Neues von der Mariazellerbahn

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  • dr. bahnsinn schrieb:

    Laut Schmalspur-Modell-Forum wurden gestern die 1099.06 und der B4iph/s 3110 als Dauerleihgaben der Gemeinde Kirchberg und dem dortigen Modellbahnmuseum zwecks Aufstellung im Bahnhofsbereich übergeben.

    Unser User ggrexy hat die Überstellung der beiden Fahrzeuge nach Kirchberg/P. fotografisch dokumentiert. Zu sehen auf seiner Homepage.. Ich war der Meinung, dass man die Fahrzeuge in äußerlich aufgearbeitetem Zustand der Gemeinde und dem Modellbahnverein als Dauerleihgabe zur Verfügung stellen würde. So wie die Lok ausschaut, werden wohl Gemeinde und Verein für die Aufarbeitung aufkommen müssen. Es hat den Anschein, als würde die NÖVOG die Kosten für wirklich alles, was nicht reiner Fahrbetrieb ist, auf die Anrainergemeinden abwälzen. Kein schöner Zug der NÖVOG......
  • dr. bahnsinn schrieb:

    User ggrexy hat die Überstellung der beiden Fahrzeuge nach Kirchberg/P. fotografisch dokumentiert.

    Wenn man auf der verlinkten Seite einige Bilder weiter anzeigen läßt, findet man die vorbereiteten Gleisjoche. Ein Wahnsinn, wie der Bahnhof durch Verwandlung in eine Betonwüste verschandelt wurde!

    Hoffentlich geht der NÖVOG das sichtlich zu üppig bemessene Budget bald aus, damit sie anderswo nicht auch auf solche schwachsinnigen Ideen kommen -8)
  • Mariazellerbahn: „Ohren zuhalten beim Spielen“

    Erstellt am 19. Juli 2016, 05:56 von Nadja Straubinger

    Bürger leiden unter Quietschen. NÖVOG: „Wir arbeiten seit einiger Zeit daran.“

    Wenn sich Kinder die Ohren zuhalten müssen, wenn sie im Garten spielen, ist der Spaß vorbei“ lautet ein Statement, das die Facebook-Fanseite Show & Shine Pielachtal auf ihre Anfrage nach Reaktionen auf das Quietschen der Mariazellerbahn erhalten hat. Dabei möchte die Gruppe betonen: „Wir haben nichts gegen die Mariazellerbahn. Sie ist toll und wir brauchen sie. Es geht vielen nur um das Quietschen.“

    Auch an die NÖVOG sind einige Anrainer schon herangertreten. Dort ist man um eine Lösung bemüht, das Problem sei schon länger bekannt. Man hofft auf eine Besserung mit Hilfe von verschiedenen Methoden: „Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse setzt die NÖVOG auf weitere Verbesserungsmöglichen“, so NÖVOG-Sprecherin Marie-Theres Chaloupek.


    Quelle: NÖN
  • Wenigstens bekommen sie ein Dachl...

    Dieses einem Carport ähnlich sehende Bauwerk wird den beiden Fahrzeugen nicht gerecht, denn sie hätten sich meiner Meinung nach einen besseren Aufstellungsort verdient.
    aber trotzdem, verblödeter geht es wirklich nimma, ob ich da ein langes oder zwei kurze, ein rechteckiges oder ein quadratisches Flugdach baue, kostet so ziemlich das Gleiche...

    Richtig!
  • Bahnhofsgebäude Erlaufklause 1906 - 2016:

    Foto: NÖN

    Haltestellengebäude Erlaufklause 2016 - ????:

    Foto: W. Krippl, aus: EÖ-Heft 9/2016, S. 453.

    Den Vergleich einst - heute stelle ich hier nicht, denn jede Zeit hat ihre eigene Formensprache, aber zwei Anmerkungen seien schon erlaubt:

    1. Ob in der als "Schneeloch" hinlänglich bekannten Gegend rund um Mariazell, wo über sechs Monate im Jahr Winter herrscht, Holz das adäquate Fassadenmaterial darstellt, sei einmal dahingestellt.

