Neues von der Ybbstalbahn

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    E.S.G. schrieb:


    Wozu heißt es eigentlich in der Schule, dass man aus der Geschichte lernen soll? Hat wohl wer wieder mal nicht aufgepasst.

    MFG E.S.G.
    Nicht Schule, sonder Kreisky´s Ausspruch war das, und der war ein Roter....... ;)
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Also mir haben's das in der Schule beigebracht - und Kreisky im Amt hab ich nicht mehr erlebt ;)

    MFG E.S.G.
    Sollte jemand einen Rechtschreibfehler finden, darf der Finder den Fehler behalten, Finderlohn gibt es keinen ;)

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    297.401 schrieb:


    E.S.G. schrieb:


    Wozu heißt es eigentlich in der Schule, dass man aus der Geschichte lernen soll? Hat wohl wer wieder mal nicht aufgepasst.
    MFG E.S.G.
    Nicht Schule, sonder Kreisky´s Ausspruch war das, und der war ein Roter....... ;)


    Großer Erzbergdampfer, ich glaub', Du verwechselst da was. Kreisky hat damals nicht gesagt, dass man aus der Geschichte lernen soll. Er sagte vielmehr zu einem aufmüpfigen Journalisten, der dem Bundeskanzler einen Fehler in einer seiner Aussagen nachweisen wollte, in belehrendem Ton:

    "Lernen's Geschichte, Herr Redakteur!"

    E.S.G. hat recht. Dass man aus der Geschichte lernen sollte, wird einem in der Schule gelehrt. Doch manche lernen's nie, auch wenn sie vor ihrer Politikerkarriere Mittelschullehrer waren und es eigentlich wissen müssten. Aber bei Politikern geht das Vergessen oft schneller als ein Normalsterblicher überhaupt denken kann, bedauert

    dr. bahnsinn
    dr. bahnsinn - der Forendoktor

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Übrigens, meine Recherche im Herold-Telefonbuch hat ergeben, dass es in Österreich weder einen DI Christian Ritter, noch ein Technisches Büro für Verkehrswirtschaft zumindest im Telefonbuch gibt. Das läßt einige Schlüsse zu.

    Herold spuckt schon etwas aus:
    Rittler Christian DI - Techn Büro f Verkehrswesen
    Heinrich-Collin-Str 60/5
    1140 Wien

    drei bis fünf Millionen Euro für die Umfahrung der Firma Bene in Gstadt

    Was kann die Ybbstalbahn dafür, wenn Politiker Bene das Geld sonstwohin stecken? (oder warum läuft das in den Kosten mit).


    addieren kann schon recht kompliziert sein: 17 + "3-5" + 4,5 + 3,2 = 31 :o
    Das heißt "echte" 25 mio. € ein Schnäppchen gegenüber dem zweiten Teil des Tunnel (~40Mio. €) oder der Landesausstellung.
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    KFNB X schrieb:


    drei bis fünf Millionen Euro für die Umfahrung der Firma Bene in Gstadt

    Was kann die Ybbstalbahn dafür, wenn Politiker Bene das Geld sonstwohin stecken? (oder warum läuft das in den Kosten mit).


    Wie man in Waidhofen allerorts vernehmen kann soll die Fa. Bene mit dem Grundstück der Ybbstalbahn "gesponsert" werden. Das soll ja schon weitgehend so versprochen worden sein. Aber vorher soll es so eine Art Ultimatum gegeben haben: entweder her mit dem Grundstück für die Betriebserweiterung oder man kann leider nicht für die Arbeitsplätze garantieren.

    Fazit daraus: Da ich solche Aktionen nicht gutiere, werde ich in Zukunft auf sämtliche Artikel der Fa. Bene schei... äh verzichten.
    Wie wärs wenn wir unseren Protest in dieser Form ins Land hinaustragen? Je mehr sich diesem Protest anschließen umso größer sind die Chancen dass die schönste Glatze Niederösterreichs in St. Pröllten in dieser Frage erweichen lässt und a bißl Geld für die Bahn locker macht.

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Über Bahn Austria kommt man auf den Artikel in der NÖN:
    http://www.noen.at/redaktion/n-ams/article.asp?Text=282799&cat=311

    Aber im Artikel wird mit KEINEM Wort erwähnt dass der einzige große Nutznießer, wie weiter vorne zu lesen ist, aus der Einstellung der Ybbstalbahn "zufällig" die Firma Bene sein soll, deren Expansionspläne durch das Bahnareal ja derzeit sehr gebremst sein sollen.
    Ein Zufall?
    Nein! Ein Schelm wer jetzt Böses denkt. >:(

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Laut heutiger Printausgabe der NÖN-Ausgabe Bezirk Amstetten haben die ÖVP-Mandatare des Bezirkes (NRAbg. Kössl und die LAbg. Heuras, Hinterholzer und Pum) die Neo-Verkehrsministerin Bures in einem offenen Brief aufgefordert, bis Jahresende eine definitive Entscheidung in der Causa Ybbstalbahn zu treffen.

    Gleichzeitig wird seitens der ÖVP-Politiker unter Bezugnahme auf die in der Vorwoche veröffentlichte Mobilitätsstudie der Bahn jede Lebensberechtigung abgesprochen. Wieder ein Beweis dafür, wie trefflich Politiker mit gespaltenen Zungen reden können. ;D

    Der einzige SPÖ-LAbg. der Region und gleichzeitig Bgm. von Hollenstein, Franz Gratzer sieht die Sache naturgemäß anders. Er bezweifelt die Seriosität der vom Land in Auftrag gegebenen Studie (zurecht, Anm.) und schlägt seinerseits vor, den Ybbsitzer Ast zugunsten der Strecke Waidhofen - Lunz zu opfern, wobei seiner Meinung nach der Verkehr zwischen Hollenstein und Lunz auf vier Zugpaare ausgedünnt werden könnte.
    Natürlich, schließlich ist er ja Bgm. von Hollenstein. Bis dorthin muss seiner Meinung die Bahn funktionieren. Ab Hollenstein ist sie für ihn nicht mehr so wichtig. Ginge es nach Gratzer, müsse auch noch ein Tourismuskonzept für die Ybbstalbahn her, schließlich sei sie ein Kulturgut. Genauso wie die Staatsoper. Bei der käme auch niemand auf die Idee, sie zuzusperren.
    Also, wenn das kein Argument ist! ;D

    dr. bahnsinn

    Quelle: NÖN-Ausgabe Bezirk Amstetten vom 2. 12. 2008, S. 49.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Ja.
    Aber um den Jahreszuschuss der Republik Österreich zum Staatsopernbudget könntest nicht nur die Ybbstalbahn generalsanieren und den Betrieb aufrecht erhalten, sondern auch alle alten Schienennägel auf der Gesamtstrecke durch solche aus Gold ersetzen. Nein geht auch nicht. Auf Grund des stark gestiegenen Goldpreises infolge der Wirtschaftskrise reichen die goldenen Schienennägel nur mehr bis Hollenstein. ;D ;D ;D

    dr. bahnsinn
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn


    Die Diskussion darüber was man sich in einem Projekt alles leisten könnte wenn man in einem anderen dafür einspart, ist müßig. Mich erinnert das an frühere Schlagabtausche in Leserbriefen der Kronenzeitung, oder dem ORF Forum, wo man dann teilweise aufgerechnet hat wieviel € man jedem Pensionisten geben kann wenn man auf die Eurofighter verzichtet. :)

    Fakt ist, da"ß" der Betrieb von Verkehrsmitteln heutzutage unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten kritischer beleuchtet wird und politische Entscheidungsträger eben Entscheidungen zu treffen haben, die von recht engen budgetären Voraussetzungen bestimmt werden.

    Ob uns diese Entscheidungen gefallen oder (meist) mißfallen, interessiert die Politik soviel wie der berühmte Reissack der in China umfällt.

    lG
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Lieber e-blue!

    Ich teile Deine Meinung durchaus und bin eigentlich gegen populistische Anwandlungen im Stile der Kronen-Blattl*)-Leser immun. Aber der (unvermeidliche) Hinweis auf den meiner Meinung nach völlig unnötigen Opernball veranlasste mich zu einer zugegebenermaßen etwas populistischen Replik.

    *) Den Begriff "Zeitung" verkneife ich mir im Zusammenhang mit der Krone. "Zeitung" verwende ich nur bei entsprechendem Niveau der Berichterstattung des jeweiligen Printmediums.

    dr. bahnsinn
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    War vor wenigen Wochen wieder in Ybbsitz , die Triebwägen sind meistens gar nicht so schlecht besetzt und gerade in Ybbsitz passt die Bahn irgendwie hervorragend hinein !

    Das Turm-Gebäude westlich des Bahnhofes Ybbssitz ist wirklich nur ein Feuerwehrhaus geworden das wohl keine zusätzlichen Fahrgäste im großen Stil anzieht .

    Trotzdem wäre aufgrund der dichten Verbauung zwischen dem Ybbssitzer "Hauptbahnhof" und der Hst. Gurhof noch genug Potentiale für einen weiteren Haltepunkt .

    Grüße Zillerkrokodil


  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Aber lieber Herr Gratzer, das ist doch der falsche Weg!

    Es muß zwischen 04.50 und 21.00 Stundentakrt geben, dann funktioniert das!
    Den Ybbsitzer Ast kann man nicht wegdenken, der ist gut besucht, lediglich die LAs sind ein Wahnsinn1
    Bei dem Tourismuskonzept geb ich meinem ehemaligen HTL Lehrer recht, das steht schon lange aus!
    Ich fasse es einfach nicht, das die schw.... Bru. so depp.... sein kann!

    Aber was solls, die Bevölkerung will das ja auch anscheined so, den sonst wären die Züge sicher mehr ausgelastet!

    Streckengeher
  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    nokia schrieb:


    Auf alle Fälle wäre zu untersuchen, wie weit hier wieder schwarze Interessen sowie Seilschaften zum Zug gekommen sind! Da wird meiner Meinung nach sehr offensichtlich Hand in Hand gearbeitet...


    Offensichtlich aber bitte nicht die schon weiter vorhin erwähnten Hände der Firma Bene zu vergessen. Offenbar ganz nach dem Motto: Wasma an Gööd mit de Händ net nehma könna, lassma uns von de Schworzn in Oasch schiam. >:(

    PS: Sorry für diese Worte, aber es mußte mal raus.

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  • Re: Die Zukunft der Ybbstalbahn

    Es gibt mal zur Abwechslung etwas positives über die Ybbstalbahn zu berichten:

    Am 15.12 wurde rückwirkend mit 14.12 (wie das auch immer gehen soll), die Fahrzeit auf der Strecke Blumau - Lunz am See ordentlich verkürzt und 6953/6954 brauchen "nur" mehr 18 Minuten pro Richtung von Gstadt nach Ybbsitz.