[EK Unfall] Aktuelle Ek-Unfallmeldungen

  • Hier die Ursache für die Unterbrechung der Hausruckbahn gestern Mittag:

    Kleintransporter gegen Triebwagen gekracht

    Ein Kleintransporter ist in Rutzenham im Bezirk Vöcklabruck von einer Lok erfasst worden. Der 27-jährige Lenker aus Linz hatte offenbar den nahenden Triebwagen in Doppeltraktion übersehen.

    Online seit heute, 6.51 Uhr (Update: 11.12 Uhr)

    Der Unfall passierte auf einem unbeschrankten Bahnübergang der sogenannten Riederbahn, der mit zwei Stopptafeln gesichert ist. Der Linzer wollte mit seinem Kleintransporter die Gleise überqueren und dürfte dabei den nahenden Tandemtriebwagen übersehen haben.
    laumat.at/Matthias Lauber

    In eine angrenzende Wiese geschleudert
    Der 53-jährige Treibwagen-Führer versuchte zwar noch eine Notbremsung, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Im rechten Winkel krachten der Triebwagen und das Fahrzeug zusammen.
    laumat.at/Matthias Lauber

    Der Kleintransporter wurde in eine angrenzende Wiese geschleudert und völlig zerstört. Auch der Triebwagen wurde erheblich beschädigt. Der 27-jährige Autolenker aus Linz musste verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Der Lokführer und die 12 Fahrgäste blieben unverletzt.

    ORF OÖ
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Gleich zwei Ek-Unfälle in OÖ. gestern Abend und heute Morgen:

    Mopedauto prallte gegen Triebwagen

    Großes Glück hat eine Pensionistin im Hausruckviertel bei einem Zusammenstoß mit einem Zug am Freitgabend gehabt. Die Frau hatte in ihrem Mopedauto auf einer Landesstraße zwischen Peuerbach und Michaelnbach an einem unbeschrankten Bahnübergang eine Lok übersehen.

    Online seit heute, 12.38 Uhr

    Das Mopedauto der Frau krachte seitlich in den aus Richtung Linz kommenden Triebwagen. Die Pensionistin wurde bei dem Unfall unbestimmten Grades verletzt, weigerte sich aber, mit der Rettung ins Krankenhaus gebracht zu werden. Der Triebwagenführer und die Insassen des Schienenfahrzeugs blieben unverletzt. An der Garnitur entstand leichter Schaden, das Mopedauto ist ein Totalschaden.
    Pkw-Lenker übersah Almtalbahn
    Auch in Pettenbach (Bezirk Kirchdorf an der Krems) ist es am Samstag zu einem Zusammenstoß an einem unbeschrankten Bahnübergang gekommen. Ein Autolenker hatte einen Triebwagen der Almtalbahn übersehen. Sein Fahrzeug wurde vom Zug vorne am rechten Kotflügel erfasst. Der Lenker und alle Insassen des Triebwagens blieben aber unverletzt. Der Zugverkehr zwischen Pettenbach und Grünau war rund eine Stunde unterbrochen.

    ORF OÖ
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Hier die Ursache für die Unterbrechung der Hausruckbahn bis heute Mittag:

    Unfall legt Zugverkehr im Innviertel lahm

    Von der Früh bis Mittag war die Bahnstrecke zwischen Ried und St. Martin im Innkreis nach einem Unfall am Dienstag gesperrt. Ein Auto war gegen einen Regionalzug gekracht. Der 21-jährige Lenker hatte Glück.

