[Gmunden] Traunseebahn in Richtung Stadtzentrum verlängert

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  • KFNB X schrieb:

    Interessant, dass man auch noch mit dem 8er testet. Wird dieser nicht vor der Durchbindung eingestellt?
    Der Tw bleibt sowohl als historisches Fahrzeug als auch als Arbeitstriebwagen erhalten. Die Tramlink wurden schon so konstruiert, dass sie das Stadttor problemlos passieren können, beim Tw 8 musste es erst getestet werden. Weitere Infos dazu in den OÖN.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Der Tw bleibt sowohl als historisches Fahrzeug als auch als Arbeitstriebwagen erhalten.
    Laut EÖ-Heft 9/2017, S. 452, bleiben der GM 5, GM 8 und der GM 100 erhalten. Da sie nach Inbetriebnahme der SRT auch auf der Überlandstrecke verkehren können, müssen sie mit dem Zugleitsystem ZLS StH sowie mit der für die Bahnhofseinfahrten erforderliche Weichensteuerung nachgerüstet werden. Der Wechsel zwischen Straßenbahn- und Überlandbetrieb erfolgt durch eine automatische, über das ZLS gesteuerte Systemumstellung an der Systemgrenze Seebahnhof.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Gmundner Tramlink hat Probezeit erfolgreich beendet

    OÖN 08. September 2017 - 05:48 Uhr


    GMUNDEN. Hypermoderne Straßenbahngarnitur fährt ab Sommer 2018 von Gmunden nach Vorchdorf.


    Abendliche Verladung des Tramlink auf einen Tieflader Bild: (Stadtgemeinde/Sageder)

    Huckepack auf einem Tieflader machte sich der Tramlink, sozusagen Gmundens Straßenbahnzukunft, am Dienstagabend auf den Weg zurück nach Vorchdorf. Nicht nur zahlreiche Schaulustige, auch Verkehrsstadtrat Wolfgang Sageder (SP) und Stern&Hafferl-Verkehr-Geschäftsführer Günter Neumann ließen es sich nicht nehmen, die Verladung der Straßenbahngarnitur zu verfolgen.
    Der Tramlink war probeweise seit 13. März auf der Bestandsstrecke der Gmundner Straßenbahn im Einsatz, um einerseits technische Details und die Barrierefreiheit, andererseits den Zuspruch der Fahrgäste abzutesten. Nun muss die Garnitur in Vorchdorf, wo die Bahnwerkstatt extra für den hypermodernen Wagen umgebaut wurde, zum "großen Service".
    "Natürlich hätten wir den Tramlink gerne in Gmunden behalten, zumal das Echo der Fahrgäste und Anrainer ausgesprochen gut war", schildert Stadtrat Sageder die Überlegungen des Projektmanagements. Ein neuerlicher Antransport auf der Straße bzw. der Tausch mit einem Schwestermodell aus Vorchdorf sei aber nicht finanzierbar gewesen. So heißt es bis Sommer 2018 auf eine Rückkehr des Tramlink zu warten, denn das nächste Mal wird die Garnitur weltweit neuester Generation erst nach Fertigstellung der künftigen Öffi-Hauptachse vom Bahnhof Gmunden bis zum Bahnhof Vorchdorf "auf erstaunlich leisen Sohlen durch Gmundens Innenstadt fahren", wie Sageder sagt. Und: "Dann können wir auch die Barrierefreiheit für Menschen mit Beeinträchtigung endlich gewährleisten."

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • So geht es bei der Gmundner Großbaustelle weiter

    Edmund Brandner - 13. Oktober 2017 - 04:37 Uhr

    GMUNDEN. Die Errichtung der Stadt-Regio-Tram geht in ihre finale Phase, in neun Monaten beginnt für die Stadt eine neue Ära.

    In den kommenden Wochen wird die nördliche Brückenhälfte zur Gänze abgerissen. Bild: ebra


    Die Stadtgemeinde Gmunden lud Mittwochabend die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung über die letzte Phase der Bauarbeiten der Stadt-Regio-Tram (SRT). Hier die wichtigsten Fragen an die Verantwortlichen – und ihre Antworten.
    1. Wie lange dauern die Bauarbeiten an der Stadt-Regio-Tram noch?
    Rund neun Monate. Die Brücke wird Ende Juni 2018 für den Straßenverkehr freigegeben. Der Schienenkörper ist Ende Juli fertig. Ab Anfang August 2018 fährt die Stadt-Regio-Tram über die Traun bis Vorchdorf.
    2. Kommt es bis dahin noch zu Schließungen der einspurig befahrbaren Brücke?
    Ja, das ist weiterhin tageweise notwendig. Im Mai und Juni wegen des Vergusses der beiden Brückenhälften sechs Wochen lang.
    3. Was bedeuten die Brückensperren für die Einsatzkräfte?
    Die Feuerwehr hat Einsatzfahrzeuge auf beiden Seiten der Traun stationiert. Die Rettung erreicht von der Rot-Kreuz-Stelle aus beide Stadtteile rasch. Nur die Stadtpolizei muss vom Trauntor aus einen weiten Umweg machen, um in den gegenüberliegenden Stadtteil Weyer zu gelangen.
    4. Wann kommt das viel diskutierte neue Öffi-Verkehrskonzept?
    Der Gemeinderat wird es nach Abschluss der Verhandlungen mit dem Land beschließen. Weil die neue Landesregierung ihre 49-prozentige Kostenbeteiligung am Citybus-Netz überraschend reduzierte, mussten die fast fertigen Planungen Gmundens über den Haufen geworfen werden.
    5. Kommt es nun zu einer Reduktion des Citybus-Angebotes?
    Dies will die Stadtgemeinde unbedingt vermeiden und verhandelt deshalb noch mit dem Land und dem Verkehrsverbund. Angedacht ist, überregionale Busse so einzutakten, dass sie ab der Gmundner Stadtgrenze als Citybusse unterwegs sind und für die Fahrgäste kein Unterschied bemerkbar ist.
    6. Was wird sich für die Autofahrer in der Innenstadt verändern?
    Zwischen Klosterplatz und Graben entsteht eine Begegnungszone mit einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Fußgänger, Radfahrer, öffentliche Verkehrsmittel und der Individualverkehr sind gleichberechtigt, was Autofahrer zu mehr Rücksichtnahme zwingt. Zudem können sich die Wagenführer der Stadt-Regio-Tram die Ampeln (Klosterplatz, Graben) bei der Durchfahrt auf Grün schalten. Straßenbahngegner befürchten lange Autokolonnen am Rand der Innenstadt. Die Befürworter gehen indessen davon aus, dass sich der Durchzugsverkehr mehr auf die Nordumfahrung verlagert. Zu einer Verkehrsberuhigung im Stadtzentrum kommt es in jedem Fall.
    7. Was verändert sich ab August 2018 die Fußgänger in der Innenstadt?
    Sie werden aufgewertet. Der Parkplatz und der Taxistand vor dem Rathaus werden aufgelassen, zwischen Museumsplatz und Esplanade entsteht eine durchgehende Fußgängerzone. Fußgänger dürfen Theater- und Kammerhofgasse überall überqueren. Dort, wo es sinnvoll ist, ermutigen niedrige Gehsteigkanten sogar dazu.
    8. Stellt die Straßenbahn denn keine Gefahr für die Fußgänger dar?
    Dies befürchten die Straßenbahngegner. Die Befürworter verweisen hingegen auf Städte, in denen Straßenbahnen sogar durch Fußgängerzonen fahren (wie etwa in Linz), ohne dass es vermehrt zu Unfällen kommt.
    9. Wie wird künftig die Situation für die Radfahrer verbessert?
    Auf beiden Seiten der neuen Traunbrücke entstehen Radwege. Wie die Radler durch die Innenstadt geleitet werden, steht dagegen noch nicht fest. Zur Diskussion stehen ein Radweg entlang des Seeufers und ein Mehrzweckstreifen auf der Straßenfahrbahn. Die Errichtung von Mehrzweckstreifen (wie in Laakirchen und Kirchham) ist über die Innenstadt hinaus bis zu den Grenzen zu den Nachbargemeinden geplant.
    10. Warum entsteht auf der neuen Brücke kein Wetterschutz?
    Weil die Brücke auf Verlangen der Wasserrechtsbehörde auf ein 200-jähriges Hochwasser ausgelegt werden muss, bei dem der Wasserspiegel die Brückenfahrbahn übersteigen würde. Ein Windschutz würde dann den Abfluss des Traunsees behindern. (Dies ist auch der Grund, warum das Brückengeländer mit einem Drahtnetz ausgeführt wurde.)
    Die Stadtgemeinde will als Alternative aber eine generelle Straßenbahnfreifahrt zwischen Klosterplatz und Franz-Josef-Platz anbieten. Die Finanzierung der Gratisfahrten ist noch Gegenstand von Verhandlungen.

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Es handelt sich um den Abfluss eines Sees und nicht um einen Fluss, der mit hoher Geschwindigkeit alles mitreißt und mitschleppt. Das Treibgut, dass die Traun in den See spült versinkt entweder im bis zu 190m tiefen See oder wird, wie Holz, in der Nähe des Einflusses verbleiben. Und selbst wenn ein Baumstamm die 12km über den See schippert und im Netz hängt, ist ein Netz immer noch x-fach durchlässiger als eine starre Wand.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • westbahn schrieb:

    Aber gerne auch gleich zwei in einem Satz:

    dr. bahnsinn schrieb:

    187 Fahrgäste pro Fahrgäste machen das kraut nicht fett.
    :thumbsup:
    A ned okay.. Aber es ist noch immer ein Unterschied, ob es ein Lässigkeitsfehler oder ein arger Grammatikfehler ist. Bei einer Schularbeit würden meine Fehler als leicht, deiner hingegen als schwer eingestuft werden. Also den Ball weiterhin schön flach halten. Außerdem verkneife ich es mir, den anderen Usern Grammatikfehler vorzuhalten, außer, der Betreffende ist notorischer Rechtschreibpolizist, der selbst im Glashaus sitzt.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Übrigens westbahn: als du Diesen Text ins EBFÖ kopiert hast, (na wie schaut's nun aus mit dem geistigen Eigentum?) hast auch einen Rechtschreibfehler des nun eigentlich ungerechtfertigterweise von Dir veröffentlichten Textes (Da hilft auch ein geändertes Wort nicht...) übersehen, und das dort drüben, wo die Rechtschreibung als Relevant gesehen... (PS.: Fehler wurde drüben von dir, nach dem es ein anderer User bemerkt hat, von dir korrigiert, und das Post des Users gelöscht...)
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
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