[EK Unfall] Aktuelle Ek-Unfallmeldungen

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  • Traktor auf Ek von Zug erfasst

    Hier die Ursache für die Unterbrechung der Steirischen Ostbahn gestern Nachmittag:

    Zwei Landwirte bei Unfällen mit Traktoren verletzt

    In Flöcking bei Gleisdorf ist am Samstag ein Traktor mit einem Zug der Ostbahn kollidiert. Der 49-jährige Landwirt dürfte den herannahenden Zug übersehen haben. Und in Hartberg stürzte ein 64-jähriger Landwirt bei einem Wendemanöver mit seinem Traktor über einen Abhang.

    Am Samstag um 13.46 Uhr fuhr der 48 Jahre alter Landwirt aus Flöcking bei Gleisdorf mit seinem Traktor vermutlich bei Rotlicht über einen unbeschrankten Bahnübergang in Flöcking und übersah dabei einen aus Richtung Graz kommenden Zug.

    Signal und Schnellbremsung kamen zu spät

    Obwohl der Triebwagenführer akustische Signale gab und eine Schnellbremsung einleitete, wurde der Traktor im Bereich des rechten Vorderrades erfasst. Der Triebwagen kam nach einem Bremsweg von 300 Metern zum Stillstand. Der Traktorlenker erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde ins LKH Weiz eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde.

    Im Triebwagen befanden sich rund 50 Fahrgäste, die nicht verletzt wurden. Der Lokführer blieb ebenfalls unverletzt. Am Triebwagen entstand erheblicher Sachschaden, am Traktor Totalschaden.

    (.....)


    Quelle: ORF Steiermark
  • Auto von Zug erfasst: Zwei Schwerverletzte

    Auf einem unbeschrankten Bahnübergang im Ortsteil Saffen in Scheibbs ist am Freitag ein Auto von einer Zuggarnitur der Erlauftalbahn erfasst worden. Der 21-jährige Pkw-Lenker und seine 25-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt.

    Nach Horrorunfall in Scheibbs: Beifahrerin an Folgen der Verletzungen verstorben

    04.05.2015, 17:01

    Auch die zweite schwere Kollision zwischen einem Auto und einem Zug (beim ersten starben beide Auto-Insassinnen) in Scheibbs innerhalb kurzer Zeit nahm ein schreckliches Ende.

    Es war der zweite Horrorunfall zwischen einem Auto und einem Personenzug der Erlauftalbahn innerhalb eines Monats in Scheibbs, der sich am 17. April in der Nähe der Haltestelle in Saffen ereignet hatte, NÖN.at hatte berichtet.

    Wie die Polizei nun berichtet, endete auch dieser Unfall letztendlich tödlich. Denn die 25-jährige Beifahrerin aus Steinholz (Gemeinde Randegg) ist am Donnerstag der Vorwoche an ihren schweren Verletzungen im Universitätsklinikum St. Pölten verstorben.


    Quelle: NÖN
  • Bischofswiesen: Transporter prallt in Regionalbahn - Fahrer verletzt

    | 04.05.2015 | 13:34 Uhr


    Foto: BRK/Leitner

    Zu einem schweren Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang kam es am Montagmittag in Winkl (Landkreis Berchtesgadener Land). Ein Mercedes Sprinter war gegen 12 Uhr von einem Zug erfasst worden, der 43-jährige Fahrer des Kleintransporters wurde nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes mittelschwer verletzt. Der Mann wollte offenbar von der B20 über den unbeschrankten Bahnübergang und die Bischofswiesener Ache abbiegen und übersah dabei die in Richtung Bad Reichenhall fahrende Berchtesgadener-Land-Bahn (BLB). Auf dem Gleis kam es zum Zusammenstoß, dabei prallte der Transporter gegen die vordere rechte Seite des Triebwagens. Der Zug war mit 20 Fahrgästen besetzt, von denen niemand verletzt wurde. Der 43-Jährige konnte sich selbst aus dem Wagen befreien.

