[EK Unfall] Aktuelle Ek-Unfallmeldungen

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  • [EK Unfall] Aktuelle Ek-Unfallmeldungen

    Fuhr bei Rot weiter
    Der 27-jährige Unfalllenker wurde tödlich verletzt.

    Tragischer Unfall auf der Aspangbahnstrecke in Niederösterreich: Ein 27-jähriger Pkw-Lenker ist am frühen Dienstagabend beim Zusammenprall seines Autos mit einer ÖBB-Lok im Bezirk Neunkirchen tödlich verletzt worden. Der Autolenker war trotz Rotlichts der Ampelanlage beim Eisenbahnübergang in die Kreuzung eingefahren.

    Trotz einer eingeleiteten Vollbremsung durch den 55-jährigen Lokführer konnte der Zug nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden. Dieser erfasste das Auto und schleifte es laut Polizei rund 300 Meter weit mit, bevor er zum Stillstand kam.
    In der Bahngarnitur befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls neben dem Lokführer noch zwölf Fahrgäste, die aber allesamt unverletzt blieben. Am Pkw entstand Totalschaden, auch der Triebwagen wurde im Frontbereich schwer beschädigt. Die Fahrgäste wurden mit einem Ersatzbus weiterbefördert.

    Bahnstrecke musste vorübergehend gesperrt werden

    Von der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Aspang musste aufgrund der starken Deformierung der Pkw vom Triebwagen mittels hydraulischen Rettungssatz getrennt werden. Die Aspangbahn musste für rund zwei Stunden gesperrt werden.


    Quelle: krone.at/Oesterreich/Auto_in_N…i_Rot_weiter-Story-402495
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Dann belebe ich den EK-Unfall-Thread wieder:

    ffgf.active-web.at/news-detail…kw-gegen-regionalzug.html

    Für "nicht-Ortskundige" dies ist die Straße vom Gänserndorfer Lagerhaus nach Dörfles (osm.org/go/0Jr4Lgv_?m=).
    Vor dieser EK gilt für den Straßenverkehr 15 km/h. Wenn ich mir ansehe, wo der PKW gelandet ist, dann waren dies wohl mehr. Er / sie wollte wohl noch schnell vor dem Zug rüber und der Tfzf hat zum Glück geistesgegenwärtig reagiert (der 5047 steht gerade mal einen Meter in die EK).

    Die Polizei-Pressemeldung ist dafür umso amüsanter:
    Verkehrsunfall in Gänserndorf, Pkw gegen Schienenbus

    Am 16.10.2014, gegen 19:37 Uhr, lenkte ein 31-jähriger Mann aus dem Bezirk Gänserndorf seinen PKW auf der Lagerhausstraße von Dörfles kommend in Richtung Gänserndorf. Zur gleichen Zeit kam der Schienenbus von Prottes in Richtung Gänserndorf. Aus bislang unbekannter Ursache kollidierten die beiden Fahrzeuge auf dem Bahnübergang. Der PKW kam kurz nach dem Zusammenstoß zum Stehen ebenso der Schienenbus. Es gab bei dem Verkehrsunfall keine Verletzte, es entstand lediglich Sachschaden bei beiden Beteiligten. Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr Gänserndorf gereinigt und das Unfallfahrzeug von der Straße entfernt. Der Verkehr musste für ca 30 min angehalten werden und teilweise umgeleitet.

    polizei.gv.at/noe/presse/ausse…94C393676377A73553D&pro=0

    Schienenbus, wo wurde denn dieser Begriff wieder ausgegraben.
    Unbekannter Ursache? Das ist aber sehr diplomatisch formuliert. Der Zug ist dort weder schnell unterwegs, noch sieht es so aus, als hätte sich der PKW-Lenker an die 15 km/h Beschränkung gehalten.


    PS: Auf dem PKW-Dach ist eine Nummer zu erkennen, spricht für ein Fahrzeug eines großen Betriebs.
  • EK- Unfall Nr.3:

    Radfahrer von Zug erfasst - tot

    Mann (47) wollte Gleise trotz geschlossenem Schranken überqueren.

