[OÖN] Trassensicherung für RegioTram Linz - Pregarten beschlossen

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  • [OÖN] Trassensicherung für RegioTram Linz - Pregarten beschlossen

    Trasse für die RegioTram von Linz nach Pregarten ist gesichert

    LINZ/PREGARTEN. Zwar wird die Realisierung des Projektes noch einige Jahre dauern, die Voraussetzungen für die RegioTram von Linz über Gallneukirchen nach Pregarten sind jedoch geschaffen.

    Die Trassensicherung für die RegioTram Linz – Gallneukirchen – Pregarten wurde am Montag in der Sitzung der Oberösterreichischen Landesregierung zur Abstimmung gebracht und beschlossen. "Auch wenn die Realisierung dieses ambitionierten Projektes noch einige Jahre brauchen wird und frühestens mit einem Bau in etwa zehn Jahren zu rechnen ist, müssen wir schon heute die Voraussetzungen für die RegioTram Richtung Gallneukirchen und Pregarten schaffen. In wenigen Jahren wäre aufgrund des starken Wachstums jener Gemeinden, die durch die RegioTram profitieren werden, wohl kein freier Platz mehr für die Trasse", erklärt Landeshauptmann-Stv. Reinhold Entholzer den Beschluss.

    Die Findung der Trasse ging ein zweijähriger Bürger-Beteiligungsprozess voraus, der fachlich durch das Institut Retzl begleitet wurde. In diesem Zeitraum fanden laufend Gesprächs- und Informationstermine mit den Bürgermeistern und Gemeindevertretern, den Bürger-Initiativen und den Anrainern vor Ort statt.

    152 Trassenvarianten standen zur Wahl

    Darunter zählen zehn Bürger-Informationsveranstaltungen mit detaillierten Informationen zu den Trassenabschnitten, sowie Begehungen der zukünftigen Trasse vor Ort. Zusätzlich dazu fanden sechs publikumsoffene Regionalkonferenzen statt. Von Seiten der Bürger-Initiativen und Gemeinden wurden insgesamt 152 Eingaben mit verschiedenen Trassenvarianten eingebracht. Alle dieser Vorschläge wurden von den Experten geprüft und mittels eines fachliches Bewertungsschemas objektiviert. Auf Basis dieser Systematik wurde sichergestellt, dass alle Varianten gleich behandelt und geprüft werden. Im Zuge der Informationsveranstaltungen wurden die fachlichen Aspekte detailliert erläutert.

    "Die Planer haben zahlreiche Anregungen der Bürger aufgegriffen und realisiert. Ein solcher Prozess lebt aber auch davon, dass er früher oder später in einer Entscheidung mündet, auch wenn wir nicht alle zu 100 Prozent zufrieden stellen konnten", so Entholzer.

    Den Abschluss des Beteiligungsprozesses bildete eine Studienreise in die Schweiz, zu der auch Vertreter der Bürger-Initiativen geladen waren, um eine im Betrieb befindliche RegioTram vor Ort erleben zu können.

    So wird die Trasse verlaufen:



    Abschnitt Gallneukirchen Wartberg - Pregarten


    Quelle: OÖN
  • Grüne fordern bei der Trassenfestlegung höheres Tempo

    06. Februar 2015

    LINZ/PREGARTEN. RegioTram: Ständiges Hinausschieben sei unverständlich - SP kontert: "Wunder dauern etwas länger".

    Zwar ist die Trasse für die RegioTram, die von Linz über Gallneukirchen nach Pregarten führen soll, beschlossen. Offen ist jedoch nach wie vor die Frage, auf welcher Strecke der Zug in Linz genau fahren soll. Dieser Umstand ärgert die Grünen.

    "Aufgrund der dichten Besiedelung ist aber genau in Linz mit einer länger andauernden Planungsdauer zu rechnen", sagt die Fraktionsobfrau der Linzer Grünen, Gerda Lenger. Im September des Vorjahres hat der Gemeinderat eine Resolution an den für den öffentlichen Verkehr zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SP) verabschiedet. In dieser wurde er aufgefordert, die Trassenfindung auf Linzer Gebiet anzugehen.

    Laut Lenger liegt nun eine Antwort vor, aus der hervorgehe, dass außer Absichtserklärungen und ersten Gesprächen noch nicht viel geschehen sei. "Das ständige Hinausschieben der Planung dieses schwierigsten und teuersten Teiles der Trasse ist absolut unverständlich", sagt sie.

    Verstimmt auf ihre Äußerungen reagierte gestern Nachmittag SP-Landesgeschäftsführer Peter Binder. "Unmögliches schaffen wir eh sofort, Wunder dauern aber etwas länger." Nicht alles, was gut und wichtig für die Menschen in Oberösterreich wäre, werde vor der Landtagswahl realisiert werden können, so der Landesgeschäftsführer weiter.

    Regionskonferenz am Montag

    Thematisiert wird die Trasse für die RegioTram am kommenden Montag, 9. Februar. An diesem Tag lädt Entholzer zu einer öffentlichen Abschluss-Regiokonferenz in das Veranstaltungs- und Kulturhaus "Im Schöffl" nach Engerwitzdorf. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr.

