und wieder einmal, eine Seilbahn auf den Kahlenberg

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  • und wieder einmal, eine Seilbahn auf den Kahlenberg

    ......und ich habe geglaubt, die Sommer-Sauregurkenzeit sei schon vorbei. :D
    Wo sollen in der Kuchelau so viele Parkplätze sein?

    Das frage ich mich auch. An schönen Wochenenden bekommt schon jetzt kaum noch einen Parkplatz.

    Der ORF nimmt sich auch des Themas an:

    Neues Konzept für Seilbahn in Wien

    In Barcelona und London gibt es sie bereits, künftig soll auch der Wiener Kahlenberg per Seilbahn erreichbar sein. Das empfiehlt jedenfalls die Wiener Wirtschaftskammer. Nun liegt ein detailliertes Konzept vor, das am Freitag präsentiert wird.

    Der Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien, Josef Bitzinger, hat schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, den Wiener Hausberg mittels Gondelbahn zu erschließen. Am Freitag werden Bitzinger und Kammerpräsidentin Brigitte Jank das Modell vorstellen.

    Wirtschaftskammer will Bahn nicht selbst errichten*)

    Gemeinsam mit einem Seilbahnhersteller wird ein Konzept zur „möglichen Umsetzung“ präsentiert, wie es in der Einladung heißt. Dabei ist auch die Präsentation einer Gondelkabine geplant.

    Die Wirtschaftskammer plant allerdings nicht, die Bahn selbst zu errichten. Man wolle aber zeigen, wie das Vorhaben realisiert werden könnte, etwa von der Stadt oder von privaten Partnern, betonte eine Kammer-Sprecherin am Dienstag. Auch eine Kostenkalkulation sei in dem Konzept enthalten.

    Kahlenberg war mittels Zahnradbahn erreichbar

    Der 484 Meter hohe Wiener Hausberg war schon früher mit einem nicht alltäglichen Gefährt erreichbar: 1873 wurde eine inzwischen längst nicht mehr existierende Zahnradbahn in Betrieb genommen. Am Kahlenberg befinden sich unter anderem ein Restaurant sowie ein Hotel. Auch die Tourismus-Privatuniversität Modul University Vienna der Wirtschaftskammer Wien hat dort ihren Sitz.


    *) Das ist auch nicht ihre Aufgabe.

    Quelle: ORF Wien. Hier kann man auch über die Sinnhaftigkeit des Projektes abstimmen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Was ich mich noch Frage: das soll ja eine Touristenattraktion werden und die Mehrzahl der Städtetouristen kommen heutzutage mit Flugzeug oder Bahn, haben vor Ort also kein Fahrzeug zur Verfügung, wie kommen denn die in die Kuchelau? Mit dem R238-239?

    Sicher fahren die alle 10 Minuten, aber attraktiv ist eine Busfahrt für Touristen nicht. Und für Ortsunkundige ist Busfahren immer etwas abenteuerlich.
  • Kahlenberg-Seilbahn um 30 Mio. Euro

    Eine Seilbahn, die auf den Kahlenberg führt, davon träumt die Wirtschaftskammer seit einem Jahr. Jetzt legt sie ein Konzept vor. Demnach würde die Seilbahn 30 Millionen Euro kosten. Ob das Projekt tatsächlich kommt, hängt vom Okay der Politik ab.

    Das Projekt sei machbar, so die Wirtschaftskammer und es könnte ein Touristenmagnet werden. Josef Bitzinger, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft erwartet jährlich 600.000 Fahrgäste - darunter auch viele Wiener, die eine Sonntagsausflug machen. Für eine einfach Fahrt zum Berg hinauf müsste jeder Fahrgast voraussichtlich bis zu zehn Euro zahlen. Für ein Hin- und Retourticket wäre eine Reduzierung eingeplant.

    Bitzinger zeigt sich zuversichtlich: „Wenn die Stadt will, dann wird es diese Bahn geben.“ Und für die Finanzierung des rund 30 Mio. Euro teuren Vorhabens gebe es bereits Interessenten. Dabei handle es sich um Unternehmen, nähere Details wollte Bitzinger nicht preis geben. Nur so viel: "Das wäre ein rein privates Projekt und es würde sich rechnen.

    Bitzinger hat bereits vor einem Jahr auf die Vorteile einer Kahlenberg-Bahn verwiesen - mehr dazu in Standseilbahn für Kahlenberg?

    Über die Donauuferautobahn schweben

    Starten würde die Seilbahn dem Plan zufolge neben der U6-Station Neue Donau.*) Die Strecke zunächst entlang des nördlichen Donauufers und macht dann zwischen Jedleseer Brücke und Landesgrenze einen Knick. Von dort aus führt die Bahn über die Donau, den Kuchelauer Hafen, das Kahlenbergdorf hinauf auf den Kahlenberg. Endstation ist der Parkplatz am Kahlenberg.

    Die Streckenlänge betrüge sechs Kilometer. Für die Fahrzeit wurden 19 Minuten berechnet. So sei man sehr schnell am Kahlenberg, argumentierte Michael Bitterl von Doppelmayr Seilbahnen: „Das schafft man weder mit den Öffis noch mit dem privaten Pkw.“ Das Konzept sieht 63 Gondeln vor, mit denen 1.000 Personen pro Stunde befördert werden könnten. Die Kapazität wäre bei Bedarf auf 94 Gondeln ausbaubar.

