Amstettner Denkmallok 78.606 muss ins Museum!

  • Dann hat sie Scheinwerfer, die sie vorher nie hatte. Hätte man ihr die Scheinwerfer gelassen, auf der 01er waren die großen Scheinwerfer gut, die hatte sie jahrelang, in beiden Farben.
    Die 1040.01 war in Betriebszeiten nie mit erhabenen Scheinwerfern und grünem Kleid unterwegs.

    Das heißt der Kessel der 78er aus der ersten Serie wurde auch getauscht? (Wegen Leistungsreduzierung, oder meinst du nur den Giesel?)
    Ich rede vom Giesl.


    Was ich in Absenz meiner Literatur nicht mit Sicherheit sagen kann (freihändig glaube ich aber nicht), ist, ob die ersten 729er nicht noch mit Dabeg-Speisepumpen anstatt Heinl-Pumpen ausgeliefert wurden (auch dies wäre eine geringfügige Leistungsminderung aufgrund geringerer Speisewasservorwärmtemperatur).
    Die 78.606 hat jedenfalls eine Heinl-Pumpe, bzw hätte eine. Die wurde ihr anscheind einmal ausgebaut.

    Es freut mich zwar einerseits, daß man andenkt die 78 606 wieder aufzuarbeiten, von einem österreichischen Gesamtkonzept her, wäre aber die ebenfalls äußerst brauchbare 35er (BBÖ 429) oder die
    etwas weniger optimale 75er (BBÖ 29/229) interessanter.
    Die 429 hat wie fast alle Schlepptendermaschinen das vmax rückwärts Problem. Deshalb kommt sie zur Zeit nicht in Frage. Bevor die 75 aufgearbeitet wird würde eher die 175 ein Kandidat sein. Aber in dem Zustand natürlich ein Riesenprojekt...

    Was aus meiner Sicht auch fraglich ist, warum man glaubt bei der 78 606 nicht aus den gleichen Gründen an Auflagen des Eisenbahnmuseums zu scheitern als bei der 12er.
    Auch die 78 606 wird eine neue (Stahl-)Feuerbüchse brauchen, was ja meines Wissens nach vom Eisenbahnmuseum wegen angeblicher Zerstörung historischer Substanz abgelehnt wurde.
    Gibt es beim Eisenbahnmuseum diesbezüglich ein Umdenken ?
    Eisenbahnmuseum gibt es keines mehr!!

    Das TMW hat bei dieser Maschine seit der Teilung der Staatssammlung nichts mehr mitzureden.
  • Seit dem Jahr 2006/7 gibt es 2 Samlungsteile

    1) BM:UUK vertreten durch die ÖBB Holding

    2) BM:UUK vertreten durch das Technische Museum Wien


    Dem TMW untergeordnet sind die Maschinen im TMW in Schwechat in Mürzzuschlag und in Strasshof die 12.10 ein Kesselwagen und der gelbgraue 4ax Postwagen. Die LICAON ist auch darunter und als solches bereits im Depod in Breitenfurt.
  • railjet16er schrieb:



    Naja, inzwischen könnte man Strasshof ja fast als solches bezeichnen - ist ja in letzter Zeit zu einem Auffangbecken für ex-ÖBB-Erlebnisbahn-Fahrzeuge mutiert.....


    Na ja, aber nur fast...
    Die Bezeichnung "Lokomotivmuseum der Österreichischen Bundesbahnen" suggeriert ein Museum, das von den ÖBB selbst betrieben wird, um ihre Geschichte zu dokumentieren.

    Also sowas wie das DB-Museum, wie der bahnhistorische Park in Budapest, wie das SNCF-Museum...

    Und davon ist Schro... - pardon, Straßhof - gaaanz weit entfernt!
  • Hannibal schrieb:


    Na ja, aber nur fast...
    Die Bezeichnung "Lokomotivmuseum der Österreichischen Bundesbahnen" suggeriert ein Museum, das von den ÖBB selbst betrieben wird, um ihre Geschichte zu dokumentieren.
    Also sowas wie das DB-Museum, wie der bahnhistorische Park in Budapest, wie das SNCF-Museum...


    Ja, leider. Es passt anscheinend nicht ins Konzept der rechenstiftgesteurten ÖBB-Managerriege, sich mit dem alten Glumpert abzugeben, noch dazu, wo das alles viel Geld kostet. Das überlässt man lieber den freiwilligen und ehrenamtlichen Zanglern, egal, ob sie in Ampf, Strasshof oder in Kärnten an eisenbahnhistorisch wertvollen Fahrzeugen werkeln. Gottseidank gibt es diese Idealisten, sonst würde es in Österreich diesbezüglich traurig ausschauen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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