Neues von der Ybbstalbahn

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  • westbahn schrieb:

    Eine Reaktivierung des Lokalbahnhofs könnte wegen der Fahrzeit nur einen hinkenden Halbstundentakt (20/40) oder - das höchste der Gefühle - einen 20-Minuten-Takt ermöglichen.
    Warum nur hinkend? Richtung Waidhofen liegt es genau in der Hälfte (6 Minuten von 12), Richtung Gstadt eine Minute abweichend (5 / 7 Minuten von 12).

    Waidhofen 05 / 20 / 35 / 50
    Lokalbahn 10 / ...
    Gstadt 17 / ...

    In die Gegenrichtung:

    Gstadt 04 / 19 / ...
    Lokalbahn 10 / 25 / ---
    Waidhofen 16 / 31 / ...

    2 Minuten Wendezeit in Gstadt sollte machbar sein. Wenn nicht, dann gibt es dort einen zweiten Bahnsteig.

    PS: Mir geht es nur um die theoretische Machbarkeit.
  • Gestern kam eine Mail rein:

    Hollenstein zeigt`s vor !


    Viel wird derzeit über den Ybbstalradweg geschrieben, eine brandaktuelle Umfrage der NÖN spricht sogar davon, daß 61 % ihrer Leser diesen Radweg als „Fluch“ bezeichnen, nur 39 % als „Segen“!

    Sicher wäre dieser Radweg gemeinsam mit dem Erhalt der Ybbstalbahn besser gewesen (LH Pröll wollte dies, aber die Bürgermeister der Region wollten eben nur den Radweg alleine) youtube.com/watch?v=LmwwrKEFszo

    Nun aber den Ybbstalradweg nur schlecht zu machen ist auch keine Lösung. Ja, er hat einige Mängel, aber wo sich viele Menschen bewegen, gibt es eben auch viel „Schatten“ meist auch durch einzelne „Unbelehrbare“ – Das wissen kleine Orte wie Hallstatt, Dürnstein usw. natürlich aus leidvoller Erfahrung, und so werden jetzt auch zahlreiche Anrainer für diesen Radweg zu harten Gegnern. Und sie haben nicht unrecht, denn das was versprochen wurde (Radweg auf der Ybbstabahntrasse) ist nicht einmal zu 60 % eingehalten worden.

    Das hat sich die Politik selbst „eingebrockt“ – daß soll diese nun auch „Auslöffeln“. Übrigens: Von den einstigen „Ybbstalradwegbürgermeistern“ ist nur mehr einer (Martin Ploderer aus Lunz) im Amt – alle anderen haben sich in den letzten 3 Jahren „mehr oder weniger grund- und grußlos“ verabschiedet.

    Hollenstein war bezüglich Erhaltung der Ybbstalbahn eine Ausnahme, die Hollensteiner hielten der Ybbstalbahn lange die „Stange“. Und auch jetzt zeigt dieser kleine Ort mit seiner mutigen, jungen Bürgermeisterin vor, daß man die Ybbstalbahn, welche einst erst die positive wirtschaftliche Entwicklung des oberen Ybbstales ermöglichte, nicht vergessen will. Einer der Schafkäsewaggon wird zu einem „Zeitreisewaggon“ ausgebaut und auch das Rundherum mit Tischen und Bänken macht den Radfahrern sicher Freude und schärft auch deren „Erinnerung“ an die Bahn..
  • er hat sich zu dem Thema sehr zurückgehalten, und nur sehr selten etwas gesagt. Dann hat er sich aber aber immer für die Doppellösung Rad+Bahn ausgesprochen.

    M.E. hat er deshalb nur sehr wenig gesagt, weil er das Thema seinem potentiellen Nachfolger Sobotka überlassen hat, damit der sein poilitisches Geschick beweist. Allein dass er nicht sein Nachfolger geworden ist, zeigt, was er von seinem politischen Gschick hält.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von grubenhunt ()

  • In diesem NÖN-Artikel mit dem Titel "Ybbstal: Radweg bringt Touristen" wird der Eindruck vermittelt, der Radweg wäre im Ybbstal der touristische Renner schlechthin. Allerdings wird im Text vermieden, die Vergleichszahlen 2017/18 bei den Nächtigungen der Monate Januar bis August zu erwähnen. Wer sich die Zeit nimmt, bis zu den statistischen Angaben hinunterzuscrollen, erlebt allerdings ein Aha-Erlebnis. Die Nächtigungszahlen in der Tourismusregion Eisenstraße, zu der die Ybbstal-Radweggemeinden gehören, sind nämlich von 2017 auf 2018 gesunken, wenn auch nur geringfügig um 0,1 %, aber immerhin.