    Online seit heute, 12.14 Uhr

    Der Unfall passierte um 5.15 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang mit Andreaskreuz im Ortsteil Haging in der Gemeinde Aurolzmünster (Bezirk Ried im Innkreis). Der 21-jährige Autolenker übersah den herannahenden Regionalzug. Durch den Zusammenstoß schlitterte der Wagen in die angrenzende Wiese.
    Lenker leicht, Zuginsassen nicht verletzt
    Der Lenker wurde verletzt, laut Rotem Kreuz eher leicht. Die sieben Fahrgäste des Regionalzugs und auch der 48-jährige Triebwagenführer blieben unverletzt. Zuerst gingen die ÖBB davon aus, dass der Zugverkehr nach wenigen Stunden wieder aufgenommen werden kann.
    Doch laut dem Pressesprecher stellte sich heraus, dass der Triebwagen durch die Kollision stärker beschädigt wurde als zuerst angenommen. Teile mussten entfernt und der Triebwagen abgeschleppt werden – damit dauerte die Sperre der Bahnstrecke bis Mittag.

    ooe.ORF.at

    Der Titel des ORF-Berichts übertreibt ein wenig. Mit einem Ek-Unfall auf der Hausruckbahn den Schienenverkehr im Innviertel lahmzulegen, wäre schon ein Kunststück. Und noch etwas: Der Cityjet eco war am Unfall nicht beteiligt, auch wenn das Foto im ORF-Bericht das suggeriert. Aber es stimmt, dass er derzeit auf der Hausruckbahn unterwegs ist, allerdings zu einer anderen Tagesszeit.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neu

    Der Lkw dürfte versehentlich auf den mit einer Schranke gesicherten Übergang gefahren sein.
    Von der Wehlistraße kommt man ziemlich unvorbereitet auf die EK, denn da ist weder ein Andreaskreuz noch ein Schranken. Es wird nur 60 m nach rechts eine EK angekündigt. Wie so etwas genehmigt wird? Ich glaub da besteht Nachbesserungsbedarf.
  • Neu

    Die Meldung entbehrt nicht einer gewissen Absurdität:
    ORF Wien:
    Lkw krachte in Elektro-Lok
    Am Wiener Handelskai ist am Mittwoch in der Früh beim Bahnhof Donaukai ein Lkw gegen einen ÖBB-Zuggekracht.
    Der Lkw dürfte versehentlich auf den mit einer Schranke gesicherten Übergang gefahren sein. Verletzt wurde niemand.

    Online seit heute, 13.08 Uhr

    Der Zusammenstoß geschah gegen 6.00 Uhr Früh, als der Lkw vom südöstlichen Ende der Wehlistraße in den Handelskai einbog.
    Bei dem Zusammenprall wurde die Fahrerkabine des Lkw erheblich deformiert. Der leicht verletzte Fahrer wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt, der Lokführer blieb unverletzt.


    Einsatzkräfte beim Beseitigen (sic!) der Unfallstelle

    MA 68 Die Fahrerkabine des Lkw wurde erheblich beschädigt.

    Der Einsatz von Feuerwehr und Rettung dauerte drei Stunden.

    Die E-Lok sprang zwar nicht aus den Schienen, war aber nicht mehr fahrbereit und musste mit einem Ersatzzug abgeschleppt werden.
    Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute mit sieben Einsatzfahrzeugen am Handelskai. Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen.
    Gegen 9.00 Uhr war die Unfallstelle wieder frei.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Werner ()

  • Neu

    Werner schrieb:

    Die Unfallursache ist Gegenstand von Ermittlungen.
    Meine Vermutung: Einbiegen des Lkw von der Wehlistraße nach links in den Handelskai. Das ist auch bei geschlossenem (Halb-)Schranken möglich. Wenn allerdings der Lkw-Fahrer zu weit ausholt, z. B., weil das Kreuzungsplateau durch Kfz. weitgehend verstellt ist, dann passiert eben das, was heute passiert ist, nämlich das Touchieren eines die Schleife zur Erberger Lände fahrenden (Lok-)Zuges, so wie eben heute Früh.

    EDIT: Siehe dazu auch KFNB X' Antwort #853, die auf Grund der vorgenommenen Verschiebungen vor der eigentlichen Meldung steht. Zusammen mit meinem Beitrag ergibt sie eine sehr gute Schilderung der örtlichen Situaion.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
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