Neues von der Ybbstalbahn

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  • Bahnfahrer schrieb:

    Die "Krone" schreibt heute: Alarm um Geisterlok - Unfall
    In diesem Krone-Artikel steht zwar nichts von einem Alarm, dennoch ist er nicht uninteressant, denn westbahn schrieb in Antwort 1.540 Folgendes:

    westbahn schrieb:

    Dem Vernehmen nach war "IMS" Ing. Manfred Schneider einer der "Lokführer".
    Im Krone-Artikel heißt es aber:

    Krone schrieb:

    „Unsere Leute sind losgefahren, um Bäume zu entfernen, die wegen der Schneelast auf die Schienen gestürzt waren“, schildert Manfred Schneider, Obmann jenes Vereins, der die Bergstrecke ins Ybbstal am Fuße des Ötschermassivs betreibt. Im Führerstand saßen sein Sohn Oskar und ein anderer Bahnnostalgiker.
    Außerdem bestätigt der zitierte Passus meine in Antwort 1.555 geäußerte Vermutung, dass sie mit der Lok unterwegs waren, um das Lichtraumprofil freizuschneiden.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Hilft vielleicht auch zur Klarstellung (aus den NÖN)

    ... freiwillig heißt eben nicht, dass die erbrachten Leistungen gratis sind.
    Grundsätzlich gilt: Einsätze für Menschenrettung, Tierrettung und Brandeinsätze sind kostenlos. Technische Einsätze hingegen sind zu bezahlen, darunter fallen zum Beispiel Fahrzeugbergungen. Die Tarifordnung dazu wird vom Land beschlossen. Sie umfasst detailgenau die Kosten für die Einsatzkräfte sowie jedes einzelne Einsatzgerät – von der Schutzbekleidung bis zum Bergekran.
    "Mit dem Geld machen wir uns ja nicht frisch"
    Ob bei einem technischen Einsatz überhaupt eine Rechnung ausgestellt wird, das obliegt dem jeweiligen Kommandanten. Landesfeuerwehr-Pressesprecher Franz Resperger räumt ein, dass es gerade am Land, wo man sich kenne, oft üblich sei, nichts zu verlangen. „Wenn der Kommandant glaubt, dass er nichts verrechnen muss, dann ist das eben so. Nur wird er sich vermutlich von der Gemeinde irgendwann die Frage gefallen lassen müssen, warum er dies tut.“ Denn laut Gesetz sind die Gemeinden für die Finanzierung der Feuerwehren verantwortlich.
    In ländlichen Gemeinden werden diese Nicht-Verrechnungen aber oft durch gegenseitige Hilfe oder Spenden ausgeglichen.
    Eine Kostendeckung ist aber auch mit Einsatzverrechnung nicht zu erreichen. „Mit dem Geld machen wir uns ja nicht frisch“, sagt Franz Resperger. „Die Einkünfte aus den Einsätzen und der Aufwand stehen in keinem Verhältnis; der Betrieb einer Feuerwehr ist so nicht finanzierbar, das ist nur ein Bruchteil der tatsächlichen Kosten.
    „Frächter haben oft nicht genug Bargeld“
    Zuständig für Verrechnungen ist der Verwalter der Feuerwehr: Er bekommt den Einsatzbericht, addiert die einzelnen Posten und stellt eine Rechnung aus.
    Was, wenn jemand nicht zahlen will? „Meist hilft eine Mahnung oder die Androhung, weitere rechtliche Schritte einleiten zu wollen“, sagt Resperger. Und es wurden auch schon offene Rechnungen eingeklagt.
    Probleme gibt es manchmal bei Einsätzen mit ausländischen Lenkern. „Viele Frächter haben oft nicht ausreichend Bargeld mit, um die Bergekosten zu bezahlen. Manche lösen es dann über Tankkarten, sodass die FF für ihre erbrachte Leistung zumindest wieder eine Tankfüllung bekommt. Andere übergeben die Rechnung ihrer Spedition. Hier zahlen einige sofort, bei manchen Frächtern muss man aber das Geld mehrmals im Ausland einfordern“, sagt Siegfried Warta, stv. Kommandant in Hohenberg im Bezirk Lilienfeld. Aber, das bestätigen Warta und Resperger, dieses Problem sei heute kleiner als früher. Übrigens: Ein Feuerwehreinsatz, der durch defekten Brandmelder ausgelöst wird, ist ebenfalls kostenpflichtig.
  • Zum letzten Mal das Thema "Feuerwehreinsatz-Notfälle":

    Das ist ein klassischer Feuerwehr-Noteinsatz: :D

    40 Bierkisten stürzten um: Feuerwehreinsatz

    nachrichten.at - 05. Dezember 2018 - 18:02 Uhr

    WENNS. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wenns in Tirol gerufen.

    Sechs Einsatzkräfte der FF Wenns rückten an. Bild: feuerwehr-wenns.at

    Für manch einen Kameraden mag es ein Bild des Grauens gewesen sein: Bei der Anlieferung zu seinem Supermarkt hatte ein offensichtlich ungeschickter Getränkelieferant 40 Kisten Bier zum Kippen gebracht. Die 800 Bierflaschen stürzten auf den Betonboden und gingen zu Bruch, der Gerstensaft verteilte sich auf dem Boden der Tiefgarage.
    Die Feuerwehr wurde unter dem Stichwort "Wasserschaden" alarmiert. Bald stellte sich aber heraus, dass es die Einsatzkräfte mit einer anderen Flüssigkeit zu tun hatten. "Weil doch eine relativ hohe Menge ausgetreten war, wurden wir zur Hilfe gerufen, um die Lache an Bier wegzuwaschen und somit Geruch und Schaden klein zu halten", teilte die FF auf ihrer Website mit. Sechs Mann standen im Einsatz.

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Die BH Scheibbs schreibt unter der Zahl: SBB1-A-0618/022

    Betrifft: Vorfall auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke vom 30.11.2018 - Eingabe vom 01.12.2018

    Sehr geehrter Herr XXX!

    In Beantwortung Ihrer Eingabe vom 01.12.2018 darf Ihnen mitgeteilt werden, dass entsprechende Verfahren eingeleitet wurden, Erhebungen der Staatsanwaltschaft im Gange sind und die jeweils zuständigen Stellen informiert wurden.


    Für den Bezirkshauptmann
    Mag. Ing. P e h o f e r


    Pehofer ist übrigens der BH-Stellvertreter und war vorher Bereichsleiter für Sicherheit und Ordnung (Polizei und Verkehr) in der Bezirkshauptmannschaft Krems. Bleibt zu hoffen, dass er dem gemeingefährlichen Verein ordentlich Feuer unter den Ärschen macht!
  • Stimmt nicht, denn am 02.12.2018 wurde gefahren! Rundmail:



    Liebe Fahrgäste,
    Am 30.11.2018 ist bei Räumarbeiten (Baumschnitt) auf der Ybbstalbahn-Bergstrecke die Diesellok 2190.01 entrollt und rund zwei Kilometer entfernt entgleist. Die Lokomotive ist zehn Meter neben dem Gleis in einem Garten zum Liegen gekommen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Das Zugteam und Triebfahrzeugführer wurden von der Polizei einvernommen und gaben an die Lok vorschriftsmäßig mit der Handbremse gesichert zu haben. Die genaue Unfallursache ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht eindeutig zu klären. Alle ehrenamtlichen Mitarbeiter der ÖGLB hatten bei der behördlichen Einvernahme 0,0 Promille. Der Verein ÖGLB entschuldigt sich für diesen Vorfall bei seinen Fahrgästen, Mitgliedern und Freunden. Die Lok wird in unzähligen Arbeitsstunden von Vereinsmitgliedern repariert werden. Am Samstag wird die Lok mit einem Kran geborgen und mit einem Tieflader in das Heizhaus nach Kienberg-Gaming gebracht. Die schon angekündigten „Nikolofahrten“ wurden für Samstag, den 1.12. abgesagt, am Sonntag, den 2.12. finden die „Nikolofahrten“ wie geplant mit der dieselelektrischen Lokomotive 2093 statt.

    Ihr Team der Ybbstalbahn Bergstrecke
  • Erstellt am 28. Dezember 2018, 04:10 von Andreas Kössl

    Waidhofen: Bahnpaket für die Ybbstalbahnstrecke

    Stadtchef besprach Zukunft der Citybahn und Lösungen für Club 598 mit Verkehrslandesrat. Entscheidung im Jänner.