    Sooooo ein Frequenzbringer scheint der Ybbstalradweg doch nicht zu sein, weshalb man eben anscheinend jetzt versucht, sich den angeblichen Erfolg des Radweges schön schreiben zu lassen.

    Hier der Vergleich der Nächtigungszahlen für die Gemeinden der Eisenstraße:

    Eisenstraße NÖ:

    2017 303.998

    2018 303.554

    Veränderung - 0,1 Prozent
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Abgesehen davon verzeichnet Österreich generell ein Nächtigungsplus, sogar ganz ohne Radwege...:


    Hotels und Ferienwohnungen im Sommer gut gebucht

    Online seit heute, 11.49 Uhr Österreichs Hotels und Ferienwohnungen waren diesen Sommer gut gebucht. Die Tourismuswirtschaft steuert auf ein Nächtigungsplus von über zwei Prozent zu, teilte die Statistik Austria in einer vorläufigen Bilanz heute mit. Dabei setzte sich der Trend zu mehr, aber kürzeren Urlauben fort.


    Mehr dazu in oesterreich.ORF.at
  • Auf orf.at steht mehr darüber:

    Nostalgie-Lok in Privatgarten gestürzt

    In Gaming (Bezirk Scheibbs) ist am Freitag eine Nostalgie-Lok verunfallt und eine Böschung hinab in einen Privatgarten gestürzt. Verletzte gab es keine. Die Feuerwehr war am Freitagnachmittag bei der Bergung im Einsatz.

    Die Lok war laut Feuerwehr auf einer Testfahrt. Die beiden Lokführer bremsten die Lok ein und stiegen ab, später soll sich die Lok aber von selbst wieder in Bewegung gesetzt haben. Nach etwa zwei Kilometern entgleiste die Lok schließlich und stürzte sechs Meter einen Hang hinab, schilderte Feuerwehrsprecher Franz Resperger.








    FF Gaming

    „Warum die Lok abgestürzt ist, das ist derzeit noch unklar. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt, es sind auch keine Betriebsmittel ausgeflossen“, sagte Resperger im Gespräch mit noe.ORF.at. Die Feuerwehr hätte das Fahrzeug gesichert und arbeite nun an der Bergung, teilte er am Freitagnachmittag mit. Dabei müsse laut Resperger auch ein 50 Tonnen schwerer Kran der Feuerwehr Amstetten zum Einsatz kommen.
  • Nur wie kommt der Kran dort hin?
    Warum die Lok abgestürzt ist, ist vermutlich recht einfach: Sie war für den Bogen zu schnell.

    Wie hat man die Lok gebremst? Mit der Handbremse? Kann ich kaum glauben, ansonsten hatte sie einen massiven technischen Mangel.

    PS: Ich bin ein Fan von Nostalgieverkehr, aber 2 Mal in so kurzer Zeit, wirft sicherlich kein gutes Licht auf den Betrieb.
  • Dem Vernehmen nach war "IMS" Ing. Manfred Schneider einer der "Lokführer". Jetzt ist hoffentlich endlich Schluss mit Schiendl und Co. und die Strecke raschest abtragen. Radwanderwege eignen sich dort sowieso besser als gemeingefährliche Vereinsstrecken, die noch dazu aber so'was von vergammelt und morsch sind!

    Wie der Kran dort hin kommt? Dort ist weit und breit kein Weg und schon gar keiner, der einen 50t schweren Kran plus Lokgewicht tragen kann. Da wird die Bergung höllisch teuer und man kann sich schon einen neuen Eintrag der NÖLB Niederösterreichische Lokalbahnen Betriebsges.m.b.H. in der Insolvenzdatenbank vorstellen!