Neues von der Ybbstalbahn

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  • westbahn schrieb:

    Was ist da ein Mysterium? Wenn das so passiert ist, wie in der Zeitung geschildert, dann ist das eine Nötigung - wie sie im Buche steht - und daher wurde er auch verurteilt.

    (1) Wer einen anderen mit Gewalt oder durch gefährliche Drohung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 720 Tagessätzen zu bestrafen.
    (2) Die Tat ist nicht rechtswidrig, wenn die Anwendung der Gewalt oder Drohung als Mittel zu dem angestrebten Zweck nicht den guten Sitten widerstreitet.


    Das "Anfahren" mit dem Bus (offenbar keine Körperverletzung, sondern "nur" ein beabsichtigtes "Wegschieben" der Leute, um weiterfahren zu können) ist eine eine gewaltvolle Nötigung zu einer Handlung - nämlich dem Busfahrer den Weg freizumachen. Bei Einsätzen und Elementarereignissen sind Organe der Feuerwehr berechtigt, verkehrsregelnde Maßnahmen (wie Straßensperren) zu treffen.
    Um das geht es ja nicht. Was macht ein ÖBB-Busfahrer in Hollenstein, wo Dr. Richard für das Land NÖ die Mostviertellinie betreibt, im Schienenersatzverkehr, wenn es dort seit 2010 keinen Schienenverkehr mehr gibt? Wenn das kein Mysterium ist, was dann?
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • westbahn schrieb:

    Und warum hast du dann nicht schon der Verfasserin des Beitrages deine Fragen gestellt? c.stoeckloecker@noen.at
    Weil ich der Leserschaft hier im Forum Gelegenheit geben wollte, mitzuraten, wie das gemeint sein könnte und auch ein wenig über den Fauxpas zu lächeln. Es muss hier nicht immer jedes Thema im bierernstlichen Stil abgehandelt werden.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Im Zusammenhang mit den Radweg-Aktivitäten der Ybbstalgemeinden scheint diese oberstgerichtliche Entscheidung nicht uninteressant zu sein, wonach eine stillgelegte Bahntrasse zu erhalten ist, obwohl zwei Gemeinden darauf einen Radweg errichten wollen:

    Rheinland-Pfalz: Land unterliegt: Strecke Gerolstein – Prüm bleibt erhalten

    07.01.2014

    Die Strecke zwischen Gerolstein und Prüm, auf der seit 2001 keine Züge mehr fahren, bleibt erhalten. Am 02.01.2014 hat das Oberverwaltungsgericht in Koblenz im Berufungsverfahren entschieden, dass für die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE) die Betriebserlaubnis zu erteilen sei.

    Dies hatte das Landesverkehrsministerium 2011 abgelehnt (Rail Business vom 13.09.2011), seit dem schwelt der Streit. Im August 2012 gab das Verwaltungsgericht Mainz dem Land Recht (Rail Business vom 16.08.2012), nun unterlag es in der Berufung. Die Stadt Gerolstein und die Verbandsgemeinde Prüm hatten 2005 die 23 km lange Westeifelstrecke für 400.000 EUR gekauft, um dort einen Radweg zu bauen. (cm)


    Quelle: Eurailpress
    Und jetzt kommt der Radweg doch:

    Eifel: Klage zurückgezogen: Radweg Gerolstein – Prüm kann kommen
    05.02.2018

    Die schon lange nicht mehr genutzte Bahnstrecke zwischen Gerolstein und Prüm (Strecke 3100) wird wohl zu einem Radweg umgebaut.
    Die Rhein-Sieg-Eisenbahn (RSE), die dagegen geklagt hatte, hat ihre Klage nun „vollumfänglich“ zurückgezogen. Dies teilte das Verwaltungsgericht Trier am 01.02.2018 mit. Der Verhandlungstermin war für den Tag angesetzt. Die Strecke gehört den Kommunen, allerdings konnte diese sie wegen der Klage nicht entwidmen. (cm)


    Eurailpress
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Der (denkmalgeschützte) Bahnhof Kogelsbach am Ybbstalradweg wurde am 1. Oktober als Gasthaus wiedereröffnet.
    Der großer Renner scheint das Radwegstüberl in Kogelsbach nicht zu sein, denn laut einer Aussendung der Gemeinde St. Georgen am Reith wird nach nur vier Monaten schon wieder ein Pächter gesucht. Nachzulesen auf "Verein Kubus".
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • KFNB X schrieb:

    Weil es dafür heuer noch zu wenig Schnee gab (liegt einfach viel zu tief)
    Laut Google auf 500 m Seehöhe. Aber abgesehen davon. ist dieses Argument:

    KFNB X schrieb:

    .......verläuft der Radweg teilweise auf geräumten Straßen.
    maßgeblicher. Ab Göstling verläuft der Radweg nur auf rd. 3 km bis Kogelsbach platzbedingt auf der Bahntrasse. Zwischen Kogelsbach und St. Georgen/Reith verläuft er auf der Landesstraße.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Draisinenfan schrieb:

    Könnte man daraus schließen, dass man die Schienen gar nicht wegreißen hätte müssen, wenn der Radweg eh auf der Landesstraße verläuft...?
    :(
    Nein denn da wollte sicher der eine oder andere schwarze türkiser Bauernbubenspezi mit ziemlicher Sicherheit bequem etwas billigen Nutzgrund dazuhaben...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Draisinenfan schrieb:

    Könnte man daraus schließen, dass man die Schienen gar nicht wegreißen hätte müssen, wenn der Radweg eh auf der Landesstraße verläuft...?
    Die Schienen hätte man auf alle Fälle abgebaut, weil man:
    1. seitens der Landes-ÖVP, insbesondere seitens der lokalen ÖVP-Politiker (Sobotka, Hanger, Heuras und Kasser) und der Ybbstaler ÖVP-Bürgermeister mit dem Entfernen der Schienen die Diskussion über eine eventuelle Wiederinbetriebnahme der Bahn ein für alle Mal zum Verstummen bringen wollte. Die Widmung als "Verkehrsband", welche die Option für die Wiederinbetriebnahme der Bahn absichern soll, ist nichts anderes als ein billiger Schmäh.
    2. die Schienen im Waldviertel, wo sie schließlich auch gelandet sind, brauchte.

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ein klassisches Beispiel für das Auseinanderklaffen zwischen Titelzeile und Text. Für den eiligen Leser, der nur die Überschrift liest, ist alles super. Die Wahrheit ist aber eine andere:

    Erstellt am 14. Februar 2018, 05:00 von Lisa Hofbauer
    Ybbstal:Tourismus boomt in Region

    Rausfall von Therapiezentrum Buchenberg aus Statistik sorgt jedoch am Papier für Minus.

    Im Juni des Vorjahres wurde der Ybbstalradweg eröffnet. Seitdem geht es in den Gemeinden entlang des Rad-Highways touristisch aufwärts. | Doris Schwarz-König/Mostviertel Tourismus

    Von einem „grundsätzlich sehr positiven Jahr“ spricht der Geschäftsführer der Mostviertel Tourismus GmbH Andreas Purt über die Tourismusentwicklung an der Moststraße im Jahr 2017. Das Mostviertel sei im Vorjahr generell auf einem Rekordkurs gewesen, das lasse sich an den Tourismuszahlen deutlich ablesen. In Summe kann man hier auf ein Nächtigungsplus von 8,3 Prozent zurückblicken. „In manchen Regionen sind die Zahlen sogar rekordverdächtig“, freut sich der Mostviertel-Tourismus-Geschäftsführer.
    Top-Wert bei Nächtigungszahlen in Kematen
    Einen Top-Wert von plus 37,8 Prozent kann die Gemeinde Kematen bei den Nächtigungszahlen verzeichnen. Dieser Zuwachs lasse sich laut Purt vor allem auf den Wirtschaftstourismus zurückführen. Der Wirtschaftsaufschwung im Mostviertel mache sich im Tourismus generell bemerkbar.
    „An der Eisenstraße können wir auf einen guten Winter Anfang 2017 zurückblicken, der die Nächtigungszahlen hier in die Höhe schnellen hat lassen“, sagt Purt. Aber auch der sonnige Sommer schlage positiv zu Buche, wobei Purt vor allem den Ybbstalradweg als „Glücksgriff für den Tourismus“ bezeichnet.*)
    Im September und Oktober habe das Wetter dann nicht mehr so mitgespielt, weshalb hier auch die Nächtigungszahlen leicht rückgängig seien.**)
    Einen Einbruch habe es aber auch hier keinen gegeben. Dass sich trotz durchwegs positiver Zahlen im Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland unterm Strich ein leichtes Minus bei den Nächtigungszahlen (minus 1,1 Prozent) ergibt, lässt sich laut Purt darauf zurückführen, dass seit dem Februar bzw. März des Vorjahres das Buchenbergheim in Waidhofen aus der Tourismus-Statistik herausgefallen ist.***)
    Dadurch ergibt sich für die Statutarstadt auch ein kräftiges Minus von 34,1 Prozent bei den Nächtigungen. „Dieses Minus in Waidhofen ist aber nur ein Minus auf dem Papier, die Nächtigungen sind da“, erklärt Purt.

    NÖN

    *) Zahlen, die diese Behauptung belegen könnten, nennt er aber nicht.
    **) Oder weil die Bahn als Rückfallebene bei Schlechtwetter fehlt.
    ***) Oder weil der Radfahrertourismus nicht in dem Maß eingeschlagen hat, wie man es sich erhofft hatte.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Der großer Renner scheint das Radwegstüberl in Kogelsbach nicht zu sein, denn laut einer Aussendung der Gemeinde St. Georgen am Reith wird nach nur vier Monaten schon wieder ein Pächter gesucht.
    Angeblich lief das Geschäft ganz gut, aber es gab Beschwerden, weshalb der Pächter das Handtuch warf. So richtig glaube ich diese Begründung nicht:

    Erstellt am 24. Februar 2018, 05:00 von Andreas Kössl

    Radweg-Stüberl: Neuer Pächter gesucht
    Bäcker Andreas Löbersorg zieht sich nach nur viereinhalb Monaten als Betreiber des Radweg-Stüberls in Kogelsbach zurück. Gemeinde sucht Nachfolger.

    Ende September ging der zum Gastronomiebetrieb umgebaute Bahnhof in Kogelsbach als Radweg-Stüberl in Betrieb. Nun sucht die Gemeinde einen neuen Pächter, vom bisherigen hat man sich einvernehmlich getrennt. | NÖN


    Ende September nahm das Radweg-Stüberl im ehemaligen Bahnhof Kogelsbach seinen Betrieb auf. Am Montag der Vorwoche schloss der junge Gastrobetrieb aber bereits wieder seine Pforten.
    Einvernehmliche Trennung
    Mit der Gemeinde St. Georgen/Reith, der das Gebäude gehört und die auch für den Umbau zum Gastrobetrieb verantwortlich zeichnete, habe es eine einvernehmliche Trennung gegeben, berichtet Betreiber Andreas Löbersorg. „Anscheinend hat es Beschwerden über mich gegeben, weshalb mir nahegelegt wurde, als Betreiber aufzuhören.“ Er sei darüber aber gar nicht so unglücklich, hält der Bäckermeister fest. „Es war schon gewaltig stressig. Im Grunde ist es eine enorme Erleichterung.“
    Dabei sei das Geschäft gar nicht schlecht gegangen, gibt Löbersorg an. Zusätzlich zum Gastronomiebetrieb hatte St. Georgen/Reiths Bäcker auch Gebäck und Mehlspeisen im Radweg-Stüberl angeboten. Sowohl von der Bevölkerung als auch von Besuchern sei der Betrieb gut angenommen worden. Mit dem Ende der Radsaison am 31. Oktober hatte man nur noch fünf Tage die Woche geöffnet.
    Schagerl: "Bereicherung für Gemeinde"
    Es sei schwer gewesen, Personal zu bekommen, sagt Löbersorg. Vier Teilzeitkräfte waren zuletzt im Stüberl beschäftigt.
    Die Vertragsauflösung sei einvernehmlich erfolgt, sagt St. Georgen/Reiths Bürgermeister Helmut Schagerl (SPÖ). Löbersorg habe mit seiner Bäckerei eben viel zu tun. Zudem sei es im Gastronomiebereich schwer, dauerhaftes Personal zu finden. Dass es Beschwerden gegeben habe, tut der Ortschef als „Tratschereien“ ab.
    Auf der Gemeinde-Homepage wurde die Suche nach einem neuen Pächter bereits ausgeschrieben, Gespräche mit Bewerbern sind bereits am Laufen. Geht es nach dem Bürgermeister, soll die Entscheidung über Löbersorgs Nachfolge schon Anfang März im Gemeindevorstand fallen und der Gastronomiebetrieb am Ybbstalradweg bis Ostern wieder in Betrieb gehen. „Das Radweg-Stüberl ist vor allem an den Wochenenden sehr gut gegangen und eine große Bereicherung für die Gemeinde“, sagt Schagerl.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Es scheint ja schneller zu gehen, als dem Einen oder Anderen Recht ist:

    Wochenzeitung "Der Ybbstaler", 1.3.2018

    Schlagzeile: Statt Citybahn ein City-Radweg?
    Die Stadt Waidhofen führt Gespräche mit der NÖVOG über eine Einstellung der Citybahn und die Durchführung des Schülertransports mit Bussen. Grund: Geringe Auslastung, Verlängerung des Radweges von Gstadt zum
    Hauptbahnhof über den Viadukt, freie Nutzfläche in Gstadt 45.000 m2, am Bahnhof 15.000 m2.
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