Neues von der Ybbstalbahn

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Liebe Fahrgäste,

    Am 30.11.2018 ist bei Räumarbeiten (Baumschnitt) auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke die Diesellok 2190.01 entrollt und rund zwei Kilometer entfernt entgleist. Die Lokomotive ist zehn Meter neben dem Gleis in einem Garten zum Liegen gekommen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Das Zugteam und Triebfahrzeugführer wurden von der Polizei einvernommen und gaben an die Lok vorschriftsmäßig mit der Handbremse gesichert zu haben. Die genaue Unfallursache ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig zu klären. Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der ÖGLB hatten bei der behördlichen Einvernahme 0,0 Promille. Der Verein ÖGLB entschuldigt sich für diesen Vorfall bei seinen Fahrgästen, Mitgliedern und Freunden. Die Lok wird in unzähligen Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern repariert werden. Am Samstag wird die Lok mit einem Kran geborgen und mit einem Tieflader in das Heizhaus nach Kienberg-Gaming gebracht. Die schon angekündigten „Nikolofahrten“ wurden für Samstag, den 1.12. abgesagt, am Sonntag, den 2.12. finden die „Nikolofahrten“ wie geplant mit der dieselelektrischen Lokomotive 2093 statt.
    Ihr Team der Ybbstalbahn Bergstrecke
    (laut Homepage)
  • Zum Glück haben die Hausbesitzer so eine großzügige Hauszufahrt, wo ein 70t-Kran Platz findet.


    westbahn schrieb:

    Wie der Kran dort hin kommt? Dort ist weit und breit kein Weg und schon gar keiner, der einen 50t schweren Kran plus Lokgewicht tragen kann.
    Dem Anschein nach doch. Von den Bildern würde ich schätzen, dass man sie noch 2-3 Meter "geschleift" hat und dann der Kran schon heben konnte.
  • westbahn schrieb:

    Eigentlich eine Frechheit, dass die Feuerwehr für diese Bergung herangezogen wird, weil es wie im gegenständlichen Fall ohne vorliegende Gefahr im Verzug schlichtweg keine Aufgabe der Feuerwehr ist.
    Die Freiwilligen Feuerwehren am Land haben eine andere Auffassung von ihrem freiwillig ausgeübten Job als die großstädtischen Berufsfeuerwehrler. Die FFler machen das, um zu üben und um in Form zu bleiben. Es ist daher logisch, dass sie für so eine Tätigkeit zu haben sind, Gefahr im Verzug hin oder her.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Bei Wespennestern ist jetzt auch keine Gefahr in Verzug und trotzdem machen sie es
    Aja? Na dann wünsche ich dir, dass du kein Allergiker auf Wespenstiche bist, denn da reicht unter Umständen ein einziger Stich, um in einen lebensbedrohenden Zustand zu geraten. Und als Nichtallergiker kann es ebenso gefährlich werden, wenn dich ein Wespenschwarm verfolgt und angreift. Zu behaupten, dass hier keine Gefahr im Verzug vorliegt, ist schon stark!


    Die Freiwilligen Feuerwehren am Land haben eine andere Auffassung von ihrem freiwillig ausgeübten Job als die großstädtischen Berufsfeuerwehrler.
    Genau, diese freiwilligen Schadensvergrößerer haben eben keine Ahnung, auch nicht von ihren eigenen Gesetzen, denn im NÖ-Feuerwehrgesetz sagt der §3/2:

    ... Die Gefahrenpolizei umfasst Maßnahmen, die
    1.der Rettung von Menschen und Tieren sowie der Bergung lebensnotwendiger Güter,
    2.der Abwehr von Gefahren für Menschen, Tiere, lebensnotwendige Güter sowie von solchen Gefahren, die einen beträchtlichen Sachschaden bewirken können, und
    3.der Notversorgung der Bevölkerung und öffentlicher Einrichtungen mit lebensnotwendigen Gütern dienen.


    Wo da jetzt die Bergung und der Abtransport eines maroden, abgestürzten Heizölkochers unterzubringen wäre, möge man mir nachvollziehbar erklären!
  • westbahn schrieb:

    Genau, diese freiwilligen Schadensvergrößerer haben eben keine Ahnung, auch nicht von ihren eigenen Gesetzen, denn im NÖ-Feuerwehrgesetz sagt der §3/2:
    ... Die Gefahrenpolizei umfasst Maßnahmen, die
    ...

