Neues von der Ybbstalbahn

  • Es gibt keine erfolgreiche "gelungene Integration"! Es gibt nur Ghettobildung. Das, was wir hier sehen, ist von der ösi-intellgenzangepassten Blödzeitung "Krone" bewusst gestellt, im "Standard" gäbe es so ein Foto sicher nicht! Ich empfehle das Buch Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt ISBN 9783462051643. Dass jedoch gerade solche Fotos Angst in der (ländlichen) Bevölkerung schürt (fast 50% der Nasenbohrer am Foto Importware) wird von der dummen Krone nicht bedacht!

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  • westbahn schrieb:

    Es gibt keine erfolgreiche "gelungene Integration"! Es gibt nur Ghettobildung. Das, was wir hier sehen, ist von der ösi-intellgenzangepassten Blödzeitung "Krone" bewusst gestellt, im "Standard" gäbe es so ein Foto sicher nicht! Ich empfehle das Buch Warum gelungene Integration zu mehr Konflikten führt ISBN 9783462051643. Dass jedoch gerade solche Fotos Angst in der (ländlichen) Bevölkerung schürt (fast 50% der Nasenbohrer am Foto Importware) wird von der dummen Krone nicht bedacht!
    Das Buch sagt bei Gott nicht, dass es keine erfolgreiche "gelungene Integration" gibt. Da wird höchstens der Titel missbraucht.

    Im Ybbstal gibt es schon lange Asylwerber (welche durchaus auch regelmäßig in der Bahn anzutreffen waren). Dort hat man wesentlich weniger Probleme damit, als so manch ach so weltoffener Großstädter

    Und was ich davon halte Kinder als Ware zu bezeichnen und aufgrund ihrer Hautfarbe zu klassifizieren, behalte ich lieber für mich.
  • Man hat fast das Gefühl, dass das Thema in Oberösterreich mehr diskutiert wird als in Niederösterreich...:

    Die OÖ Nachrichten berichten gestern:

    Meinung der Bevölkerung rettete zu einem guten Teil die Citybahn

    Waidhofner Gemeinderat soll Beschluss fassen und beim Land als Kompromiss Verkürzung der Bahn auf 2,8 Kilometer beantragen.


    Waidhofner Citybahn Bild: Karl Piaty

    Bei so wichtigen Entscheidungen wie dieser halten wir es in der WVP so, dass wir uns neben einer intensiven Auseinandersetzung mit der Problemlage auch ein Bild über die Meinung der Bevölkerung machen." Das Kürzel WVP meint die Waidhofner Volkspartei, und Bürgermeister Werner Krammer (VP) bestätigte auf Anfrage jedenfalls die führende Rathauspartei als Auftraggeber der Umfrage, bei der Waidhofner aus dem Telefonbuch zur Zukunft der Citybahn befragt wurden, dem Überrest der Ybbstalbahn. Dazu, dass sich die WVP ein Bild machen könne, gehörten "einerseits regelmäßige Umfragen, andererseits habe ich auch zahlreiche Gespräche mit den Betroffenen und vor allem Wirtschaftstreibenden geführt", teilte Krammer mit. Ein Ergebnis in Prozenten hütet der Bürgermeister weiter als Geheimnis: "Mitgenommen habe ich ein Bedürfnis nach bedarfsorientierter Mobilität und einer Stärkung des öffentlichen Verkehrs, aber auch ganz deutlich den Appell, dass wirtschaftliche Entwicklung möglich sein muss."

    Die Steyrer Zeitung erfuhr, dass ursprünglich geplant gewesen sei, die auf 5,5 Kilometer Länge verbliebene Gleistrasse der Ybbstalbahn ganz aufzulassen und die Citybahn der Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG, die sie befährt, einzustellen. Die Flächen wollte man als Betriebsgebiet nutzen. Durchgesickert ist, dass bei der Umfrage mehr als die Hälfte der Befragten der Bahn gegenüber dem Betriebsgebiet den Vorzug gegeben habe. Der Gemeinderat soll nun beschließen, die Citybahn auf nur noch 2,8 Kilometer Streckenlänge mit Akkus elektrifiziert weiterzuführen.
  • Draisinenfan schrieb:

    Man hat fast das Gefühl, dass das Thema in Oberösterreich mehr diskutiert wird als in Niederösterreich...
    Dass die OÖN über das Thema schreiben, hängt damit zusammen, dass die OÖN im westlichen Mostviertel ein sehr großes Leserpotenzial haben. Es gibt dort kaum ein Dorfwirtshaus, in dem die OÖN nicht aufliegen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Verwandte Seelen...:
    :)
    Bahnfreunde sehen keinen Gewinn
    Pro-Ybbstalbahn- Obmann Vielhaber gegen Citybahn-Verkürzung.

    Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. April 2019 (06:53)
    NÖN von heute

    NÖVOG/Chaloupek

    Die Citybahn sorgt für Diskussionsstoff
    Anlässlich der geplanten Verkürzung der Citybahnstrecke meldet sich nun der Obmann des Vereins Pro Ybbstalbahn, Thomas Vielhaber, zu Wort. Die vierfache Win-Situation, die das angedachte Verkehrspaket laut Bürgermeister Werner Krammer mit sich bringt, sieht er nicht. Dass der Waidhofner Gemeinderat über die Zukunft einer Landesbahn entscheiden könne, sei sehr eigenartig, meint Vielhaber. Er verweist auf die Fahrgastzählung der NÖVOG, welche bei den Haltestellen Kreilhof und Gstadt auf knapp 100 Personen am Tag kam.

    „Dass die NÖVOG auf diese Kunden verzichten kann oder will, ist total unlogisch“, sagt Vielhaber. Auch dass das Wohngebiet Weitmannsiedlung auf der Zell mit über 1.500 Bewohnern einfach vom öffentlichen Schienennetz abgeschnitten werde, sei kein Gewinn.

    Pro-Ybbstalbahn-Obmann Thomas Vielhaber sieht keinen Gewinn in Bahnverkürzung. (Foto: Kössl)

    Außerdem könne es nicht im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes sein, Eisenbahnen zu verkürzen. „Dass man jetzt über alternative Antriebe nachdenkt, hätte man auch für die gesamte Citybahnstrecke vor zehn Jahren schon machen können“, meint der Bahnfreund. Für die geplante Radachse auf der Bahntrasse gebe es auch andere Möglichkeiten. „Dem geplanten Wirtschaftspark kann die schmale Trasse der Citybahn doch nicht im Weg sein, das ist nur eine Ausrede“, sagt Vielhaber und sieht als einzigen Gewinn die Kosten der Eisenbahnkreuzungssicherung, die man sich sparen wolle.
  • Und gleich noch was:
    NÖN vom 29.4.
    Gegen kürzere Citybahn


    Opposition hat Vorbehalte gegen kürzere Stadtbahn. Nur SPÖ will Gemeinderatsbeschluss mittragen.


    Von Andreas Kössl. Erstellt am 29. April 2019 (06:48)

    Künftig soll die Citybahn nur noch zwischen dem Hauptbahnhof und der HTL verkehren. Die Haltestellen Kreilhof und Gstadt fallen weg. Dafür entsteht auf 40.000 Quadratmetern ein durchgehendes Betriebsgebiet.

    Die Waidhofner Citybahn soll verkürzt werden. Wie Bürgermeister Werner Krammer (WVP) bekannt gab, soll die Waidhofner Stadtbahn künftig nur noch zwischen dem Hauptbahnhof und der HTL verkehren, um zwischen Gstadt und Kreilhof ein durchgehendes Betriebsgebiet realisieren zu können. Auf Teilen der Bahntrasse soll ein Radweg geschaffen werden. Positiv käme – so der Stadtchef – hinzu, dass sich die Stadt durch die Auflassung der Teilstrecke Kosten für die Sicherung von Eisenbahnkreu-
    zungen spare. Diese Ersparnis soll in ein bedarfsorientiertes Mobilitätsangebot fließen. Am kommenden Montag soll dieses Paket dem Waidhofner Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Die NÖN berichtete.