    Wie es mit der Waidhofner Citybahn weitergeht, ist noch nicht fix. Letzte Woche gab es ein Gespräch mit Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko darüber. Im Jänner soll das weitere Vorgehen festgelegt werden. NÖN | Hofbauer

    Ein umfassendes Paket für den Bahnverkehr auf den Resten der einstigen Ybbstalbahnstrecke hat die Region zwischen Waidhofen und Lunz am See geschnürt. Am Mittwoch der Vorwoche wurde es von der lokalen Politik mit Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko besprochen.
    In dem Paket enthalten sind auch Vorschläge für die Zukunft der Waidhofner Citybahn. Wie die NÖN berichtete, präferiert Bürgermeister Werner Krammer eine Verkürzung der Stadtbahnstrecke bis zum Vogelsang. Bis Jahresende soll hier eine Entscheidung fallen, hieß es im Sommer. Bislang ist diese noch ausständig. „Es gibt hier noch nichts Konkretes“, sagt Krammer. „Das gilt auch für die restlichen Punkte des Bahnpakets. Im Jänner soll eine mit der gesamten Region abgestimmte Vorgehensweise festgelegt werden.“
    Im Bahnpaket enthalten sind auch Vorschläge für den Club 598. Ein Thema ist das von den Bahnfreunden schon lange geforderte Eisenbahnmuseum. „Ich habe immer gesagt, dass ich mich einem derartigen Projekt nicht verschließe, wenn der Wunsch und das Engagement da sind“, sagt Krammer.
    Historische Lok darf am Hauptbahnhof bleiben
    Eine Lösung konnte jedenfalls für die historische Lokomotive der Eisenbahnfreunde gefunden werden, berichtet der Stadtchef. Die Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG hat den Bahnfreunden ja ein Ultimatum bis Jahresende gestellt, um ihre Gerätschaften vom Hauptbahnhof wegzubringen. Andernfalls drohe die Exekution. „Die NÖVOG ist dem Club 598 nun entgegengekommen“, sagt Krammer. „Sie dürfen ihre Geräte weiterhin beim Hauptbahnhof lassen. Der Vertrag wurde verlängert.“
    Weitere Punkte im Bahnpaket sind Nutzungsmöglichkeiten der Bahnstrecke zwischen Lunz und Gaming sowie zwischen Göstling und Lunz. Auf letzterer wird künftig zwischen Lunz und Stiegengraben das Mostviertler Schienenradl verkehren. Es übersiedelt nächstes Jahr aus Ruprechtshofen ins Ybbstal.

    NÖN

    PS.: In der an den Bericht angeschlossenen Leser-Umfrage sprechen sich übrigens 66,7 % für die Stärkung des Bahnverkehrs im Ybbstal aus. Man muss anscheinend eine Bahn immer erst einstellen, um anschließend ihren Wert zu erkennen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • KFNB X schrieb:

    Nicht ein Mal bis Göstling? Ob da wieder ein Bauer seinen Wiese "zusammenlegen" will?
    Ich glaube, das hat eher logistische Gründe und zwar in Form einer Zusammenarbeit mit dem in Stiegengraben ansässigen Hotel Waldesruh. Dort hat man eine Verpflegungsmöglichkeit, ohne selbst in eine solche investieren zu müssen, eine kurze Zufahrt von der B 25 her und ausreichend Parkplätze. Die Strecke Stiegengraben - Lunz beträgt knapp mehr als 6 km, also ausreichend lang für eine Hin- und Rückfahrt. Dass die Strecke keine Herausforderung in Form von Steigungs- und Gefälleabschnitten bietet und landschaftlich nicht besonders prickelnd ist, steht auf einem anderen Blatt.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Eisenbahn: Schauwerkstätte in Sicht. Eisenbahnmuseum des Clubs 598 beimLokalbahnhof soll Realität werden. Entscheidung am 1. Februar
    Die letzten zehnJahre waren für die Eisenbahnfreunde im Ybbstal nicht gerade leicht. Nachdemdie Ybbstalbahn aufgelassen und die Gleise zum Gutteil abgetragen waren, bliebnicht mehr viel, was an die über 100 Jahre alte Schmalspurbahn gemahnte.
    Trotz allerWidrigkeiten hielten die Eisenbahnnostalgiker vom Club 598 an der Bewahrung desKulturerbes jedoch ungehindert fest. Diese Hartnäckigkeit macht sich nun bezahlt.So konnte mit der Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG ein Kompromiss über denVerbleib der historischen Gerätschaften des Waidhofner Vereins beimHauptbahnhof erzielt werden. Die drohende Exekution ist damit vom Tisch.
    „Im Einvernehmenmit der NÖVOG dürfen wir unsere fünf Fahrzeuge am Hauptbahnhof stehen lassenund können hier auch arbeiten“, zeigt sich Club-598-Obmann Siegfried Nykodemerleichtert. Auch die mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Dampflok Yv.2des Vereins aus dem Jahr 1896 darf bleiben.
    Ein Lichtblicktut sich für die Eisenbahnfreunde auch in Sachen Eisenbahnmuseum auf. Schonlange träumt der Club 598 von einer Schauwerkstätte, in derRestaurationsarbeiten durchgeführt werden. Beim Lokalbahnhof könnte diesesProjekt nun Wirklichkeit werden. Die Stadt hat hier von der NÖVOG einGrundstück gekauft, welches sie den Eisenbahnfreunden zur Verfügung stellenwürde.
    „Diesesunmittelbar neben den Gleisen gelegene Grundstück wäre für eine solcheSchauwerkstätte gut geeignet“, sagt Bürgermeister Werner Krammer. „Als Stadtwollen wir uns einem solchen Projekt nicht verschließen.“
    Nostalgiebetrieb mitDampflok in Lunz
    EinNostalgiebetrieb mit der Dampflok auf der Citybahnstrecke wird jedoch wohlweiterhin ein Wunschtraum des Clubs 598 bleiben. „Das ist eine Sache, die mitder NÖVOG geklärt werden muss“, sagt der Stadtchef. „Bislang wurde eintouristischer Betrieb parallel zum öffentlichen Verkehr auf der Citybahnstreckeaber immer ausgeschlossen. Ich kann mir, ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen,dass im Ortsgebiet von Waidhofen eine Dampflok fährt – mit all den Emissionen.“
    Stattdessenkönnten die Waidhofner Eisenbahnfreunde aber bald zwischen Lunz/See undKienberg eine Möglichkeit für Nostalgiefahrten bekommen. Es zeichnet sich eineLösung ab, bei der sich der Waidhofner Verein die Bergstrecke der Ybbstalbahnbald mit dem Ötscherland-Express der NÖ Lokalbahnen Betriebs GmbH (NÖLB) teilenwird. Zuerst müssen die Strecke freilich saniert und die Bahnhöfe in Kienbergund Lunz hergerichtet werden.
    Alle Details zuden genannten Bahnlösungen sollen am 1. Fe-bruar bei einem Gespräch zwischender Stadt Waidhofen, der Gemeinde Lunz/See, der NÖVOG, der Eisenstraße NÖ sowieallen künftigen Nutzern der Schieneninfrastruktur erörtert werden. In demBahnpaket beinhaltet ist auch das Vorhaben, das Mostviertler Schienenradl aufdie Bahnstrecke zwischen Lunz/See und Stiegengraben zu verlagern. „DiesesGesamtpaket ist nicht unattraktiv, auch dank der in Aussicht gestelltenUnterstützung des Landes NÖ“, sagt Bürgermeister Krammer. „Allerdings gibt esgewisse Bedingungen. Am 1. Februar werden wir Nägel mit Köpfen machen.“
    (NÖN)
  • Bahnfahrer schrieb:

    Ich kann mir, ehrlich gesagt, auch nicht vorstellen,dass im Ortsgebiet von Waidhofen eine Dampflok fährt – mit all den Emissionen.“
    Wie haben es die Eltern des Bürgermeisters damals in Waidhofen ausgehalten, als noch täglich sowohl auf der Rudolfs- als auch auf der Ybbstalbahn sämtliche Züge mit Dampfloks bespannt waren?
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Lieber Doktor Bahnsinn, tut mir leid, aber solchen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

    Sitzen Sie noch bei Kerzenlicht oder verfassen Ihre e-mails auf Papier und schicken Sie dann per Post zur Weiterverarbeitung! Die Zeit entwickelt sich weiter und der Dampfbetrieb war gottlob nur ein Zwischenstadium mit allen negativen Begleiterscheinungen!
    (übrigens ist der Waidhofner Bürgermeister ein "Zugereister" - ich wuchs in Waidhofen - an der Rudolfbahn auf - und wir waren froh wie Mitter der 60er all der Lärm (ja es zitterten beim E 602 die Fensterscheiben), Gestank und Ruß ein Ende hatte!
    Ja die zahlreichen Balkone und im Sommer offenen Fenster entlang der Citybahn brauchen wirklich keinen Ruß und Gestank!
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