Wiener Tramwaymodelle in 1:87 (Selbstbau bzw. Umbau)

  • Wiener Tramwaymodelle in 1:87 (Selbstbau bzw. Umbau)

    Es ist sicherlich eher ein Minderheitenprogramm, ich möchte euch es dennoch nicht vorenthalten.

    Auf der Basis von Verkehrsbetriebe bzw. Halling Modelle entstehen ein paar Modelle, welche nicht unbedingt alltäglich sind.

    Die beiden Arbeitswagen basieren teilweise auf reale Vorbilder





    Es gab in Wien eine Serie von 15 Gelenktriebwagen der Type D1, welche ca Mitte der 70er Jahre ausgemustert wurden. Da die Fensterteilung und Fenstergröße der Beiwagen c2,3 genau passen, wurden Wagenkästen als Spender herangezogen.



    Die Wagentype G3 entsteht aus Teilen folgender Typen: H, K und wurden entsprechend bearbeitet.



    Die große Ähnlichkeit zwischen den Wagenkästen der Type K sowie G4 wurden für die Umsetzung des Modells genutzt, im Bereich der vorderen Plattformen werden noch die Fensterstreben angepasst und ebenso die Türen im geöffneten Zustand nachgebildet.



    Ein Wagen der Type K, hier sieht man bereits wie die ausgeschnittenen Türbereiche aussehen werden.



    Es hat mich immer geärgert, dass das Modell des K3neu als Modell nur eine Adaptierung eines K Wagenkastens war und wesentliche Bereiche dadurch nicht berücksichtigt wurden. Daher: Zerlegung des K Kastens, Strebe zwischen 4. und 5. Fenster auf die richtige Breite gebracht und in Längsrichtung eine Kürzung der Wagenkastenhöhe. Die Plattformen werden gerade neu angefertigt.



    Der P2 entsteht aus Teilen vom M sowie m3 und auch hier werden die Türen noch ausgeschnitten.




    Es versteht sich von selbst, dass die Fahrzeuge noch feinere Bügel sowie Griffstangen, Weichenkrücken und Schneebesen erhalten werden. Ebenso wird eine funktionsfähige Trompetenkupplung montiert.

    Ich hoffe, dass der kleine Einblick gefällt!
    Egal ob BBÖ, DRG oder KPEV - die alten E-Maschinen sind faszinierend!

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  • Re: Wiener Tramwaymodelle in 1:87 (Selbstbau bzw. Umbau)

    Sehr schöne Modelle!

    Ist aber nur ein relativ kleiner Querschnitt des Möglichen; das lasst auf mehr hoffen.

    Mit den erhältlichen Modellen (C1, K, H, M, N, E/E1, c1, c2, k3, m3, n) lasst sich ja schon ein großer Querschnitt des Fuhrparkes der WStW nachbilden. -
    Triebwagen: C1, C3*, E, E1, G2, G3, G4, H, H1, H2, K, L, L1, M, M1, N, P*, P2, T*, CH*, EM, GP*, HP, HR, KH, LH, MH, MR, NH, UNH*
    Beiwagen: c, c1, c2, c3, c4*, g*, h*, k, k1, k2, k3, k4, k5, k8*, m2, m3, n, n1, u3*; cg, gr, mg, ng*, sz

    *= mit großem/größerem Aufwand;

    Natürlich fehlen da ein Paar; aber A, B, G, N1 sind aber mittlerweile auch von div. Herstellern erhältlich (sowohl die Nachrkriegsbesetzung als auch die heutige Verwendung) ebenso wie die Beiwagen b, g2, n2, v und div. Hilfsfahrzeuge.

    Was wirklich fehlt, sind etwa alle "Reko" fahrzeuge D, D1, F, L4, T1, T2, k6, k7, l3 und daraus abgeleitet auch der FR, TH .....

    Fast die gesamte Arbeitswagenflotte ist nicht erhältlich - und gerade die SP/KO/SG/SS - Fahrzeuge (Pflugwagen, Kipper, Klappdeckel, Schienenschleifer) waren von 1912 bis 1994 ein erforderliches Zubehör für die Tramway.

    Naja, mal schauen was du oder andere noch schaffen....

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von railjet16er ()

  • Re: Wiener Tramwaymodelle in 1:87 (Selbstbau bzw. Umbau)

    Antriebsmäßig sind alle "Neubauwagen" mit 3300 mm Achsstand eigentlich ein Problem, es gibt zu "normalen" Preisen lediglich Antriebe mit umgerechnet 2800, 3000 und 3600 mm Achsststand von Halling. Den 3300er gibt es zwar von Sedlacek, doch ist der Preis dafür jenseits von GUT UND BÖSE!

    3300 mm war bei folgenden Wagen in Verwendung: B, BH, F, L, L3, L4, T1 und T2 sowie FR, LH und TH.

    Wenn dieses Problem mit einem akzeptablen Aufwand gelöst werden kann, dann steht einem Nachbau dieser Wagen eigentlich nichts mehr im Weg, zumal die Wagenkästen der L, L3, L4 und T2 anfänglich gleich waren und der des F daraus abgeleitet wird.

    Ich warte noch auf ein Angebot eines Bekannten der die entsprechenden Werkzeugmaschinen besitzt und sollte dieses halbwegs finanzierbar sein, dann gibt es einen Prototyp für ein L-Gehäuse. Mit Resin lässt es sich anschließend duplizieren.
    Egal ob BBÖ, DRG oder KPEV - die alten E-Maschinen sind faszinierend!
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