Interesse an alten Semmering Dampflokomotiven?

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  • Interesse an alten Semmering Dampflokomotiven?

    Hallo,

    Eine Frage: gibt es Interesse an Modellen von alten Dampflokomotiven?
    Mich faszinieren zB die Semmerings Wettbewerbslokomotiven von 1851. Waren zum Teil geniale Konstruktionen, nur den damaligen technischen Fähigkeiten um 40 Jahre voraus.
    Habe zum Teil schon Pläne die frei im Internet verfügbar sind gesammelt (großteils in Wiener Fuss bemaßt ), diverse Beschreibungen, und schon eine Liste welche weiteren Zeichnungen in den Archiven noch existieren.
    Meine Fähigkeiten für einen Eigenbau genügen bei weitem nicht meinen Ansprüchen an ein Modell (bin kein Nietenzähler). Also bleibt nur fertigen lassen, wobei ich derzeit keine Firma gefunden habe die unter 100 Stück produziert, und dass bei den Apothekerpreisen für Messingmodelle.

    Gibt es Interesse an diesen Lokomotiven, oder kennt jemand eine Firma die auch kleinere Stückzahlen herstellt?

    LG!
  • willst du die rollfähig oder fahrfähig haben?
    - und - muss es Messing sein?

    Prinzipiell interessieren mich die Semmering-Wettbewerbsloks auch. Sind wirklich interessante Loks, v.a. die Engerth-Lok gefällt mir. Allerdings bin ich wohl doch eher in Epoche III unterwegs......

    alternativ gäbe es nämlich auch den 3D Druck aus Kunstharz, da hab ich mit dem Konstruieren im Oktober begonnen, und mittlerweile auch schon das erste Stück - einen Straßenbahnwagen und Telefonzellen - auch schon in der Hand.
    und aktuell im Werden.... N28-ABah

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von railjet16er ()

  • Zwischen rollfähig und fahrbereit ist nicht viel Unterschied, das bisschen Mechanik bringt man noch unter. Den Kettenantrieb der "Bavaria" wird man sowieso nicht funktionsfähig umsetzen können, kann also Vorbildgerecht ohne (=mit zerissener) Kette unterwegs sein.

    Ist der 3D Druck schon so weit dass man Feinheiten wie Nieten oder Holzbeplankung in HO umsetzen kann? Bei 2 Loks sind die Kessel mit Holz verkleidet, das sollte schon erkennbar sein.

    Gibt auch viele Armaturen und Hebel die Mangels Führerhaus alle sichtbar sind und die ich mir nur als Metallausführung vorstellen kann.

    Von den Engerth Loks gibt es auch Pläne in den Archiven, bei den hohen Preisen für Kopien habe ich mir aber noch nichts geholt.

    Meine letzten echten Konstruktionen waren Änderungen bei den Fahrwerken von zB ÖBB 5022 oder ÖBB Bcmz 59-91 xxx Liegewagen, und dort gibt es nichts unter 3mm Blechstärke ;)
    Aber von dort zu Modellen von diesen alten Dampflokomotiven ist es schon ein weiter Weg.

    LG!
  • Holzbeplankung ist kein Problem. Mindestdicke für tragende Teile sind 0,8 mm; für Details kann man in FUD-Material (Frosted Ultra Detail) bis auf 0,2 mm Materialstärke gehen. Ist also Etliches möglich ;)

    Auch für mich wär es ein gewagter Schritt, bis jetzt hab ich nur relativ einfach zu zeichnende Waggons gemacht - eine Dampflokomotive wäre auch für mich komplettes Neuland.

    Aber, mit der Zeit wirds vielleicht.
  • Ich bin da skeptisch was die Detailierung angeht. Bisher hat mir noch keiner brauchbare Ergebnisse einer Holz-Struktur aus 3D-Druck zeigen können.
    Ebenso hab ich noch keine Bilder von Oberflächen gesehen, die mich vom 3D-Drucker überzeugt hätten. Bisher war alles viel zu rauh, rauher als wenn ich in Kunststoff fräsen würde oder aus Messing ätzen.

    Ich lass mich gerne eines Besseren belehren, wenn wer Bilder von (für Modellbau) brauchbaren 3d-Modellen hat, gern.

    Das Problem bisher war die zu geringe Auflösung und eine zu große Unebenheit, schleifen kann man auf glatten Flächen, da mag das alles gehen, habe ich allerdings Nieten am Modell, kann ich da ja nicht einfach drüberschleifen.
    Epoche II, die Glanzzeit der Eisenbahn!
  • Also Holzbretter sind kein Problem .... (siehe Bild unten)
    ein Problem sind die ganzen kleinen Hebelchen und etwa die Sandfüllschale bei den Loks. Die müsste man auf jeden Fall ätzen, weil man die in 3D Druck tatsächlich wirklich nicht so schön hinbekommt. Die großen Teile wie Kessel, Rauchfang und Fahrgestell wären allerdings kein Problem.

    PS: bei unten gezeigtem Güterwagen werden die Auftritte sowie die Lüftungsgitter auch geätzt werden und die feinen Korbpuffer werden fertig gekauft ;)