Hyperloop & Co: Mit 1220 km/h durch die Röhre

  • Jetzt hat man es doch tatsächlich geschafft, dass man mit einer Art Magnetschwebebahn 467 km/h erreicht hat. Dass die Kapsel dabei nur einen Bruchteil der Röhre ausgefüllt hat und man 240 kW benötigt, sagt wohl einiges: heise.de/newsticker/meldung/Hy…mit-467-km-h-4118734.html

    PS: Gratulation an die TU München, denn damit beweisen sie sich international. Beim Finallauf waren nur europäische Unis vertreten, wo bleiben denn die in den Rankings ach so tollen MIT, Caltech, ect.
  • Forschung und Entwicklung: Virgin Hyperloop und Adif gründen Hyperloop-Zentrum

    09.08.2018

    Prototyp Hyperloop One; Quelle: Virgin Hyperloop

    Die Präsidentin des spanischen Infrastrukturbetreibers Adif, Isabel Pardo de Vera Posada, und der CEO von Virgin Hyperloop One, Rob Lloyd, haben am 07.08.2018 eine Vereinbarung zur Gründung eines Test- und Entwicklungszentrums für Hyperloop-Technik in Spanien im Wert von rund 500 Mio. USD (430 Mio. EUR) unterzeichnet.
    Als Gegenleistung erhält Virgin Hyperloop One 126 Mio. EUR an öffentlicher Unterstützung. Das 19.000 m² umfassende Zentrum soll 2020 in Bobadilla (Malaga) eröffnet werden, so dass Synergien mit dem Railway Innovation Hub im Technologiezentrum CTF von Adif und dem Technologiepark Campanillas entstehen, in dem 60 Unternehmen in verschiedenen Innovationsfeldern der Bahntechnik und Raumfahrt arbeiten. Mit 200 bis 300 Fachkräften sollen Komponenten und Subsysteme für den Hyperloop entwickelt und nach europäischen Sicherheitsnormen zertifiziert werden. (wkz/ici)

    Eurailpress
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Johannes Ungar: Mit 467 km/h zum Sieg gerast

    Josef Schuldenzucker 13. November 2018 - 00:04 Uhr

    Johannes Ungar gewinnt Hyperloop Pod-Competition in Los Angeles.

    Johannes Ungar, der 25-jährige Kirchheimer hat mit einem Team der TU München den Hyperloop Pod-Competition-Bewerb in Los Angeles gewonnen. Bild: privat


    Ein überdimensionales Ei – in der Fachsprache Pod genannt – möglichst schnell durch eine 1,2 Kilometer lange Röhre zu jagen: Das war die Aufgabe der Teilnehmer aus der ganzen Welt an der Hyperloop Pod-Competition, die heuer zum dritten Mal in Los Angeles stattgefunden hat.
    Initiator der Veranstaltung ist kein Geringerer als Tesla-Gründer Elon Musk. Bereits zum dritten Mal hat auch ein Innviertler an diesem Hochgeschwindigkeitswettbewerb teilgenommen. Der 25-jährige Kirchheimer Johannes Ungar konnte mit einem Team der Technischen Universität München den Sieg einfahren. Er ist Mitarbeiter der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt. „Das ist ein eigener Verein, dem rund 30 Personen von der TU München angehören, die allesamt in Los Angeles dabei waren. Ich gehöre dem Kernteam an“, sagt der junge Innviertler.
    Hyperloop ist ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem, bei dem eine Magnetschwebebahn in einer Röhre mit Unterdruck befördert wird. Mit 467 Kilometern pro Stunde war der Pod des Münchner Forscherteams auf Rang 1 gerast. „Es ginge allerdings noch viel schneller. Wir hatten 600 Stundenkilometer angepeilt. Dafür war aber die Strecke nicht lang und das Gleis nicht gerade genug. Wenn alle Voraussetzungen stimmen, sollten Geschwindigkeiten bis 1200 Stundenkilometer möglich sein. Bis dahin ist es aber noch ein sehr weiter Weg. Wir möchten uns aber zumindest der 600er-Marke nähern“, sagt Johannes Ungar.
    Fasziniert hat den jungen Innviertler Forscher ein kurzes Gespräch mit Elon Musk: „Ich hatte Gelegenheit, ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Er ist eigentlich ein unscheinbarer Typ, ein Kerl wie du und ich. Aber mit unwahrscheinlichen Visionen. Er forscht beispielsweise auch daran, ob Leben auf dem Mars möglich ist.“

    Bereits im Dezember soll ein Prototyp des futuristischen Verkehrsmittels in Los Angeles für öffentliche Testfahrten zur Verfügung stehen.

    OÖN
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