    2. Großflächige Glasfronten haben eine magische Anziehungskraft für vandalisierende Steinewerfer, noch dazu in einer derart abgeschiedenen Lage. Da hilft nur permanente Videoüberwachung bzw. Einzäunung des Areals und das wahrscheinlich auch nur sehr bedingt.

    Übrigens, im oben zitierten EÖ-Heft wird der NÖVOG-Darstellung, dass das alte Gebäude in einem schlechten Zustand und nicht sanierbar gewesen sei, widersprochen. Das Gebäude sei in gutem Zustand und sanierbar gewesen. Wahrscheinlich hat das alte Gebäude dem NÖVOG-Anspruch, eine moderne und innovative Bahn zu sein, ganz einfach nicht mehr entsprochen. Im neuen Haltestellengebäude wird es auch wieder einen zeitweise besetzten Fahrkartenschalter geben, weil die Fahrzeit der Wander-Pendelzüge zwischen Erlaufklause und Wienerbruck für den Kartenverkauf im Zug zu kurz ist.
  • Zweiwegebagger bei Mitterbach umgekippt

    Im Gleisbereich umgestürzt: FF musste Bagger bergen

    Erstellt am 04. November 2016, 09:15 Uhr von NÖN Redaktion

    Zu einem Kraneinsatz musste die Feuerwehr St. Pölten-Stadt am frühen Donnerstag-Abend ausrücken.

    In Mitterbach war in einem Gleisbereich ein tonnenschwerer Bagger umgestürzt, deshalb forderte der Einsatzleiter der örtlich zuständigen Feuerwehr den Kran der Stadtfeuerwehr an.

    Bevor die Bergung des Baggers beginnen konnte, musste die Oberleitung durch Fachkräfte stromlos gemacht werden. Schließlich konnte das Unfallfahrzeug mit dem Kranfahrzeug von den Gleisen gehoben und wieder aufgestellt werden.


    Quelle: NÖN mit Fotos.
  • Massiver Personalmangel bei der NÖVOG

    Laut Eö-Heft 1/2017, S. 43, ist die NÖVOG aktuell mit einem akuten Personalmangel konfrontiert, da zahlreiche Tfzf. und Zugbegleiter entweder gekündigt haben oder zu den ÖBB gewechselt sind. Im Oktober 2016 waren bei einem Planbedarf von 16 Tfzf. genau 16 vorhanden. Die NÖVOG ist derzeit auf intensiver Suche nach Tfzf., um den Fahrplan aufrecht erhalten zu können.

    Scheint ja nicht gerade für ein optimales NÖVOG-Arbeitsklima zu sprechen.

    In einem weiteren EÖ-Artikel im Zusammenhang mit parallel zur Mzb geführten Autobuslinien wird darüber berichtet, dass man bei der NÖVOG zwar mit der Auslastung der Züge, nicht aber mit dem finanziellen Ergebnis zufrieden sei. Es stellt sich daher die Frage, ob der personelle Aderlass bei der NÖVOG mit deren finanzieller Situation in Zusammenhang steht.........
  • Die NÖVOG hat Probleme mit den Himmelstreppen und kämpft damit gleich an zwei Fronten:
    Erstens beschweren sich zahlreiche Bahnanrainer und Fahrgäste über die Quietschgeräusche beim Befahren enger Bögen, die auf der Mzb bekanntlich sehr zahlreich vorhanden sind und zweitens verursachen die Himmelstreppen in den Bögen eine wesentlich höhere Gleisabnutzung als die herkömmlichen Mzb-Fahrzeuge. Auslöser sowohl für die Quietschgeräusche als auch für die Gleisabnutzung ist die Laufwerkskostruktion der Triebwagen mit den langen Achsständen in Verbindung mit der hohen Radsatzlast.
    Die NÖVOG versucht das Problem in den Griff zu bekommen, indem mobile und stationäre Schienenkopfschmieranlagen und Spurkranzschmiermittel getestet werden. Außerdem werden Veränderungen am Radreifenprofil vorgenommen.