    Die Bahnstrecke Bad Reichenhall – Berchtesgaden war während der Rettungs- und Bergearbeiten komplett gesperrt, der Notfallmanager der Bahn organisierte einen Ersatzverkehr per RVO-Bus, der sehr rasch am Unfallort eintraf und die unverletzten Fahrgäste ohne große Verzögerung weiter nach Bad Reichenhall brachte. Der entstandene Sachschaden beträgt insgesamt etwa 20.000 Euro. Der Lkw-Fahrer wird wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr angezeigt.

    Notarzt und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes versorgten den Kleintransporter-Fahrer und brachten ihn dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bischofswiesen kümmerten sich um die technische Rettung, sicherten die Unfallstelle ab und stellten den Brandschutz sicher. Drei Polizeistreifen der Polizeiinspektion Berchtesgaden und der Bundespolizei nahmen den Unfallhergang und die Schäden auf.


    Quelle: www.heimatzeitung.de
  • Am Freitag ist in der Stadt Salzburg ein Pkw mit einem Zug kollidiert. Der Autofahrer aus Salzburg hatte offenbar das Rotlicht übersehen und war vor einem herannahenden Zug auf die Gleise bei der Bahnhofsstraße gefahren. Der Unfall endete glimpflich.

    Der Lokführer legte eine Vollbremsung ein, konnte eine Kollision aber nicht verhindern. Der Pkw-Lenker wurde bei dem Crash leicht verletzt. Das Auto sei gegen 8.55 Uhr von der Lok am Heck touchiert worden, sagte eine Polizei-Sprecherin. Der Pkw habe sich gedreht und sei dann zwischen der Ampelanlage und der Lokomotive eingeklemmt zu stehen gekommen.
    Autofahrer rettete sich selbst

    Der 46-Jährige konnte über die Beifahrerseite aus dem Wagen klettern. Er wurde vom Roten Kreuz ins Unfallkrankenhaus gebracht. Der aus drei Waggons bestehende Zug war mit geringer Geschwindigkeit unterwegs. Er kam nach der Vollbremsung durch den 52-jährigen Lokführer nach rund 13 Metern zum Stillstand.


    Quelle: salzburg.orf.at/news/stories/2711002/

    Wenn ein Zug binnen 13! Meter steht, dann war er wohl kaum schneller als Schrittgeschwindigkeit, ob da wer absichtlich drüber wollte?
  • Schwerverletzte bei Unfall mit Zug

    Bei Marktl (Bezirk Lilienfeld) hat sich Donnerstagfrüh ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Auto und einem Zug ereignet. Der Pkw wurde auf einem unbeschrankten Bahnübergang vom Zug erfasst. Die Fahrzeuglenkerin erlitt schwere Verletzungen.

    Kurz vor 8.00 Uhr fuhr die 33-jährige Frau in den Bereich der Eisenbahnkreuzung ein. Dann wurde das Auto aus noch unbekannter Ursache von einem Zug der Traisentalbahn erfasst.*) Eine Augenzeugin, die den Unfall beobachtet hat, alarmierte sofort die Einsatzkräfte, sagt Feuerwehrsprecher Franz Resperger.

    Die Fahrzeuglenkerin, die sich alleine im Auto befand, wurde im Pkw eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Unfallwrack befreit werden. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus St. Pölten geflogen. Ihr Gesundheitszustand dürfte kritisch sein. Im Zug wurde nach ersten Informationen niemand verletzt.

    Die Polizei ermittelt nun, ob der Zug vor der Einfahrt in den unbeschrankten Bahnübergang ein akustisches Warnsignal abgegegeben hat.**) Das muss der Lokführer in diesem Fall tun, bestätigt man bei den ÖBB.


    *) Ich gehe davon aus, dass die Polizei nach langwierigen Recherchen in spätestens zwei Wochen weiß, was die Ursache für die Kollision zwischen Zug und Auto gewesen sein könnte. :D
    **) Einen ersten Verdächtigen scheint es bereits zu geben. Womöglich hat der Zug kein Warnsignal abgegeben, was natürlich viel schwerer wiegt als das Nichtschauen der Pkw-Lenkerin. :D

    Quelle: ORF NÖ
  • Der Bericht der Polizeipresse ist in dem Fall sehr bemüht geschrieben. Wobei man sagen muss, dass man einen Triebwagen nicht lenkt und die Puffer nicht die Bahnräumer sind.
    polizei.gv.at/noe/presse/ausse…C324B5A7658316B553D&pro=0

    Dass aber der Vater der Kfz-Lenkerin dort ebenfalls schon eine Kollision hatte, verwundert sehr. Immerhin sollte einem das sensibilisieren.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KFNB X ()

  • Bei dem tragischen Verkehrsunfall in Purgstall a.d. Erlauf (Bezirk Scheibbs) am Freitagabend sind ein Mann (26), seine Lebensgefährtin (32), zwei Buben (7 und 8) sowie ein Mädchen (11) ums Leben gekommen. Drei weitere Kinder (4, 5 und 12) wurden nach Polizeiangaben schwer verletzt.

    salzburg.com/nachrichten/oeste…it-zug-fuenf-tote-151015/

    Bereits drei tödliche Zugunfälle in Erlauftal dieses Jahr

    Das Zugunglück in Purgstall war bereits das dritte tödliche Zugunglück mit einem Triebwagen der Erlauftalbahn in diesem Jahr im Scheibbser Bezirk. Insgesamt gibt es damit bereits acht Todesopfer nach Unfällen auf der Erlauftalbahn zu beklagen.

    Die Unglücksserie begann am 18. März in Scheibbs beim unbeschrankten Bahnübergang der Erlauftalbahn in der Rutesheimerstraße-Punzenauweg bei der Firma Ehrlich. Zwei Frauen aus Gußwerk – die 60-jährige Lenkerin und ihre 84-jährige Schwiegermutter, die zu einem Arztbesuch nach Scheibbs gekommen waren - kamen dabei ums Leben. Die Ursache dafür dürfte in einer Kurzschlusshandlung der 60-jährigen Lenkerin gelegen sein. Denn die Frau war zuvor sogar noch auf der Rutesheimerstraße parallel neben dem Zug gefahren, ehe sie beim Übergang nach rechts abbog und damit direkt vor den Zug fuhr. Dabei übersah sie die roten Lichter der vor vier Jahren bei dieser Kreuzung angebrachten Lichtsignalanlage und überhörte auch die Warnsignale, die der Lokführer abgab.

    Erst am 2. Mai ist die 25-jährige Claudia Mayrhofer aus Randegg an den schweren Folgen eines Unfalls am 17. April verstorben. Ein 21-jähriger Lenker, der bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, übersah beim unbeschrankten nur mit einer Stopptafel gesicherten Bahnübergang in Saffen den aus Purgstall kommenden Zug. Die Randeggerin musste von den Einsatzkräften aus dem Unfallwrack geborgen werden. Die Ärzte kämpften auf der Intensivstation seit dem 17. April vergeblich um ihr Leben.

    noen.at/nachrichten/lokales/ak…6,635154#galerie/119855/8
  • Dieser tragische Unfall wäre relativ leicht zu verhindern gewesen, hätte man die etwa zur Jahrtausendwende vom damaligen Bürgermeister, Gemeinderat und ÖBB angestellten Überlegungen zur Absicherung der Ek mit einer Lichtzeichenanlage realisiert. Auch wenn Lichtzeichenanlagen keine 100%ige Sicherheit bieten, die Wahrscheinlichkeit, dass der Unfall bei ihrem Vorhandensein nicht passiert wäre, wäre doch sehr groß gewesen.
    Die ÖBB waren damals bereit, die betreffende Ek (grüner Kreis im Luftbild) mit einer Lichtzeichenanlage auszustatten, allerdings unter der Bedingung, dass die beiden benachbarten Ek (rote Kreuze im Luftbild) aufgelassen werden. Als Ersatz für die aufgelassenen Ek sollten annähernd parallel zur Bahntrasse verlaufende Verbindungsstraßen errichtet werden. Im Flächenwidmungsplan der Gemeinde wurden diese Straßen als öffentliche Verkehrsflächen gewidmet.
    Die Realisierung scheiterte aus zwei Gründen: Erstens lehnten die Benützer der zur Auflassung vorgesehenen nördlich gelegnen EK die Auflassung mit der Begründung ab, in Hinkunft Richtung Ortszentrum einen Umweg von eingen 100 Metern fahren zu müssen und zweitens waren die Grundbesitzer, über deren Grundstücke die Verbindungsstraßen verlaufen sollten, nicht bereit, Grundflächen für die Errichtung der Straßen herzugeben.
    Damit scheiterte das Vorhaben, da Enteignungen für die Errichtung einer Gemeindestraße in ländlichen Raum in der Praxis kaum bis gar nicht dursetzbar sind und verpflichtende Abtretungen für die im Flächenwidmungsplan gewidmeten Gemeindestraßen erst dann realisierbar sind, wenn der oder die Grundbesitzer von sich aus aktiv wird/werden. Wenn ein Grundbesitzer nicht will, bleibt einer Gemeinde nichts anderes über, als Daumen zu drehen und zuzuwarten.

    Es bleibt nur zu hoffen, dass der aktuelle Unfall die Diskussion über die technische Sicherung der betreffenden Ek wieder aufleben lässt.

    Hier die Situation aus der Luft mit den schematisch dargestellten geplanten Verbindungsstraßen, den aufzulassenden Ek und der Unfall-Ek (grüner Kreis):


    Luftbild: NÖ Atlas
  • Was macht man, wenn man bei vermutlich schließenden Schranken einfährt und dann der Schranken vor einem bereits zu ist?

    Ganz genau, man ruft seelenruhig die Polizei. Ist ja nicht so, dass ein schließender Schranken ein deutliches Anzeichen für einen kommenden Zug ist (zusätzlich darf er ja schon kommen, wenn die Schranken noch im Schließen sind!):

    salzburg.com/nachrichten/oeste…er-minute-vor-zug-151277/
    Eine 53-Jährige hat sich am Pfingstsonntag im Bezirk Braunau gerade noch vor einem Zug aus ihrem Auto retten können. Die Lenkerin war an einem Bahnübergang von den Schranken eingeschlossen worden. Sie rief per Notruf die Polizei, die sie zum sofortigen Verlassen des Wagens aufforderte. Kurz nachdem die Frau ausgestiegen war, erfasste der Zug den Pkw und schleifte ihn 90 Meter weit mit.

    Auf der Geretsdorfer Gemeindestraße wollte die Autofahrerin die Bahnlinie Braunau-Salzburg überqueren. Laut Polizei dürfte sie vermutlich das Läutwerk der Schrankenanlage überhört haben. Trotz Notbremsung konnte der Lokführer den Crash nicht mehr vermeiden. Die 53-Jährige wurde beim dem Zwischenfall nicht verletzt, wurde aber vorsorglich zur Schockbehandlung in das LKH Braunau gebracht.
  • KFNB X schrieb:

    Ganz genau, man ruft seelenruhig die Polizei.


    Dass sie seelenruhig war, wage ich zu bezweifeln :D Im Gegenteil, ihre relativ unlogische Reaktion dürfte ein Symptom ihrer Panik gewesen sein.

    Ich sag' jetzt einmal so: gottseidank hat der Polizist überrissen, dass sie noch in ihrer Blechkutsche sitzt und sie aufgefordert, den Gefahrenbereiuch zu verlassen. Wäre ja logisch, dass sie -einmal in Sicherheit - vernünftigerweise die Polizei anruft.
  • Purgstall: Zwölfjähriger nach Unfall stabil

    Nach dem Unfall auf einem Bahnübergang in Purgstall an der Erlauf (Bezirk Scheibbs) mit fünf Toten am Freitagabend ist der Zustand des schwer verletzten Zwölfjährigen laut Landeskliniken-Holding NÖ stabil. Der Bub war notoperiert worden.

    Der Zwölfjährige wird im Krankenhaus in St. Pölten „intensivmedizinisch behandelt“. Der Zustand zweier Mädchen (vier und fünf Jahre) galt bereits seit dem Wochenende als stabil. Die beiden Kinder werden in Linz behandelt.

    (.....)


    Quelle: ORF NÖ