[Gmunden] Traunseebahn in Richtung Stadtzentrum verlängert

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  • Was genau soll mir unangenehm sein? Was hat der Hinweis auf ein Posting aus der Schweiz vom Anfang September im Traunseebahnthread verloren? Eröffne meinetwegen im Smalltalk einen Thread, wenn dir nach diversen Fragen zumute ist aber halte mir dann bitte nicht vor, böse oder fies zu sein, wenn du entsprechende Antworten bekommst. :D
  • Wassereinbruch wirft Brückenbaustelle um Wochen zurück
    23. Oktober 2017 - 14:10 Uhr

    GMUNDEN. Wegen eines "hydraulischen Grundbruchs" füllte sich die Fundamentgrube eines Brückenpfeilers mit Wasser.



    Die Bauarbeiten werden um vier Wochen verzögert. Ob das bis zur Fertigstellung noch aufgeholt werden kann, ist derzeit unklar. Bild: ebra


    Die Arbeiten an der neuen Gmundner Traunbrücke liefen bisher problemlos, das logistisch aufwändige Bauprojekt lag im Zeitplan.
    Doch jetzt wirft ein unerwartetes Problem das Projekt um Wochen zurück. Bei der Fundamentierung eines Brückenpfeilers kam es zu einem hydraulischen Grundbruch, Die von Spundwänden begrenzte Baugrube füllt sich deshalb immer wieder von unten mit Wasser. Trotz Gegenmaßnahmen konnte der Wassereintritt bisher noch nicht gestoppt werden.
    Derzeit wird nach einer Möglichkeit gesucht, den Boden zu festigen. Voraussichtlich wird ein Düsenstrahlverfahren zum Einsatz kommen. Der Rückbau der Schüttung im Traunfluss wird sich aber verzögern – und damit auch die weiteren Bauschritte. Die Verantwortlichen rechnen mit einem Zeitverlust von bis zu vier Wochen. „Ob wir die Zeit wieder aufholen können, lässt sich noch nicht sagen“, sagt Christa Holzinger von Stern & Hafferl.

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Riss im Sockel: Vier Monate nach ihrer Freigabe muss Brücke saniert werden
    GMUNDEN. Die neue Traunbrücke in Gmunden muss ab Montag für den Verkehr gesperrt werden. Grund sind überraschend aufgetretene Risse im Sockel. Einsturzgefahr besteht nicht, sagen die Verantwortlichen. Doch aufwändige Reparaturarbeiten sind jetzt notwendig.


    Der Brückenpfeiler hat sich um drei Zentimeter verschoben. Dadurch entstanden Risse im Sockel. Bild: Stadtgemeinde
    Pech für die Errichter der neuen Traunbrücke in Gmunden: Vor wenigen Tagen sickerte Wasser in die Baugrube eines künftigen Sockelfundaments ein. Deshalb musste mit einem aufwändigen Düsenstrahlverfahren Beton in das Erdreich eingespritzt werden. Das führte aber dazu, dass ein neuer Pfeiler daneben in Bewegung geriet. Er verschob sich um drei Zentimeter. Im Betonsockel unter der Brücke entstanden Risse.

    Der Auftraggeber Stern & Hafferl beteuert, dass keinerlei Einsturzgefahr besteht. Mit Hilfe von Unterlagen und Stützen habe man die Brücke sofort abgesichert. Übers Wochenende könne der einspurige Verkehr deshalb aufrecht erhalten bleiben.
    Dennoch muss der neue Sockel rasch saniert werden. Deshalb wird die Brücke ab Montag für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass die Arbeiten rund eine Woche dauern werden.
    Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Gmundner Nordumfahrung umgeleitet. Dort muss zu Stoßzeiten mit Staus gerechnet werden. Autofahrer, die vom Stadtteil Traundorf auf die andere Seite der Stadt wollen, müssen außerdem einen mehr als fünf Kilometer langen Umweg auf sich nehmen.
    Wie hoch die entstehenden Mehrkosten beim Brückenbau sind, ist noch offen. Der Steuerzahler werde aber nicht belastet, verspricht Gmundens VP-Bürgermeister Stefan Krapf. „Wir haben mit Stern & Hafferl eine Deckelung der Gesamtbaukosten vertraglich vereinbart“, so Krapf. „Die Stadt Gmunden trägt sechs Millionen Euro zum Gesamtprojekt der Stadt-Regio-Tram bei und das Land Oberösterreich 24 Millionen Euro. Wir werden keinen Cent mehr zahlen.

