OÖN: Modernisierung der Salzkammergutbahn - Bürger gegen Ek-Auflassungen

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  • OÖN: Modernisierung der Salzkammergutbahn - Bürger gegen Ek-Auflassungen

    Da wird endlich einmal ordentlich Geld in die Hand genommen, um auf der Salzkammergutbahn einen zeitgemäßen Betrieb abwickeln zu können, da kommen prompt die Anrainer daher und wollen, dass ihre Ek (über die sie wahrscheinlich immer schimpfen, wenn sie davor warten müsssen) erhalten bleiben:

    ÖBB schließen Schranken für immer

    OHLSDORF. Die Auflassung dreier Bahnübergänge löst in der Gemeinde Ohlsdorf Verunsicherung aus.

    Die Österreichischen Bundesbahnen investieren 45 Millionen Euro in den Streckenabschnitt zwischen Altmünster und Aurachkirchen. Die Bahnlinie wird dabei nicht nur schienen- und signaltechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Auch die Bahnfahrer werden von den Maßnahmen profitieren.

    Trotzdem lösen die Pläne Verunsicherung und Ablehnung aus. In Pinsdorf und Ohlsdorf wurden Unterschriftenaktionen gegen die Schließung von insgesamt zehn Bahnübergängen organisiert. Die Bewohner der Ohlsdorfer Ortschaft Fraunsdorf überreichten 140 Unterschriften an VP-Bürgermeisterin Christine Eisner, weil drei Übergänge in ihrer Siedlung durch eine einzige Überführung ersetzt werden sollen. Die Fraunsdorfer wollen das verhindern und schlagen als Alternative zu den bestehenden Schrankenanlagen Ampelübergänge vor.

    Mehr Verkehrssicherheit

    Weil die Verunsicherung groß war, lud Eisner am Montagabend zu einer Bürgerversammlung, bei der auch Pinsdorfs SP-Bürgermeister Dieter Helms und Vertreter der ÖBB sowie der Landesregierung am Podium saßen. Die Verantwortlichen machten dabei klar, dass die Schließung der veralteten Bahnübergänge unverrückbar ist. Sie erhöht die Verkehrssicherheit und senkt die Betriebskosten. Dass die bestehenden Bahnübergänge in Fraunsdorf alles andere als sicher sind, räumten auch die Ohlsdorfer ein.

    Josef Brandauer von der ÖBB Infrastruktur AG erklärte zudem, dass eine Ampelkreuzung doppelt so teuer sei wie eine Brücke. Zwar koste sie in der Errichtung weniger, dafür aber wesentlich mehr in der Erhaltung. Vor allem aber hätten Brücken eine technische Lebensdauer von 80 Jahren. Ampelkreuzungen müssten dagegen schon nach 25 Jahren erneuert werden.

    Bürgermeisterin Eisner lud die Bevölkerung ein, Vorschläge für die geplante neue Straßenanbindung einzureichen. "Wir können die Maßnahmen nicht verhindern", sagte Sie. "Aber wir können das Beste für unseren Ort herausholen und in Fraunsdorf Straßenprobleme lösen, mit denen wir uns schon länger herumschlagen."

    Eisner und Helms kündeten an, dass ihre beiden Gemeinden beim Gesamtprojekt an einem Strang ziehen werden.

    45-Millionen-Euro-Paket

    Die Österreichischen Bundesbahnen investieren 45 Millionen Euro in den Streckenabschnitt zwischen Altmünster und Traunkirchen. Zehn Millionen Euro werden benötigt, um veraltete Schienen- und Signaltechnik zu erneuern. Das erhöht die Fahrgeschwindigkeit. Aber auch die Effizienz, denn künftig kann der Streckenabschnitt von einer Salzburger Leitstelle aus gesteuert werden. Darüber hinaus fließen 35 Millionen Euro in folgende Bauprojekte:

    Für rund 20 Millionen Euro wird der Bahnhof Gmunden erneuert. Zum Projekt gehört auch eine Unterführung für Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer in Richtung Pinsdorf als Ersatz für den Bahnübergang. Zudem wird die Straßenbahn künftig direkt in den Bahnhof einfahren.

    Für vier Millionen Euro wird der Bahnhof Pinsdorf modernisiert. Auch dort wird eine Park&Ride-Anlage errichtet sowie eine Unterführung samt Liftanlage für Fußgänger und Radfahrer anstelle des Bahnübergangs.

    Anstelle von drei Bahnübergängen entstehen für 1,5 Millionen Euro ein Brückenübergang für Fraunsdorf sowie eine neue Zufahrt zur Ohlsdorfer Ortschaft.

    Anstelle von Bahnübergängen entstehen in Altmünster (Hatschek) und in Aurachkirchen (Bahnhof) Unterführungen, in Altmünster aber nur für Fußgänger und Radfahrer.

    Insgesamt werden auf dem rund zehn Kilometer langen Streckenstück der ÖBB acht von zehn Eisenbahnübergängen geschlossen und zum Teil durch Unterführungen und Brücken ersetzt.


    Quelle: OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Nein. Das kommt davon, wenn Artikel aus der Printausgabe (in der es vermutlich rechts einen Kasten mit Details gibt) 1:1 kopiert werden.

    Normalerweise lösche ich solche Hinweise, heute habe ich aber vergessen. Soll ja anderen auch hin und wieder so gehen.
    Außerdem ist das, was mit dem Klammerausdruck "siehe rechts" gemeint war, ohnehin unterhald der obigen Überschrift "45-Millionen-Euro-Paket" nachzulesen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Und seit Montag wird im Bf. Gmunden Ausfahrt Richtung Altmünster an einem neuen Stellwerk gearbeitet. Zudem ist die Fa. Metlab fleißig dabei Bodenproben zu nehmen. Eigentlich soll der Bahnhof schon zweimal fertig sein. Zudem Brückenerneuerung zwischen Traunkirchen Ort und Bahnhof. Derzeit LA 40 wg Hilfsbrücke. Zudem Erneuerung/Auswechseln der Blinkanlage der EK in die Wasserfeldsiedlung in Altmünster. Bauarbeiten finden in der Nacht statt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Bernhard Floss ()

  • dr. bahnsinn schrieb:

    Nein. Das kommt davon, wenn Artikel aus der Printausgabe (in der es vermutlich rechts einen Kasten mit Details gibt) 1:1 kopiert werden.

    Normalerweise lösche ich solche Hinweise, heute habe ich aber vergessen. Soll ja anderen auch hin und wieder so gehen.
    Außerdem ist das, was mit dem Klammerausdruck "siehe rechts" gemeint war, ohnehin unterhald der obigen Überschrift "45-Millionen-Euro-Paket" nachzulesen.


    Ich weiß jetzt nicht, wieso du das auf dich gemünzt hast. Du zitierst ja aus der Online-Ausgabe (siehe Link in deinem Beitrag). Der jenige, der vergessen hat, das "siehe rechts" zu entfernen, war der Redakteur der OÖN, und auf den habe ich mich bezogen...