Neues aus dem Waldviertel

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  • grubenhunt schrieb:

    Meine Frage war nicht ernst gemeint, sondern ich sch(l)oss angesichts der umfangreichen Bauarbeiten absichtlich ein wenig über's Ziel

    :D :D

    KFNB X schrieb:

    Wenn Du damit meinen solltest, daß ein 365/24/7-Betrieb (jemals) wieder auf
    der Schmalen stattfinden wird, muß ich Dich enttäuschen.
    Jemals würde ich nicht unterschreiben, aber in absehbarer Zeit.

    Ich glaube nicht, daß das Land einen Regelverkehr auch im Waldviertel aufmachen wird - die NÖVOG kämpft ja bereits mit der MzB. Außerdem haben sich gegenüber dem Zeitpunkt der Einstellung des Regelpersonenverkehrs in 1986/2001 die demographischen Daten nicht wesentlich verbessert, d.h., die Abwanderung hält an, was für das Verkehrspotential nix Gutes bedeuten kann.

    oe.tom schrieb:

    Weiß übrigens jemand, was mit dem Kohlenaufzug und Co passiert?

    Nun, die Hochöfen warten schon. Da die Anlagen auf dieser Seite der EK nicht an das Land übergegangen sind, sondern weiterhin im Eigentum der ÖBB Infrastruktur, verwaltet durch ÖBB Immobilien, bleiben, muß natürlich eine ordnungsgemäße Verwertung des Vermögens stattfinden.
  • In der Zeit seit dem letzten Bericht bzw. Hinweis auf Aktivitäten bei den Waldviertler Schmalspurbahnen hat sich nach Hinweisen hier wieder ein wenig getan.

    Das Abfahrtsprovisorium in Gmünd wirkt meines Erachtens nicht wirklich einladend auf potentielle Fahrgäste, aber ich kann mich ja auch täuschen. Interessant scheint mir, daß die am 10.5. abends in Gmünd angelieferte 399.06 dem Vernehmen nach bereits am Samstag nach Groß Gerungs und zurück gefahren sein soll - kann das wer bestätigen?
  • Anscheinend "überschlagen sich im Waldviertel die mehr-oder-weniger Neuigkeiten:

    Am Güterschuppen Alt Nagelberg wurde ein Haltestellenschild angebracht - auf der Straßenseite :D

    Nachdem ab Dienstag dieser Woche der ehemalige Holzverladeplatz des Bahnhofs Alt Nagelberg vollständig als Oberbaulager genutzt und mit neuen Schwellen gefüllt wurde, und die Stopfmaschine in der vergangenen Woche auf dem Neulageabschnitt vor Schönau im Einsatz war, folgte am Donnerstag ein Ausflug der Stopfmaschine auf die Strecke Richtung Heidenreichstein, wo die neu verlegten Abschnitte gestopft wurden.

    Damit nicht genug, wurde die aus Meiningen heute morgen nach Litschau angelieferte und nach Abladung vom Straßentieflader von einer 2095 nach Gmünd gebrachte 399.01, als Mh1 bezeichnet, nach dem Anheizen auf eine Probefahrt mit je einem zweiachsigen DIenst- und Personenwagen nach Litschau geschickt, um diverse Einstellungen vornehmen zu können. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt wurde in Alt Nagelberg Wasser beim Kran genommen.

    Hier die Pressemeldung der NÖVOG vom Freitag Mittag. Beachtenswert übrigens auch das der Aussendung beiliegende Bildmaterial: es zeigt eindeutig die Politiker Wilfing und Hofbauer gemeinsam mit NÖVOG-Geschäftsführer Stindl anläßlich der Verabschiedung der Lok im vergangenen August. Erkennbar ist dies daran, daß das Fahrgestell der Lok auf den Bildern rot ist, und nicht, wie aktuell heute gegen halb fünf Nachmittags während des Wassernehmens festgestellt, schwarz.

    Anscheinend werden die aktuellen Fahrpreise der NÖVOG nur mehr an den Haltestellenaushängen veröffentlicht - im Internet fanden sich nach einem Hinweis eines Bekannten am Mittwoch Abend noch immer die des Jahres 2012. Vielleicht hat dies damit zu tun, das die aktuellen Fahrpreise um deutlich mehr als die Indexanpassung erhöht wurden - besonders üppig soll der Dampfzuschlag ausfallen: 7 (t)Euro für eine Richtung unabhängig, ob die gesamte Strecke, oder nur ein Teilabschnitt, und 10 (t)Euro für hin und zurück - und das, obwohl die Reparatur der 399er laut NÖVOG-Presseaussendung "nur 400.000" anstelle der ursprünglich kolportierten halben Million gekostet habe? -8)
  • Welche Motivation steckt denn da wieder dahinter? Ist leicht die Abstellung der Mh6 schon geplant?
    Im Waldviertel waren sie doch die meiste Zeit mit rotem Rahmen und als 399 unterwegs, da passt das neue Outfit absolut nicht.

    Waren die Maschinen mit der Bezeichnung Mh überhaupt abseits der Mariazellerbahn unterwegs? (Auch im Pinzgau ist sie ja jetzt als Mh3 unterwegs)
  • KFNB X schrieb:

    Waren die Maschinen mit der Bezeichnung Mh überhaupt abseits der Mariazellerbahn unterwegs? (Auch im Pinzgau ist sie ja jetzt als Mh3 unterwegs)

    Ihr solltet euch daran erinnern, daß 'Mh' nicht die erste Reihenbezeichnng dieser Baureihe bei der NÖ Landesbahn war -8) (wenn man das so sagen kann)
    AFAIK waren die ersten Mh von 50-53 numeriert, dann folgten die Mv (54, 55), danach die ersten U (56 u.ff.) auf den Strecken der AG NÖ Waldviertelbahnen.

    Die M(h bzw. v) wurden ja von den späteren 1099ern abgelöst und wurden sicherlich noch vor der Betriebsübernahme durch die BBÖ 1922 auch auf anderen Strecken eingesetzt. Die BBÖ beließen normalerweise, wie auch bei den Mh und Mv, die NÖLB-Bezeichnungen, sie wurden erst durch die Reichsbahn nach dem Einmarsch 1938 umbenannt (99.1111-1116 bzw 99.1101-1102, siehe dazu auch Tante Wiki, die allerdings keinen vollständigen Überblick bietet).

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Alois ()

  • Die Wiki ist das leider ein wenig Kryptisch, ich hatte es so gelesen, dass die Mh bis in die 60er Jahre auf der Krumpe im Einsatz waren.

    Die Nummern 50-53 waren mir nicht bekannt. Die Änderung in Mh kam dann 1908 und somit kann ich auf der Seite der Mh.6 natürlich nichts finden: mh6.at/ . Dort findet sich dafür der Hinweis, dass zumindest die Mh.6 abseits der Mariazellerbahn unterwegs war (1920-22 Ybbstalbahn und Juli 1949 bis April 1950 im Waldviertel).
  • Spatenstich für neues NÖVOG-Betriebszentrum in Gmünd

    „Aufbruch der Bahn“

    26.06.2013 | 00:00 |

    Waldviertel-Bahn / Spatenstich für das neue NÖVOG-Betriebszentrum in Gmünd. Nach 10 Monaten Bauzeit will man in die neue Ära starten.

    Von Johannes Bode

    GMÜND / Das Betriebszentrum der NÖVOG soll im Mai 2014 fertig sein, investiert werden 8,5 Millionen Euro (die NÖN berichtete). Bürgermeister Andreas Beer bezeichnete das beim Spatenstich am 22. Juni als „freudiges Ereignis“. Immerhin werden 19.500 m Stadtfläche neu verbaut, „eine Bereicherung für das Stadtbild und ein wichtiger touristischer Impulsgeber“, so Beer.

    Als genau das sieht es auch Landesrat Karl Wilfing. Die Waldviertel-Bahn soll – neben der Mariazeller-Bahn – das touristische Schmalspurbahn-Highlight in Niederösterreich werden. Dafür wünscht man sich in Zukunft noch höhere Fahrgastzahlen. „Für Gmünd hat sich da ein historisches Zeitfenster geöffnet“, sagte Wilfing beim Spatenstich. Denn in Zeiten, in denen auch das Land ein „Nulldefizit“ erreichen wolle, werde bei jeder Investition drei Mal nachgefragt, ob sie wirklich nötig sei. 630 Kilometer Streckennetz hat die NÖVOG – und damit das Land – übernommen, aber nicht alle Strecken werden weitergeführt. „Es muss hier etwas passieren, sonst ist auch diese Bahn am Ende“, so NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.

    Damit die Fahrgastzahlen stimmen, soll es ein modernes Kundencenter geben, dazu eine Werkstätte und ein Verwaltungsgebäude. Und das soll in einer Bauzeit von 10 Monaten entstehen: „Das sind 250 Arbeitstage, wir wollen hier ein beachtliches Tempo vorlegen“, so Architekt Gerhard Macho. Neben den Gebäuden werden 2 Kilometer Schienen neu verlegt, dazu kommen neue Außenanlagen (etwa Parkplätze) sowie einer Verbreiterung der Bahnhofstrasse inklusive Abbiegespuren.

    Seit 1. Mai gibt es bereits eine NÖVOG-Dienststelle mit fünf Mitarbeitern in Gmünd, Dienststellenleiter ist Herbert Frantes.

    Dass Kundencenter und Remise in einem Gebäude untergebracht sind, soll bei den Fahrgästen zu einem neuen Bewusstsein führen, meinte Stindl: „Wir manifestieren hier den Aufbruch der Waldviertelbahn.


    Quelle: NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Gemeinde Groß Gerungs kauft Bahnhofsareal

    Der Bahnhof in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl) hat den Besitzer gewechselt: Die NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft) hat ihn der Stadtgemeinde verkauft, die das Gelände für kommunale Zwecke nutzen wird, so die NÖVOG in einer Aussendung.

    Mit 630 Kilometern Nebenbahnen in Niederösterreich hat die NÖVOG Ende 2010 von den ÖBB auch 220 Immobilien mit einer Gesamtgrundfläche von 9,5 Millionen Quadratmetern übernommen.

    Dem Verwertungskonzept zufolge werden für den Betrieb nicht notwendige Liegenschaften in Abstimmung mit den Gemeinden zum Verkauf angeboten.

    Bürgermeister: „Wir haben viel vor“

    „Am Bahnhof gibt es bereits eine kleine Gastwirtschaft, das ‚Dampfbahnstüberl‘, das regionale Waldviertler Schmankerl anbietet“, sagt Gerhard Stindl, NÖVOG-Geschäftsführer. In der Remise ist das „Theater im Kopf-Bahnhof“ untergebracht.

    "Wir haben mit dem Areal viel vor. Es soll für Veranstaltungen genutzt werden und bei großen Events im Ort als Parkfläche dienen. Baulich ist derzeit nichts geplant“, wurde Bürgermeister Maximilian Igelsböck (ÖVP) zitiert. Kleine Teile der Fläche sind an private Käufer sowie an das angrenzende Lagerhaus Zwettl gegangen.

    "Mit dem Verkauf wird dieses Areal einer regional sinnvollen Nachnutzung zugeführt“, so Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP). Das verkaufte Areal hat eine Fläche von 8.900 Quadratmetern. Das Bahnhofsgelände liegt mitten im Stadtgebiet und „stellt daher für die Gemeinde eine ideale Nutzfläche dar“, erklärt Wilfing.

    Safran statt Fahrkarten im Bahnhofsgebäude Dürnstein

    Bereits im Vorjahr ist das Areal rund um das Bahnhofsgebäude in Spitz in der Wachau (Bezirk Krems) an die Gemeinde sowie das dortige Lagerhaus abgegeben worden. Das Gelände in Dürnstein fand sechs Käufer, darunter ebenfalls die Gemeinde, ins historische Bahnhofsgebäude selbst ist die „Wachauer Safran Manufaktur“ eingezogen.


    Quelle: ORF NÖ
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • NÖVOG im Waldviertel auf Immobilien-Verscherbelungstour

    Nach dem Bahnhof Groß Gerungs (siehe obiges Posting) hat die NÖVOG nun auch den Bahnhof Weitra an den Mann bzw. an die Gemeinde gebracht:

    Waldviertelbahn: Gemeinde kaufte den Bahnhof Weitra

    03.07.2013 | 11:13 |

    Der Bahnhof Weitra wechselt den Besitzer. „Das gesamte Bahnhofsareal inklusive Bahnhofsgebäude, Nebengebäude und aller Teilflächen ist an die Stadtgemeinde Weitra verkauft.

    „Das Gelände wird zukünftig für den Bauhof der Gemeinde und als Parkfläche genutzt", hielt Verkehrslandesrat Karl Wilfing beim Lokalaugenschein am Bahnhof mit NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl und Bürgermeister Raimund Fuchs fest. „Das Bahnhofsnebengebäude ist für die Bühne Weitra ideal zur Lagerung der Bühnenanlage und der gesamten Infrastruktur. Damit ist eine regional sinnvolle Nachnutzung des Areals gewährleistet.“

    Bühne Weitra kann Requisiten lagern

    Wilfing führte weiter aus: „Das verkaufte Areal hat eine Fläche von rund 5.200 m². Davon wird ein Teil der Fläche bereits vom Bauhof der Gemeinde genutzt. Des Weiteren gibt es am Bahnhof endlich die Möglichkeit für die Bühne Weitra zur langfristigen Lagerung ihrer Requisiten.“

    Für die Bewirtschaftung der Fläche gibt es bereits konkrete Pläne, wie Weitras Bürgermeister Raimund Fuchs betonte. Der Bauhof der Gemeinde gewinnt neue Lagermöglichkeiten und einer zukünftigen Erweiterung steht somit nichts im Wege. „Wir generieren durch den Ankauf der Fläche auch zusätzliche Parkplätze, die wir bei Großveranstaltungen in der Stadt gut gebrauchen können. Für das Bahnhofsgebäude selbst haben wir auch schon einen Projektvorschlag, der allerdings noch in den Kinderschuhen steckt“, so Fuchs.

    Stindl erklärte das NÖVOG-Verwertungskonzept

    „Ende 2010 hat die NÖVOG von den ÖBB auch 220 Immobilien mit einer Gesamtgrundfläche von 9,5 Mio. m² übernommen. Das Verwertungskonzept sieht vor, dass nicht für den Betrieb notwendige Liegenschaften in Abstimmung mit den Gemeinden zum Verkauf angeboten und so regional sinnvoll genutzt werden“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. Die Ausschreibung der Immobilien erfolgt über die Amtstafeln der jeweiligen Gemeinden, woraufhin sich Interessenten bei der NÖVOG melden können.


    Quelle: NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Nach dem Bahnhof Groß Gerungs (siehe obiges Posting) hat die NÖVOG nun auch den Bahnhof Weitra an den Mann bzw. an die Gemeinde gebracht:

    Wie in einem anderen Thread bereits geschrieben, ist Weitra nicht der 2., sondern der dritte verkaufte Bahnhof. Allerdings ist es erstaunlich, wie lange der mit den Veräußerungen beauftragte (ehemalige ÖBB-GV-Vorstand) Mag. Hoser benötigt, um die paar Gebäude an einen Käufer zu bringen. Laut Gerüchten aus der Region hätte dieser Auftrag bereits mit Ende 2012 abgeschlossen sein sollen. Man muß Hoser natürlich zugestehen, daß er nicht nur das Waldviertel entbahnelt, aber so einfach, wie sich NÖVOG-GF Stindl den Veräußerungsauftrag vorgestellt hat, dürfte es auch nicht sein :D
  • Dass es mit dem Bahnhof-Verscherbeln so langsam geht, hängt meiner Meinung auch mit den überzogenen Forderungen der NÖVOG, nicht nur, was das Finanzielle anbelangt, sondern auch wegen der diversen Zusatzleistungen, die die NÖVOG von den Käufern abverlangt.
    Konkret weiß ich das vom Bahnhof Gösing an der Mariazellerbahn, der ursprünglich auch der Gemeinde Puchenstuben angetragen wurde. Die NÖVOG verlangte nicht nur die Offenhaltung und Betreuung des Warteraumes und der Sanitäranlagen, sondern auch die Schneeräumung des gesamten Geländes, was nach Aussage der Gemeinde allein ca. 20.000 € pro Jahr kosten würde.
    Soweit ich weiß, soll der Bahnhof Gösing jetzt an den Eigentümer des Alpenhotels Gösing veräußert werden, der im Gebäude Personalunterkünfte unterbringen möchte. Zu welchen Konditionen der Bahnhof veräußert werden soll, weiß ich allerdings nicht.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fahrgastfrequenzen Gmünd-Litschau

    Das Ergebnis der ersten Woche täglichen Bahnverkehrs zwischen Gmünd und Litschau (davon 6 Tage mit Triebwagen 5090.013, 1 Tag Dampfzugverkehr mit 399.01/Mh1) liegt mittlerweile vor. Erstaunlicherweise sidn nicht die eher spärlichen Züge mit Lok und Klassen, sondern die triebwagengeführten Kurse gut bis sehr gut gefüllt, wie ich anläßlich eines mehrtägigen Arbeitsaufenthalts im nördlichen Waldviertel feststellen konnte.

    Mich wundert jetzt nur, ob die Touris das wegen oder trotz des NÖVOG-Betriebs in Anspruch nehmen :D

    Andererseits gibt's ja genügend NÖ-Card Besitzer, wo die ganze Familie jeweils 1 Fahrt nach Litschau und Groß Gerungs frei hat, sodaß die Einnahmen vielleicht doch nicht so gut sein könnten wie's anhand der vollbesetzten Züge aussieht.

    Apropos: die Wiedereröffnung der Vereinsstrecke nach Heidenreichstein soll mit kommenden Samstag, 13. Juli fix sein, die Stopfmaschine war schon unterwegs, wie mir zugetragen wurde, auch die Gleisvermessung sei erfolgreich verlaufen.
  • Waldviertelbahn hat einen Dienststellenleiter

    Waldviertelbahn mit Dienststelle

    10.07.2013 | 13:19 |

    Seit 1. Mai existiert die neue Dienststelle der Waldviertelbahn mit Sitz in Gmünd. Mit der Funktion des Dienststellenleiters wurde von NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl der gebürtige Waldviertler Herbert Frantes betraut.

    Verkehrslandesrat Karl Wilfing erklärt dazu: „Ich erwarte mir durch die neue Dienststelle eine stärkere Schlagkraft des Teams der Waldviertelbahn, so wie dies bereits durch den Einsatz von Dienststellenleitern bei der Schneebergbahn, Schneeberg Sesselbahn und Gemeindealpe Mitterbach gelungen ist. Auch bei Mariazellerbahn, Wachaubahn, Reblaus Express und Citybahn Waidhofen werden Dienststellenleiter*) zum Einsatz kommen.“

    Hinter der Funktion des Dienststellenleiters steht die Idee der NÖVOG pro Bahn einen Verantwortlichen zu definieren, der die jeweilige Bahn verantwortungsvoll, vorrausschauend und umfassend betreut. „Die Dienststellenleiter der NÖVOG sorgen dafür, dass der tägliche Betrieb der Bahnen funktioniert und haben ein breit gestreutes Einsatzfeld. Sie tragen viel Verantwortung und leisten einen großen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens“, informiert Wilfing.

    „Zentraler Fokus des Dienststellenleiters ist die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit: Mehr Gäste, ein höherer Umsatz und die Erhöhung der Produktivität sind dabei unsere wesentlichen Ziele. Auch die Verbesserung unserer eigenen Dienstleistung spielt eine große Rolle. Als Dienststellenleiter trägt Herbert Frantes dabei die wirtschaftliche Gesamtverantwortung für die von ihm geleitete Waldviertelbahn“, informiert Stindl.

    „Wir versuchen diese Funktionen ganz bewusst mit Mitarbeitern aus der Region zu besetzen. Denn damit sichern und schaffen wir Arbeitsplätze in der Region und nutzen die Vorteile und Synergien, die durch den Einsatz von Einheimischen in derartigen Funktionen entstehen“, so Stindl.

    „Herbert Frantes koordiniert das kleine Team der Walviertelbahn exzellent, verteilt alle Aufgaben angesichts unserer Ressourcen sinnvoll und kümmert sich um den laufenden Betrieb. Derzeit herrscht ja Hochsaison und wir fahren bis August täglich“, so Stindl. „Das Aufgabengebiet von Herbert Frantes, der seit 1. Mai 2011 bei der Waldviertelbahn beschäftigt ist und anfangs für den Vertrieb und das regionale Marketing zuständig war, hat sich sukzessive erweitert“, so Stindl weiter.

    „Mein derzeit größtes Projekt ist der Neubau des Betriebszentrums für die Waldviertelbahn in Gmünd. Die Bauarbeiten laufen bereits. Dieses 8,5 Millionen Euro-Projekt, bestehend aus Bahnhof, Werkstätte, Remise und Kundenzentrum, wird die Waldviertelbahn als touristisches Highlight in der Region neu positionieren. Bis dahin gibt es aber noch viel für mich zu tun“, stellt Frantes fest. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Gebäudekomplexes soll im Frühjahr 2014 erfolgen.

    „Weitere Schwerpunkte werden die Verstärkung der Kooperationen mit der Region, den Gemeinden und der lokalen Hotellerie und Gastronomie sein. Darin sehe ich meine Stärke, da mein beruflicher Werdegang stark von der Touristik geprägt war“, so Frantes abschließend.

    Informationen:
    Nähere Informationen zu den Angeboten der Waldviertelbahn erhalten Sie im Internet unter noevog.at/waldviertelbahn oder telefonisch im NÖVOG Infocenter (MI-SA 7:00-20:00 Uhr, SO-DI 7:00-17:30 Uhr) unter 02742/ 360 990-99.


    *) Mich wundert, dass es solche dort nicht schon längst gibt. Sollte an sich ja eine Selbstverständlichkeit sein, nur bisher halt nicht bei der NÖVOG. :D

    Quelle: NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Es ist schlicht ungeheuerlich, wie präpotent sich diese Nudelorganisation NÖVOG in der Öffentlichkeit gibt! In Erwins Diktatoren-Zeitung NÖN - und nur dort - gibt sie sich, als wäre sie das größte EVU Österreichs, werden dies aber nie werden*), weil sie vom BMVIT als unzuverlässig und nicht vertrauenswürdig eingestuft ist, leben wie die Made im Speck, generieren keine Einnahmen (woher denn?), unter den eigenen Mitarbeitern des Unter- und Mittelholzes wähnt man sich, bei Amazon zu sein, aber nur was die Sklavenhaltung und Ausbeutung betrifft, man findet so gut wie kein Personal zu diesen Bedingungen, gut, da haben die NÖVOGerln zumindest etwas mit dem "echten" EVU WESTbahn gemein,... Und was leistet die NÖVOG? Genau nichts, man ver(sch)wendet das Geld anderer Leute (ÖBB, Bund usw.), um die Spielzeugbahn nach Mariazell zu Tode zu sanieren, baut sich Holz-, Glas- und Betonschlösser in eine Gegend, in die sich nie jemand freiwillig begibt, verwendet Ricola-Billig-Straßenbahnen, die gleich bei ihren ersten Pressefahrten krepieren und in ein paar Jahren wird man d'raufkommen - und ich meine damit nicht die jetzt schon fertig für die NÖN vorbereiteten Jubelmeldungen über eine Verzehnfachung der Fahrgäste in der Lade der glatzerten Gesichtsbaracke - sondern die echten Zahlen, denn es wird niemand zur Bahn zurückkommen - und wir werden es erleben, dass die MzB genau so wieder den Bach runtergeht wie sie es damals unter der ÖBB-Riege tat. Das schwerst verschuldete Bundesland leistet sich eine Himmelstreppe ... ok, Tote kommen eben in den Himmel, in Niederösterreich eben mit der Schmalspurbahn!

    *) Da ist sogar zu befürchten, dass es die AUSTROVAPOR, die Splitterorganisation der Straßhofer Schrottlerpartie mit ihren angekauften 2143ern und 2067ern schneller zum nP-EVU schafft.

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  • Na ja, wer soll denn zur MzB ZURÜCKkommen? Die Menschen die dort nicht (mehr) wohnen? Oder die Wallfahrer, in einer Zeit, wo die Kirche in der Gesellschaft immer unwichtiger wird? Oder gar Wanderer, wobei ja wandern nicht gerade der Sport der Jugend ist. Und selbst die Radfahrer sind meistens 60+.
    Bis Laubenbachmühle fahren ja noch ein paar Pendler, vor allem Schüler, aber weiter Richtung Mariazell spielt sich nicht viel ab. Und von den Pensionisten, die am Wochenende oder in den Sommermonaten auch unter der Woche nach Mariazell fahren, kann man auf dauer nicht leben, denn irgendwann gibt es genau diese Zielgruppe nicht mehr.
    Woher sollen denn diese Massen an Fahrgästen kommen, die jetzt noch nicht fahren? Die warten ja nicht alle darauf, dass endlich die Himmelstreppe fährt, im Gegenteil, viele Touristen fahren ja sogar viel lieber mit den alten Wagen, wenn sie schon auf dieser Bahnstrecke fahren, die für viele ohnehin sowas wie eine Museumsbahn mit Planbetrieb ist.
    Epoche II, die Glanzzeit der Eisenbahn!