    Quelle: nachrichten.at/oberoesterreich…iert-werden;art71,2731457
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Signal wird vom Zug automatisch per Funk ausgelöst
    GSCHWANDT. Der neue Bahnübergang in der Hillingstraße wird vom Zug aus automatisch per Funk gesteuert


    Neue Eisenbahnkreuzung an der Hillingstraße Bild: Stern & Hafferl
    Der Gesetzgeber schreibt vor, dass bis 2029 die Sicherheitsstandards der Eisenbahnkreuzungen erhöht werden müssen. In Oberösterreich testet das Gmundner Verkehrsunternehmen Stern & Hafferl ein neues System von Siemens und errichtete eine Pilotanlage in Gschwandt bei der Eisenbahnkreuzung Hillingstraße.
    Die Ampelkreuzung wird mit Funk gesteuert. Sobald sich ein Zug nähert, schickt er automatisch das Einschaltsignal an die Sicherungsanlage. Auf diese Art ist es nicht mehr nötig, Sensoren an den Gleisen anzubringen, die den Zug erkennen und dieses Signal über mehrere Kilometer Erdkabel an die Eisenbahnkreuzung weiterleiten. Die Sicherungsanlage wird aktiviert und meldet dem Zug rechtzeitig zurück, ob die Eisenbahnkreuzung ordnungsgemäß gesichert werden konnte. Sollte dies nicht der Fall sein, wird der Zug automatisch vor der Eisenbahnkreuzung angehalten.
    „Diese alternative Sicherungsmethode bedeutet nicht nur eine Kostenersparnis“, sagt FP-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner. „Wir sind damit auch in der Lage, die Sicherheit an Gefahrenpunkten zu erhöhen.“ Auch Günter Neumann, Geschäftsführer der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft ist zufrieden mit dem Pilotprojekt. „In Mobilitätsfragen gilt es wie in kaum einer anderen Branche Trends früh zu erkennen, langfristig zu planen und zielführend umzusetzen“, sagt er. „Ein gut funktionierender öffentlicher Nahverkehr ist eni wichtiger Beitrag für einen nachhaltigen Lebensstil in der Region.
    Quelle: nachrichten.at/oberoesterreich…-ausgeloest;art71,2742188

    Grundsätzlich ist ja die Funktechnik nichts Neues, wenn ich in den linzer Hafen sehe. Dort muß der Tfzf allerdings die EK's selbst einschalten, wofür ein eigenes Gleisplan Tablo im Führerstand hat...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • KFNB X schrieb:

    Woran erkennt der Zug, dass er sich nähert? GPS? Ist das ausfallsicher genug oder gibt es eine Rückfallebene z.B. EKÜs?
    Ich denke mal, dass die EK im St&H Zugleitsystem Integriert ist... falls es nicht bekannt ist: auf Tante Wicki\St&H nach unten Scrollen...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • KFNB X schrieb:

    Somit müsste es dann vor und nach der EK eine Zuglaufstelle geben (ansonsten würde das System ja keinen Halt garantieren). Sicherlich bei vereinzelten EKs umsetzbar, wenn man aber alle auf das System umrüstet, wird dies ein ziemlicher Aufwand.
    Da auch Baustellen und LA's in das System eingebunden sind, ist der Aufwand wahrscheinlich nicht so hoch...
    Aber, was mir auch noch Aufgefallen ist: Wo sind, wenn man sich im Vergleich dazu die DUB so Ansieht, die Schranken?
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • dr. bahnsinn schrieb:

    oe.tom schrieb:

    Wo sind, wenn man sich im Vergleich dazu die DUB so Ansieht, die Schranken?
    St&H ist nicht die ÖBB.
    Richtig! Nur warum macht man bei der einen so ein Schranken-Tam-Tam um Feldweg-EK's, und bei der anderen braucht es keine Schranken bei einer öffentlichen Straße ?(

    KFNB X schrieb:


    Baustellen und LA's sind vermutlich nur Geschwindigkeitsüberwachungen. Ob das bei EKs ausreicht?
    Bei dem S&H-Zugleitsystem gibt es, ausser den Funkantennen für das 2m-Band, welches die Daten meines Wissens im 5-Tonsystem überträgt, keine Streckenseitigen Einrichtungen... Am Foto ist übrigens eine Antenne zu sehen. Der Rest ergibt sich aus den GPS-Daten, des Zuges, der erkennt, dass an der Position eine Meldung hereinkmmen müsste, und wenn nicht, gibt's 'ne Zwangsbremsung... Also braucht man insgesammt die EK Softwaremäßig einbinden, und das wird sicher mit Standart-Bausteine erfolgen, auf welchen die Daten für Position, etc. eingestellt werden müssen. Für einen erfahrenen also Programmierer nur 5min. Arbeit pro Baustein...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Hohe Auszeichnung für einen Eisenbahnpapst mit Gmunden-Bezug
    GMUNDEN. Otfried Knoll trug wesentlich dazu bei, dass Gmundens Straßenbahn nicht nur gerettet wurde, sondern auch ausgebaut wird.


    Thomas Stelzer verlieh Otfried Knoll das Silberne Verdienstzeichen des Landes. Bild: Land OÖ
    Für sein Engagement für Bahnprojekte in Oberösterreich wurde Otfried Knoll von Landeshauptmann Thomas Stelzer mit dem Silbernen Verdienstzeichen des Landes ausgezeichnet. Der gebürtige Wiener war langjähriger Betriebsleiter der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft in Gmunden. Ausgezeichnet wurde er außerdem für seine Initiative zur Verlängerung der Linzer Pöstlingbahn und zur Errichtung der Stadt-Regio-Tram in Gmunden, wo Knoll Obmann des Vereins Pro Gmundner Straßenbahn ist.
    Knoll leitet an der Fachhochschule St. Pölten das Department Bahntechnologie und Mobilität, die Studiengänge Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen (Master) und Bahntechnologie und Mobilität (Bachelor). Er ist seit 2005 Träger der Verdienstmedaille in Gold der Stadt Gmunden und seit 2000 des Tourismus-Oscar der Ferienregion Traunsee. 2016 wurde ihm außerdem der VCÖ-Mobilitätspreis OÖ verliehen.

    Quelle: nachrichten.at/oberoesterreich…unden-Bezug;art71,2809517
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Na bitte, wer Sagt‘s denn:
    FP bekennt sich zu Regionalbahnen
    GMUNDEN. Das Verkehrsunternehmen Stern & Hafferl mit Sitz in Gmunden erhält zwischen 2015 und 2019 von Bund und Land jährlich 9,5 Millionen Euro für Infrastrukturmaßnahmen bei seinen Lokalbahnstrecken (Lambach – Vorchdorf, Gmunden – Vorchdorf, Vöcklamarkt – Attersee und Linzer Lokalbahn).

    Traunseebahn Bild: Stern & Hafferl
    Beschlossen wurde diese Infrastrukturförderung zwar noch unter der schwarz-grünen Landesregierung, doch FP-Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner bekannte sich gestern per Presseaussendung klar zum laufenden Maßnahmenpaket. "Die Entscheidung, künftig noch stärker in den öffentlichen Schienenverkehr und besonders in die Regionalbahnen zu investieren, ist für mich eine zukunftsweisende", so Steinkellner.
    Quelle: nachrichten.at/oberoesterreich…ionalbahnen;art71,2825807
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Die Gleisverlegungsarbeiten und die Fahrleitungsmontage sind fertiggestellt. Nachzulesen hier:

    Traunbrücke in Gmunden ist wieder befahrbar

    04. August 2018 - 10:48 Uhr

    GMUNDEN. Samstag, um 15 Uhr wird die Brücke im Zentrum von Gmunden wieder für Autos freigegeben. Allerdings nur einspurig mit Ampelregelung.

    Ende der Totalsperre Bild: ebra


    Die gesperrte Traunbrücke in Gmunden wird am Samstagnachmittag nach einer sechswöchigen Totalsperre wieder für den Verkehr freigegeben. Vorerst ist sie nur einspurig befahrbar, der Verkehr ist aber wie zuvor mit einer Ampelregelung in beide Richtungen möglich.
    In den vergangenen Tagen wurden nicht nur die Fahrbahnbeläge (Radweg, Straße) aufgebracht. Auch die Oberleitung für die künftige Traunsee-Tram ist bereits montiert. Die Bauarbeiten dauern noch bis Ende dieses Monats. Am 1. September wird Traunsee-Tram mit einem großen Fest offiziell in Betrieb genommen.

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor