Neues von der Ybbstalbahn

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Bahnfahrer schrieb:

    Das Getue um die "Große Kripp" verstehe ich ohnehin nicht. Es gibt viel exponiertere Strecken die im Dauerbetrieb befahren werden - es wurde auch in den letzten Jahre viel herumverbreitert und verbaut!
    Die "Große Kripp" ist von der Seehöhe her gesehen zwar nur ein Zwergerl, ihr Problem ist aber auf der Nordseite die relativ große Steigung inklusive zweier Kehren, wodurch im Winter relativ häufig die Schneekettenpflicht verordnet werden muss. Diese lässt sich erstens nicht vorhersagen und zweitens würde durch das Kettenanlegen die Schnellkurse zu "Langsamkursen" werden. Also fuhr man bisher im Winter konsequent die längere Strecke durch das Ybbstal.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • westbahn schrieb:

    Ähm, wie lange ist der Ybbstalbahn-Appendix? Was dauert da zwei(!) Monate? Waschen die jeden Schotterstein einzeln?
    Die Arbeiten wären wahrscheinlich bald erledigt, aber da Ferien sind, fehlen die HTL-Schüler als Fahrgäste, daher stellt man den Betrieb während der Ferienmonate ein. Aber schreiben darf man das natürlich nicht.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • war 2017 :

    dr. bahnsinn schrieb:

    Laut ÖBB-Streckeninfo und NÖVOG-HP ist die Waidhofner Spielzeugbahn während der Sommerferien (3. 7. - 1. 9.) wegen Bauarbeiten gesperrt. Da die Strecke erst vor zwei oder drei Jahren grundsaniert wurde, gehe ich davon aus, dass die "Bauarbeiten" nur ein Vorwand für die Einstellung während der Schulferien in Ermangelung eines ausreichenden Verkehrsaufkommens sind.
  • Citybahn wird attraktiver, aber kürzer

    Zwei Kilomter kürzere Citybahn. Stadt Waidofen kauft von NÖVOG sechs Meter breite Bahntrasse und 10.000 Quadratmeter Bahngrund.

    Der letzte genutzte Rest der einstigen Ybbstalbahn, die 5,5 Kilometer lange Citybahn in Waidhofen an der Ybbs, wird 2020 um zwei Kilometer verkürzt. Diese Zusage gab der NÖ Bahnbetreiber NÖVOG der Stadtgemeinde Waidhofen. Die will die frei werdende Fläche als Anschlusstrasse an den Ybbstalradweg nutzen und ein Betriebsgebiet ohne Bahnkreuzungen erschließen.

    Die Verkürzung der Bahn findet in Waidhofen nicht nur Befürworter wurde aber vom Gemeinderat initiiert und befürwortet. Für NÖVOG-Geschäftsführerin Barbara Komarek überwiegen die Vorteile. In die restliche Citybahn wird investiert. Sie soll noch mehr zum innerstädtischen Verkehrsmittel werden. Ab Ende 2020 fahren die Züge nicht mehr stündlich, sondern halbstündlich durch Waidhofen. Die zwei durch die Kürzung wegfallenden Haltestellen Kreilhof und Gstadt sollen durch zwei neue innerstädtische Stopps ausgeglichen werden. Weiters werden die Haltestellen attraktiviert. Aktuell werden gerade um 1,2 Mio. Euro neue Gleise verlegt.

    2020 stehen Gleisverschwenkungen im Hauptbahnhof an, dann werde man die Betriebsführung der Citybahn von den ÖBB übernehmen, kündigt Komarek an. Der Zugverkehr wird dann vom NÖVOG-Zentrum in Laubenbachmühle an der Mariazellerbahn geleitet. Auch die Zahl der Triebwagenführer wird auf acht aufgestockt.

    Nach der Mariazellerbahn sei die Citybahn die zweitprofitabelste Bahn der NÖVOG, nennt Komarek ein Plus von 500.000 Euro im Jahr 2018. Mit 200.000 Passagieren hat man ein Rekordergebnis eingefahren. 68 Prozent der Kunden sind Schüler. Die Streckenkürzung betreffe rund 20.000 Passagiere im Jahr. Das werde mit schon vorhandenen Buslinien abgefangen, sagt Bürgermeister Werner Krammer. In der Bahnverkürzung sieht er nur Vorteile. Die sechs Meter breite Trasse mit 10.000 m² Grund werden die Stadt von der NÖVOG kaufen und die Bahneinstellung rechtlich durchziehen. Kurier 13.7.
  • Weltweit kürzeste Bahnstrecke im Adhäsionsbetrieb

    Ich nehme ab sofort Wetten entgegen wann die restliche Strecke eingestellt wird!
    (Sanierungen sind keine Garantie, wurde ja auch der einzustellende Abschnitt von der NÖVOG saniert)

    Ein Rätselvorschlag an den Administrator:
    Welches sind die kürzesten Eisenbahnstrecken der Welt im Planbetrieb?
    (keine Nostalgie- und Tourismusverkehre, Standseilbahnen, Anschlussstrecken)
    Also rein Inselbetriebe im Planverkehr!
  • 16.07.2019
    Mini-Bahn als Teststrecke für Triebwagen mit Alternativantrieb
    Rund um die Citybahn in Waidhofen an der Ybbs hat die NÖVOG zwei Pilotprojekte in Auftrag gegeben.

    Nicht nur wegen der kurzen Streckenlänge wird die Citybahn in Waidhofen/Ybbs im Betriebsgeflecht der NÖ Verkehrsgesellschaft (NÖVOG) eine Ausnahmerolle einnehmen. Die ab 2020 auf rund 3,5 Kilometer zusammengekürzte Schmalspurbahn, der KURIER berichtete, soll ein Pilotprojekt der NÖVOG für alternative Antriebstechniken für Züge werden.
    Weil die in Waidhofen eingesetzten Diesel-Triebwagen in den nächsten sieben bis acht Jahren ersetzt werden müssen, sollen die nächsten hier eingesetzten Schienenbusse -neutral sein, kündigte NÖVOG-Chefin Barbara Komarek an. Deshalb sei das Institut für Mobilitätsforschung an der FH St. Pölten beauftragt worden, eine Studie für die optimalen neuen Züge zu erstellen. Der FH wurden dabei keine Vorgaben gemacht. Wegen der kurzen Streckenlänge sind schon früher Triebwagen mit Akku-Antrieben für die Citybahn gefordert worden. Aus der FH heißt es, dass man für die NÖVOG die bereits am Markt befindlichen Antriebsformen auflisten und durchleuchten wolle. Die Betriebskosten seien ebenfalls ein entscheidender Faktor, meinte Institutschef Frank Michelberger im KURIER-Gespräch. Autonomes Fahren könnte eine gewisse Rolle spielen.
    Auch für ein zweites Projekt soll für die Mini-Bahn Grundlagen bieten. Weil es dort 16 Bahnquerungen gibt, forscht die NÖVOG mit dem ÖAMTC nach kostengünstigen neuen digitalen Sicherheitsanlagen. Sollten praktikable Systeme entwickelt werden, müssen die auch noch vom Gesetzgeber eisenbahnrechtlich genehmigt werden, erklärte Komarek.


    KURIER


    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fällt unter Tourismusbetrieb! (erhöhte Fahrpreise)

    Zur Citybahn:
    Weil es dort 16 Bahnquerungen gibt, forscht die NÖVOG mit dem ÖAMTC nach kostengünstigen neuen digitalen Sicherheitsanlagen...
    Ist natürlich falsch: Nach Verkürzung sind es nur noch 8! (die Kreuzung Kupferschmidgasse fällt ja, da von der ÖBB Auflassung fixiert, ebenfalls weg)
    Davon fallen 3 in den Brems - bzw. Stehbereich von Halten (Hauptbahnhofeingang, Schillerpark - ohnehin Fahrverbot bzw. nur Betriebsverkehr Buchenberg- Lokalbahnhof)
    Besser das Ganze auf Straßenbahnbetrieb umwidmen!
  • Bahnfahrer schrieb:

    Ein Rätselvorschlag an den Administrator:
    Welches sind die kürzesten Eisenbahnstrecken der Welt im Planbetrieb?
    (keine Nostalgie- und Tourismusverkehre, Standseilbahnen, Anschlussstrecken)
    Also rein Inselbetriebe im Planverkehr!

    Zwecks Freihaltung des Ybbstalbahn-Threads von irreführenden Rätselantworten wurde dieser Vorschlag aufgenommen und daher in das Rätsel-Board verschoben. Bitte dort weiterraten!
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • FUFU-Kritik an Citybahn-Kürzung in Waidhofen

    Stadtrat Dowalil*) bezeichnet Maßnahme als „hirnrissig“. Stadtchef Krammer wehrt sich.

    Von Andreas Kössl. Erstellt am 25. Juli 2019 (05:19)
    Derzeit fährt die Citybahn noch bis zum Bahnhof Gstadt. Ende des kommenden Jahres soll die Bahnstrecke dann verkürzt werden. Foto: Kössl

    Im NÖN-Interview vergangene Woche sprach FUFU-Stadtrat Martin Dowalil hinsichtlich der Verkürzung der Citybahn von einer Schnapsidee. Nun legt er noch mit einer Presseaussendung nach, in der er die Maßnahme als „hirnrissig“ bezeichnet. Die Verkürzung der Citybahn sei nicht Wunsch der Stadt, sondern des Bürgermeisters gewesen, sagt Dowalil. Dass sie im Zuge eines Gesamtpakets dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt wurde, stößt ihm zusätzlich auf.
    Die Ybbstalbahn sei so gegen Betriebsflächen, Radwege und Sammeltaxis plump und kurzsichtig ausgespielt worden. Das ambitionierte Konzept des Vereins Pro Ybbstalbahn für einen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof Gstadt sei nie in Erwägung gezogen worden.
    Mindestens eine Haltestelle gefordert
    Zu Sicherung der Eisenbahnkreuzungen hält Dowalil fest, dass man erst die zur Anwendung kommende Sicherung der jeweiligen Kreuzung kennen müsse bzw. zuerst festlegen müsse, welche Kreuzungen aufgelassen werden, um die Kosten eruieren zu können. Derartige Berechnungen gebe es aber nicht, da der Bürgermeister die Verkürzung sowieso gewollt habe.
    Dass Architekt Ernst Beneder in seinem Stadtprojekt am Bestand der Stadtbahn festhalte, die WVP aber trotzdem die Kürzung forciert habe, verärgert Dowalil zusätzlich. Mindestens eine Haltestelle solle vor Beginn des neuen Betriebsgebiets angedacht werden, um den AFW-Trainingsplatz, die Zeller Sportanlagen und die Weitmannsiedlung an die Bahn anzubinden.
    Stadtchef: Citybahn nur ein Strang in Stadt
    Bürgermeister Werner Krammer kann die Kritik nicht nachvollziehen. „Wir haben uns für die Verkürzung entschieden, weil so eine Vergrößerung des Betriebsgebiets von 30.000 auf 40.000 Quadratmeter und ein Radweg auf Waidhofner Seite ermöglicht wird. Trotzdem schaffen wir es, 90 Prozent derer, die jetzt mit der Bahn transportiert werden, auch weiterhin zu transportieren“, meint der Stadtchef. „Das öffentliche Verkehrsangebot abseits der Citybahn ist mehr als ausreichend, um das neue Betriebsgebiet und die Zell zu bedienen. Die Citybahn ist ein kleiner, aber wichtiger Strang innerhalb der Stadt, aber nicht mehr.“

    NÖN
    *) Trotz seines Uniformfimmels wird mir der Stadtrat Dowalil fast noch sympathisch. Endlich ein Lokalpolitiker, der sich traut, das auszusprechen, was sich viele Waidhofner abseits der Politik denken. Apropos Uniformfimmel: Wer es nicht weiß: So tritt er bei Gemeinde- bzw. Stadtratssitzungen auf: Martin Dowalil
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Benutzer online 3

    3 Besucher