Reaktivierung 1. Kl. Schlieren Ap 5081 17-35 009-2 bei der ÖGEG

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  • KFNB X schrieb:

    Soll bitte keine Kritik sein! Meine Erfahrung des Entfernens des Lacks mittels Drahtbürste ist, dass sich der Staub gerne sehr hartnäckig an den Glasscheiben anlegt, da er doch recht warm wird.
    Kann ich nach über 150 m² und 38 Fensterscheiben am 4042.01 absolut nicht bestätigen, nur wenn es zu großen Funkenflug kommt, dann könnte die Glasscheibe eventuell ein paar schwarze Punkte bekommen.
  • Zur Stilechtheit der Dampfzüge:

    Ich finde ja, dass es hauptsächlich wichtig ist, dass die Fahrzeuge, die nebeneinander sind, auch zueinander passen. Und dass sie farblich aufeinander abgestimmt sind.

    Also vorn die (Dampf)lok, danach N28 und Co., in der Mitte die Schlieren, und hinten wieder alte Wagen. Den ganzen Zug auf einmal überblickt man eh selten und selbst wenn, schaut das gar nicht so schlecht aus. Und die chronologische Symmetrie ermöglicht das Beibehalten des Prinzips beim Wenden des Zuges .
  • grubenhunt schrieb:

    Zur Stilechtheit der Dampfzüge:

    Ich finde ja, dass es hauptsächlich wichtig ist, dass die Fahrzeuge, die nebeneinander sind, auch zueinander passen. Und dass sie farblich aufeinander abgestimmt sind.

    Also vorn die (Dampf)lok, danach N28 und Co., in der Mitte die Schlieren, und hinten wieder alte Wagen. Den ganzen Zug auf einmal überblickt man eh selten und selbst wenn, schaut das gar nicht so schlecht aus. Und die chronologische Symmetrie ermöglicht das Beibehalten des Prinzips beim Wenden des Zuges .


    Es sollen aber wieder E30, N28 Wagen hergerichtet bez. eine Revision erhalten um möglichst Stillecht fahren zu können. Es ist im Moment wichtig eine Mindestanzahl von Wagen mit Dampfheizung zu bekommen. Derzeit sind ja nur je ein N28 und ein E30 einsatzfähig.
  • Nein, der AB4ipüh 22510 hat vier Großraumabteile - je ein ehemaliges Raucher- und Nichtraucherabteil 1. und 2. Klasse.

    Damit, dass an der Lösung schon gearbeitet wird, hast du recht. Schon vor rund einem Jahr erfolgte eine detaillierte Aufnahme aller ÖGEG-Vierachser inklusive Analyse der Ersatzteilsituation, Drehgestellfristen, Gesamtzustand und historischer Bedeutung der Fahrzeuge. Die Auswertung der Daten hat eine klare Prioritätenreihung ergeben: Demnach sollen zusätzlich zu den bestehenden beiden AB in nächster Zeit der B4ipüh 32600, sowie nach Maßgabe noch weitere Wagen wieder in Betrieb genommen und einer der Mitropa-Speisewagen gründlich wieder aufgearbeitet werden. Und von den Schlieren sollten bis Weihnachten auf jeden Fall auch wieder mehr als die derzeit vorhandenen drei Wagen fahren.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hannibal ()

  • Saubere Arbeit!
    Jetzt müßte man nur wissen, ob dieser Schlieren bei der Auslieferung wirklich grün war. Etliche Schlieren wurden in Jaffa ausgeliefert und trotzdem später durch die Erlebnisbahn grün lackiert (ähnlich wie 2143.40, die auch blutorange geliefert wurde, nur die ersten 13 2143er waren grün). Wäre schade, wenn diese sehr schöne Lackierung am "falschen Fahrzeug" wäre. Weiß wer bescheid?

    LG 2020.01
    Im übrigen bin ich der Meinung, daß die Tagespresse gekübelt werden sollte.
  • Jetzt müsste man nur wissen, ob dieser Schlieren bei der Auslieferung wirklich grün war.


    Es waren alle Ap bei der Auslieferung (1970) grün. Erst 1975 wurden die ersten Wagen Blutorange/Elfenbein lackiert. Die allerersten Wagen waren Unfallreparaturen (29-35099 und 29-35319). Ab 1977 wurden alle neuen Schlierenwagen sodann in Blutorange-cremeweiß geliefert, schnell wurden sie jedoch in das weniger schmutzempfindliche Blutorange-Elfenbein umgespritzt. Fünf Jahre nach den ersten Lizenz-Schlieren folgten die Wagen der 1. Klasse. Mit dem Bau wurde SGP betraut. Mit nur sieben Sitzkarrees weisen auch diese Wagen ein Abteil weniger auf als die originalen EW l. Die Karreelänge von 2357mm wurde allerdings nicht zur Vergrößerung der Beinfreiheit genutzt, sondern ermöglichte den Einbau von Flugzeug-Liegesesseln. Dies war für Österreich eine Novität. Ausstattung: Ehz. 1000 V, UIC-Lautsprecher, Flugzeugsitze, Mittelgang, 2 Großraumabteile, Längsgepäckträger, 2 WC. Die bei Ablieferung zugeteilten UIC-Nummern Ap 5081 17-35000 ... 019 änderten sich nicht. Nachdem die ÖBBs in Regionalzügen keine 1. Klasse kennen und sie auch aus Eilzügen zunehmend zurückzogen, wiesen die Wagen seit Indienststellung der Serie 19-75 eine zunehmend dürftige Fahrleistung auf. 1986 war z.B. nur einer im Plandienst eingesetzt! Dieser Umstand verlangte nach anderen Verwendungen. So wurde 17-35005 anlässlich der Hauptausbesserung 1984/85 als Prototyp rollstuhlgängig eingerichtet und zum ABp umgebaut. Er blieb ein Unikat. Hingegen wurden per 28. Oktober 1994 die Wagen 001, 006, 008, 010, 013, 016, 017 und 019 in den Nostalgiewagenpark übernommen. 1995 folgten die Restlichen außer 17-35002. Alle erhielten wieder ihren original grünen Anstrich und zum Teil auch Tische, an denen Mahlzeiten eingenommen werden können. 17-35007 wurde 1979 nach Unfall kassiert. 17-35002 wurde 1996 ausgemustert.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • Es waren alle 19 bei der Auslieferung (1970) grün. Erst 1975 wurden die ersten Wagen Blutorange/Elfenbein lackiert.


    Ich darf einmal anmerken, dass es 20 Apo bei der Erstlieferung waren (17-35 000 - 019 sind 20 Stk). Da damals die Dampfheizung bei den meisten Reisezugwagen vorhanden waren, wurden Wagen ohne Dampfheizung mit "o" gekennzeichnet. Erst später wurde die Wagen zu Ap, weil die Ehz zur Standartausrüstung wurden.

    Ansonsten passt die Info, danke für die Erläuterungen, damit habe ich mir die Antwort auf die Frage des User 2020.01 erspart.
    Egal ob BBÖ, DRG oder KPEV - die alten E-Maschinen sind faszinierend!

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