    Gleich zwei tödliche Verkehrsunfälle haben sich Freitagabend in Niederösterreich ereignet. Im Bezirk Tulln kam es laut Landespolizeidirektion NÖ zu einer tödlichen Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Zug, im Bezirk Hollabrunn verlor ein Lenker die Kontrolle über seinen Pkw.

    Ein 47 Jahre alter Mann aus Tulln überquerte gegen 21.00 Uhr mit seinem Fahrrad eine Eisenbahnkreuzung in Zeiselmauer (Bezirk Tulln), als sich das Unglück ereignete. Zeugenaussagen zufolge übersetzte er trotz geschlossener Schrankenanlage und Aufleuchten des Rotlichts und wurde dabei von einem herannahenden Zug erfasst. Fahrgäste bzw. weitere Personen wurde nicht verletzt.

    ...

    Quelle:oe24.at/oesterreich/chronik/ni…Zug-erfasst-tot/161802820
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Neuerlicher Ek-Unfall auf der PLB

    Auch bei der PLB gilt, was die Ek-Unfälle anbelangt, mittlerweile der Spruch: "Und täglich grüßt das Murmeltier!"

    Crash Auto-Zug endete glimpflich

    Bei Bramberg (Pinzgau) ist Samstagmittag ein Triebwagen der Pinzgauer Lokalbahn mit einem Auto zusammengestoßen. Die vier Autoinsassen kamen ohne größere Verletzungen davon.

    Der Unfall passierte bei einem Bahnübergang im Bramberger Ortsteil Steinach - am Steuer des Autos saß ein 18-jähriger Führerscheinneuling. Bei dem Zusammenstoß kamen er und seine drei Mitfahrer ohne Verletzungen davon - das Rote Kreuz brachte sie lediglich zur Kontrolle ins Spital nach Mittersill.

    Erheblicher Schaden am Auto

    Passagiere, Zugbegleiterin und Lokführer kamen bei dem Unfall ebenfalls mit dem Schrecken davon. Am Auto entstand aber erheblicher Sachschaden.


    Quelle: ORF Salzburg
  • Hier die Ursache für die vormittägliche Unterbrechung der FJB:

    Zug prallte gegen Traktor

    In Trübensee bei Tulln ist am Vormittag ein Traktor mit einem Zug kollidiert. Es gab zum Glück keine Verletzten. Dem Traktorlenker dürfte auf der Kreuzung der Motor abgestorben sein, kurz bevor sich die Schranken geschlossen haben.

    Als der 66-jährige Landwirt mit seinem Traktor in Trübensee den zweigleisigen Bahnübergang überqueren wollte, starb plötzlich der Motor des Zugfahrzeuges ab. Der Landwirt versuchte den Traktor mehrmals zu starten. Als sich die Schranken schlossen, sprang der Mann vom Traktor ab und lief dem herannahendem Zug entgegen. Trotz einer sofort eingeleiteten Schnellbremsung konnte eine Kollision allerdings nicht mehr verhindert werden.

    Am Traktor entstand ein Totalschaden. Der Landwirt blieb zum Glück unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Auch im Zug dürfte niemand verletzt worden sein. Die Franz-Josef-Bahn musste allerdings gesperrt werden. Eine Technikgruppe der ÖBB wird das Schienenfahrzeug untersuchen, ob es noch fahrbereit ist. Für die Zug-Passagiere wurde ein Ersatztransport mit Bussen eingerichtet.


    Quelle: ORF NÖ
  • Lieferwagen von St&H-Güterzug erfasst - Lenkerin leicht verletzt

    25-Jährige bei Unfall mit Zug verletzt

    Eine Lenkerin eines Lieferwagens hat am Dienstag in Pupping (Bezirk Eferding) auf einem Bahnübergang einen herannahenden Zug übersehen. Das Fahrzeug der Frau wurde erfasst und in ein Feld geschleudert, die 25-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

    Der Unfall ereignete sich kurz nach 17.00 Uhr. Die Frau aus Stroheim (Bezirk Eferding) hielt mit ihrem Wagen, der als Lkw zugelassen ist, beim Bahnübergang in Pupping vor den Gleisen an.

    Lieferwagen rechts hinten erfasst

    Dabei dürfte sie jedoch den näher kommenden Zug übersehen haben, denn sie fuhr kurz darauf weiter. Der Lieferwagen der Frau wurde im rechten hinteren Bereich von der Lok erfasst und in ein angrenzendes Feld geschleudert. Die Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Klinikum Wels eingeliefert. Der 49-jährige Lokführer aus Weibern (Bezirk Grieskirchen) blieb unverletzt.


    Quelle: ORF OÖ

    PS.: Zuglok war die St&H 2016 913. Fotogalerie
  • Hier die Ursache für die nachmittägliche Streckenunterbrechung auf der Preßburger Bahn in Hainburg:

    Pkw von Zug mitgerissen

    25.11.2014, 15:25

    In Hainburg an der Donau ist es am heutigen Dienstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall auf einem unbeschrankten Bahnübergang gekommen.

    Ein Lenker fuhr aus noch unbekannter Ursache in die Bahnkreuzung ein und übersah dabei die Zuggarnitur der S7. Trotz Notbremsung konnte der Lokführer den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

    Der Lenker wurde vom Notarzthubschrauber in ein Wiener Spital geflogen. Die Bergungsarbeiten wurden von der FF Hainburg an der Donau durchgeführt.


    Quelle: NÖN mit Fotos.
  • Keine Ahnung, woher ORF und NÖN den Text haben, aber die Polizei ist recht objektiv:
    Ein 67-jähriger Mann aus 1120 Wien lenkte am 25. November 2014, gegen 12.20 Uhr, einen Pkw in der Strauchgasse in Hainburg an der Donau und dürfte beim Versuch eine mit Lichtzeichenanlage gesicherte Eisenbahnkreuzung zu überqueren, das Rotlicht und die herannahende Zuggarnitur der Schnellbahnlinie S7 übersehen haben.

    Ob hier das Alter und der Grund absichtlich nicht erschienen sind?
  • Für eine Entschuldigung reicht es so oder so nicht, denn wer sich hinter Steuer setzt sollte fit sein (egal welchen Alters). Ich bezog mich eher darauf, dass bei unter 25-jährigen gern die Jugendlichkeit unterstrichen wird, denn das sind ja die Unfähigen (bei denen man nicht zurückgeschreckt ist um die FS-Kosten zu steigern). Bei Verkehrsteilnehmer im Alter darüber ist es meist uninteressant und bei Pensionisten (ich vermute mit 67....) wird es dann gerne gar vergessen.


    PS: So im hachhinein betrachtet, sudere ich schon wieder über das Thema, aber es stört mich einfach dermaßen, dass man immer von den Jungen liest, aber genausoviele 50 + aus den kaputten Autos zieht.
  • ......aber es stört mich einfach dermaßen, dass man immer von den Jungen liest, aber genausoviele 50 + aus den kaputten Autos zieht.

    Statistisch gesehen magst ja eh recht haben, aber mich als Vertreter der Generation 65+ stört es auch, wenn uns laufend unterschwellig das Gefühl vermittelt wird, wir sollten uns langsam mit dem Gedanken vertraut machen, das eigene Auto gegen einen Rollator einzutauschen. Solange ich mich fit fühle, werde ich, wenn ich es brauche, das Auto benützen. Ich plädiere auch, obwohl ich ein Betroffener bin, für Fahrtauglichkeitsprüfungen ab 60+. Da ich im Besitz eines Lkw-Führerscheines bin, muss ich das Procedere eh alle zwei Jahre über mich ergehen lassen und ich finde, es schadet meinen Altersgenossen/-innen und den noch reiferen Vertretern der Seniorengeneration in keiner Weise.
  • Pkw contra Traunsee-Bahn - Lenker verletzt

    Pkw-Lenker prallte gegen Traunsee-Bahn

    In Vorchdorf ist am Montagnachmittag ein 79-jähriger Autofahrer gegen eine Garnitur der Traunsee-Bahn geprallt. Der Pensionist wurde verletzt.

    Der Wagen des Pensionisten wurde dabei etwa 20 Meter mitgeschleift und fiel anschließend rund drei Meter tief über eine Böschung.

    Der verletzte Lenker wurde mit dem Hubschrauber ins Klinikum Wels geflogen. Die 43-jährige Lokführerin erlitt einen Schock.


    Quelle: ORF OÖ
  • KFNB X schrieb:

    PS: So im hachhinein betrachtet, sudere ich schon wieder über das Thema, aber es stört mich einfach dermaßen, dass man immer von den Jungen liest, aber genausoviele 50 + aus den kaputten Autos zieht.


    naja, die 50+ sind halt mehr als 20 Jahrgänge, die 18-25jährigen 7. Dass Neulinge die mit Abstand Gefährlichsten sind, ist einmal erwiesen, da gibt es genug Statistiken drüber. Schon alleine deshalb weil sie sehr oft sehr, sehr flott unterwegs sind, während Opa und Oma eher mit mässigem Tempo fahren.
  • Dass Neulinge die mit Abstand Gefährlichsten sind, ist einmal erwiesen, da gibt es genug Statistiken drüber.

    Ich habe ehrlich versucht solche Statistiken aufzutreiben, aber ich konnte nichts objektives dazu finden, denn es wird immer nur auf Unfälle "pro Jahrgang" oder "pro Jahrgangsgruppe" dargestellt, aber nicht in Verbindung mit tatsächlich gefahrenen km gestellt. In der Altersgruppe 70+ besitzen viele keinen Führerschein oder Auto und wenn sie es nutzen sind es meist nur ein paar km in der Woche. Genauso sehe ich den Rückgang der Unfälle bei Jugendlichen auch durchaus im Zusammenhang damit, dass immer weniger Junge überhaupt keinen Führerschein machen (und nicht mit dem teuren Führerschein, der höchsten dazu führt, dass nur "reichere" den Schein machen und sich somit sicherere Autos leisten können).
    Dass es zu dem Thema in Österreich nichts gibt, macht mich an sich schon ein wenig stutzig.


    PS: Für mich stellt sich auch immer die Frage: Auch wenn der Unfallgegner keine Mitschuld trägt, wäre er zu vermeiden gewesen, wenn er nicht telefoniert, oder es seine Fitness noch zugelassen hätte?
  • Mit Pkw gegen Zug - Obersteirer schwer verletzt

    Ein 51-Jähriger ist am Donnerstag bei einem Zugunfall in der Obersteiermark schwer verletzt worden: Der Autofahrer dürfte beim Queren eines unbeschrankten Bahnübergangs in Fohnsdorf im Bezirk Murtal eine Zuggarnitur übersehen haben - sein Auto wurde erfasst.

    Der Fohnsdorfer wollte gegen 18.00 Uhr in seinem Heimatort mit seinem Pkw die Eisenbahnkreuzung in der Aichfeldstraße überqueren - dabei dürfte er einen auf dem Gütergleis herannahenden Zug aus Zeltweg übersehen haben.
    Auto wurde rund hundert Meter mitgeschleift

    Der 51-Jährige prallte frontal gegen die linke Vorderseite des Triebwagens*), der mit rund 55 km/h unterwegs war; der Wagen wurde daraufhin rund 100 Meter mitgeschleift. Der 51-Jährige erlitt schwere Verletzungen; er wurde nach der Erstversorgung ins LKH Judenburg gebracht.


    Quelle: ORF Steiermark

    *) Seit wann fahren nach Pöls Triebwagen? :D
  • Alois schrieb:

    dr. bahnsinn schrieb:

    *) Seit wann fahren nach Pöls Triebwagen? :D

    Als ich - irgendwann Anfang der 1990er Jahre - zuletzt nach Fohnsdorf fuhr, war's ein 5146er, eindeutig ein Triebwagen, oder? :D

    Ich weiß schon, dass Deine Antwort ironisch gemeint ist. Aber nachdem der Personenverkehr nach Fohnsdorf 1991 eingestellt worden war, ist in Fohnsdorf und Umgebung im Jahr 2014 der Crash zwischen einem "Triebwagen auf einem Gütergleis" und einem Pkw eher unwahrscheinlich.