    Dass dieses Paket beschlossen wird, ist angesichts der satten absoluten Mehrheit der Volkspartei im Waidhofner Gemeinderat so gut wie fix. Die Opposition steht der Verkürzung der Citybahn allerdings ablehnend gegenüber.

    „Der öffentliche Verkehr sollte attraktiviert werden. Der Bürgermeister ist ein Klimaschurke.“Matthias Plankenbichler, Die Grünen
    Lediglich die SPÖ kündigte an, dem Paket zustimmen zu wollen, auch wenn sie die Streckenverkürzung für bedenklich hält. Man hätte das Konzept des Vereins Pro Ybbstalbahn, welches einen Busbahnhof in Gstadt und einen Radweg neben der Bahn vorgesehen hätte, viel abgewinnen können, hält SPÖ-Vizebürgermeister Martin Reif-ecker fest. Allerdings sei dies mit der WVP nicht möglich.

    SPÖ möchte Haltestelle beim Eurospar
    „Wir haben uns deshalb dem Problem von der anderen Seite genähert“, sagt Reifecker. „Da an einer Verkürzung offensichtlich nichts vorbeiführt, werden wir bei dem Gemeinderatsbeschluss zwar mitgehen, jedoch eine Reihe von Zusatzanträgen einbringen.“ Darin wird die SPÖ eine Führung der Citybahnstrecke bis zum Eurospar sowie eine zusätzliche Haltestelle bei der Firma Oberklammer fordern. Außerdem soll ein Öffi-Ticket eingeführt werden, mit dem um 35 Euro alle öffentlichen Verkehrsmittel im Gemeindegebiet von Waidhofen genutzt werden können.

    Keine Zustimmung wird es hingegen von der Liste FUFU geben. FUFU-Stadtrat Martin Dowalil spricht von einem „Paket-Schmäh“. „Auch wenn einzelne Bausteine sinnvoll sind, kann ich dem Gesamtpaket nicht zustimmen. Die Demontage der Bahn ist ein großer Fehler. Und auch wenn nur 30 Leute am Tag dort fahren, ist es gut, dass es diese Möglichkeit gibt.“ Für Dowalil ist der Weiterbestand der Citybahn sehrwohl auch neben einem Betriebsgebiet möglich. „Dass man nicht beides machen kann, ist ein Blödsinn“, sagt er. „Außerdem ist einmal zu hinterfragen, welche Firmen sich dort ansiedeln wollen und wie viele Quadratmeter an Fläche sie brauchen.“ Dass man die Sicherung der Eisenbahnkreuzungen hernehme und gegen ein Sammeltaxi ausspiele, stößt dem FUFU-Stadtrat sauer auf.

    Auch die FPÖ wird der Verkürzung der Citybahn nicht zustimmen. „Wir haben immer für die Citybahn gekämpft“, sagt FPÖ-Mandatar Karl-Heinz Knoll. „Wenn man hier ein Betriebsgebiet ansiedelt, so ist es auch sinnvoll, wenn dieses von der Citybahn erschlossen wird“, sagt Knoll. „Wenn in diesen Betrieben Lehrlinge ausgebildet werden, hätten diese mit der Citybahn eine Möglichkeit, um zur Arbeitsstätte zu gelangen.“ Einen Radweg auf Waidhofner Seite hält der FPÖ-Gemeinderat für nicht notwendig, da es ja einen auf der gegenüberliegenden Ybbsseite gebe. Aus wirtschaftlicher Sicht sei das Paket freilich gut, gibt Knoll zu. Dennoch solle man die Schieneninfrastruktur nicht zerstören.

