Neues von der Mariazellerbahn

  • KFNB X schrieb:

    Die Auslastung der Panorama-Wagen lässt wohl zu wünschen übrig, man versucht in Kooperation mit der FH St.Pölten das Angebot attraktiver zu gestalten.
    Und macht ausgiebig Werbung in den NÖN:

    Erstellt am 05. Juni 2018, 00:01
    Mariazellerbahn: Die schönste Verbindung von Technik und Natur

    84 km führt die längste Schmalspurbahn Österreichs von St. Pölten durch das Pielachtal, vorbei am Ötscher bis nach Mariazell. Die Himmelstreppe bietet modernen Komfort mit Fahrgastinformationssystem und Vollklimatisierung, der Panoramawagen 1. Klasse überzeugt mit Rundumverglasung und regionalem Cateringservice.

    Anzeige. Foto: NÖVOG/Weinfranz
    Mit der Himmelstreppe gelangen Fahrgäste sicher und bequem zu den schönsten Ausflugszielen im Pielachtal, Naturpark Ötscher-Tormäuer und Mariazeller Land.
    Die Zugfahrt lässt sich ideal mit einer Wanderung oder einem Radausflug kombinieren .Im Naturpark Ötscher-Tormäuer fahren bis 28. Oktober täglich Wanderzüge, die die Gäste rasch und komfortabel an ihr Ziel bringen.
    Panoramawagen: Einsteigen und Landschaft erleben[/size]
    Das Premiumprodukt der Mariazellerbahn: Die Panoramawagen erster Klasse mit regionalem Cateringservice sind an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen bis Ende Oktober zwischen St. Pölten und Mariazell unterwegs.
    Schmankerl wie ein süßes oder pikantes Frühstück, Schafkäse, Dirndlprodukte und Fruchtsäfte von Herstellern aus der Region werden von den freundlichen Mitarbeiterinnen direkt an den Sitzplatz serviert. Genuss wird hier groß geschrieben.
    Durch die großzügige Dachverglasung genießen die Fahrgäste eine herrliche Aussicht auf die abwechslungsreiche Landschaft entlang der Strecke. Ideal für alle, die sich eine Auszeit vom hektischen Alltag gönnen möchten. Das edle Interieur mit klappbaren Holztischen, Leselicht und bequemen Sitzen mit viel Beinfreiheit bietet angenehmen Komfort.
    Erleben Sie das malerische Pielachtal, den imposanten Naturpark Ötscher-Tormäuer und das schöne Mariazeller Land aus einer ganz neuen, interessanten Perspektive. Ein entspannter Ausflug, der garantiert lange in Erinnerung bleiben wird!
    Ein Tag Glück – Am Samstag, dem 7. Juli mit dem Zug und zu Fuß durch den Naturpark Ötscher-Tormäuer
    Dieses neue Kombi-Ticket verbindet die Fahrt mit der Mariazellerbahn mit regionaler Kulinarik und einer schönen Wanderung abseits der abgetretenen Pfade.
    Das Erlebnis beginnt bereits mit der exklusiven Anreise im Panoramawagen 1. Klasse der Mariazellerbahn. Im Zug genießen die Gäste ein süßes oder pikantes Frühstück. Ab Winterbach begleitet die Teilnehmer ein Naturvermittler, der mit viel interessantem Wissen über die Landschaft und Region punktet.
    Bei der Wanderung ab Gösing beeindruckt die scheinbar unberührte Natur der Hinteren Tormäuer. Zur Stärkung gibt es an einem lauschigen Plätzchen eine regionale Jause. Nach der Führung im Kraftwerk Wienerbruck – dem ältesten Kraftwerk Niederösterreichs - bleibt noch Zeit, um im Seegasthaus Ötscher-Basis einzukehren und den Tag Revue passieren zu lassen. Im Anschluss folgt die Heimreise im luxuriösen Panoramawagen.
    Ein Tag Glück – der Name ist Programm!
    Weitere Termine: 4. August, 1. September und 6. Oktober 2018.
    Genusszug: Gaumenfreuden im Panoramawagen am Samstag, 14. Juli
    Auf dem Weg von Mariazell nach St. Pölten serviert das Team von Riegler Catering mit Haubenkoch Werner Punz im Panoramawagen 1. Klasse Klasse regionale Schmankerl und kulinarische Köstlichkeiten. Natürlich darf die passende Getränkebegleitung nicht fehlen – die Gäste erwarten Fruchtsäfte von regionalen Produzenten und eine erlesene Weinauswahl. Die perfekte Ergänzung bildet der herrliche Ausblick auf die schöne, abwechslungsreiche Landschaft. Der ideale Ausflug für Freunde der guten Küche und des schönen Ausblicks! Sowohl Liebhaber der deftigen Küche als auch Vegetarier kommen auf ihre Kosten. Zu jedem Gang gibt es eine vegetarische Variante.
    Los geht es um 16:07 Uhr in Mariazell, um 18:22 Uhr kommt der Genusszug in St. Pölten an.
    Sichern Sie sich Ihr Ticket unter mariazellerbahn.at!
    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Die Auslastung der Panorama-Wagen lässt wohl zu wünschen übrig,
    ...was ja auch am (Werbe)Foto in Antwort #421 deutlich zu sehen ist. Man hätte doch wenigstens ein paar Statisten oder lebensgroße Puppen reinsetzen können, die eine Auslastung wenigstens vortäuschen könnten.


    Durch die großzügige Dachverglasung genießen die Fahrgäste eine herrliche Aussicht auf die abwechslungsreiche Landschaft entlang der Strecke.
    Ich weiß bis heute nicht, wo es auf der Mariazellerbahn eine abwechslungsreiche Landschaft gibt! Im Tal brauche ich keinen Panoramawagen - in den Himmel kann ich auch so sehen, "am Berg" fährt man ausschließlich im Wald, da hilft auch der Panoramawagen nicht wirklich - außer für Baumkronenliebhaber. Einzig ein paar Sekunden "Panorama" ist nach bzw . vor Laubenbachmühle ins Tal zu sehen, aber selbst dort nur, wenn es Nebelfrei ist oder die Sicht nicht durch Bewuchs verstellt ist.
  • Da gab es doch vor 15 oder 20 Jahren seitenlange Expertisen und Prophezeiungen (Vohla, Verein "Voller Zug" etc.) die- würde man nur den Fuhrpark erneuern bzw. Panoramawagen beschaffen - der Mariazellerbahn wahre Goldgräberzeiten voraussagten. 365 Tage im Jahr Stundentakt mit vollgestopften Zügen mit Touristen aus aller Welt und zur Erhöhung der Effizienz sollten den Zügen noch Güterwagen mit Holz beigegeben werden!
  • westbahn schrieb:

    Im Tal brauche ich keinen Panoramawagen - in den Himmel kann ich auch so sehen.
    Der EC 163/164 "Transalpin" samt Panoramawagen fährt mit Ausnahme der Bergstrecke über den Arlberg, wo er über weite Strecken im Tunnel bzw. im Wald fährt, auch nur auf Talstrecken. Du solltest den beteilgten EVU mitteilen, dass sie mit dem Einsatz eines Panoramawagens falsch liegen.

    westbahn schrieb:

    Ich weiß bis heute nicht, wo es auf der Mariazellerbahn eine abwechslungsreiche Landschaft gibt!
    Einen größeren Kontrast zwischen Talstrecke und Bergstrecke gibt es kaum. Und die Ausblicke auf den Ötscher (sofern das Wetter passt) während der Fahrt von Gösing nach Annaberg-Reith bzw. in die Tormäuer zwischen Wienerbruck und Erlaufklause sind schlichtweg atemberaubend. Wer hier behauptet, die Mariazellerbahn biete keine abwechslungsreiche Landschaft, ist wahrscheinlich noch nie mit ihr gefahren.
    Leider scheint man auch bei der NÖVOG das touristische Potenzial der Bergstrecke noch nicht richtig erkannt zu haben. Die ständigen mehrwöchigen Schienenersatzverkehre auch während der besten Wanderzeit bestätigen diesen Eindruck.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Wie dr.bahnsinn geschrieben hat, Gösing-Mariazell ist eine wirklich aussichtsreiche Strecke.


    Was meines Erachtens der Fall ist (genauso wie am Semmering) : Dass ein paar Bäume entlang der Trasse umgeschnitten gehören, dass die Aussicht wieder ganz frei wird.

    Von den Schweizer Bahnen gibts sicher welche, die ganz vorne mithalten können, was jetzt aber schöner ist, ist reiner persönlicher Geschmack. Meine persönlichen Lieblingsstrecken bleiben Nang-Pu - Stainach und die Tauernsüdrampe. Und natürlich das Rittnerbähnle.
  • westbahn schrieb:

    Ich fürchte eher, du bist noch nie mit den entsprechenden Bergbahnen in der Schweiz gefahren und dir daher die Vergleichsmöglichkeiten fehlen.
    Deine Befürchtung in allen Ehren, aber keine Sorge: Ich bin in der Schweiz immerhin so weit herum gekommen, um mitreden zu können. Die Landschaftsvielfalt entlang der Mariazellerbahn dadurch lächerlich zu machen, indem man Schweizer Bergbahnen, also solche, die "nur" auf einem Berg auf und ab fahren, ins Spiel bringt, ist lächerlich. Sicher ist die Aussicht von so mancher, von einer schweizer Zahnradbahn erklommenen Bergspitze grandios, aber die Mariazellerbahn wurde seinerzeit nicht dazu errichtet, um Ausflügler auf eine Bergspitze mit Aussicht zu baggern, sondern um das Volk von A nach B bzw. die Wallfahrer nach Mariazell zu bringen. Und diese Aufgabe, wenn auch mit etwas anderen Prioritäten, erfüllt sie auch heute noch in den unverwechselbaren Landschaften des NÖ. Alpenvorlandes und der NÖ. Kalkalpen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Erstellt am 05. November 2018, 08:28 von NÖN Redaktion
    Notfallübung: Mariazellerbahn übt Zusammenarbeit mit Einsatzkräften

    Am 29. Oktober fand eine Notfallübung bei der Mariazellerbahn mit knapp 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.

    Annahme war, dass die Himmelstreppe bei der Ausfahrt aus dem Schönautunnel mit einem Baum kollidiert ist. | NÖVOG/Heussler

    Das Szenario: Bei der Ausfahrt aus dem Schönautunnel kollidiert die Mariazellerbahn mit einem herabgestürzten Baum. Beim Zusammenprall wird eine Person schwer verletzt und die Oberleitung heruntergerissen, wodurch eine Weiterfahrt unmöglich und eine Evakuierung notwendig ist.
    „Die Sicherheit unserer Fahrgäste hat für uns oberste Priorität. Gerade wenn es darum geht in Notfällen besonders rasch und professionell reagieren zu können, sind solche Übungsszenarien sowohl für uns als Bahnbetreiber, als auch für die Einsatzkräfte von unschätzbarer Bedeutung, informiert der für den öffentlichen Verkehr zuständige Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.
    Übungsteilnehmer waren die Feuerwehren Frankenfels und Weißenburg, die Polizei Kirchberg, die Rettung Frankenfels sowie die Dienststelle der Mariazellerbahn, die Betriebsführungszentrale der NÖVOG in Laubenbachmühle, die Betriebsleitung und der Bereitschaftsdienst der NÖVOG Infrastruktur. „Wie wichtig ein reibungsloser Ablauf zwischen all diesen Personen in Notfallsituationen ist, hat der Unfall der Mariazellerbahn im vergangenen Juni gezeigt. Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat hervorragend funktioniert. Darauf wollen wir uns auch in Zukunft verlassen können“, sagt NÖVOG Geschäftsführerin Barbara Komarek.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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