscheiden.

Quelle: http://ooe.orf.at/news/stories/2570725/
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Alois

Inspektor

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25

Samstag, 9. Februar 2013, 22:49

Hat die Androhung, den Firmensitz eines großen Unternehmens aus der Stadt heraus zu verlegen, also doch Wirkung gezeigt? :D
Sei's drum: ein erster Schritt zur Optimierung des ÖV im Bereich Gmunden ist getan.

KFNB X

Direktor

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26

Sonntag, 10. Februar 2013, 09:05

Die FPÖ ist auch nur dagegen, dass sie sich nachher über das Defizit in der Kasse aufregen kann. Ansonsten tun sie ja immer als wären sie für den ÖV.

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27

Sonntag, 10. Februar 2013, 13:58

Die FPÖ ist auch nur dagegen, dass sie sich nachher über das Defizit in der Kasse aufregen kann. Ansonsten tun sie ja immer als wären sie für den ÖV.


Die haben bei der letzten Wahl die Strassenbahn zum Wahlkampfthema gemacht und angekündigt sie sind dagegen weil zu teuer etc., während die ÖVP Schilder aufgestellt hat was nicht alles umgesetzt wird.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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28

Donnerstag, 14. Februar 2013, 18:54

Nach dem einstimmigen Beschluss der Gmundner ÖVP-Fraktion in der Vorwoche für die Verlängerung findet derzeit (Beginn um 18:00 Uhr) die entscheidende Sitzung im Gmundner Stadtparlament statt. Nachdem die Gmundner ÖVP im Gemeinderat die absolute Mehrheit hat, ist die Abstimmung für die Bahnverlängerung nur mehr eine Formsache. Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass das Land OÖ nach dem Motto "Zuckerbrot und Peitsche" die Gmundner Schwarzen ein wenig auf Vordermann gebracht hat. Nach dem Beschluss durch die OÖ Landesregierung in ein paar Wochen kann mit der Ausschreibung der neuen Fahrzeuge begonnen werden.
Die Zeit drängt, denn bis 2015 müssen die neuen Fahrzeuge geliefert sein.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

grubenhunt

Inspektor

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29

Sonntag, 17. Februar 2013, 15:54

Und so sieht das dann aus:

3. Die Stadt Gmunden bekennt sich zur Umsetzung des Projekts Stadt-Regio Gmunden-Vorchdorf und erteilt die Zustimmung zur Finanzierung des Satdt Regio Tram Projekts in der Höhe von 20% des Gesamtvolumens gedeckelt mit maximal €6Mio. nach Massgabe des vom Land Oberösterreich im Schreiben vom 4.2.2013, ZI HELD/Hö 18079, dargestellten Projektinaltes.

Quelle
Unter >Kundmachungen< findet sich ein PDF, und dort steht's schwarz auf weiss.

oe.tom

Ingenieur

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30

Montag, 18. Februar 2013, 11:00

OÖN: Gmunden lässt Straßenbahn bis Vorchdorf fahren

Als Gmundens Gemeinderat Ende vergangener Woche die Verlängerung der Gmundner Straßenbahn beschloss, war das der große Tag von SP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder. Feierlich gekleidet und nach eigenen Worten „so aufgeregt, als wäre das mein erster Auftritt im Gemeinderat“, zählte er im Rathaussaal noch einmal die Gründe auf, warum Gmunden diese historische Chance nicht verpassen darf. Warum die 650 Meter lange Lücke im Gmundner Schienennetz mit 100 Jahren Verspätung geschlossen werden sollte.

Das Momentum genutzt

Sageder hatte jahrelang für die Vollendung der Straßenbahn gekämpft. Er hatte Schritt für Schritt darauf hingearbeitet und unermüdlich Überzeugungsarbeit geleistet. In der Bevölkerung ebenso wie in den Parteien – auch in der eigenen. Sageder fädelte mit der Landesregierung die für Gmunden unwiderstehliche Finanzierungsaufteilung nach einem 80:20-Schlüssel ein und erbettelte auch noch Fördergelder in Wiener Ministerien. Und als vor zwei Wochen durch einen OÖN-Bericht österreichweit bekannt wurde, dass Gmundens Straßenbahn ohne Verlängerung unmittelbar vor ihrer Schließung steht und die Stadt nur noch wenige Tage Zeit hat, das Finanzierungsangebot anzunehmen, nutzte er den Moment und machte gemeinsam mit Vertretern der VP den Sack zu.