    Keine privaten Grundstücke betroffen

    Was auch wichtig ist: Es würden mit dieser Route keine privaten Grundstücke überfahren werden, betonte Bitterl. Die betroffenen Areale befinden sich im Eigentum der Stadt, des Bundes und des Chorherrenstifts Klosterneuburg.

    Der Döblinger Bezirksvorsteher Adi Tiller (ÖVP) sicherte dem Vorhaben bereits eine „großzügige“ Unterstützung. Auch Wiens Wirtschaftskammer-Präsidentin Brigitte Jank warb bei der Präsentation für das Seilbahn-Projekt. Es würde nicht nur das touristische Angebot erweitern, sondern auch einen Mehrwert für die Wiener haben.

    Denn der Hausberg der Wiener sei ein „Juwel“, das jedoch ein bisschen stiefmütterlich behandelt werde, sieht sie Potenzial für zusätzliche Möglichkeiten, um das Gebiet zu nutzen. Außerdem sei eine Seilbahn umweltfreundlich und ein sicheres Verkehrsmittel. Innerhalb von zwei Jahren könnte man das Projekt umsetzen, sofern die Stadt mitzieht und die Seilbahn überhaupt haben will.

    Kahlenberg war mittels Zahnradbahn erreichbar

    Der 484 Meter hohe Wiener Hausberg war schon früher mit einem nicht alltäglichen Gefährt erreichbar: 1873 wurde eine inzwischen längst nicht mehr existierende Zahnradbahn in Betrieb genommen. Am Kahlenberg befinden sich unter anderem ein Restaurant sowie ein Hotel. Auch die Tourismus-Privatuniversität Modul University Vienna der Wirtschaftskammer Wien hat dort ihren Sitz.


    *) Eine aus meiner Sicht reichlich unattraktive Talstation. Wenn schon jenseits der Donau, dann gleich ab dem S-Bahnhof Floridsdorf. Abgesehen davon, dass das ganze Projekt ohnehin mehr Hirngespinst als als ein künftiges Touristen-Transportmittel auf den Kahlenberg ist.

    Quelle: ORF Wien
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Für den Fahrgast interessanter ist sicher, über die Dächer zu schweben. Aber da gibt's sicher wieder Beschwerden wegen Lärm...

    Eh nicht über die Dächer Floridsdorfs, über die Bäume des Wasserparks wäre auch nicht schlecht. Öffentlicher Grund ist der Park auch und die Ant'n und Schwäne regen sich auch nicht auf......
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Und ich habe geglaubt, die sommerliche Saure Gurken-Zeit sei schon vorbei.....

    Seilbahn auf Kahlenberg „wird noch dauern“*)

    Weiter warten heißt es auf die Seilbahn auf den Kahlenberg. Vor einem Jahr wurde das Projekt von der Wiener Wirtschaftskammer unter großem Getöse präsentiert. Doch bisher sind offiziell noch keine Behörden mit dem Projekt betraut.

    Als das Projekt am 23. August im Vorjahr präsentiert wurde, war sogar eine eigene Gondel für die Fotografen herangeschafft worden. Die Medien berichteten zahlreich über das ambitionierte Projekt. Doch bis Wien eine eigene Seilbahn bekommt, wird es noch dauern. Das muss auch Josef Bitzinger, der Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Kammer, einräumen.

    „Wir sind noch in den Vorarbeiten, es laufen keine konkreten Bewilligungsverfahren. Im Moment sind wir dabei die Grundlagen für die Verfahren auszuloten“, so Bitzinger gegenüber wien.ORF.at. Es würden lediglich informelle Gespräche mit den Magistratsabteilungen laufen, sagt der Ideengeber in der Kammer.

    Stadt: Derzeit noch keine Aussage möglich

    Von Seiten der Stadt heißt es, solange kein konkretes Projekt auf dem Tisch liegt, können wir dazu auch keine Aussage treffen. Zur Umsetzung des Projekts bedarf es aber auch der Zustimmung der Grundstückseigentümer. „Es gibt drei betroffene Grundbesitzer. Das ist das Land Wien, die Republik Österreich und das Stift Klosterneuburg“, sagt Bitzinger. Mit dem Stift würden bereits Gespräche laufen.

    Der Spartenobmann zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden und verglich das Projekt mit dem Bau eines Hochhauses. „Es wird schon noch einige Zeit dauern, bis das Projekt fertig ist und der erste Wiener hinauffahren kann“. Die Finanzierung sei laut Bitzinger gesichert - man setze dazu auf private Partner.

    Kosten von rund 30 Millionen Euro berechnet

    Laut Kammer soll die Seilbahn rund 30 Millionen Euro Kosten. Die vorgeschlagene Strecke führt von der U-Bahnstation „Neue Donau“ hinauf zum Kahlenberg. Die Streckenlänge betrüge sechs Kilometer. Für die Fahrzeit wurden 19 Minuten berechnet. So sei man sehr schnell am Kahlenberg, argumentierte Michael Bitterl von Doppelmayr Seilbahnen, bei der Präsentation des Projektes im Vorjahr: „Das schafft man weder mit den Öffis noch mit dem privaten Pkw.“

    Das Konzept sieht 63 Gondeln vor, mit denen 1.000 Personen pro Stunde befördert werden könnten. Die Kapazität wäre bei Bedarf auf 94 Gondeln ausbaubar


    Quelle: ORF Wien

    *) Höchstwahrscheinlich sogar bis zum St. Nimmerleinstag