Eine ÖGEG-Lok 8 (gelöst)

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  • Nun, schön Langsam gehen mir die Hinweise aus...

    Nun, dann Fasse ich mal Zusammen: Bei der Lok handelt es sich um die 42.2750 der ÖGEG, welche mit dem Schiff auf der Donau, zu einer Zeit, als dies eigentlich nicht möglich war, gemeinsam mit zwei Schwesterloks, geholt worden war. Doch warum war es eigentlich Unmöglich? Nun, ein Blick auf das Jahr der "Aktion" gibt Aufschluss, dass es ein "Problem" mit Serbien gab, worauf "Jemand" etwas "sagte", (denkt hier bitte Groß und International) und darauf standen alle Schiffe still, eben bis auf dieses eine, welches das Kulturgut 42er an Bord hatte still... Und was machten die Verantwortlichen der ÖGEG, dass dieses Schiff fahren konnte?

    Kleiner Tipp: in einer alten Eisenbahn Fachzeitschrift gibt es einen Bericht darüber...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • RE: Nun, schön Langsam gehen mir die Hinweise aus...

    oe.tom schrieb:

    Nun, dann Fasse ich mal Zusammen: Bei der Lok handelt es sich um die 42.2750 der ÖGEG, welche mit dem Schiff auf der Donau, zu einer Zeit, als dies eigentlich nicht möglich war, gemeinsam mit zwei Schwesterloks, geholt worden war. Doch warum war es eigentlich Unmöglich? Nun, ein Blick auf das Jahr der "Aktion" gibt Aufschluss, dass es ein "Problem" mit Serbien gab, worauf "Jemand" etwas "sagte", (denkt hier bitte Groß und International) und darauf standen alle Schiffe still, eben bis auf dieses eine, welches das Kulturgut 42er an Bord hatte still... Und was machten die Verantwortlichen der ÖGEG, dass dieses Schiff fahren konnte?

    Kleiner Tipp: in einer alten Eisenbahn Fachzeitschrift gibt es einen Bericht darüber...


    So weit ich mich auf diesen Betrag erinnere mußte bei der UNO angefragt werden ob mit dem Schiff gefahren werden darf da ein Embago gegen Serbien? verhängt wurde.
  • Rätsel gelöst...

    Bernhard, in gewisser weise bist Du zwar ein Insider, aber Du hast nur einen Teil der Warheit geschrieben...
    1995 ar der Balkan-Krieg noch voll in Kraft, und es gab immer mehr Meldungen, dass Serbische Verbände immer wieder Schiffe auf der Donau angreifen würden, aber auch Minen sollten damals im Fluss gesichtet worden sein.
    Daher veranlasste die UNO, nachdem sich diese Berichte immer mehr Häuften, eine Sperre der Wasserstraße Donau in diesem Bereich, und machte der ÖGEG natürlich einen Strich durch den Plan, die Fahrzeuge auf dem Wasserweg zu Transportieren. Und da die Alternative einen Transport auf eigener Achse durch Ungarn bedeutet hätte, was aber wegen der bei der schon vorher stattgefundenen Überstellung der 142.063, (Heute 12.14) als nicht ganz Unproblematisich angesehen wurde...

    Also Schickte die ÖGEG die Leute mit dem Besten Verhandlungsgeschick zur UNO in New York, um eine Ausnahmegenehmigung für den Transport des Kulturgutes (3 Stk. 42er) zu erhalten, doch Laut Aussage von einem der beim Organisieren und Entscheiden immer dabei ist, war das Ganze in New York eine Angelegenheit von 5 Minuten, denn der zuständige Mitarbeiter lächelte mal Kurz, nachdem er das Anliegen erfahren hat, und schon war seine Unterschrift unter der Ausnahmegenehmigung...
    Ein paar Wochen später konnte die Ladung im Werkshafen der Voest gelöscht werden.
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...