Neues von der Mariazellerbahn

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  • 1050.01 schrieb:

    Fährt man derzeit mit Strom aus Wienerbruck?

    Nein, sondern mit Strom aus dem 1924 errichteten Kraftwerk Erlaufboden. Von dort führt eine Übertragungsleitung zum Umspannwerk Gösing (steht unmittelbar vor dem Südportal des Gösingtunnels). Von dort führt die Übertragungsleitung über den Berg zum Nordportal des Gösingtunnels.
    Soweit mir bekannt ist, will die NÖVOG die Übertragungsleitung in den Gösingtunnel verlegen, da die Leitung über den Berg sehr witterungsanfällig ist (große Schnee- und Eislasten). Wie weit sich das Hochspannungskabel im engen Tunnel mit dem Tunnel-Rettungskonzept für Personenrettungen verträgt, weiß ich nicht.
    Zwei Maschinensätze im KW Wienerbruck dienen als Reserve für die Mzb.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Sechste Himmelstreppe in Obergrafendorf

    Sechste Himmelstreppe eingetroffen

    27.09.2013 | 08:51 |


    Foto: NÖVOG

    Am Donnerstag ist die sechste Himmelstreppe am Bahnhof Ober-Grafendorf angekommen. „Langsam aber sicher wird die Flotte der Himmelstreppe vollständig“, sagt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.

    „Am 5. September ist die erste Garnitur im Regelverkehr zum Einsatz gekommen. Mittlerweile werden über 60 Prozent der auf der Mariazellerbahn gefahrenen Kilometer mit der Himmelstreppe zurückgelegt“, so Wilfing. Bis Dezember 2013 liefert die Schweizer Herstellerfirma Stadler Rail jeden Monat eine weitere Garnitur.

    Vorbote für Fahrplanwechsel Ende Oktober

    „Die Ankunft der sechsten Himmelstreppe ist ein weiterer Vorbote und Garant dafür, dass wir den Betrieb auf der Mariazellerbahn mit Fahrplanwechsel am 28. Oktober weitestgehend mit der Himmelstreppe abwickeln können“, informiert NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.

    „Damit geht auf der Mariazellerbahn eine Epoche zu Ende und die zum Teil über 100 Jahre alten Fahrzeuge können aus dem Betrieb genommen werden. Den Ötscherbär wird es als besonderes Produkt auch in Zukunft weiter geben“, erklärt Stindl.
    Panoramawagen als Highlight der Himmelstreppe
    Insgesamt neun Triebfahrzeuge und vier Panoramawagen werden in Zukunft auf der Mariazellerbahn verkehren. Letztere werden im Sommer 2014 auf der Strecke in Betrieb gehen.

    Tag der offenen Tür auf der Mariazellerbahn

    Am Samstag, dem 16. November 2013, haben Interessierte bei einem Tag der offenen Tür die Möglichkeit, die Himmelstreppe zu testen. Ein buntes Programm ist in Vorbereitung. So lädt der ORF am Nachmittag in Kirchberg an der Pielach zum Radio 4/4. In Obergrafendorf wird es ein Sonderpostamt geben und natürlich ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt.


    Quelle: NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    „Die Ankunft der sechsten Himmelstreppe ist ein weiterer Vorbote und Garant dafür, dass wir den Betrieb auf der Mariazellerbahn mit Fahrplanwechsel am 28. Oktober weitestgehend mit der Himmelstreppe abwickeln können“,


    Der Site der NÖVOG schweigt sich über diesen "Fahrplanwechsel" aus...

    Oder bezeichnet Stindl das Ende der Sommer-Saisonzüge als "Fahrplanwechsel"???
  • Siebente Himmelstreppe in O-Gra

    Mariazellerbahn: Die siebente Himmelstreppe ist da!

    17.10.2013 | 15:08 |

    Am Donnerstag ist das siebente Triebfahrzeug vom Typ der Himmelstreppe am Bahnhof Ober-Grafendorf (Bezirk St. Pölten-Land) angekommen.

    „Heute wird die siebente Himmelstreppe geliefert und schon in Kürze wird auch sie auf der Mariazellerbahn unterwegs sein und für alle Pendlerinnen und Pendler eine massive qualitative Verbesserung bringen. Bis Jahresende werden die letzten beiden Garnituren von der Schweizer Herstellerfirma Stadler Rail geliefert. Dann erwarten uns noch die Panoramawagen, die im kommenden Jahr zum Einsatz kommen werden“, gab Verkehrslandesrat Karl Wilfing bekannt.

