[OÖN] Trassensicherung für RegioTram Linz - Pregarten beschlossen

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Planungen für die Stadtbahn Pregarten werden heuer ausgeschrieben.

    Stadtbahn Linz-Gallneukirchen-Pregarten: 2019 könnte ein entscheidendes Jahr für dieses Schienen-Nahverkehrsprojekt werden. Das verordnete, etwa 50 Meter breite Trassenband wird sukzessive eingeengt. Im September sollen zwei Arbeitsgruppen – eine für das Gesamtprojekt, eine weitere speziell für den Trassenverlauf in Gallneukirchen – mit den Planungen beginnen. Nach 15 Monaten soll ein Vorprojekt auf dem Tisch liegen, das dann auch einen konkreten Zeit- und Kostenplan enthält.
    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Stadtbahn soll in Linz auf dem Donaudamm gebaut werden
    08. Juli 2019 00:04 Uhr

    LINZ. Dort, wo heute noch viele Jogger und Radfahrer unterwegs sind, soll die Stadtbahn nach Pregarten auf Linzer Gebiet verlaufen.

    Via einstimmigem Beschluss hat der Linzer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung festgelegt, wo auf Linzer Gebiet die Trasse für die Stadtbahn nach Gallneukirchen und Pregarten verlaufen soll: in weiten Teilen auf dem Donaudamm.
    Ist nicht mit großem Widerstand zu rechnen, wenn auf jener Strecke, die vielen Läufern und Radfahrern als Naherholungsgebiet dient, eine Stadtbahn gebaut werden soll? Diese Frage richteten die OÖNachrichten gestern an Verkehrsreferent, Vizebürgermeister Markus Hein (FP).
    Dieser antwortete mit einer Gegenfrage: "Wo sollen wir dann noch bauen, wenn wir nicht einmal mehr mit einer Tram den Damm entlang fahren dürfen?" Außerdem, so Hein, würden die meisten Sportler und Spaziergeher unterhalb des Damms, also auf Höhe der Donau, unterwegs sein. Zudem verlaufe der Damm über weite Strecken entlang der Autobahn, was für Erholungssuchende nicht unbedingt attraktiv sei.
    Haltestelle beim Science-Park
    Wie berichtet, soll die Stadtbahn vom Mühlviertel kommend nahe des Science Park der JKU seine erste Haltestelle auf Linzer Boden bekommen. Von dort, so die nun beschlossene Trasse, soll die Bahn unter der Autobahn hindurch Richtung Pueblo und weiter bis zum Donaudamm geführt werden.
    Den Damm entlang soll sie bis zum Gasthof Lindbauer verlaufen und dort über die neue Donaubrücke und die zweite Schienenachse weiter bis zum Hauptbahnhof geführt werden. "Die neue Stadtbahn wird für viele Einpendler eine schnelle Alternative zum Auto. Denn es ist geplant, dass sie auf Linzer Gebiet größtenteils auf einer eigenen und damit schnelleren Trasse verlaufen wird. Die Fahrzeit vom Hauptbahnhof bis zur Universität würde nur noch 16 Minuten dauern", sagt Hein.
    Doch nicht nur den Trassenverlauf hat der Linzer Gemeinderat beschlossen, sondern auch die Erarbeitung eines Vorprojekts. (eda)

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Regiotram Gallneukirchen fährt frühestens ab 2030
    11. November 2019 00:04 Uhr

    So könnte die Regiotram Linz–Pregarten aussehen. Bild: Regiotram Kassel


    GALLNEUKIRCHEN / PREGARTEN. Landesrat kündigt Detailplanungen für das kommende Jahr an.

    Der aktuelle Planungsstand zur Regiotram Linz–Gallneukirchen–Pregarten war vergangenen Donnerstag Thema im oberösterreichischen Landtag. Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP) betonte auf Anfrage von SP-Verkehrssprecher Erich Rippl (Lengau), dass die Planung eng verzahnt sei mit dem Bau der zweiten Schienenachse durch Linz. Deshalb habe man sich auch entschlossen, die Ausschreibung als Rahmenvertrag zu wählen, um "einzelne Planungsprojekte der einzelnen Strecken je nach Bedarf abrufen zu können. Das wird im Jahr 2020 erfolgen", so Steinkellner.
    Bei der weiteren Projektentwicklung spiele auch die finanzielle Beteiligung des Bundes über die Nahverkehrsmilliarde eine entscheidende Rolle: "Hier sind wir alle in Oberösterreich gefordert, das, was von Minister Hofer eingeleitet wurde, auch von der nächsten Bundesregierung zu verlangen." Auf die Frage des Grünen Verkehrssprechers Severin Mayr, wann die ersten Garnituren auf der Regiotram fahren würden, sagte Steinkellner: "Wenn wir alle es wollen und die Unterstützung der Stadt Linz bei der Durchbindung groß genug ist, kann das im Jahr 2030/31 der Fall sein."
    In der "Systemfrage", ob die eingesetzten Fahrzeuge als Straßenbahn oder Eisenbahn angekauft werden, setzt das Land derzeit auf einen Mischtyp. Steinkellner: "Diese Tram-Train-Fahrzeuge sind optisch einer Straßenbahn ähnlich, sind aber mit bis zu 100 km/h unterwegs." In mehreren europäischen Städten seien solche Garnituren bereits unterwegs. Derzeit würden mehrere große Verkehrsverbünde in Deutschland diesen Typ bestellen. "Wir werden sie auch in Oberösterreich zum Einsatz bringen", so Steinkellner.
    Auch Freistadts SP-Bezirksvorsitzender Michael Lindner äußerte sich in der Sitzung zur Notwendigkeit der Regio-Tram als wichtiges Infrastruktur-Projekt für das Untere Mühlviertel: "Die Region und die Gemeinden bekennen sich klar zu diesem Projekt und brauchen diesen Ausbau des öffentlichen Verkehrs dringend. Die Bezirke Freistadt und Urfahr-Umgebung haben eine dynamische Bevölkerungsentwicklung im Süden. Auch die Prognose von 15.000 Fahrgästen pro Tag zeigt, dass das Projekt mehr als überfällig ist."

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor