Gedenk- und Bedenktage, Jubiläen etc.

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  • Fortsetzung Nr. 560 der Eisenbahn-Unfall-Gedenktage

    Vor 105 Jahren:

    24. 01. 1915: [Guadalajara, Bundesstaat Jalisco, Mexiko] Im Zuge der Mexikanischen Revolution erobern am 18. Januar 1915 Truppen des Revolutionsführers und Präsidenten Venustiano Carranza die Stadt Guadalajara. Sofort ordnet er an, dass die Familien seiner Truppen von Colima über die Bahnstrecke Colima–Guadalajara nach Guadalajara gebracht werden sollen. Dazu wird ein Sonderzug zusammengestellt, der neben der Lokomotive aus 20 Wagen besteht. Der Zug ist mit 900 Reisenden völlig überbesetzt, sie reisen zum Teil auch auf den Wagendächern und Trittbrettern.
    In einem Gefälle verliert der Lokomotivführer die Kontrolle über den Zug, der zunehmend beschleunigt. Erste Menschen fallen bereits bei der
    Fahrt mit überhöhter Geschwindigkeit durch Kurven vom Zug. Schließlich entgleist der Zug in einer Kurve und stürzt in eine Schlucht.
    Opferbilanz: Über 600 Tote.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996 und Wikipedia - Liste schwerer Unfälle im Schienenverkehr.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fortsetzung Nr. 561 der Eisenbahn-Unfall-Gedenktage

    Vor 80 Jahren:

    29. 1. 1940: [Ōsaka, Japan] Ein dreiteiliger, mit Pendlern überfüllter Benzin-Triebwagenzug entgleist im morgendlichen Berufsverkehr im Bahnhof Ajikawaguchi der Nishinari-Linie (heute Sakurajima-Linie) in Ōsaka.
    Über den Unfallhergang gibt es zwei Versionen:
    Version 1: Der Zug entgleist, als unter dem fahrenden Zug eine Weiche umgestellt wird. Der Zug stürzt um und die Benzitanks entzünden sich.
    Version 2: Nach einer zeitgenössischen Pressemeldung von Associated Press fährt der Zug in eine Reihe mit Benzin beladener Kesselwagen, das Benzin aus den beschädigten Güterwagen fließt in den entgleisten Personenzug und entzündet sich.
    Opferbilanz: 176 Tote, 669 Verletzte. Nach anderen Quellen 190 Tote und 82 Verletzte. Jedenfalls ist es das schwerste Eisenbahnunglück in Japan.

    05. 02. 1940: [Cloppenburg-Ocholt, Deutschland] Eigentlich ein Verkehrsunfall mit schwerwiegenden Folgen. Auf einem Bahnübergang bei Cloppenburg-Ocholt (Reichsbahndirektion Münster) stößt ein Zug mit einem vollbesetzten Kraftomnibus zusammen, weil der Busfahrer den herannahenden Zug ignoriert.
    Opferbilanz: 11 Tote, 31 Verletzte.

    Vor 75 Jahren:

    31. 01. oder 01. 02. 1945: [Cazadero, Bundesstaat Querétaro, Mexiko] Auch bei diesem Unfall gibt es neben unterschiedlichen Datumsangaben zwei Versionen:
    Version 1 (31. 01.) Im Bahnhof stoßen der aus neun Wagen bestehende und mit 1.800 Fahrgästen besetzte Zug von Mexiko-Stadt nach San Juan de los Lagos und ein Güterzug zusammen.
    Opferbilanz: Mindestens 96 Tote, 150 Verletzte.
    Version 2 (01. 02.): Im Bahnhof fährt ein Sonderzug auf einen anderen, im Bahnhof stehenden Sonderzug auf. Dabei entgleisen alle neun Waggons, drei davon fangen Feuer. Beide Sonderzüge sollten Besucher zu einem Provinz-Festival nach San Juan de Las Lagos bringen.
    Opferbilanz: 127 Tote.

    Vor 70 Jahren;

    29. 01. 1950: [Sirhind, Indien] In Sirhind im Pandschab stoßen ein Post- und ein Güterzug zusammen. Etwa die Hälfte der Todesopfer sind indische Soldaten.
    Opferbilanz: 63 Tote.

    03. 02. 1950: [Garding, Schleswig-Holstein, BRD] Unter dem einfahrenden Personenzug 1390 wird in Garding infolge vorzeitiger Fahrstraßenauflösung eine Weiche umgestellt. Dabei entgleisen zwei Wagen, und einer davon stürzt um.
    Opferbilanz:
    4 Tote, 2 Schwerverletzte.

    Vor 50 Jahren:

    01.0 2. 1970: [Benavidez, Argentinien] Die beiden in den Unfall verwickelten Züge sind auf einer Strecke der staatlichen Ferrocarril General Bartolomé Mitre (FCGBM) unterwegs. Es besteht keine automatisierte Streckensicherung. Der Unfall erfolgt bei Streckenkilometer 36. Der voranfahrende Zug ist der Lokalzug 3832 von Zárate nach Buenos Aires mit 700 Fahrgästen in 10 Wagen, die meisten davon Ausflügler auf der Heimfahrt. Die Diesellokomotive des Zuges hat ein Problem mit ihrer Dieseleinspritzanlage und ist deshalb auf freier Strecke, etwas südlich des Bahnhofs Benavídez, liegen geblieben.
    Der folgende Zug, Nr. 1016, ist ein gemischter Fernzug aus 21 Wagen, der von zwei Diesellokomotiven gezogen wird. In ihm reisen etwa 500 Fahrgäste. Er kommt von San Miguel de Tucumán und ist auf dem Weg zu dem Bahnhof Retiro in Buenos Aires. Obwohl der erste Zug bereits seit 40 Minuten steht und das Lokpersonal versucht, die Störung zu beheben, versäumt es die restliche Zugmannschaft, ihn nach hinten abzusichern. Bei schlechter Sicht fährt der nachfolgende Zug von Tucumán deshalb in einem zudem noch schwer zugänglichen Gelände mit etwa 100 km/h auf den stehenden Zug auf. Dessen letzter Wagen wird von den beiden führenden Lokomotiven des zweiten Zuges völlig zertrümmert. Der vorletzte Wagen wird nahezu vollständig in den vor ihm liegenden Wagen geschoben, der vordere Zug durch den Aufprall fast 80 Meter nach vorne geschoben. Alle Toten und die meisten Schwerverletzten sind Reisende des vorderen Zuges.
    Opferbilanz: Je nach Quelle 142 bzw. 236 Tote, 368 bzw. 400 Verletzte. Es ist das schwerste Unglück in der Geschichte der argentinischen Eisenbahnen.

    Vor 30 Jahren:

    02. 02. 1990: [Mainbahn Rüsselsheim, Deutschland] Am Nachmittag des 2. Februar 1990 fährt der 24 Jahre alte Triebfahrzeugführer mit seiner S-Bahn der Baureihe 420 der Linie S 14 des Frankfurter Verkehrsverbundes nach fahrplanmäßigem Halt aus dem Bahnhof Rüsselsheim in Richtung Frankfurt am Main aus.
    Bei der Vorbeifahrt am Zwischensignal des Bahnhofsteils „Opelwerk“ zeigt das Vorsignal „Halt erwarten“. Der Triebfahrzeugführer bestätigt auch über die Zugbeeinflussung, das Signal wahrgenommen zu haben. Der Zugbegleiter (damals wurden Zugbegleiter auch im S-Bahn-Verkehr noch zahlreich eingesetzt) hat nur das Schließen der Türen zu überwachen und während der Fahrt die Fahrkarten zu kontrollieren. Im Gegensatz zu den Zugbegleitern anderer Zuggattungen gehört es nicht zu seinen Aufgaben, die Stellung des Ausfahrsignals zu überprüfen.
    Aus der Gegenrichtung kommt eine weitere, mit 500 Fahrgästen vollbesetzte, S-Bahn, ebenfalls ein Fahrzeug der DB-Baureihe 420. Sie ist nach Wiesbaden unterwegs. Aufgrund eines Zuges, der außerplanmäßig im Bahnhof Rüsselsheim auf dem durchgehenden Hauptgleis 1 steht, muss dieser Zug hier das Überholgleis (Gleis 3) befahren.
    Nach dem Halt im durchgehenden Hauptgleis Richtung Frankfurt (Gleis 2) am Bahnsteig hat der Triebfahrzeugführer die ihm durch das Vorsignal übermittelte Information aber nicht mehr präsent. Der S-Bahn-Verkehr erfolgt bei der S-Bahn Rhein-Main mit Selbstabfertigung (Triebfahrzeugführer hat Zugaufsicht). Damit beschäftigt, führt der Triebfahrzeugführer den Vorgang routinemäßig durch und fährt los. Er beschleunigt, wobei die Baureihe 420 ein starkes Beschleunigungsvermögen aufweist. Da der Abstand zwischen dem Ende des südlichen Bahnsteigs des Bahnhofs Rüsselsheim und dem Ausfahrsignal ungewöhnlich lang ist, entwickelt der Zug eine erhebliche Geschwindigkeit, bis er das weiterhin „Halt“ zeigende Ausfahrsignal des Bahnhofs passiert. Nach der daraufhin sofort ausgelösten Zwangsbremsung kommt der Zug – der Durchrutschweg ist für dessen bereits erreichte Geschwindigkeit nicht ausgelegt – nicht mehr vor dem östlichen Weichenbereich zum Stehen, sondern rutscht über die Weiche, die gerade die nach Wiesbaden fahrende S-Bahn beim Wechsel in das Überholgleis befährt. Um 16:42 Uhr stoßen die Züge frontal zusammen. Die vorderen Segmente beider Triebwagen verkeilen sich ineinander. Ein folgendes Segment stellt sich fast senkrecht auf, bevor es auf einen benachbarten Parkplatz mit sechs dort abgestellten Autos stürzt.
    Etwa 800 Rettungskräfte aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet kommen zum Einsatz. Als erstes sind US-amerikanische Soldaten der nahenAzbill-Kaserne vor Ort. Alle Krankenhäuser in Rüsselsheim und Umgebung werden alarmiert und richten sich auf möglicherweise schwerwiegende Folgen des Unfalls ein. Taxi-Fahrer fahren die weniger schwer Verletzten dorthin. Viele Verletzte werden dabei in einer nahe gelegenen wettergeschützten Hofeinfahrt und einer benachbarten Halle, die als Notlazarett dient, versorgt. In der Folge werden viele Schwerverletzte mit Hubschraubern und Krankenkraftwagen in Krankenhäuser in Rüsselsheim, Bad Soden am Taunus, Groß-Gerau, Hofheim am Taunus, Mainz, Wiesbaden, Darmstadt, Frankfurt am Main und Flörsheim am Main gebracht. Die Rettung der Verletzten und Bergung der Toten dauert die gesamte Nacht. Am nächsten Tag entsorgen Bergungseinheiten der Deutschen Bundesbahn die zerstörten S-Bahn-Wagen. Der Sachschaden wird von der Deutschen Bundesbahn auf zirka sechs Mio. DM geschätzt.
    Ein Jahr nach dem Unfall wird der Triebfahrzeugführer, der das „Halt“ gebietende Signal missachtet hatte, wegen fahrlässiger Tötung,
    Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldstrafe von 2500 DM verurteilt. Nach Feststellung des Gerichts hat der Triebfahrzeugführer das Signal „nicht als geschlossen erkannt, weil er zu flüchtig
    hingesehen hat“. Er wird nach dem Unfall zum Werkstattmeister umgeschult.
    In der Folge des Unfalls wird das Sicherungssystem der punktförmigen Zugbeeinflussung verbessert, indem für die ermittelten Bremskurven Geschwindigkeitsüberwachungen vorzusehen sind. Die bisher verwendete PZB des Typs I 60 wird bis 1995 für 400 Mio DM durch die des Typs PZB 90 ersetzt. Diese stellt zusammen mit zirka 10.000 zusätzlichen Gleismagneten im gesamten Bahnnetz sicher, dass ein Zug, in einer Situation wie der in Rüsselsheim, nach der Abfahrt mit höchstens 25 km/h an ein „Halt“ zeigendes Signal in einem Bahnhof heranfahren kann, ohne dass nicht schon zuvor die Zwangsbremsung ausgelöst wird. Überfährt er es, so wird ebenfalls eine Zwangsbremsung ausgelöst. Bei dieser geringen Geschwindigkeit ist ein Durchrutschweg wie in Rüsselsheim von der Länge ausreichend, damit der Zug nicht auf das Hauptgleis fährt.
    Opferbilanz: 17 Tote, darunter auch der Tfzf. der aus Frankfurt kommenden S-Bahn, 145 Schwerverletzte.

    Vor 15 Jahren:

    03. 02. 2005: [Kanan bei Nagpur, Bundesstaat Maharashtra, Indien] Ein Traktor samt Anhänger, auf dem sich eine Hochzeitsgesellschaft befindet, wird auf einer Ek von einem Zug gerammt.
    Opferbilanz: 55 Tote.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996; Wikipedia - Liste schwerer Unfälle im Schienenverkehr.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fortsetzung Nr. 562 der Eisenbahn-Unfall-Gedenktage

    Vor 55 Jahren:

    10. 02. 1965: [Grisen, Spanien] In einem zwischen Madrid und Barcelona verkehrenden Reisezug bricht kurz nach der Abfahrt vom Bahnhof Grisen im hinteren Zugteil ein Feuer aus, bei dem mehrere Waggons völlig ausbrennen. Die Verletzten werden mit dem vorderen, unversehrt gebliebenen Zugteil in den Bahnhof von Saragossa transportiert, wo sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
    Opferbilanz: 30 Tote, über die Zahl der Verletzten gibt es keine Angaben.

    Vor 40 Jahren:

    12. 02. 1980: [Bern, Schweiz] Ein aus Biel kommender Regionalzug fährt zwischen Bern Wylerfeld und Bern Löchligut in eine allein fahrende Lokomotive.
    Opferbilanz: 2 Tote (beide Tfzf.), 18 Verletzte.

    Vor 20 Jahren:

    06. 02. 2000: [Brühl, Nordrhein-Westfalen, Deutschland] Beim Eisenbahnunfall von Brühl entgleist auf der Linken Rheinstrecke der Schweiz-Express von Amsterdam nach Basel, weil er mit überhöhter Geschwindigkeit über eine Weiche in abzweigender Stellung fährt.
    Opferbilanz:
    9 Tote, 52 Schwerverletzte, 44 Leichtverletzte.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996; Wikipedia - Liste von Eisenbahnunfällen in Deutschland.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fortsetzung Nr. 563 der Eisenbahn-Unfall-Gedenktage

    Vor 70 Jahren:

    17. 02. 1950: [Rockville Center, Bundesstaat New York, USA] In Rockville Center kommt es am späten Abend um ca. 22:30 Uhr am Ende eines baustellenbedingten eingleisigen Streckenabschnittes zu einer Flankenfahrt zweier Züge, wobei der eine hauptsächlich mit Pendlern, der andere mit heimkehrenden Theaterbesuchern besetzt ist. Bei der Flankenfahrt werden die jeweils linken Seiten der Waggons aufgerissen, was zahlreichen Fahrgästen zum Verhängnis wird. Unfallursache ist das Überfahren des Halt zeigenden Signals durch den Lokführer eines der beiden Züge. Bei der Gerichtsverhandlung gibt der Lokführer an, das Halt zeigende Signal zwar gesehen zu haben, aber auf Grund eines durch Bluthochdruck bedingten Blackouts reaktionsunfähig gewesen zu sein. Das Gericht akzeptiert dieses Verantwortung und spricht den Lokführer frei.
    Opferbilanz: 31 Tote.

    Vor 50 Jahren:

    16. 02. 1970: [Langalanga, Nigeria] Bei Langalanga entgleist ein Reisezug. Dabei stürzen die Diesellok und vier Waggons 25 m eine Böschung hinunter. Das Unglück ereignet sich am ersten Tag des moslemischen Eid-al-Kabir-Festes, daher ist der Zug voll mit Pilgern besetzt. Beim Abtransport der Verletzten verunglückt auch noch der LKW, auf den die Verletzten abtransportiert werden. Dabei kommen weitere 52 Personen ums Leben.
    Opferbilanz: Ca. 150 Tote (einschließlich des Lkw-Unfalls). Nach anderen Quellen sterben beim Bahnunfall 82 Personen.

    Vor 30 Jahren:

    16. 02. 1990: [Saxon, Kanton Wallis, Schweiz] Der von der Re 6/6 11638 gezogene Eurocity „Galilei“ Mailand–Paris fährt im Bahnhof von Saxon mit 140 km/h auf ein vergessenes Baudienstfahrzeug auf. Durch die Gewalt des Aufpralls werden die Wagen hinter der schwer beschädigten Lokomotive zusammengeschachtelt. Die kaum mehr erkennbare Lokomotive muss abgebrochen werden.
    Opferbilanz: 3 Tote, 12 Verletzte.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996; Die größten Eisenbahnkatastrophen von Keith Eastlake, Brown Partworks Ltd, London 1997; Wikipedia - Liste von Eisenbahnunfällen in der Schweiz.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fortsetzung Nr. 564 der Eisenbahn-Unfall-Gedenktage

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    Vor 45 Jahren:

    22. 02. 1975: [Tretten bei Lillehammer, Norwegen] In der Nähe von Tretten nördlich von Lillehammer stoßen der Schnellzug Oslo - Trondheim und sein verspäteter Gegenzug, die in Tretten planmäßig kreuzen sollten, frontal zusammen. Unfallursache: Irrtümliche Streckenfreigabe für den Schnellzug Oslo - Trondheim auf Grund der Verspätung des Gegenzuges.
    Opferbilanz: 29 Tote.

    Vor 35 Jahren:

    23. 02. 1985: [Rajnandgaon, Indien] In einem Richtung Nagpur (Ostindien) fahrenden Reisezug bricht in Rajnandgaon bei Kalkutta Feuer aus. Das Ziehen der Notbremse bleibt erfolglos, weil diese wegen des häufigen Mißbrauchs durch Fahrgäste auf Anweisung der Eisenbahndirektion ausgeschaltet ist.
    Opferbilanz: Offiziell 34 Tote, Nachrichtenagenturen schreiben von 60 bis 100 Toten.

    Vor 25 Jahren:

    25. 02. 1995: [Diphu, Indien] In einem Militärzug explodieren in der Nähe der Stadt Diphu mehrere Bomben.
    Opferbilanz: 29 Tote.

    Vor 5 Jahren:

    20. 02. 2015: [Rafz, Kanton Zürich, Schweiz] Bei gestörter Betriebslage kollidieren im Bahnhof Rafz zwei Züge bei einer Flankenfahrt. Eine S-Bahn-Komposition, die von Rafz nach Schaffhausen unterwegs ist, fährt seitlich in den InterRegio-Zug 2858 Zürich–Schaffhausen. Die S-Bahn fährt trotz des Halt zeigenden Signals los. Wegen einer Lücke im Zugbeeinflussungssystem ZUB kann der Zusammenstoss nicht verhindert werden.
    Opferbilanz:
    6 Verletzte, darunter der Tfzf. des InterRegio.

    Quellen: Katastrophen auf Schienen von Peter Semmens, Transpress Verlag, Stuttgart 1996; Wikipedia - Liste schwerer Unfälle im Schienenverkehr.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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