15.05.2013: Einschränkungen im "gesamten" Schienenverkehr

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  • Ja, das ist Spitze! Wieder ein Grund mehr, auf das Bahnangebot vor den Feiertagen (Pfingsten) zu verzichten.
    Eigentlich sollte ich an diesem Tag gegen Mittag von Zell/See in Richtung Wien fahren und rechtzeitig zu einem Spätnachmittagstermin eintreffen.

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  • Arbeitskampf droht

    Bei den Eisenbahnunternehmen in ganz Österreich zeichnet sich ein Arbeitskampf auf. 400 Betriebsräte aus ganz Österreich haben beschlossen, am 15. Mai Betriebsversammlungen durchzuführen.

    Sie protestieren dagegen, dass die Wirtschaftskammer die wöchentliche Arbeitszeit nicht reduzieren will, sagt Gewerkschafter Walter Androschin. „Es geht um die Fixierung der vereinbarten 38,5-Stunden-Woche, die im vergangenen Jahr im Zuge der Gehaltsverhandlungen mit dem Fachverband Schienenbahnen paktiert wurde.“*)

    „Versammlungen könnten Zugsverkehr stören“

    Jetzt wolle die Wirtschaftskammer aber nicht mehr mit der Gewerkschaft verhandeln, kritisiert Androschin: „Wir werden unserem Verhandlungsangebot jetzt in der Form Nachdruck verleihen, dass am 15. Mai Betriebsversammlungen stattfinden, wo es durchaus auch zu störendem Charakter für den Zugverkehr kommen kann. Wenn die Wirtschaftskammer bis dahin an den Verhanldungstisch zurückkehrt, dann werden wir diese Versammlungen ohne störenden Charakter abhalten. Wenn nicht, dann wird es die Störungen geben.“

    Noch keine Reaktion der Wirtschaftskammer

    Von der Wirtschaftskammer war am Mittwoch niemand für eine Stellungnahme erreichbar.


    Quelle: ORF Salzburg

    *) Naja, die Wahrheit ist bekanntlich nicht nur eine Tochter der Zeit, sondern auch eine Tochter der eigenen Sichtweise. Es ist ja nicht so, dass die Gewerkschaft die 38,5 Stunden-Woche so rasend gern eingeführt haben möchte, da dadurch eine Lohnerhöhung, die den Eisenbahnern lieber wäre, flöten gehen würde. Außerdem käme die Arbeitszeit-Kürzung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit durch unbezahlte Pausen während des Dienstes und nicht durch Kürzungen zu Dienstbeginn oder -ende zustande, was den Eisenbahnern Nüsse bringen würde. Man versucht daher anscheinend seitens der vida, die Schuld für das Scheitern der Verhandlungen den Vertretern des Fachverbandes Schienenverkehr in der Wirtschaftskammer in die Schuhe zu schieben, um von den eigenen Problemen, die sie mit der Arbeitszeitverkürzung haben, abzulenken.
    Und noch etwas: dass sich einige Vertreter sowohl im FV als auch bei der Gewerkschaft gegenseitig auf den Tod nicht ausstehen können, soll nicht nur ein Gerücht sein.....
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Alois schrieb:

    Eigentlich sollte ich an diesem Tag gegen Mittag von Zell/See in Richtung Wien fahren und rechtzeitig zu einem Spätnachmittagstermin eintreffen.

    Nachdem die Auswirkungen angesichts der niedrigen Posting- und medialen Frequenz sich eher im üblichen (Verspätungs-) Rahmen hielten, und sich meine Anwesenheit im Salzburgerland ohnehin auf Donenrstag/Freitag verschob, kann man die Streikdrohung ohnehin eher in dem Bereich des "is' eh nix passiert" ansiedeln. :P