Semmering-Basistunnel: Dokumentation des Baufortschritts

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  • Semmering: Gegner wollen neues Verfahren

    Nach den Gewässerverunreinigungen durch die Arbeiten am Semmering-Basistunnel will die Initiative Alliance for Nature (AFN) die Wiederaufnahme der Genehmigungsverfahren für das Bauvorhaben beantragen. Der Antrag soll am Mittwoch eingereicht werden.

    Online seit heute, 11.22 Uhr Die AFN bezieht sich neben den jüngsten Wasserverunreinigungen im Göstritz- und Auebach sowie in der Schwarza auch auf die Einbrüche von Gestein und Schlamm in einer der beiden Tunnelröhren im April dieses Jahres. Generalsekretär Christian Schuhböck zufolge zeigen die Vorfälle deutlich, „dass der Bau des umstrittenen Semmering-Basistunnels zu einer Beeinträchtigung der Natur- und Umwelt“ führt. Beantragt wird daher beim Bundesverwaltungsgericht (BVwG) die Wiederaufnahme aller Verfahren, im Fokus stehen insbesondere das naturschutzrechtliche sowie das Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
    Sicherheitsvorkehrungen sollen neu bewertet werden
    Nach Angaben der AFN zielt der Antrag darauf ab, „Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Natur und Umwelt vor den negativen Auswirkungen des Semmering-Basistunnels neu zu bewerten und zu verbessern“. Als Begründung wurde etwa angeführt, dass „aufgrund des äußerst komplexen geologischen Aufbaues und der damit verbundenen hydrogeologischen Situation der Semmering-Region“ Wasser- und Erdmasseneinbrüche „mehr oder weniger auf der gesamten Strecke des geplanten und in Bau befindlichen“ Projekts passieren können. Dadurch könne der natürliche Wasserhaushalt der Region „noch mehr als bisher“ beeinträchtigt werden.
    Bäche und Flüsse in Niederösterreich und der Steiermark könnten somit „auf ökologisch schädliche Art und Weise in Mitleidenschaft gezogen werden“, führte die AFN in einer Aussendung an. Zudem hätten die ÖBB „selbst zugeben, dass ihre Anlagen für derartige Ereignisse nicht ausgelegt sind“.
    Keine Schadstoffe in Gewässern nachgewiesen
    Die Verunreinigungen sind Anfang vergangener Woche bekanntgeworden. Die ÖBB führten sie auf Wasseraustritt beim Tunnelvortrieb etwa 250 Meter unter der Erde zurück. Das Wasser, das auch Sand aus dem Gebirge löse, werde „in die Gewässerschutzanlage auf der Baustelle gepumpt, aufbereitet und dann in den Göstritzbach eingeleitet“. Durch den ausgelösten Sand könne es zu Trübungen komme, hieß es seitens der ÖBB.
    Am Freitag teilte die Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen mit, dass in den betroffenen Gewässern „keine chemischen Schadstoffe nachweisbar“ sind. Gefährdungen für Menschen und Säugetiere bestünden nicht. Schädigungen von Fischen und Kleinstlebewesen seien aber nicht ausgeschlossen.

    ORF NÖ
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • https://www.noen.at/neunkirchen/semmering-basistunnel-gegner-bringen-fachliche-stellungnahme-ein-semmering-gloggnitz-bahn-grossprojekte-oebb-155469290 schrieb:

    Der durch die AFN beauftragte Sachverständige für Ingenieurgeologie, Josef Lueger, kommt in der Stellungnahme zu dem Schluss, dass ...
    Der wohl etwas befangen sein dürfte, da er lt. Homepage des AFN "Vorsitzender des Beirates" ist.
  • dr. bahnsinn schrieb:

    "Ein weiterer NÖN-Bericht zum AfN-Wiederaufnahme-Antrag. Der im Artikel angesprochene und mir persönlich bekannte Geologe ist in der Geologenszene sehr umstritten. Auch mit der Ingenieurkammer liegt er beständig im Clinch."


    Zu den Einlassungen von dr. bahnsinn:
    Jeder Angriff auf die Person, beweist
    1. die sachliche Unwiderlegbarkeit der Argumente und
    2. dass die Gegener mit ihrem Latein am Ende sind und hoffen mit dem Boten die Botschaft ausschalten zu können.
    Im Übrigen sind die Anwürfe gegen Prof. Lueger unwahr und haltlos.

  • Galileo schrieb:

    Zu den Einlassungen von dr. bahnsinn:

    Jeder Angriff auf die Person, beweist

    1. die sachliche Unwiderlegbarkeit der Argumente und

    2. dass die Gegener mit ihrem Latein am Ende sind und hoffen mit dem Boten die Botschaft ausschalten zu können.

    Im Übrigen sind die Anwürfe gegen Prof. Lueger unwahr und haltlos

    Zur Kenntnis genommen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Laut KURIER hat die Abteilung für Wasserwirtschaft beim Amt der NÖ-Landesregierung die Behauptung von AfN und deren Geologe, Dr. Lueger, bei den Verunreinigungen des aus der Semmering-BT-Baustelle fließenden Wassers würde es sich um Gips handeln, widerlegt.
    Das bedeutet aber auch, dass die in Antwort 83 vertretene Meinung, der von AfN beschäftigte Geologe sei in der Geologenszene umstritten, doch nicht von der Hand zu weisen ist.
    Die Behauptung in Antwort 86:

    Galileo schrieb:

    Im Übrigen sind die Anwürfe gegen Prof. Lueger unwahr und haltlos
    erscheint daher wieder in einem anderen Licht.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Trübe Bäche: Grenzwert erneut überschritten

    Nach der Aufregung um Wassertrübungen, die durch Arbeiten am Semmering-Basistunnel entstanden sind, ist der Grenzwert der Trübstoffe in der Vorwoche erneut überschritten worden. Nun sind zumindest zwei weitere Probeentnahmen geplant.

    Online seit heute, 15.09 Uhr Die Verunreinigungen im Göstritz- und Auebach sind laut der Abteilung für Wasserwirtschaft des Landes Niederösterreich durch Tonminerale und hauptsächlich Dolomit entstanden. Bei den Stoffen handelte es sich den Angaben der Abteilung Wasserwirtschaft zufolge um Auswaschungen von Sedimenten im Berg.
    Die Probe von 25. Juli lag unter dem Grenzwert, vergangenen Donnerstag wurden im Ablauf der Gewässerschutzanlage beim Göstritzbach mit 84 Milligramm die erlaubten 50 Milligramm pro Liter jedoch erneut überschritten, hieß es auf Anfrage.
    Gefahr für Mensch und Tier werden ausgeschlossen
    Nun sind zumindest zwei weitere Probenentnahmen geplant – jeweils am Donnerstag in dieser und in der kommenden Woche, wurde mitgeteilt. Die Ergebnisse würden den Behörden weitergeleitet, hielt Abteilungsleiter Ludwig Lutz fest. Die entstandene Trübung sei nur optisch sichtbar gewesen, hieß es. Es bestehe keine Gefahr für Mensch oder Säugetier. In größeren Mengen könnten die Stoffe möglicherweise mechanisch Kiemen von Fischen reizen. Bis dato gebe es keine Meldungen über ein Fischsterben.
    Anfang Juli hatten weiße Bäche im Bezirk Neunkirchen zu Verunsicherung geführt. Foto: ORF/Katharina Sunk

    Die Umweltschutzorganisation „Alliance for Nature“ (AFN) hatte in einer fachlichen Stellungnahme des Sachverständigen Josef Lueger aufgrund des „milchigen Aussehens der verunreinigten Gewässerabschnitte“ vermutet, „dass die Trübungen von Gipspartikeln mit sehr kleinen Korngrößen (Schluff- oder Tonfraktion)“ herrühren könnten. Die Abteilung Wasserwirtschaft hatte bereits in der Vorwoche festgehalten, dass die Verunreinigungen nicht durch Gips verursacht worden seien.
    noe.ORF.at/Agenturen
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Laut NÖN will das Bundesverwaltungsgericht noch heuer über den AfN-Wiederaufnahmeantrag entscheiden.
    Das hat es auch, nämlich so:

    Semmering-Basistunnel: Antrag abgelehnt

    Das Bundesverwaltungsgericht hat den Wiederaufnahmeantrag vom Genehmigungsverfahren für den Bau des Semmering-Basistunnels abgelehnt. Die Initiative „Alliance for Nature“ brachte diesen ein, weil es bei den Arbeiten zu Gewässertrübungen gekommen war.

    Online seit heute, 16.02 Uhr

    Nach dem es seit Anfang Juni mehrfach zu Trübungen im Göstritz- und Auebach sowie in der Schwarza gekommen war, wollte die Umweltschutzorganisation „Alliance for Nature“ (AFN) die Wiederaufnahme der Umweltverträglichkeitsprüfung und des naturschutzrechlichen Verfahrens für den Semmering-Basistunnel erwirken. Der Antrag der AFN zielte darauf ab, „Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der Natur und Umwelt vor den negativen Auswirkungen des Semmering-Basistunnels neu zu bewerten und zu verbessern“, wie die Organisation mitteilte.
    Die Ablehnung durch das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) lag nun den ÖBB jetzt schriftlich vor. Damit werden die Genehmigungsverfahren nicht neu aufgerollt. Die Begründung der Entscheidung: es hätten sich bei der Prüfung keine neuen Fakten ergeben.
    Verunreinigungen sorgten für großes Aufsehen
    Die Trübungen seien mittlerweile gedämmt, teilten die ÖBB in einer Aussendung mit, weil aktuell auch zusätzliche Absatzbecken und Pumpen zur Gewässerreinigung errichtet wurden. Zudem sei das Wasser „zu keinem Zeitpunkt giftig oder schädlich für Mensch und Tier“ gewesen, verwies das Unternehmen auf amtlich gezogenen Proben.
    Die Verunreinigungen sind Anfang Juni bekannt geworden und sorgten für großes Aufsehen. Das Land Niederösterreich ordnete ein umfangreiches Gewässermonitoring an. Dieses ist – nachdem die Grenzwerte für abfiltrierbare Stoffe am 22. August zum dritten Mal in Folge eingehalten worden waren – vorerst abgeschlossen.
    Gerhard Eisinger, noe.ORF.at




    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Besuchertag auf der Tunnelbaaustelle Grautschenhof

    Am vergangenen Samstag war auf der Tunnelbaustelle Grautschenhof Besuchertag. Mittlerweile ist dort der Vortrieb in Richtung Gloggnitz in beiden Röhren zu je 1.200 m und Richtung Mürzzuschlag zu 1.200 bzw. 1.400 m vorangekommen. Erwin Tisch war dort, weshalb es hier eine kleine Fotogalerie zu sehen gibt:













































    Fotos: Erwin Tisch, aufgenommen am 19. 10. 2019
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Tunnelbau unter schwierigen Bedingungen

    Vor einer Woche wurde bekannt, dass sich die Eröffnung des Semmeringbasistunnels um ein Jahr verschiebt. noe.ORF.at begab sich am Freitag auf Lokalaugenschein. Laut ÖBB soll die Verzögerung keine Mehrkosten verursachen, dennoch sind umfangreiche Sicherungsbauten notwendig.

    Online seit heute, 19.12 Uhr

    Es war am 15. April 2019: In die Tunnelröhre 1 drangen bei Göstritz (Bezirk Neunkirchen) Wasser- und Geröllmassen ein. Bis an die Oberfläche im Wald tat sich ein trichterförmiges Loch auf. Der Göstritzbach färbte sich in weiterer Folge wegen des ausgewaschenen Gesteins milchig weiß. Dieses Unglück, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde, beschäftigt die Tunnelplaner bis heute und sorgt – laut derzeitiger Prognose der ÖBB – für eine Verschiebung der Eröffnung der Strecke um ein Jahr, auf Dezember 2027.
    Während man auf der steirischen Seite mit den beiden Tunnelröhren gut vorankommt und im Plan liegt, ist der Tunnelbau in Niederösterreich im geologisch komplexesten Bereich des Projektes angelangt. Das Gestein zwischen Schottwien und Maria Schutz (Bezirk Neunkirchen) ist bunt zusammengewürfelt. Es ist porös, locker, wasserhaltig. Man stoße keine zwei Bohrtage hintereinander auf das gleiche Gestein, wird bei unserem Lokalaugenschein berichtet. „Auf der einen Seite befinden sich die stark wasserführenden Karbonate und auf der anderen Seite finden sich Schiefer- und anderes Störungsmaterial, fein zerrieben und trocken, das überhaupt nichts aushält“, erläutert der Tunnelbau-Experte der TU Graz, Wulf Schubert. „Genau diese Kontaktzonen sind extrem kritisch und gefährlich“,
    Ein „Dach“ gegen weitere Gerölleintritte
    Im Risikobereich bei Göstritz – 3.5 Kilometer von Gloggnitz entfernt – wird nun von der Tunnelröhre 2 aus die Tunnelröhre 1 an der Oberseite abgedichtet. Dazu wird ein Schacht in Richtung Tunnelröhre 1 schräg nach oben getrieben, um den Krater wie mit einer Ziwschendecke abzudichten und mit horizontalen Pfählen zu stabilisieren.
    Erst wenn dieses „Dach“ fertig ist, kann der Vortrieb der Tunnelröhre 1 auf niederösterreichischer Seite wieder aufgenommen werden. „Wir haben aus dem Ereignis zu Ostern 2019 dazugelernt und gehen entsprechend vorsichtig vor. Dass wir in diesem Bereich für 150 Meter ein halbes Jahr brauchen, ist eine grobe und eher pessimistische Schätzung. Wir hoffen, dass es wesentlich schneller geht“, sagt Schubert.
    Die Tunnelbauer kämpfen derzeit vor allem mit den unterschiedlichen Gesteinsschichte. ORF Laut ÖBB keine Mehrkosten durch Verzögerung
    Derzeit haben die Verzögerungen laut ÖBB keine Auswirkungen auf die Kosten. „Wir haben beim Semmering-Basistunnel aufgrund unseres Kostenhandbuches entsprechende Risikovorsorgen getroffen und können auf diese Weise dieses eine Ereignis mit der Verschiebung um ein Jahr noch einmal abdecken. Wir gehen heute davon aus, dass wir kein weiteres Ereignis wie Ostern 2019 haben werden. Sollten aber in den Vortriebsarbeiten zukünftig unvorhergesehene Unglücke eintreten, wird man über Mehrkosten reden müssen“, sagt Gerhard Gobiet, der Projektleiter des Semmering-Basistunnels.
    3.3 Milliarden Euro sind derzeit als Gesamtkosten für den Semmeringbasistunnel budgetiert. Derzeit sind 45 Prozent der Tunnellänge von 28 Kilometern abgeschlossen. Nach der jüngsten Prognose soll 2021 der Durchstich erfolgen. 2025 und 2026 sollen die Gleise, Oberleitungen und Signalanlagen eingebaut und der Testbetrieb begonnen werden. Derzeit sind 1.000 Mitarbeiter beim Tunnelbau beschäftigt.
    Hannes Steindl, noe.ORF.at
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neu