    Quelle: EÖ-Heft 1/2017, S. 37.
  • Aus für die "Alm" in ihrer jetzigen Form

    Ausbaupläne in St. Pölten: Neue Alpenbahnhof-Ära beginnt

    Erstellt am 03. Januar 2017, 05:57 von Daniel Lohninger

    NÖVOG errichtet neue Werkstätten und bündelt ihre Verwaltung. Leidtragender ist der St. Pöltner Eisenbahnmodellbauclub, dessen Mitglieder um ihr Lebenswerk bangen.

    Große Pläne mit dem St. Pöltner Alpenbahnhof hat die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG). Auf dem 2010 von den ÖBB gekauften Areal sollen neue Werkstätten errichtet und die Verwaltung in einem neuen Gebäude konzentriert werden – derzeit sind die Büros auf den Riemerplatz sowie die Julius-Raab-Promenade verteilt.

    Mit den Bauarbeiten soll heuer begonnen werden. Konkreteres lässt sich NÖVOG-Sprecher Martin Prikoszovich nicht entlocken: „Wir sind im Moment in der Endplanungsphase, Anfang Februar wird man Genaueres wissen.“

    Erich Dürnecker weiß hingegen bereits Genaueres. Er ist Obmann des Eisenbahnmodellbauclubs St. Pölten, der sich auf den Nachbau von Schmalspurbahnen spezialisiert hat. Seit 1979 ist der Verein in einem ehemaligen ÖBB-Verwaltungsgebäude auf dem Areal des Alpenbahnhofs beheimatet.

    Dürnecker berichtet, dass er die über Jahrzehnte entstandene Modelleisenbahn-Anlage übersiedeln muss. Stattdessen soll hier eine Werkstätte für die Wartung und Instandhaltung von Infrastruktur-Geräten sowie Dampf-Lokomotiven entstehen. Das Problem: Übersiedeln lässt sich die Anlage nicht, sie passt durch keine Tür. Also mussten Dürnecker und seine Vereinsfreunde die Modellbahn zersägen. „Wir fühlen uns wie ein Künstler, der Jahrzehnte an einer Skulptur gearbeitet hat und sie selbst zerstören muss“, bedauert Dürnecker.

    Über 35 Jahre wurden bei den wöchentlichen Clubabenden markante Streckenteile, historische Loks und Wagen sowie Landschaftselemente von Mariazellerbahn, Waldviertler Bahnen und Ybbstalbahn nachgebaut. „Wir kaufen nichts zu, alles was hier steht, ist komplett selbst gefertigt“, erklärt Dürnecker. Auch die Himmelstreppe hätte schon bald auf der Anlage fahren sollen.

    Club steht vor dem Aus

    Jetzt hingegen steht der 1948 gegründete Club vor dem Aus. Nicht einmal einen Platz für die Lagerung der Bahn-Elemente haben die Modellbauer. Mit Ende Dezember hätte die Räumung erfolgt sein sollen, tatsächlich liegen die zersägten Elemente noch im NÖVOG-Gebäude.

    „Wo sollen wir hin damit? Niemand hat einen Platz dafür“, so Dürnecker. Von seiner Lieblingsvariante wagt er ohnehin nicht mehr zu träumen: „Es wäre schön, wenn wir eine Lokalität finden, wo wir die Bahn oder zumindest Elemente von hier wieder aufbauen könnten.“ Doch selbst wenn sich Räumlichkeiten finden würden, einfach wäre das Unterfangen nicht: „Wir müssen wieder fast von vorne anfangen.“


    NÖN