    2.der Abwehr von Gefahren für Menschen, Tiere, lebensnotwendige Güter sowie von solchen Gefahren, die einen beträchtlichen Sachschaden bewirken können, und

    Wenn Du es schon rechtlich sehen willst:
    Die abgestürzte Lok stellt doch sehr wohl einen beträchtlichen Sachschaden dar, warum soll die Feuerwehr also nicht helfen?

    In echt ist am Land der Zusammenhalt unter den Leuten noch vorhanden, und man hilft sich gegenseitig. Und das ist auch gut so!
  • grubenhunt schrieb:

    Die Feuerwehr hat bei uns einen Tarif fürs Wespennestentfernen und Du kriegst eine Rechnung fürs Finanzamt.
    Also, als mein Sohn vor Jahren einmal gegen Mitternacht mit dem Auto der Mutter nach einem Schneewechtenbedingten Ausritt in der angrenzenden Wiese landete, hat sich die örtliche Feuerwehr mit einer Kiste Bier zufrieden gegeben.

    westbahn schrieb:

    Baumschnitt? Baumschnitt im Winter? Da fährt eine Lok (ohne Waggons) zum Baumschnitt? Kann mir das einer halbwegs logisch erklären?
    Ja. Vielleicht wäre es gescheiter gewesen, sie hätten statt "Baumschnitt" "Freischneiden des Lichtraumprofils" geschrieben. Dann hätten es alle rein auf die Eisenbahn fixierten Leser verstanden. Es ist logisch, dass man nach längerer Betriebspause vor fahrplanmäßig vorgesehenen Zügen eine Kontrollfahrt unternimmt, zumal es die Tage davor geschneit hat und es durchaus möglich ist, dass Äste in das Lichtraumprofil ragen. Jeder, der die Örtlichkeiten kennt, weiß, dass die Bergstrecke zwischen Gaming und Pfaffenschlag fast durchwegs durch Waldflächen unterwegs ist.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • STEYR. Am Donnerstag den 23.08.2018 Unterstützte der Technische Zug die Steyrtalbahn.
    Mit dem schweren Kranfahrzeug und dem Kranbegleitfahrzeug begaben sich 6 Mann nach Aschach an der Steyr zu der Haltestelle Sommerhubermühle.

    Ein Historischer Tag für die Steyrtalbahn. Sie kauften die Lok Nr. 298.05 wieder zurück. Baujahr 1898 Lokfabrik Kraus Linz.
    Diese Lok ist bereits von 1964 – 1968 im Steyrtal im Einsatz gewesen.
    Unsere Aufgabe bestand darin die Lok Nr. 298.05 vom Tieflader auf die Gleise der Steyrtalbahn zu heben.
    Ein original Steyrtalbahn Postwaggon wurde von der Zillertalbahn ebenfalls zurück gekauft und eingegleist. Dieser stand bis Mitte der 60iger Jahre im Einsatz im Steyrtal.
    Zu guter Letzt wurde noch die Resita Lok Nr. 764.480 auf einen Tieflader verladen. Diese Lok diente als Ersatzteilspender für diverse Lokomotiven im Steyrtal.
    Sie wurde nach Rumänien verkauft wo sie wieder aufgebaut werden soll.
    Für die Einsatzfahrer des Steyrer Feuerwehrkranes war es eine sehr gute Übung bei der mit Gewichten bis 22to Hantiert wurde.
  • westbahn schrieb:

    Eigentlich eine Frechheit, dass die Feuerwehr für diese Bergung herangezogen wird, weil es wie im gegenständlichen Fall ohne vorliegende Gefahr im Verzug schlichtweg keine Aufgabe der Feuerwehr ist.
    Das würde aber auch für jeden PKW /LKW gelten der abseits der Straße steckt / verunglückt ist. Und das gehört doch zum Hauptgeschäft der FF.

    Zwar gibt es von der FF einen Tarif (ich glaube sogar landesweit geregelt), aber was tatsächlich verrechnet wird, kann stark variieren.
  • Wer zahlt die unzähligen Einsätze zur Befüllung von Dampflokomotiven die dann möglicherweise gleich den nächsten Böschungsbrand auslösen!

    (übrigens letzter Beitrag Steyrtalbahn - Text: meinbezirk.at, Foto FF Steyr /TZ )

    #
    Copyright ©2018 Freiwillige Feuerwehr Frankenfels



    FF Ramingstein

    Auch dieses mal entstand durch Funkenflug von der Dampflok ein Böschungsbrand am Bahndamm (Lenzenfeld). Die FF Ramingstein konnte den Brand rasch löschen.
  • Benutzer online 3

    1 Mitglied und 2 Besucher