    Semmeringbasis-Tunnel: „Geologischer Sauhaufen!“

    Diffizile Mischung an Gesteinsarten sorgt für Stopp des Vortriebs und spürbare Bauverzögerung.

    Von Gerhard Brandtner. Erstellt am 15. Januar 2020 (06:00)
    Die Experten Gerhard Gobiet und Wulf Schubert nahmen ausführlich zu den Tunnelproblemen Stellung. Foto: Brandtner
    Er gilt als einer der Experten im Tunnelbau. Die Rede ist von Wulf Schubert, emeritierter Universitätsprofessor an der Technischen Universität Graz. Mit dem Projektleiter des Semmeringbasis-Tunnels, Gerhard Gobiet, verbindet ihn nicht nur die Leidenschaft für den Tunnelbau, sondern auch die Tatsache, dass Gobiet Student bei ihm war. Und Schubert brachte es am vergangenen Freitag bei einer Pressekonferenz der ÖBB in der „Infobox“ auf den Punkt: „Es ist ein geologischer Sauhaufen.“
    Die Rede ist vom Gestein im Tunnelabschnitt zwischen Aue und Göstritz, der, die NÖN berichtete, eine Bauzeitverzögerung von rund einem Jahr zur Folge hat.
    „Wir sind im geologisch komplexesten Bereich des Projektes anbelangt“, so Gerhard Gobiet und weiter, „das Gestein ist teilweise sehr bunt zusammengewürfelt. Die Gesteinsarten wechseln in sehr kurzen Abständen. Zudem können diese Gesteinsschichten auch besonders viel Wasser aufnehmen.“
    Zwei Ereignisse führen jetzt zu den Verzögerungen. Zum einen der Wassereinbruch im Bereich des Zwischenangriffs in Göstritz, zum anderen der Einbruch in Aue. „Es wurden Rückhaltemaßnahmen wie ein Pufferbecken unter Tag für 1.000 Kubikmeter Wasser errichtet“, führte Gobiet aus und weiter, „wir hoffen, im ersten Quartal wieder den Vortrieb aufnehmen zu können.“
    „Shit happens“, so der Experte
    Schwieriger gestaltete sich das Nachbruchereignis im Bereich von Aue, dass die eigentliche Bauverzögerung verursacht. Hier sind umfangreiche Baumaßnahmen unter Tag notwendig, um den Bereich abzusichern. Rund 30 bis 40 Meter der Röhre des ersten Gleises sind verschlammt. „Die Probebohrungen waren nur Nadelstiche. Eigentlich war es keine Überraschung“, so Wulf Schubert, der es dann auch ganz einfach auf den Punkt brachte: „Shit happens“, so der Experte.
    Bei der ÖBB rechnet man damit, dass die Arbeiten noch bis September dauern werden, dann solle der Vortrieb wieder „normal“ weiter gehen. „Die nächsten 150 Meter sind dann noch kritisch“, wissen aber auch Gobiet und Schubert. Aktuell sind rund 45 Prozent aller Vortriebe geschafft. „Das sind schöne Erfolge“ führte Gobiet aus. Und hielt auch fest, dass die Verzögerung nichts an den Gesamtkosten von rund 3,3 Milliarden Euro ändere. „Ein solches Ereignis ist abgedeckt“, skizzierte Gobiet.
    Ein Teil der Verzögerung kann damit abgegangen werden, dass ursprünglich geplant war, den Tunnel von Gloggnitz beginnend auszurüsten. Um dem Zeitplan gegenzusteuern, wird nach dem Stand der Dinge heute von steirischer Seite her begonnen. Gobiet: „Damit wird 2023 begonnen werden, wenn alle Vortriebsarbeiten abgeschlossen sind.“

    www.noen.at
    dr. bahnsinn - der Forendoktor