Die FP sprach sich im Stadtparlament gegen die Verknüpfung der Straßenbahn mit der Traunseebahnlinie aus, blieb dabei aber allein – und musste sich vorhalten lassen, selbst einst im Wahlkampf für das Projekt Stimmung gemacht zu haben. Doch davon wollte FP-Stadtrat Gerald Grampelhuber nichts wissen. Die Verlängerung sei zu teuer angesichts der niedrigen Auslastung der beiden Linien, argumentierte er. Gmunden sei durch Citybusse gut erschlossen. Mit einer Sondergenehmigung könne man die Schließung der „Museumsbahn“ außerdem vielleicht verhindern.

Sageder, der wusste, dass die Sache längst gelaufen war, verfolgte die Debatte still beobachtend. Als der Gemeinderat nach der Sitzung geschlossen in ein Wirtshaus übersiedelte, bestellte er dort wie immer Fruchtsaft. Denn so historisch kann eine politische Entscheidung gar nicht sein: Sageder bleibt nüchtern.
Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreic…n;art71,1065847
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dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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31

Montag, 18. Februar 2013, 11:59

Auch wenn es jetzt den Anschein hat, dass die Gmundner ÖVP von sich aus schon immer für den Zusammenschluß von Traunseebahn und Straßenbahn gewesen wäre, die Wahrheit ist aber die, dass das Land OÖ massiv in die Entscheidung eingegriffen hat, indem es zugesagt hat, der Stadt ihren Kostenanteil in der Höhe von 6 Mio. € vorzuschießen. Außerdem hatte das Land angedeutet, den Neubau der Traunbrücke auf die lange Bank zu schieben, sollte die Stadt den Zusammenschluß nicht beschließen.
Sei's drum: der Beschluß ist da, jetzt liegt es nur mehr an den beteiligten Körperschaften, den Beschluß auch umzusetzen.
Und auch die Ausschreibung für die neuen Fahrzeuge kann umgehend gestartet werden. Ich bin schon neugierig, welche Firmen sich beteiligen werden.
dr. bahnsinn - der Forendoktor

grubenhunt

Inspektor

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32

Montag, 18. Februar 2013, 21:53

Ich sag' einmal, seit dem Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn wiedereinmal ein wirklicher Grund zum Feiern!!

oe.tom

Ingenieur

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33

Donnerstag, 21. Februar 2013, 11:49

OÖN: Was kostet die Straßenbahnverlängerung – und was bringt sie?

GMUNDEN. Die Politik gibt grünes Licht für die Verlängerung der Straßenbahn – aber in der Bevölkerung ist die Unsicherheit groß: Was kostet das Projekt – und was bringt es? Hier die wichtigsten Antworten.

Was kostet die Verlängerung der Straßenbahn? Die Verlängerung des Schienenstrangs über die Traun kostet 25 Millionen Euro. Rechnet man Platz- und Straßengestaltungen dazu, entstehen Kosten von 30 Millionen Euro.

Wie hoch ist Gmundens Kostenanteil? Die Landesregierung übernimmt 80 Prozent der Kosten, für Gmunden bleiben 20 Prozent. Am Papier wären das bis zu sechs Millionen Euro. Doch Gelder kommen auch von Stern & Hafferl, dem Verein Pro Gmundner Straßenbahn, zwei Ministerien sowie von den Gemeinden Vorchdorf, Kirchham und Gschwandt. Gmunden kann dank der Straßenbahnverlängerung außerdem einen Citybus einsparen. Auch die Erneuerung des Kanals in der Innenstadt sowie die Errichtung einer neuen Traunbrücke fällt in das Projekt und wird von der Landesregierung mitfinanziert. Effektiv rechnet VP-Bürgermeister Heinz Köppl mit einem Kostenanteil für die Stadtgemeinde von 1,5 Millionen Euro.

Macht die Straßenbahn den Neubau der Traunbrücke notwendig? Ja, die alte Brücke würde der Belastung nicht standhalten. Sie hat aber ohnehin nur noch eine Lebenszeit von 20 Jahren und müsste dann erneuert werden. Jetzt übernimmt das Land Oberösterreich 80 Prozent der Kosten.

Kommt die Bim überhaupt durch das Trauntor? Das Trauntor ist kein Hindernis, die Senke am Brückenkopf in Traundorf schon. Beim Neubau der Brücke wird sie ausgeglichen.

