Neues aus dem Waldviertel

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  • Auf der nördlichen NÖVOGStrecke fanden vor dem kurzen Wintereinbruch am 23.1. Strauchschnittaktivitäten im Bereich des Bahnhofs Litschau statt, die bei einem erneuten Vorortbesuch des Betreibers von erlebnisbahn.at am Faschingsamstag 6. Februar noch nicht fortgesetzt worden waren:


    Auf dem Heidenreichsteiner Ast verkehrten am 1. und am 6. Februar Sonderzüge mit 2091.09 und 2041.02/s-Doppeltraktion.
  • In der Gmünder Zeitung (NÖN) wurde in der KW 16 (Erscheinungsdatum 20.4.) eine vermutlich bezahlte Einschaltung der Landeseisenbahngesellschaft veröffentlicht, die sich mit der "Verdichtung" des Schmalspurbahnverkehrs im Waldviertel beschäftigt:

    Als besonders fortschrittlich wird dabei hervorgehoben, dass am Mittwoch (natürlich nur zwischen Juni und September) 2016 nicht ein, nicht zwei, sondern - Ja, Richtig gehört! - gleich drei Züge zwischen Gmünd und Litschau verkehren! Die Innovationskraft der NÖVOG-Geschäftsführung ist sichtlich etwas total Unterschätztes -8)
  • Auch die neue Ausgabe der NÖN Gmünder Zeitung beschäftigt sich mit den Waldviertler Schmalspurbahnen. Interessant ist dabei, dass die regionalen VP-Vertreter der Anrainergemeinden anscheinend einen Meinungsumschwung vollzogen haben: jetzt ist ihnen der Tourismusverkehr nicht mehr ausreichend, nein! Es muss jetzt auch noch gleich die Schmalspurbahn im ÖV unterwegs sein: zumindest auf dem Nordast nach Litschau im Schülerverkehr, wobei erstaunlicherweise der einzige SP-Bürgermeister an der Strecke sich querzulegen scheint. Die NÖVOG-Geschäftsführung hält sich derweilen noch bedeckt ...
  • Ich halte die Ablehnung des Göll-Vorschlages durch den Brand-Nagelberger SP-Bürgermeister für die typische Reaktion auf eine Idee des politischen Gegners. Im konkreten Fall auch noch mit der Absicht verbunden, der ÖVP-Zukunftshoffnung des oberen Waldviertels nicht das Feld des politischen Aktionismus zu überlassen. Der politische Aufstieg der Margit Göll ist ja wirklich beachtlich: Von der Kindergärtnerin (ich glaube in Harmannschlag) zur Bürgermeisterin in der jahrelang von Bürgerlisten- bzw. SPÖ-Bürgermeistern regierten Gemeinde Moorbad Harbach und schließlich zuletzt zur Landtagsabgeordneten. Und das als Frau! Da muss man ja dagegen sein.
    Zuletzt hatte sich Göll durchaus berechtigt in der NÖN über die Herumeierei des Landes NÖ bezüglich FJB-Ausbau und Horner Spange beschwert. Siehe dazu hier die Antwort #13.
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Ich halte die Ablehnung des Göll-Vorschlages durch den Brand-Nagelberger SP-Bürgermeister für die typische Reaktion auf eine Idee des politischen Gegners. Im konkreten Fall auch noch mit der Absicht verbunden, der ÖVP-Zukunftshoffnung des oberen Waldviertels nicht das Feld ds politischen Aktionismus zu überlassen.

    Das mag zum Teil stimmen, aber ich gebe zu bedenken, dass in der Vergangenheit weder die regionalen Politiker der VP noch der SP (von den Blau-Orangen ganz zu schweigen) sich in diesem thematischen Minenfeld mit Glorie ausgezeichnet haben.

    So ganz nebenbei erinnere ich daran, dass es 1979 ein SP-Bürgermeister und nachmaliger Nationalrat für das Waldviertel war, aus einer damals (noch) Industriestadt im Norden Österreichs, der sich ganz vehement dagegen aussprach, den Tourismus zu forcieren: "Heidenreichstein is a Industriestådt, mir brauch'n kane Fremden!". Das war keine 2 Monate, bevor der erste Großbetrieb mit seiner Insolvenz an die 1.000 Arbeitskräfte freisetzte, kurz danach gefolgt von einem zweiten Industriebetrieb, der die Summe auf rund 2.000 verlorene Arbeitsplätze steigerte. In der Nachfolge hat man's natürlich ebenfalls, nur in der umgekehrten Richtung, übertrieben, was zum Millionengrab "Anderswelt" (Eröffnung Herbst 2000, Insolvenz Frühling 2002) mit üblen Folgen auch für den Stadthaushalt führte.
  • Unter der Bevölkerung scheint der Vorschlag der ÖVP-LAbg. Göll, den Nordast wieder für den Schülerverkehr zu öffnen, nicht allzusehr Anklang zu finden, wie untenstehende NÖN-Leser-Umfrage ergeben hat. Ist ja auch irgendwie verständlich, wenn die Eltern für ihre Kinder abstimmen. Der kurze Weg zur Bushaltestelle im Ort ist ihnen wichtiger als der Fahrkomfort zur und von der Schule:


    Grafik: NÖN

  • Foto: Erlebnisbahn

    Im Waldviertel war gestern die hauptausgebesserte Mh4 der NÖVOG auf den Planzügen 16926/16927/16928/16929 unterwegs, wobei die offizielle Erstfahrt auf dem Nordast ursprünglich erst für Pfingstmontag vorgesehen war.

    Am heutigen Pfingstmontag verkehren zusätzlich zu den Feiertag-Planzügen zwei Sonder-Kurzzugpaare, jeweils nach Alt Nagelberg und Weitra, die Abfahrtszeiten sind 12.00 für den Nagelberger Kurzzug, und 14.00 Uhr für den Weitraer.

    Im Gegensatz zu den ersten Zügen im Mai (1., 5., 8.) waren die Pfingstzüge bislang recht gut ausgelastet, obwohl das wechselhafte Wetter und v.a. die niedrigen Temperaturen eventuell dazu beigetragen mögen haben -8)
  • Der kurze Weg zur Bushaltestelle im Ort ist ihnen wichtiger als der Fahrkomfort zur und von der Schule:

    Ich hoffe du willst jetzt nicht sagen, der 5090 ist bequemer als ein Autobus.
    Ich fahre ja auch nicht gerne mit Bussen, aber bevor ich mit einem 5090er fahren muss, lieber Bus. Ist zwar schon lange her, dass ich mit so einem Vehikel fahren durfte, aber ich denke die NÖVOG wird nicht viel verbessert haben daran. Damals waren sie laut, eng und fürchterliche Sitze. Die fehlende Klima und keine Fahrgastinfo machen sie noch schlimmer.
  • Mein Kleiner hat sich das letzte mal bei einer Fahrt mit einem 5090 der PLB v.A. spielend recht gut amüsiert. Im Postbus unmöglich, dass man seine Dinosaurier auspackt und damit auf den Sitzbänken spielt, da fehlt eindeutig der Platz.

    Hausaufgaben machen im Bus stell' ich mir auch um Einiges mühsamer (wenn nicht unmöglich) vor.
  • Ich würde sagen, ein 5090 war innen nicht lauter als ein Bus. Klo haben beide nicht und die Sitze von Linienbusse bieten ähnlichen Komfort. Von der Laufruhe habe ich die 5090 recht gut in Erinnerung, wenn die Gleislage stimmte, waren sie sogar sehr ruhig (z.B. YTB-Abschnitte <30 Jahre :D ).
    Für Schülergruppen sind die 4er Sitze und die freie Bewegungsmöglichkeit sicherlich besser. Wenn jeder brav auf seinem 2er sitzen muss, dann wird die Smartphone-Nutzung noch gefördert.
  • Wie anderwärts geschrieben, fanden zwischen den Planzugfahrten auf den Waldviertler Schmalspurbahnstrecken anläßlich des Gmünder Bahnhofsfests zwei Sonderzüge zur Inauguration der im November aus Meiningen retournierten ex-ÖBB 399.04, nunmehr NÖVOG Mh4, statt. Nachstehend ein Schnappschuss von der Einfahrt im ersten Ziel, Alt Nagelberg. Der Zug war - trotz wenig Bewerbung - praktisch ausverkauft.

    Allerdings wiesen auch die Planzüge, diesmal mit Diesellok V5, eine gute Auslastung auf.

    Foto: Erlebnisbahn
  • KFNB X schrieb:

    Ich würde sagen, ein 5090 war innen nicht lauter als ein Bus. Klo haben beide nicht und die Sitze von Linienbusse bieten ähnlichen Komfort. Von der Laufruhe habe ich die 5090 recht gut in Erinnerung, wenn die Gleislage stimmte, waren sie sogar sehr ruhig (z.B. YTB-Abschnitte <30 Jahre :D ).
    Für Schülergruppen sind die 4er Sitze und die freie Bewegungsmöglichkeit sicherlich besser. Wenn jeder brav auf seinem 2er sitzen muss, dann wird die Smartphone-Nutzung noch gefördert.

    Nun, auch heutzutage sind die Waldviertler 5090er (VT8, 11, 13) nicht lauter als ein Bus :D
    Und, dass Schüler lieber mit der Bahn statt mit dem Bus zur Schule fuhren, war nicht nur noch in den Siebziger und Achtziger Jahren so. Kollege KFNB X hat es richtig erkannt: die Vierergruppensitze eignen sich besser für die Kommunikation untereinander als Zweierreihen im Bus, auch wenn Handies erst in den letzten zehn Jahren gebräuchlich wurden. -8)