    Fahrplanwechsel am 28. Oktober als Stichtermin*)

    Die am 27. September gelieferte sechste Himmelstreppe konnte in weniger als drei Wochen in Betrieb genommen werden. „Mit Fahrplanwechsel am 28. Oktober wird der Betrieb auf der Mariazellerbahn weitestgehend mit der Himmelstreppe abwickelt werden. Die Fahrgäste der Mariazellerbahn können sich ab dann bei jedem Planzug auf die Annehmlichkeiten der Himmelstreppe freuen“, erklärte Wilfing.

    NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl betonte: „Mittlerweile sind wir schon entspannter bei der Lieferung der Himmelstreppe, denn unser Team hat nun schon sehr viel Erfahrung sammeln können und die Inbetriebnahme hat seit der ersten Garnitur ausgezeichnet funktioniert. Ich rechne damit, dass wir auch die siebente Garnitur schnell in Betrieb nehmen können. Damit erreichen wir weitere Stabilität im täglichen Verkehr auf der Mariazellerbahn.“

    Panoramawagen als Highlight der Himmelstreppe

    „Auch für die Lieferung der Panoramawagen gibt es bereits Liefertermine. Diese Waggons mit Panoramaverglasung und hochwertiger Innenausstattung werden im Sommer 2014 auf der Strecke in Betrieb gehen. Damit werden wir in erster Linie für Touristen ein sehr hochklassiges Angebot haben, das Vorbildfunktion für andere Bahnstrecken in Europa hat"*), so Wilfing.


    *) Eigenartiger Fahrplanwechsel-Termin. Mzb-Fahrplan ab 28. 10.
    **) Als ob es Panorama-Waggons bei anderen EVU nicht schon lange gäbe....

    Quelle: NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Vergangenen Dienstag war ich im Pielachtal und bei dieser Gelegenheit habe ich beim Mzb-Umformerwerk in Klangen vorbeigeschaut, das seiner Fertigstellung entgegengeht:






    Das Umformergebäude ist so situiert, dass nun bei der nahegelegenen Ekfür die Autofahrer der Sichtwinkel auf die Strecke stark eingeschränkt ist. Es ist daher kein Wunder, dass die Ek technisch gesichert werden muss. Die Verkabelung ist bereits abgeschlossen und die Fundamente für die Technik-Häuschen sind neben der Bahntrasse schon zu sehen:



    Fotos: dr. bahnsinn, erstellt am 15. 10. 2013
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Der ab 28. 10. geltende neue Mzb-Fahrplan , der anscheinend zur Gänze durch die Himmelstreppen-Tw abgedeckt werden wird, ist zumindest Richtung Mariazell weitgehend für die Fisch'. Da man den System-Kreuzungsbahnhof Laubenbachmühle um die Minute 00 nicht aufgeben will, die Fahrzeit der Himmelstreppen im Talabschnitt aber um 5' kürzer ist, verlegt man die Abfahrtszeit in St. Pölten Hbf eben von der Minute 35 auf die Minute 40. Für Umsteiger aus Richtung Wien bzw. Linz bringt das gar nichts, außer einer Verlängerung der Umsteigezeit.
    Aus Richtung Mariazell ergibt sich insoferne eine Verbesserung, als alle Züge außerhalb der Früh-HVZ zur Minute 24 ankommen, sodass das Umsteigen in die IC Richtung Wien und Linz einigermaßen sichergestellt ist. Die derzeitige leidige Situation - Ankunt aus Richtung Mariazell zur Minute 29, Abfahrt der IC zur Minute 30 wird dann Gottseidank Geschichte sein.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    verlegt man die Abfahrtszeit in St. Pölten Hbf eben von der Minute 35 auf die Minute 40.


    da hast Dich um eine Zeile verschaut, die Züige fahren um 36 in Haupt- und um 40 in Alpenbahnhof ab (oder ich kann nicht mehr Fahrplanlesen).


    Dass 5 Minuten nix brächten, gilt für jugendlich sportliche Pensionisten wie Dich, für eine Familie mit Gepäck und Kleinkind sind die 6 Minuten, zumindest wenn der Wiener ein bissl Verspätung hat, ... naja... sagen wir, knapp.
  • da hast Dich um eine Zeile verschaut, die Züige fahren um 36 in Haupt- und um 40 in Alpenbahnhof ab

    Jössas na, tatsächlich. Danke jedenfalls für den Hinweis. Ich frag mich nur, was soll das Ganze? Eine Minute schneller auf der Talstrecke ist nicht gerade berauschend. Oder kommt der tolle Himmelstreppen-Fahrplan nach dem 31. Mai 2014?
    sind die 6 Minuten, zumindest wenn der Wiener ein bissl Verspätung hat, ... naja... sagen wir, knapp.

    Das ist auch eine etwas rätselhafte Sache, denn derzeit beträgt der Übergang von den aus Wien kommenden IC 7 Minuten, da sie derzeit zur Minute 28 ankommen und das meistens sogar pünktlich. Warum sie ab 15. 12. bei gleicher Abfahrtszeit in Wien West zur Minute 56 bis St. Pölten 2 Minuten länger brauchen sollen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die paar Leute, die im Pampas-Bahnhof Tullnerfeld zusteigen, könnens wohl nicht sein, denn die gibt es jetzt auch schon. Eine wundersame Fahrgastvermehrung in Tullnerfeld ist mit Sicherheit nicht in Sicht.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • KFNB X schrieb:

    Ich vermute, dass es sich hier um eine reine Verschiebung der Fahrzeitreserven handelt. Der Großteil des Abschnittes Ybbs-Amstetten ist fertig und entsprechend werden sie dort nicht mehr gebraucht, bzw. hat sich die Fahrzeit auch minimal verkürzt.

    alt vs. neu:
    Westbahnhof +0
    Tullnerfeld +1
    St.Pölten +2
    Amstetten +0

    Zwischen Wien und St. Pölten braucht man die Reserven auch nicht*), genausowenig bei den ICE Richtung Frankfurt, die meistens, auch bei moderator Fahrweise mit -1' in St. Pölten ankommen, um dann nach einem sehr überschaubaren Fahrgastwechsel ca. 4' herumzustehen.

    *) Ich weiß schon, die Taktknoten rund um die Minuten 00 und 30 müssen erhalten bleiben......

    Man könnte die Abfahrtszeit der IC in Wien West auch auf die Minute 58 verschieben. Das will man aber offensichtlich auch nicht, weil sich dann die zur Minute 04 ankommenen und die zur Minute 58 abfahrenden IC im Bahnhofsvorfeld in die Quere kommen und dann einer von den beiden zum Handkuss kommt. Das war bei der vor dem 09. September fahrplanmäßigen Ankunft der IC zur Minute 00 regelmäßig der Fall.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Des weiteren sollen 2-3 2095 erhalten bleiben.

    Ja, aber nur für Bauzugeinsätze.

    Übrigens, am kommenden Donnerstag (21. 11.) wird um 10:00 Uhr am St. Pöltner Alpenbahnhof die 1099.02 von der NÖVOG an das Technische Museum übergeben. Ihr künftiger Aufenthaltsort wird der ehemalige, zwischenzeitlich mit einem Dreischienengleis ausgestattete Lokschuppen in Marchegg sein. Wahrlich, ein sehr "treffender" Aufbewahrungsort für eine zeit ihres Lebens im Alpenvorland tätige Lok. Warum stellt man sie nicht gleich in ein Eisenbahn-Museum irgendwo im Ausland? :(

    Quelle: Schmalspur-Modell-Forum
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    1050.01 schrieb:

    Fährt man derzeit mit Strom aus Wienerbruck?

    Nein, sondern mit Strom aus dem 1924 errichteten Kraftwerk Erlaufboden. Von dort führt eine Übertragungsleitung zum Umspannwerk Gösing (steht unmittelbar vor dem Südportal des Gösingtunnels). Von dort führt die Übertragungsleitung über den Berg zum Nordportal des Gösingtunnels.
    Soweit mir bekannt ist, will die NÖVOG die Übertragungsleitung in den Gösingtunnel verlegen, da die Leitung über den Berg sehr witterungsanfällig ist (große Schnee- und Eislasten). Wie weit sich das Hochspannungskabel im engen Tunnel mit dem Tunnel-Rettungskonzept für Personenrettungen verträgt, weiß ich nicht.
    Zwei Maschinensätze im KW Wienerbruck dienen als Reserve für die Mzb.

    Laut EÖ 11/2013, S. 599 wird die Mzb mit der Inbetriebnahme des Umformerwerkes in Klangen nur mehr von diesem mit Bahnstrom versorgt werden.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor