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dr. bahnsinn

Verkehrsminister

Registrierungsdatum: 15. April 2007

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Wohnort: Wien

1

Dienstag, 8. Dezember 2015, 12:47

ÖBB als Betreiberin der deutschen Nacht- und Autoreisezüge ab Fahrplan 2016/17 im Gespräch

Deutsche Bahn verhandelt mit ÖBB über Nacht- und Autozüge

08. 12. 2015

Ein Teil der deutschen Nacht- und Autozüge könnte einem Bericht der Stuttgarter Zeitung zufolge von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betrieben werden und damit erhalten bleiben.

Nach Informationen der Zeitung verhandelt die Deutsche Bahn, die darüber nachdenkt, ihre Nacht- und Autozüge zum Fahrplanwechsel in einem Jahr komplett zu streichen, mit den ÖBB über eine Fortführung der Angebote. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn werde bei seiner Sitzung am 16. 12. 2015 über den Rückzug beraten. Während die Deutsche Bahn die Züge trotz ausreichender Buchungen aufgrund des überalterten Wagenmaterials als „nicht rentabel“ betrachtet, werden sie von den ÖBB und der österreichischen Regierung als „für manche Kunden wichtiges Nischenprodukt“ angesehen. Verkehrsminister Alois Stöger und SPÖ-Verkehrssprecher Anton Heinzl begrüßten die ÖBB-Initiative. (wkz/ici)


Quelle: Eurailpress

Alois

Inspektor

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2

Dienstag, 8. Dezember 2015, 15:38

War aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre wohl zu erwarten. Gründet die Holding jetzt eine ÖBB-Nachtzug Deutschland GmbH?

grubenhunt

Inspektor

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3

Dienstag, 8. Dezember 2015, 20:53

Um nicht zu sagen, als Benutzer hat man drauf gehofft, dass sowas passiert.

Weit weniger hoffnungsvoll ist da die Meldung auf NachtzugBleibt!


Zitat

DB will alle Nachtzüge abschaffen

Auf der Fahrt zum Klimagipfel nach Paris hat DB-Vorstand Ronald Pofalla verkündet, dass die DB in einem Jahr alle Nachtzüge abschaffen will. Irreführenderweise wird das zunächst als Konzept, die Nachtverbindungen auszubauen, dargestellt, und es klingt so, als habe die DB die Kritik ihrer Kunden verstanden:
"Umfragen haben klar gemacht, dass es eine Nachfrage nach solchen Verbindungen gibt", erklärte Bahn-Vorstand Ronald Pofalla am Wochenende. Es sei bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet worden, die Konzept und Streckenkapazitäten prüfe, so der Bahnvorstand. Das Unternehmen reagierte damit auf die anhaltende Kritik auf das Ausdünnen der Nachtverbindungen.

Aber dann erklärt Ronald Pofalla, was mit dem »Ausbau der Nachtverbindungen« gemeint ist: ICEs, die nachts durchfahren. Der DB-Vorstand ergänzt später: »Und Busse«.

Also nochmal zum Mitschreiben: Die Bahn chauffiert die Regierungsdelegation per Zug nach Paris, lobt sich für ihre Umweltfreundlichkeit, alle reden von »mehr Verkehr auf die Schiene« – und Ronald Pofalla erklärt die Nachtzüge für beendet.

Nachtzüge, um das denen zu erklären, die wie der ehemalige DB-Vorstand Ulrich Homburg noch nie einen von innen gesehen haben, sind Züge, in denen man in Betten und/oder auf Liegen schlafen kann, in den meisten findet man beides und auch noch Sitze. Sie fuhren und fahren unter Namen wie D-Nacht, CityNightLine, EuroNight, InterCity-Night, Trenhotel (»Hotelzug« auf spanisch), Intercité-Nuit, Nocturno ... und und und. Im Schlafwagen hat man Betten, Waschgelegenheit oder WC/Dusche im Abteil, es gibt einen Begrüßungstrunk und Frühstück; im Liegewagen kann man sich preiswert ausstrecken und in einem Bettbezug einwickeln – und wem die 21 Euro für die preiswerteste Liegekategorie zu teuer sind, nimmt den Sitzwagen. Getränke und kleine Speisen gibt's beim Zugpersonal, und manchmal gibt es auch ein richtiges Restaurant oder zumindest ein Bordbistro. Sie zu benutzen, ist meistens ein Vergnügen.

Ein Intercity oder ICE, der nachts durchfährt, fällt nicht in diese Kategorie. Er hat nämlich nur Sitze, das Licht brennt unbarmherzig die ganze Nacht, vor jeder Milchkanne kommt die Ansage »Wir erreichen jetzt Hintertupfingen. Ihre wichtigsten Anschlüsse: Regionalexpress nach Vordertupfingen um 3:45 Uhr von Gleis 3, Regionalbahn nach Kuhdorf um 4:20 von Gleis 4. Der Ausstieg ist in Fahrtrichtung links. Wir danken für Ihre Fahrt mit der Deutschen Bahn und wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.« Nach jeder Milchkanne heißt es dann: »Wir begrüßen die in Hintertupfingen zugestiegenen Fahrgäste ...«
Wenn es Züge gibt, auf die der Ausspruch des früheren Bahnchefs Mehdorn »Zugfahrten über vier Stunden sind eine Tortur« zutrifft, dann sind es solche nächtlichen ICEs und ICs. Ganz nebenbei sind sie ein Paradies für Diebe.

Und dann reagiert die DB auf die Kritik am Ausdünnen der Nachtzüge mit der Abschaffung von Schlaf- und Liegewagen???

Ausgerechnet während der UN-Klimakonferenz?

Ausgerechnet, während mittlerweile fünf Bundesländer eine Bundesratsinitiative zur Einführung eines Gesetzes zur Gestaltung des Personenfernverkehrs auf der Schiene in die Wege geleitet haben?

Alois

Inspektor

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4

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 09:43

Weit weniger hoffnungsvoll ist da die Meldung auf NachtzugBleibt!

Wenn ich das richtig interpretiere, erschien der Beitrag in NachtzugBleibt vor jenem der EUrailpress

oe.tom

Ingenieur

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5

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 15:15

Weit weniger hoffnungsvoll ist da die Meldung auf NachtzugBleibt!

Wenn ich das richtig interpretiere, erschien der Beitrag in NachtzugBleibt vor jenem der EUrailpress

Richtig, denn die Eurailpress-Meldung vom Doc erschien bereits am 03.12. auf NachtzugBleibt. Man muß Hinunterscrollen, um zu der Zittierten Meldung von NachtzgBleibt zu kommen. Und wenn man die Datumsangaben verfolgt, so werden diese immer Älter, je weiter man nach Unten Scrollt...
Sollte sich hier ein neues Kartell mit der Aufteilung der Personenzugfahrten auftun? (Z.B.: ÖBB übernimmt die Auto- und Nachtzüge, DB bekommt die ? ? ? zugeschanzt, (Ev z.B.: alle ICE oder HGV-Leistungen) und schon hat man den Markt aufgeteilt...
Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...

KFNB X

Direktor

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6

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 15:07

Es macht schon Sinn, die wenigen überbleibenden Nachtzüge in einem Unternehmen zu sammeln. Ein "Abschieben" an die ÖBB ist zwar nicht das Optimum, kann aber vielleicht dem ein oder anderen wirklich das Leben retten. Die Flotte ist jünger, es wird schon seit langem über eine Erneuerung nachgedacht und kleine Unternehmen sind da doch meist flexibler.

PS: Konkurrenz wollte die DB aber auch bei den Nachtzügen nicht so wirklich haben, man denke z.B. an den Nachtzug Berlin - Malmö...

grubenhunt

Inspektor

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7

Samstag, 12. Dezember 2015, 00:05

ich denke da auch eher an Synergien.

Des Weiteren ist es wirklich eine Chance für die ÖBB und Österreich. Ich kann mir durhaus vorstellen, dass einige Verbindungen nicht nur übernommen, sondern auch ausgebaut (verlängert) werden. Die Züge von Amsterdam und Hamburg nach München zum Beispiel a bissl weiter nach Süden und Osten....

2095.21

Heizer

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Beiträge: 181

Wohnort: Hall in Tirol

8

Samstag, 12. Dezember 2015, 17:14

Grundsätzlich tolle Pläne, nur warum haben die ÖBB die Autoverladestelle Innsbruck geschlossen ?

LG Zillerkrokodil / 2095.21

grubenhunt

Inspektor

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9

Samstag, 12. Dezember 2015, 22:17

reicht ja wenn es ein normaler Nachtzug ist, Amsterdam - München war nie was anderes und im Übrigen im Winter samstags schon immer bis/von Innsbruck geführt, für die Schifahrer aus NL und Ruhrpot. Mit einmal Umsteigen von Amsterdam oder Köln nach Mayrhofen und Seefeld, gibt es was Besseres?

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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10

Donnerstag, 17. Dezember 2015, 16:15

ÖBB liebäugelt mit Zügen der Deutschen Bahn

17. Dezember 2015, 12:23

Die Österreichischen Bundesbahnen bestätigen Gespräche mit der Deutschen Bahn, Nacht- und Autoreisezüge zu übernehmen

Wien/Berlin – Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestätigen Gespräche mit der Deutschen Bahn, Nacht- und Autoreisezüge zu übernehmen. "Wir schauen uns das Thema an", sagte ÖBB-Sprecher Michael Braun zur APA. Es gebe dazu aber noch keine Beschlüsse. "Es liegen mehrere Szenarien auf dem Tisch", so Braun weiter. Eine Entscheidung solle im Frühjahr 2016 fallen, so um Ostern, hieß es.

Laut Medienberichten will die Deutsche Bahn bei ihren Nacht- und Autozügen wegen mangelnder Rentabilität und hohem Investitionsbedarf den Rotstift ansetzen. Ein Teil davon könnte künftig von den ÖBB betrieben werden. Der für die ÖBB zuständige Verkehrsminister Alois Stöger (SPÖ) hat die ÖBB-Initiative bereits öffentlich gelobt und dafür auch Geld in Aussicht gestellt.

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn hat am Mittwoch dem Vorstand grünes Licht für einen groß angelegten Konzernumbau gegeben. Details des Konzeptes "Zukunft Bahn" werden heute, Donnerstag, präsentiert. (APA, 17.12.2015)


Quelle: Der Standard

grubenhunt

Inspektor

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11

Freitag, 18. Dezember 2015, 00:06

Der Artikel ist mittlerwile auch auf http://www.nachtzug-bleibt.eu/ zu finden, gemeinsam mit einer Reportage über eine Demo von umverkehR in der Schweiz.

Zitat


Schweizer kämpfen für Nachtzüge

Jetzt ist es offiziell: Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) hat gestern entschieden, dass die DB-Nachtzüge im Dezember 2016 zum letzten Mal fahren werden. Eine Ära geht zu Ende mit unmittelbaren Folgen für Schweizer Nachtzugreisende: Es bleibt kaum mehr Zeit, um die Verbindungen nach Amsterdam, Hamburg, Berlin, Dresden und Prag zu retten. umverkehR hat heute Morgen mit einer Spontanaktion vor dem SBB-Hauptsitz darauf aufmerksam gemacht und die SBB aufgefordert, aktiv und zielgerichtet eine Nachfolgelösung zu finden.
Im September hat umverkehR über 11'000 Unterschriften für den Erhalt der Nachtzüge dem UVEK übergeben. Die Hiobsbotschaft aus Berlin verleiht unserer Forderung noch grössere Dringlichkeit. Sinnbildlich hat umverkehR einen 7 Meter langen CityNightLine zur neuen Uhr vor dem SBB-Hauptsitz platziert: Der Countdown läuft! Die SBB haben noch bis im Frühjahr 2016 Zeit, um eine Nachfolgelösung zu finden. Für diesen Kraftakt hat umverkehR den SBB ein Energiepaket mitgebracht, das sie nach der Aktion entgegengenommen haben.
Was muss jetzt getan werden? Laut DB hat die ÖBB Interesse, das Nachtzuggeschäft zu übernehmen. Welche Linien die ÖBB tatsächlich weiterführen wird, ist bis anhin aber ungewiss. Daher ist es jetzt entscheidend, dass die SBB die ÖBB davon überzeugen kann, die Linien aus der Schweiz weiterzuführen. Auch wenn der finanzielle Handlungsspielraum seitens der SBB gering scheint, muss die SBB klar machen, dass diese Verbindungen für die Schweiz wertvoll sind.
Zudem muss der Bundesrat allenvoran Bundesrätin Doris Leuthard ein Zeichen für die Nachtzüge setzen und sich auf politischer Ebene bei der Österreichischen Regierung für die komplette Übernahme der Nachtzugverbindungen aus der Schweiz einsetzen. Gerade mit Blick auf das Klimaabkommen in Paris ist die Stilllegung der Nachtzüge fatal.
umverkehR wird nun noch stärker die Zusammenarbeit mit anderen Umweltorganisationen suchen, um den politischen Druck hoch zu halten. Zudem planen wir auch grössere Unternehmen, deren Mitarbeitenden auf gute Nachtzugverbindungen angewiesen sind in unsere Kampagne miteinzubeziehen.
umverkehR wird alles daran setzen, dass die verbleibenden Nachtzüge aus der Schweiz auch über das nächste Jahr hinaus bestehen bleiben.

grubenhunt

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12

Dienstag, 12. Januar 2016, 22:00

In Deutschland rumort es weiter:

Aber nicht nur die üblichen Verdächtigen wie der Bündnisgrüne Abgeordnete zum Bundestag Gastel meldet sich zu Wort, auch CSU-Mitglieder, wie der Abgeoprdnete zum Europaparlament Ferber.

nachzulesen auf http://www.nachtzug-bleibt.eu/

Ferber in einem Brief, den er schon vor dem 16.Dez. an die DB geschickt hat, der aber erst jetzt veröffentlicht wurde:

Zitat

Ich persönlich sehe diese Maßnahmen äußerst kritisch. Das Vorhaben der Deutschen Bahn, die Nachtverbindungen drastisch zu streichen, ist meines Erachtens umweltpolitisch und europapolitisch fragwürdig. Für viele Reisende bieten Nachtzüge eine bequeme und klimaverträglichere Alternative zu inneneuropäischen Flügen. Ohne Nachtzüge werden Reisende gezwungen, auf längeren Strecken einen zusätzlichen Tag und eine Hotelübernachtung in Kauf zu nehmen. Darüber hinaus könnte durch fehlende umsteigefreie Zugverbindungen der Wirtschafts- und Tourismusstandort Bayern an Attraktivität verlieren.

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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13

Montag, 8. Februar 2016, 18:24

ÖBB wollen 20 neue Schlafwagen beschaffen

Laut TR EU-Issue 242, S. 10 planen die ÖBB die Ausschreibung von 20 Schlafwagen. Erstens sollen die neuen Schlafwagen einen Teil der schon etwas betagten Schlafwagenflotte (Bj. 1975) ersetzen und zweitens sind sie auch für die mögliche Ausweitung der ÖBB-Schlafwagendienste im Zusammenhang mit dem für Dezember 2016 geplanten Ausscheiden von DB-Nachtzug aus dem Nachtzuggeschäft gedacht. Die Verhandlungen mit DB über die Übernahme einzelner DB-Nachtzug-Leistungen sind nachwievor im Laufen.

grubenhunt

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14

Montag, 8. Februar 2016, 19:48

Gibt TR auch eine Quelle an?

dr. bahnsinn

Verkehrsminister

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15

Montag, 8. Februar 2016, 20:06

Gibt TR auch eine Quelle an?

Leider nein.
In besagtem Artikel wird einleitend über eh schon Bekanntes berichtet und zwar über die im Jahr 2014 seitens der ÖBB angedachte Erneuerung der IC-Wagenflotte, die dann zugunsten des Ankaufs der neun RJ-Garnituren nicht realisiert wurde. Außerdem wollen sich die ÖBB laut TR in Hinkunft nicht mit dem Mitbewerber WESTbahn, der bis 2017 zehn neue Triebwagengarnituren erhalten wird, um den klassischen IC-Verkehr matchen, weshalb eine Investition in neues IC-Wagenmaterial laut ÖBB unökonomisch wäre. Stattdessen wolle man auf das Schlafwagengeschäft setzen.

grubenhunt

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16

Montag, 8. Februar 2016, 21:07

nach einigem hin- und hergoogeln, habe ich das gefunden (Kleine Zeitung vom 23.10.2014) :

Zitat

Ich bin mit einer Hamburgerin verheiratet und notorischer Zugfahrer. Ich erlebe sehr viel Positives. Wenn man nach Hamburg will, ist die bessere Lösung, Klagenfurt-Linz und von Linz mit dem Euronight. Denn der Zug von Hamburg mit den Schweizer Waggons ist eine Katastrophe.
Hans-Peter Mikl, Klagenfurt


KERN: Diese Geschichte kenne ich, das ist wirklich unbefriedigend. Die Wägen kommen von anderen Bahnen. Wir haben jetzt aber ein Programm, wo wir 46 Millionen Euro in neue Schlafwägen investieren, die wir hoffentlich 2017/2018 haben werden. Wir glauben, dass diese Verbindungen attraktiv sein können. Leider investiert die Deutsche Bahn da nichts mehr. Aber bitte bleiben Sie uns gewogen, in zwei Jahren sieht es anders aus.


Und diese Schlafwagen werden wohl gemeint sein.

hier übrigens die Ausschreibung:
http://www.ausschreibungen-oesterreich.a…gen_2013_Vienna

KFNB X

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17

Dienstag, 9. Februar 2016, 13:03

Danke fürs raussuchen, dachte mir schon, dass ich davon gelesen habe. Ein Zusammenhang mit dem Verkehr in Deutschland wird es da wohl nicht geben, wäre ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Zitat

Außerdem wollen sich die ÖBB laut TR in Hinkunft nicht mit dem Mitbewerber WESTbahn, der bis 2017 zehn neue Triebwagengarnituren erhalten wird, um den klassischen IC-Verkehr matchen, weshalb eine Investition in neues IC-Wagenmaterial laut ÖBB unökonomisch wäre. Stattdessen wolle man auf das Schlafwagengeschäft setzen.

Ich kann weder glauben, dass die ÖBB der WESTbahn Management GmbH die Westbahn überlässt, noch dass man dies durch das wesentlich kleinere Schlafwagengeschäft ersetzen möchte / kann.
Es rumort ja schon länger in der Gerüchteküche, dass der RJ teilweise zum IC degradiert wird. Somit würde man kein IC-Material benötigen...

grubenhunt

Inspektor

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18

Montag, 15. Februar 2016, 22:15

Petition zur Rettung der Nachtzüge

Eine neuerliche Pertition findet man auf nachtzug-bleibt verlinkt


hier der Direktzugang
https://weact.campact.de/petitions/rette…-und-autozuge-1

KFNB X

Direktor

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19

Dienstag, 16. Februar 2016, 14:56

Nach der Einleitung (Frankreich lässt die Nachtzüge sterben, die DB schiebt sie ab) geht es um ein Mock-Up, welches - sofern ich es richtig übersetzt habe - in der ÖBB Zentrale ausgestellt sein soll:

http://transportrail.canalblog.com/archi…1/33357434.html

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20

Dienstag, 16. Februar 2016, 18:53

... und dort auch noch bis kommenden Freitag ausgestellt sein wird, von 12 - 19 Uhr kann es besichtigt und ein Fragebogen dazu ausgefüllt werden.