    Auch Grünen-Mandatar Matthias Plankenbichler wird dem Paket seine Zustimmung verweigern. „In Zeiten des Klimawandels sollte der öffentliche Verkehr attraktiviert werden“, meint er. „Stattdessen verbaut man Flächen und schafft ein Betriebsgebiet für nichts.“ Den Bürgermeister nennt der Grüne einen „Klimaschurken“ und er verweist auf das Konzept des Vereins Pro Ybbstalbahn. „Dieses Konzept ist gut. Dass man es nicht aufgreift, ist unverständlich.“

    UWG-Mandatar Michael Elsner möchte den Antrag abwarten, der im Gemeinderat beschlossen werden soll. „Ich kenne den Antrag nicht, bin aber schon sehr gespannt, denn eigentlich fällt die Bahn nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde, sondern in jenen des Eigentümers. Eigentlich muss die NÖVOG bzw. das Land NÖ über die Verkürzung der Citybahn entscheiden.“ Dieser Gemeinderatsbeschluss könne nur eine Positionierung sein, so Elsner weiter. Aber auch bei einer Empfehlung werde er nicht mitgehen. „Da beschließt dann ja jede Gemeinde selbst, ob sie ihre Bahn auflässt“, sagt der UWG-Mandatar. Außerdem kenne er kein Ausbaukonzept für ein Betriebsgebiet oder irgendwelche Verträge. „Für mich riecht das arg nach einer Mogelpackung.“

    Hinsichtlich der Eisenbahnkreuzungssicherung verweist Elsner auf die Rudolfsbahnstrecke. Hier habe die ÖBB mit der Gemeinde eine gute Lösung gefunden. Ähnliches solle für die Citybahnstrecke angestrebt werden. „Es geht ja darum, so viele Eisenbahnkreuzungen wie möglich aufzulösen. Da wäre auch auf der Citybahnstrecke einiges möglich“, sagt Elsner.
    Man sei über den Wunsch der Stadt informiert worden, Veränderungen am Angebot der Citybahn vorzunehmen, heißt es seitens der NÖVOG. Eine Prüfung dieser Vorschläge sei allerdings erst nach einem Beschluss des Gemeinderats und nach einem konkreten Auftrag des Landes NÖ als Eigentümer möglich.
  • Draisinenfan schrieb:

    „Wir haben uns deshalb dem Problem von der anderen Seite genähert“, sagt Reifecker. „Da an einer Verkürzung offensichtlich nichts vorbeiführt, werden wir bei dem Gemeinderatsbeschluss zwar mitgehen, jedoch eine Reihe von Zusatzanträgen einbringen.“ Darin wird die SPÖ eine Führung der Citybahnstrecke bis zum Eurospar sowie eine zusätzliche Haltestelle bei der Firma Oberklammer fordern.
    Dann sollte man aber der ÖVP klar machen, dass die Zusatzanträge eine Voraussetzung für die Zustimmung sind. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass die ÖVP bei den Zusatzanträgen nicht mitgeht.

    Über zusätzliche Haltestelle sollte man bei einem ernsthaften Weiterbestand (der aktuell wohl nicht gegeben ist) nachdenken. Wobei ich hier "bei der Firma Oberklammer" etwas zu nahe am Bahnhof sehe, ob da nicht Höhe unterere Zellerbrücke sinnvoller ist (Freibad, Zugang zum Museum / Schloss / Oberer Stadtplatz / ...)?

    Eine "Verlängerung" zum Eurospar würde wieder eine zusätzliche EK bedeuten. Wobei man natürlich überlegen kann, ob es diese wirklich braucht. Der Großteil wird sowieso Richtung Tunnel fahren und der Rest Richtung Stadt überlegt sichs vielleicht, ob es tatsächlich das Auto sein muss.
  • Hat zwar mit der Ybbstalbahn nichts (mehr) zu tun, passt aber trotzdem hierher:

    "Öffi-App" für 258 Haltepunkte in Waidhofen

    Hannes Fehringer - 06. Mai 2019 - 00:04 Uhr


    WAIDHOFEN. Trackingsystem peilt in der Region nächstes Taxi, Bus oder Bahn*) an. Stadt tritt dem Netzwerk von 13 Gemeinden bei.
    Der Grazer Start-up-Unternehmer Alexander Stiasny sperrt nicht nur unterhalb des Uhrturms das Kultlokal "Barcode" wieder auf, als Mobilitätsberater hat er auch eine neue Form des Anrufsammeltaxis erfunden, die er "IST-Mobil" nennt.
    Das System fügt in einer Region allen vorhandenen Haltestellen ein noch dichteres Netz an Haltepunkten hinzu. "Wer am Land lebt und in sein Lieblingsrestaurant in der Stadt will, ruft einfach an, und das nächstgelegene Taxi, das durch Tracking erfasst wird, steuert den Haltepunkt vor der Haustür an", erklärt der Steirer. Das Taxi bringt den Fahrgast entweder gleich zum Ziel oder zum nächsten Bus oder Zug, wenn das schneller geht, weil die Zentralsteuerung alle Verkehrsträger, die sich auf der Straße oder Schiene bewegen, eingespeichert hat. Menschen mit Gehbehinderungen werden auch direkt von zuhause abgeholt.
    Stiasny hat sein "IST-Mobil" bereits in einem Pilotprojekt im Weinland der Südsteiermark einem Elchtest unterziehen können. Laut eigenen Angaben war der Erfolg überwältigend: In nur einem halben Jahr seien demnach bei 9000 Fahrten 40.000 Fahrgäste in die 24 Zubringer-Taxis eingestiegen. Zwischenzeitlich hat sich Stiasny über Crowdfunding (Green Rocket) 36.450 Euro Kapital für weitere Expansion großteils von Kleininvestoren geholt. Das "IST-Mobil"-System läuft bereits in etlichen Regionen Kärntens, der Steiermark und Niederösterreichs, wo Verkehrslandesrat Karl Wilfing (VP) das Start-up auch bei seiner Öffentlichkeitsarbeit unterstützte.
    Im Mostviertel und Ybbstal sowie im Ötscherland bis ins Mariazellerland ist nun auch eine "IST-Mobil-Region" im Entstehen. 13 Gemeinden – Annaberg, Gaming, Göstling/Ybbs, Hollenstein, Lunz am See, Mitterbach am Erlaufsee, Opponitz, Puchenstuben, Scheibbs, St. Anton/Jeßnitz, St. Georgen/Reith, Waidhofen und Ybbsitz – gehören dem Gebiet an, in dem ein Raster von Haltepunkten zusätzlich für das Ruftaxi geschaffen wird. Bemerkenswert ist, dass die Niederösterreicher unter sich geblieben sind. Die Wallfahrtsgemeinde Mariazell, ein vor allem auch touristischer Zielort wegen der Pilgerschaften, ist aus dem Projekt wieder ausgestiegen. Und auch die Oberösterreicher, die bei Bürgermeisterkonferenzen wegen einer Beteiligung gefragt wurden, nahmen Abstand. "Unsere Gemeinde ist für dieses Modell zu weitläufig, zu weite Wegstrecken", winkte Weyers Bürgermeister Gerhard Klaffner (SP) ab. "Ich sehe viel Aufwand", sagt Gaflenz’ Gemeindeoberhaupt Günther Kellnreitner (VP), "ich fürchte, da wird mehr Geld vergeudet, als es von der Bevölkerung genutzt wird."
    "Dafür, dass der Betrieb nur bis 22 Uhr geht, ist das System viel zu teuer", sagte auch Matthias Plankenbichler (G). Die Grünen lehnten im Waidhofner Gemeinderat den Beitritt zu "IST-Mobil" trotz großzügiger Landesförderung ab, FP und Liste "Fufu" enthielten sich der Stimme. Die absolute VP-Rathausmehrheit und die SP beschlossen, für das neue Öffi-System den Waidhofner Anteil von 64.725 Euro bereitzustellen. Insgesamt werden für das Gesamtpaket pro Jahr 428.937 Euro kalkuliert, wobei der Hauptanteil beim Fuhrlohn liegt.

    OÖN

    *) Klingt nach verarschung, denn Waidhofen als einzige Ybbstalgemeinde mit Bahnanschluss betreibt mit der Verkürzung der Citybahn auch gerade Bahnschrumpfung.


    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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