Wird die Straßenbahn den Verkehr behindern? Nein, die Garnituren (die schmäler sind als Autobusse) werden sich im Fließverkehr mitbewegen. Die Strecke durch die Innenstadt wird zweigleisig gebaut.

Wird die Brücke für Autos gesperrt? Daran ist nicht gedacht. Im Rahmen der Baumaßnahmen erhalten Radfahrer und Fußgänger aber mehr Platz („Shared Space“). Außerdem dürften etliche Autofahrer künftig auf die Schiene umsteigen. Ziel ist eine Verkehrsberuhigung.

Wie wirkt sich die Investition auf die Passagierzahlen aus? Experten rechnen mit einer Verdoppelung. Für Menschen aus Gschwandt, Kirchham und Vorchdorf sind Ziele wie Bezirkshauptmannschaft, Schulen, Krankenhaus, Energie AG, Salzkammegut Einkaufspark und der Gmundner Bahnhof in modernen Niederflurwagen direkt erreichbar.

Ab wann fährt die Straßenbahn bis Vorchdorf? Der Lückenschluss wird in Etappen vollzogen. 2014 soll die Traunseebahnlinie bis zum Klosterplatz verlängert werden. 2015 ist die Verlängerung der Straßenbahnlinie bis zum Rathausplatz geplant. 2016 beginnen die Bauarbeiten an der neuenTraunbrücke. Im Jahr 2017 fährt die erste Straßenbahngarnitur als „RegioTram“ bis Vorchdorf.

Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreic…e;art71,1065873
Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...

KFNB X

Direktor

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34

Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:17

Zitat

Effektiv rechnet VP-Bürgermeister Heinz Köppl mit einem Kostenanteil für die Stadtgemeinde von 1,5 Millionen Euro.
Bei den ganzen Projekten, die da mitgenommen werden, wäre es vermutlich ohne Straßenbahn teurer. Wäre interessant zu wissen, wie viele der Millionen jetzt wirklich straßenbahnbezogen sind.

westbahn

Oberlokführer

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35

Samstag, 22. Juni 2013, 17:09

Erste Etappe "Klosterplatz"
Der Projektzeitplan sieht vor, dass mit dem Bau der ersten Etappe, der Verlegung der Haltestelle Seebahnhof samt Verlängerung bis zum Klosterplatz schon im Frühjahr 2014 begonnen wird. Teil dieser Etappe ist die gesamte Umgestaltung der Kreuzung Traunstein-/Georgstraße und die Errichtung eines Mittelbahnsteiges Klosterplatz. Die Traunseebahn
wird dann bis zum Klosterplatz im Regulärbetrieb fahren können, was für sich schon eine wesentliche verkehrliche Verbesserung bedeutet.


Lage der Haltestelle Klosterplatz


Anbindung an Seebahnhof Neu

Zweite Etappe "Rathausplatz"
In den Jahren 2014/2015 soll die Etappe vom Franz-Josef- zum Rathausplatz errichtet werden. Die Herausforderung beim Bau dieser Etappe wird es sein, dass die wesentlichen
Straßenverbindungen innerstädtisch immer aufrecht erhalten bleiben. Daher wird der Abschnitt selbst noch einmal in 3-4 Baulose unterteilt werden.


Lage Haltestelle Franz Josefs Platz

Dritte Etappe "Traunbrücke und Durchbindung"
Mit dem letzten Bauabschnitt, der in den Jahren 2016 und 2017 durchgeführt werden soll, wird die Traunseebahn endgültig bis zum Gmundner Hauptbahnhof führen.
Das Herzstück dieser Etappe ist jedenfalls die Neuerrichtung der Traunbrücke, deren Lebensdauer in rd. 20 Jahren ohnehin beendet gewesen wäre. Der Neubau ist aber insbesondere deshalb notwendig, weil die Fundamente der Brückenpfeiler noch aus dem Jahr 1901 stammen und aus Holzpiloten mit Steinschüttung bestehen. Die Tragkraft dieser Fundamente würde keinesfalls den höheren Lasten, die eine Straßenbahntrasse mit sich bringt, standhalten.
Während des Brückenbaus soll der Individualverkehr (Auto-, Fuß- und Radverkehr) mit nur einzelnen sehr kurzen Sperrzeiten fast durchgängig möglich sein. Dies wird durch eine
Bauweise erreicht, wo immer nur eine Fahrbahnseite der Brücke abgetragen und dann neu gebaut wird.


Die neue Traunbrücke

Die Brücke wird seeseitig ausgebuchtet sein, um einerseits die halbseitige Bauweise ermöglichen zu können und andererseits den Straßen- und Trassenverlauf ohne Knicke
sehr harmonisch zu gestalten


Der neue Querschnitt der Traunbrücke

Die neue Brücke soll eine attraktive Querung der Traun in der Innenstadt werden. Wo heute bei schönem Wetter Radfahrer/innen und Fußgänger/innen manchmal in Konflikt geraten sollen großzügige Räume für die sanfte Mobilität geschaffen werden. Daraus ergibt sich, dass Fußgänger/innen und Radfahrer/innen gleich viel Platz bekommen, wie die StadtRegioTram und der Autoverkehr. Auf der Flußseite wird ein Windschutz angebracht, der den Fußgänger/innen einen durchgängig geschützten Weg von den Arkadengängen entlang der Kammerhofgasse bis hinüber nach Traundorf ermöglicht.

Bauabwicklung – Projektmanagement
Die einzelnen Bauabschnitte werden mit der Stadt, den direkt betroffenen Anrainer/innen und den Tourismusverantwortlichen zeitgerecht und in der Folge laufend abgestimmt werden.
Eine gemeinsame Projektarbeitsgruppe aus Vertreter/innen von Stadt Gmunden, Land Oberösterreich, Stern & Hafferl und den beauftragten Planer/innen wird die Projektabwicklung begleiten. Diese Steuerungsgruppe wird sich um alle Belange, die entlang der Strecke relevant werden, annehmen.

Neues, attraktives Fahrplanangebot
Mit Inbetriebnahme der StadtRegioTram spätestens im Dezember 2017 soll auf der gesamten Strecke ein attraktives Taktangebot geschaffen werden. Der dichte Takt wird die prognostizierten Fahrgastzahlen einerseits heben und andererseits können die vielen Fahrgäste nur so transportiert werden.
Die täglichen Betriebszeiten richten sich nach den Zugabfahrts-/ankunftszeiten am Bhf. Gmunden und in Vorchdorf. Grundprinzip der Fahrplanerstellung ist es, dass der Stundentakt zwischen Gmunden und Vorchdorf an beiden Enden einen Zuganschluss haben soll.

Fahrplan Wochentags:
Bereits um ca. 4:00 Uhr morgens wird gestartet. In der Morgenspitze sowie am Nachmittag fährt die Bahn dann im 15min-Takt innerstädtisch zwischen Bahnhof Gmunden und Engelhof bzw. im 30min-Takt bis Vorchdorf. In der Schwachlastzeit am Vormittag wird dieser Takt etwas reduziert. Ab 20.00 Uhr wird innerstädtisch ein 30min-Takt angeboten, der bis ca. 24 Uhr verkehren wird. Zwei Kurspaare werden nach/aus Vorchdorf verkehren.

Fahrplan an Samstagen:
Bis 19.30 Uhr wird ganztägig ein 20min-Takt innerstädtisch bis Engelhof bzw. ein Stundentakt bis Vorchdorf angeboten. Ab ca. 20.00 Uhr ein 30min-Takt innerstädtisch und 2 Kurspaare nach/aus Vorchdorf.

Fahrplan an Sonn- und Feiertagen:
Am Vormittag ein 30min-Takt und am Nachmittag ein 20min-Takt innerstädtisch bzw. ganztags ein Stundentakt bis Vorchdorf. Ab ca. 20.00 Uhr ein 30min-Takt innerstädtisch, 1 Kurspaar nach/aus Vorchdorf.

Flankierende Maßnahmen im Angebots- und Infrastrukturbereich:
Abstimmung der City- und Regionalbuslinien auf die StadtRegioTram
Teilweise Einstellung/Änderung von Buslinien im Parallelbetrieb zur SRT
Errichtung einer P&R-Anlage am Bhf. Engelhof mit Busschleife
Ausstattung der Haltestellen der SRT mit Fahrradabstellplätzen
Modernisierung der letzten noch verbliebenen Haltestellen für den Einsatz der NFFahrzeuge. Errichtung von 2 neuen Ausweichstellen in Kirchham und Gschwandt.
Erhalt der bisherigen Remise für den in Gmunden seit Jahren bewährten Sonderfahrbetrieb mit den historischen Fahrzeugen
Parallel zur Errichtung der SRT soll auch der ÖBB-Bahnhof in Gmunden modernisiert und barrierefrei gestaltet werden. Es kommt dabei auch zu einer neuen Streckenführung der Straßenbahn, welche künftig direkt vor dem neuen Bahnhofsgebäude enden soll. Die umsteigenden Fahrgäste müssen dann die Straße nicht mehr queren.

Was ist eine StadtRegioTram?
Unter StadtRegioTram (SRT) versteht man die Verlängerung des vorhandenen städtischen Schienensystems in die Regionen bzw. umgekehrt, das umsteigefreie Hereinführen von
Regional- und Lokalbahnen in die Innenstädte. Die StadtRegioTram fährt straßenbahn- bzw. lokalbahnähnlich, also mit dichteren Haltestellenabständen in den Siedlungsräumen
und grundsätzlicher Bedienung aller Halte.

Zum Einsatz gelangen moderne Zweirichtungs-Niederflur-Garnituren, die zwar straßenbahnähnlich gestaltet, aber für den Überlandeinsatz optimiert sind. Die auf den Meterspurbahnen der Stern&Hafferl Verkehrs GmbH. zum Einsatz vorgesehenen Fahrzeuge weisen im Wesentlichen folgende Merkmale auf:
- Länge: ca. 32m; Breite: 2,4m
- Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h
- Niederflureinstiege
- Beförderungskapazität von bis zu 160 Fahrgästen (ca. 60 Sitzplätze)
- erhöhter Sitzkomfort, welcher sich an Lokalbahnfahrzeugen orientiert
- Fahrrad-, Kinderwagen- und Rollstuhltransport möglich

Gegenwärtig werden elf solcher Fahrzeuge für die SRT Gmunden-Vorchdorf und die spurgleiche Lokalbahn Vöcklamarkt-Attersee ausgeschrieben. Der Ersteinsatz soll gegen Jahresende 2015 auf der Traunseebahn erfolgen, um die gegenwärtig dort leihweise eingesetzten Fahrzeuge aus Innsbruck zurückgeben zu können. Die Erneuerung des Fuhrparks in Gmunden ist für Sommer 2016 vorgesehen, als Letztes sollen die modernen Fahrzeuge bis Herbst 2016 dann auch auf der Attergaubahn zum Einsatz kommen.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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36

Dienstag, 25. Juni 2013, 13:31

Weitere Fragen und Antworten zur Gmundner StadtRegioTram:

Ab Dezember 2017 fährt Straßenbahn über die Traun hinweg bis Vorchdorf

Die Landesregierung beschloss die Straßenbahnverlängerung – wie geht es nun weiter?

GMUNDEN. SP-Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer präsentierte dieser Tage in Gmunden die Pläne für die Durchbindung der Straßenbahn. Während die politischen Parteien in Gmunden – mit Ausnahme der Freiheitlichen – das Projekt begrüßen, herrscht in großen Teilen der Bevölkerung immer noch Unsicherheit. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

1 Wie viel kostet die Durchbindung der Straßenbahn tatsächlich?

Die Baumaßnahmen in Gmunden kosten 30 Millionen Euro. 80 Prozent davon übernimmt die Landesregierung. Darüber hinaus gibt es Zuschüsse von der EU und vom Bund, von den Anrainergemeinden der Traunseebahn sowie vom Verein Pro Gmundner Straßenbahn. Der Kostenanteil für Gmunden selbst liegt am Ende bei rund zwei Millionen Euro.

2 Lohnt sich dieser Aufwand angesichts der geringen Auslastung der Bahn?

Laut Verkehrsexperten schon. Die Durchbindung der Straßenbahn bis Vorchdorf, ein dichter Taktfahrplan und attraktive Niederflurwagen führen zu einer Vervielfachung der Fahrgastzahlen.

3 Muss wegen der Straßenbahn die intakte Traunbrücke abgerissen werden?

Ja, die Regiotram-Garnituren wären für die bestehende Brücke zu schwer, deshalb muss eine neue errichtet werden. Doch die alte Brücke hätte ohnehin nur noch 20 bis 25 Jahre gehalten. Dann wäre es für Gmunden erst recht teuer geworden.

4 Was bedeutet die Durchbindung der Straßenbahn für die Gmundner Innenstadt?

Sie eröffnet große Chancen. Zum einen erhöht sie die Besucherfrequenz, zum anderen kann Gmunden seine Durchzugsstraße neu und fußgängerfreundlicher gestalten. Das alles ist im Budget der Durchbindung enthalten und wird vom Land mitfinanziert.

5 Wird die Innenstadt künftig für den motorisierten Individualverkehr gesperrt?

Vorerst nicht – aber das Stadtzentrum soll für Fußgänger und Radfahrer in jedem Fall freundlicher gestaltet werden. Denkbar wäre eine Sperre der Straße tagsüber – ähnlich wie die Pfarrgasse in Bad Ischl.

6 Wann beginnen die Bauarbeiten – und ab wann fährt die Bim durch Gmunden?

Die Bauarbeiten beginnen im April nächsten Jahres mit der Verlängerung der Traunseebahnlinie bis zum Klosterplatz. 2015 wird die Straßenbahn bis zum Kammerhof verlängert. 2016 und 2017 wird die neue Traunbrücke errichtet, und dabei erfolgt der Lückenschluss. Mit Fahrplanwechsel im Dezember 2017 wird die Gmundner Straßenbahn als Regiotram bis Vorchdorf fahren.

7 Wird es durch die Bauarbeiten große Verkehrsbehinderungen geben?

In der Innenstadt auf jeden Fall. Die Verantwortlichen planen aber, während der heißen Phase (2016/17) den Verkehr durch die Innenstadt einspurig zu ermöglichen. Die Behinderungen haben auch einen Vorteil: Sie bereiten Autofahrer auf die ohnehin geplante Verkehrsberuhigung vor.

8 Wie sicher ist die Verwirkligung der Straßenbahnverlängerung überhaupt?

Die Finanzierung ist beschlossen und gesichert. Die Straßenbahndurchbindung kommt 2017.


Quelle: OÖN
dr. bahnsinn - der Forendoktor

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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37

Freitag, 28. Juni 2013, 17:22

Straßenbahnverlängerung im OÖ. Landtag mit Stimmenmehrheit beschlossen

FP spricht sich gegen Gmundner Straßenbahn aus

GMUNDEN. Als einzige Partei im Landtag stimmten die Freiheitlichen gegen die Verlängerung der Gmundner Straßenbahn.

„Das Projekt rechnet sich nicht“, sagt der Roithamer FP-Abgeordnete und Dritte Landtagspräsident Adalbert Cramer.

Seine Parteikollegen in Gmunden teilen diese Ansicht. Die Gesamtkosten würden laut Angaben der FP Gmunden bei 74 Millionen Euro liegen. Dass 80 Prozent davon die Landesregierung übernimmt, sei kein Argument. „Das ist kein Geschenk an uns Gmundner, sondern wird trotzdem aus unseren Steuerabgaben finanziert“, sagt Parteiobfrau Beate Enzmann.

Auch dass die Traunbrücke ohnehin vor dem Ende ihrer technischen Lebenszeit steht, lassen die Freiheitlichen nicht gelten. „Da die Bundesstraße durch Gmunden dem Land gehört, muss das Land sowieso für den Neubau aufkommen, jetzt und auch später“, so Enzmann. (Wobei seit langem bekannt ist, dass Brücke und Straße bald in das Eigentum der Stadtgemeinde übergehen werden.)

Wichtigstes Argument der FP ist die schlechte Auslastung der Bahnlinien. Laut FP-Berechnungen würden künftig neben Schülern im Schnitt nur drei zahlende Gäste pro Fahrt mit der Bahn fahren. Als Alternative schlägt die FP deshalb Citybusse mit Elektro- oder Hybridantrieb vor


Quelle: OÖN
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KFNB X

Direktor

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38

Freitag, 28. Juni 2013, 17:37

Jetzt kann man die Brücke nicht um das Geld vom Land bauen, da es ja auch "ihre" Steuern sind, aber später würde das Land wodurch die Brücke bezahlen?

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39

Samstag, 29. Juni 2013, 07:02

Jetzt kann man die Brücke nicht um das Geld vom Land bauen, da es ja auch "ihre" Steuern sind, aber später würde das Land wodurch die Brücke bezahlen?


Die Brücke ist Teil der Bundesstrasse B 122 die durch Gmunden führt. Da ab August mit der Umfahrung Ost begeonnen wird, wird die Strasse sobald die Umfahrung fertiggestellt wird an die der Stadt Gmunden übergeben. Da das Land dannach nicht mehr zuständig ist, ist dann Gmunden dafür verantwortlich und müsste die Brücke alleine bezahlen.

KFNB X

Direktor

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40

Samstag, 29. Juni 2013, 09:11

Na zum Glück lebt die Gemeinde nicht von den Steuern. :D Bei der OÖ FPÖ sind echt nicht die hellsten untergebracht.