Hat die Florianerbahn eine Zukunft?

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  • Hat die Florianerbahn eine Zukunft?

    1974 wurde sie eingestellt, kurze Zeit später rettete sie die damals frisch gegründete ÖGEG, 1994 gründete sich ein eigenständiger Verein, welcher die Florianerbahn weiter als Museumsbahn betrieb und nebenbei zur Finanzierung des Wiederaufbaus die Florianerbahn Forschungs- und ErrichtungsgmBH gegründet hat, welche eine neue Art von Spurrillenreinigungsgeräten für Straßenbahnen entwickelte, welche in Linz z.B. den SPR 131 ersetzte... Auch wenn es in den letzten Jahren zwischen Verein und GmBH es eine Trennung gab, gibt es nun eine scheinbar dramatische Wende, denn in der Ediktdatei finden sich folgende 3 Objekte zur Zwangsversteigerung:
    Glockengiesserei St. Florian (In sie ist die GmBH. Eingemietet)
    sowie zwei Grundstücksflächen, auf die die Trasse verlief.

    Hier die entsprechende Liste der Ediktdatei...

    Weis jemand hier genaueres?
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Der Planbetrieb wurde am 1.Jänner 1974 eingestellt, die Museumsfahrten wurden im Jahr 2000 eingestellt, da es aufgrund schwerwiegender Mängel zu einer behördlichen Betriebsuntersagung kam. Die Strecke ist zum Großteil bereits abgeräumt. Die Bahn wird nie wieder fahren.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • Aber anscheinend gibt es neue Bestrebungen zumindest die Remise in St. Florian zu sanieren.
    Es dürfte eine Gruppe neuer engagierter Mitarbeiter geben.

    Auch wenn die Bahn vielleicht nie wieder fahren sollte, so ist der Erhalt der historischen Infrastruktur und evtl.
    einiger historisch wertvoller Fahrzeuge der Florianerbahn schon wünschenswert.

    LG

    Castor
  • sowie zwei Grundstücksflächen, auf die die Trasse verlief.


    Das ist übrigens nicht richtig! Auf keinem der zwangszuversteigernden Gründe lagen jemals Gleise - siehe auch "Widmung"!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • westbahn schrieb:

    sowie zwei Grundstücksflächen, auf die die Trasse verlief.


    Das ist übrigens nicht richtig! Auf keinem der zwangszuversteigernden Gründe lagen jemals Gleise - siehe auch "Widmung"!


    Sry! Da muss Ich Dich endtäuschen!
    1. Offensichtlich sind hier einige Fotos durcheinandergemischt worden, denn manche Fotos sind auf beiden Ediktbekantmachungen zu Sehen! So z.b. Ist beim zweiten Gutachten einerseits ein Foto mit einem Weg ersichtlich, (der sich auf der ehem. Trasse sich Befindet und der Zufahrt zu diversen Grundstücken dient, welche sonst keinen Anschluss mehr hätten, welcher durch den Kreisverkehr zum Mona-Lisa-Tunnel gekappt wurde! (im Bild Links sichtbar) Während ein anderes Foto die Autobahnbrücke bei Bruck-Tödling zeigt! (Unweit von dieser führt auch die Bahn unter der Autobahn durch!)
    2. Die Bahn wurde 1974, bzw 200x aufgelassen, warum sollte dann nicht auch der Grund inzwischen umgewidmet worden sein?
    Das das Grundstück unbebaut ist, ist klar, denn die Gleise wurden im Streckenabschnitt zwischen Ebelsberg-Hillerkaserne und etwas Hinter der Hst. Ufer bis auf Wegübergänge Mitte der 90er entfernt...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Man kann auf Google Maps (Kartendaten 2013) den gesamten Verlauf der Bahntrasse von St. Florian bis zum Waldstück bei der Kreuzung Wiener Straße - Pichlingerstraße (dort steht sogar immer noch ein Arbeitsfahrzeug herum) nachverfolgen, zudem stehen - auch wenn die Gleise (teilweise) abgebaut sind - so gut wie überall noch die Masten. Außerdem stehen verstreut im gesamten Streckenverlauf seit Jahren diverse Wagen herum. Zeig mir doch anhand von Google Maps, welche Einfahrten/Zufahrten da auf der Trasse liegen sollen!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch, Son of Neckbone,
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan, CA1 (alle bisher verwendeten Nicknames), Franz, Modell-Bahn.2016, robertgordon47
  • Du must von der ehem. Hst Pichling weiter Richtung Linz dem Verlauf der B1 folgen! Dabei kommst Du zu einem Kreisverkehr, bei dem Du, wenn Du, wenn Dun rechts von der B1 abfährst, in den Mona-Lisa-Tunnel kommst! Bei Diesem Kreisverkehr ist dieser zweite Grund!
    Wie weit die Museumsbahntrasse jetzt wirklich abgebaut ist, lässt sich auf Google Maps nicht feststellen, denn als ich das letzte mal im Sommer 2011 dort war, war das Gleis auch überwachsen...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Bernhard Floss schrieb:

    Soweit wie ich das vom Auto aus sehen konnte ist beim Kreisverkehr kein Gleis mehr vorhanden. Diese endet sofern es noch vorhanden ist ca. bei der Stadtgrenze.

    Siehe hier:

    oe.tom schrieb:


    Das das Grundstück unbebaut ist, ist klar, denn die Gleise wurden im Streckenabschnitt zwischen Ebelsberg-Hillerkaserne und etwas Hinter der Hst. Ufer bis auf Wegübergänge Mitte der 90er entfernt...


    Vor einigen Jahren gab es einmal einen kleinen Hoffnungsschimmer, da der Stark zugewucherte Streckenabschnitt zwischen der Ausweiche Ufer und der Hst. Pichling gerodet wurde, Ursprünglich war ja der Plan, dass die Bahn etwa bis zur Hillerkaserne noch weitergebaut wurde, aber aus verschiedenen Gründen kam es nicht mehr dazu. (U.A. Gab es damals auch schon einige Kupferkabeldiebstähle bei der Fahrleitung. Die Florianerbahn Forschungs- und Erichtungsgmbh wollte übrigens die Bahn richtung Bahnhof Pichling weiterbauen, um dort einen Gleisanschluss für die Verladung ihrer Arbeitsgeräte zu bekommen, aber auch daraus wurde nichts...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Nachdem ich ein bis zweimal im Monat in der nähe von St.Florian sowohl auch im Steyrtal zu tun habe, hatte ich heute Zeit bei der Remise in St.Florien vorbei zu schauen. Mir ist aufgefallen das sich seit dem letzten Besuch vor ca. 3 Jahren einiges verändert hat. Der Kiosk ist weg zudem wude bei der Abfahrtsstelle die Oberleitung abgebaut. Die Fahrzeuge die bei der Abfahrtsstelle standen wurden zum Teil abtransportiert. Es sind noch der graue Gepäckwagen ein Flachwagen mit Schwellen eine kleine Lore sie Drehgestelle am Streckengleis. Der Aufenthaltsraum welcher ein Beiwagen ist wurde grün Lackiert und die Remise schaut von außen wieder ganz ordentlich aus. Wobei es derzeit den Eindruck erweckt das gerade zusammengeräumt wird.
  • Nun, wegen der Fahrleitung -siehe Hier-
    Ob die anderen Fahrzeuge tatsächlich Abtransportiert, oder nur umgestellt wurden, kann ich nicht sagen, die Fahrzeuge die noch dort stehen, stehen meines Wissens bei jener geöffneten Gleislasche, die ein fahren von der Strecke in die Remiese unmöglich macht...
    Insgesamt kann es sein das die Strecke entweder wegkommt, oder tatsächlich etwas Größeres in Planung ist...
    Siehe das Protokoll der Gemeinderatssitzung Pkt. 11 in dem es Lautet:
    11.Beratung und Beschlussfassung über die Einbringung einer Eigentums-freiheitsklage gegen die Florianer Bahn Forschungs- und Errichtungs-gesellschaft mbH, St. Florian, Pummerinplatz 1.
    Diese Angelegenheit hat bereits eine sehr lange Vorgeschichte. GV Kehrer erörterte, dass mit Schreiben vom 2.7.1997 der Florianer Bahn Forschungs- und Errichtungsgesellschaft mbH die unentgeltliche Überlassung der Liegenschaft gestattet wurde. Im Jahr 2003 folgte dann der Widerruf mit sofortiger Wirkung. Liegenschaft und Gebäude wurde jedoch nie geräumt.
    Im Sommer 2008 kam der Verwaltungsgerichtshof zur Erkenntnis, dass der Florianer Bahn Forschungs- und Errichtungsgesellschaft mbH keinerlei eisenbahnrechtliche Nutzungsrechte zustehen. Bis 15.1.2009 sollten daher Liegenschaft und Gebäude geräumt werden und der Gemeinde übergeben werden. Es folgte aber bis zum heutigen Datum keine Reaktion der Gegenseite.
    Die Bahnanlage und das Gebäude sollen wieder an die Gemeinde fallen, damit diese die volle Verfügungsgewalt darüber wieder erhält.
    Der Gemeinderat fällte daher einstimmig den Beschluss eine Eigentumsfreiheitsklage einzubringen.
    ! Die offene Gleislasche ist so etwas wie die Erhaltungsgrenze zwischen Verein und der GmbH...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Das Beste wäre es die historischen Fahzeuge der Linz AG zu geben, damit sich der Amateurverein um die tolle 'Eventlocation' Remise St. Florian kümmern kann. Auf der Florianerbahn wird ohnehin nie wieder ein Schienenfahrzeug fahren, doch um die Trieb- und Beiwägen wäre es schade.
  • CR088 schrieb:

    Das Beste wäre es die historischen Fahzeuge der Linz AG zu geben, damit sich der Amateurverein um die tolle 'Eventlocation' Remise St. Florian kümmern kann. Auf der Florianerbahn wird ohnehin nie wieder ein Schienenfahrzeug fahren, doch um die Trieb- und Beiwägen wäre es schade.


    Leider übersiehst Du, dass die LinzAG derzeit kein Interesse an den Fahrzeugen hat. Selbst der letzte vorhandene Hochflur-Gelenktriebwagen (Nr. 64) steht zum Verkauf oder zur Verschrottung an...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Dass kein Interesse von Seiten der LinzAG besteht wusste ich leider nicht, da ich dort leider kein Insider bin. Ich dachte nämlich, dass einige Fahrzeuge in Kleinmünchen stehen müssten, da auf der Homepage Sonderfahrten auch mit alten Bahnen angeboten werden...
  • CR088 schrieb:

    Das Beste wäre es die historischen Fahzeuge der Linz AG zu geben, damit sich der Amateurverein um die tolle 'Eventlocation' Remise St. Florian kümmern kann. Auf der Florianerbahn wird ohnehin nie wieder ein Schienenfahrzeug fahren, doch um die Trieb- und Beiwägen wäre es schade.


    Ein Teil der Fahrzeuge sollten der ÖGEG gehören . Und was die Remise angeht, wurde einiges gemacht, dass es zumindest ein Museum darüber gibt und heuer sogar ein Fest! Wenn alle vernünftig reden können, ist es auch ev. machbar, ein paar Meter die Fahrzeuge zum Vorführen bewegen zu können oder den Bahnhof wieder so herzustellen wie vor 1973.
  • CR088 schrieb:

    Dass kein Interesse von Seiten der LinzAG besteht wusste ich leider nicht, da ich dort leider kein Insider bin. Ich dachte nämlich, dass einige Fahrzeuge in Kleinmünchen stehen müssten, da auf der Homepage Sonderfahrten auch mit alten Bahnen angeboten werden...


    Diese stehen auch dort. Für Sonderfahrten mit Fahrgästen wurde aber nur der TW 6 mitsamt 2 BW (ich habe leider die Nummern jetzt nicht auswendig im Kopf) verwendet, da diese als Einzige die zusätzlichen Einrichtungen, die für das Befahren für die Linzer Mini-U-Bahn notwendig sind, bekommen hat. Allerdings wurde nun auch die Fahrdrahtspannung erhöht, (wofür ja alle Cityrunner vorbereitet sind) sodass jetzt ein Betrieb dieses Fahrzeuges eher schwierig wird...
    Nebenbei müsste es erst wieder irgendwo einen Platz geben, wo Du diese Fahrzeuge abstellen kannst, und bis auf den TW 58, welcher dem restaurierten 45er ähnlich ist, sowie den BW 127 (sehr desolat, praktisch ein Neubau notwendig) und 131 (Umbau Mannschaftswagen) haben ja die LinzAG ja alle Fahrzeugtypen, die die CFB hat, und verwendbar sind. (Die Original Florianerbahnfahrzeuge kannst du wegen der Fahrzeugbreite (2,6m LinzAG Fahrzeugbreite 2.3m bei den CR's, ansonsten 2,2m) ja nicht einsetzen...)
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Bernhard Floss schrieb:

    Ein Teil der Fahrzeuge sollten der ÖGEG gehören . Und was die Remise angeht, wurde einiges gemacht, dass es zumindest ein Museum darüber gibt und heuer sogar ein Fest! Wenn alle verfünftig reden können, ist es auch ev. machba,r ein paar Meter die Fahrzeuge zum Vorführen bewegen zu können oder den Bahnhof wieder so herzustellen wie vor 1973.


    Das wird aber schwierig werden, denn erstens sind die Fahrzeuge im Museumsgelände regelrecht zusammengepfercht, und wenn du den Lokalbahnhof wiederherstellen willst, müssen zuerst die Grundstücke wieder zusammengefügt werden und der neue Anbau, welcher sich am Lokalbahnhof befindet, und privat als Wohnhaus genutzt wird, sowie der jetzige Wirtschaftshof abgerissen werden...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Ich wollte auf keinen Fall die Arbeit des Vereines geringschätzen, es würde mich sehr freuen, wenn dort wieder ein kleiner Betrieb möglich wäre. Ich finde es vor Allem schade, dass seitens der Gemeinde St. Florian und der Stadt Linz nur geringes bis kein Interesse besteht den Verein finanziell oder zumindest technisch zu unterstützen!
  • CR088 schrieb:

    Ich wollte auf keinen Fall die Arbeit des Vereines geringschätzen, es würde mich sehr freuen, wenn dort wieder ein kleiner Betrieb möglich wäre. Ich finde es vor Allem schade, dass seitens der Gemeinde St. Florian und der Stadt Linz nur geringes bis kein Interesse besteht den Verein finanziell oder zumindest technisch zu unterstützen!


    Was St. Florian betrifft kann ich Dir jetzt nicht Recht geben, denn diese Gemeinde hat sehr wohl ein Interesse am Museum, und solange es in Linz einen Krösus gibt, der aus Linz sein Privatdenkmal Dobuschgrad Skya machen will, wird es von dieser Seite her schwierig werden. Was die Strecke mit den Fahrzeugen auf dieser betrifft: diese gehört nicht dem Klub, sondern der Florianerbahn- Forschungs- und EntwicklungsgesmbH. welche allerdings momentan einige Problemchen haben dürfte (Zwangsversteigerungen, bevorstehende Räumung der Glockengießerei) und bei der Gemeinde eigentlich durch Die "Schrottansammlung" sehr beliebt ist...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Hatte heute da ich in der nähe zu tun hatte bei der Remise in St.Florian vorbeigeschaut um mir die Baustelle der Beiwagenhalle anzusehen. Stand war Boden der Beiwagenhalle war fertig. Gleis für die Beiwagenwagenhalle bereits gelegt und Schotterbett für weiteres Gleis aufgebracht. Holz für die Halle bereits abgebunden und wartet auf das Aufstellen. Die waren wohl sehr felißig.