    Die bisher bekannte und von der Landesregierung beschlossene Trasse für das öffentliche Verkehrsmittel soll vom Science Park der Johannes Kepler Universität Linz über die Gemeinden Treffling, Engerwitzdorf, Gallneukirchen, Wartberg ob der Aist bis nach Pregarten führen.

    Geplant ist, dass zwischen der Landeshauptstadt und Gallneukirchen künftig alle 15 Minuten ein Zug fährt, zwischen Linz und Pregarten ist alle 30 Minuten eine Anbindung vorgesehen.


    Quelle: OÖN
  • Verstimmt auf ihre Äußerungen reagierte gestern Nachmittag SP-Landesgeschäftsführer Peter Binder. "Unmögliches schaffen wir eh sofort, Wunder dauern aber etwas länger." Nicht alles, was gut und wichtig für die Menschen in Oberösterreich wäre, werde vor der Landtagswahl realisiert werden können, so der Landesgeschäftsführer weiter.

    Aber zum Planen könnte er mal anfangen. Sonsts wird die bis zur Landtagswahl 2021 nicht realisiert.
  • Regiotram-Trasse von Dornach bis Pregarten fix

    11. Februar 2015 - 00:04 Uhr

    LINZ/PREGARTEN. In der Straßenbahn von Linz via Treffling nach Gallneukirchen, Engerwitzdorf, Wartberg ob der Aist bis Pregarten, frühestens in zehn Jahren sollte das möglich sein. Vorerst gibt es einen Trassenvorschlag für die 17 Kilometer lange Strecke zwischen Dornach und Pregarten.

    Doch für Linz gibt es noch keine Trasse. Das ist die nächste Aufgabe bei der Entwicklung des Projekts Regiotram bis Pregarten. "Der weitere Projektablauf sieht die Fixierung des Trassenverlaufs auf Linzer Stadtgebiet vor", sagt der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SP). Ebenso ist zu klären, ob und wie die Regiotram zur Fachhochschul- und Softwarepark-Gemeinde Hagenberg geführt werden kann.

    Fahrgastzahl verdoppeln

    Die bisher festgelegte Trasse wurde Montag Abend bei der öffentlichen Abschlusskonferenz zur Trassenfindung vorgestellt. 250 Interessierte nahmen daran teil. Laut bisherigen Berechnungen werde durch die Regiotram die Zahl der beförderten Personen im öffentlichen Verkehr auf dieser Strecke um 100 Prozent zunehmen, von derzeit 8100 auf 16.200 pro Tag.

    Bevor es aber so weit ist, müssen nicht nur Trassen in Linz und nach Hagenberg gefunden werden. Laut derzeitigem Plan sollte die Trassensicherung aber relativ schnell gehen. "Die Verordnungsverfahren zur Trassensicherung sollen bis Mitte 2016 abgeschlossen sein", sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Entholzer. Im Frühjahr 2019 könne das Einreichprojekt fertig sein, so dass im besten Fall Anfang 2022 die nötigen Genehmigungen vorliegen könnten. "Nach der dann notwendigen Ausschreibungs- und Vergabephase können die ersten Bauarbeiten frühestens ab 2023 beginnen", sagt Entholzer.

    Grüne: Mehr Tempo

    Die Trassenfindung zwischen Dornach und Pregarten wurde innerhalb von zwei Jahren mit den Bürgern abgestimmt. "In 17 gemeinsamen Konferenzen konnten viele Bedenken der Bevölkerung zerstreut werden", sagt Entholzer.

    Die Grünen kritisieren, dass in Linz die Suche nach einer Trasse noch immer nicht begonnen habe. "Entholzer soll noch vor den heurigen Gemeinderats- und Landtagswahlen ein Ergebnis inklusive Finanzierung zustande bringen", fordert Gerda Lenger, die Grünen-Fraktionschefin im Linzer Gemeinderat. (gsto)

    Die Entwicklung

    Im Dezember 2011 gab das Land eine Korridoruntersuchung für die Regiotram von Linz nach Gallneukirchen/Pregarten in Auftrag. Ziel dieser Studie war, herauszufinden, in welchem Bereich und zu welchen Kosten der größte Verlagerungseffekt vom Auto zum neuen öffentlichen Verkehrsmittel erzielt werden kann. In einem Jahr werde das Ergebnis der Korridoruntersuchung vorliegen, kündigte der damalige Verkehrslandesrat Hermann Kepplinger (SP) an.

    Die nunmehrige Trasse wurde in einem ausführlichen Prozess mit den Bürgern abgestimmt. Insgesamt fanden 17 gemeinsame Konferenzen statt. Zudem lud das Land zu einer Studie in die Schweiz, wo Regiotrams bereits seit vielen Jahren im Einsatz sind. Die öffentliche Abschlusskonferenz fand am vergangenen Montagabend im Kulturhaus „Schöffl“ in Engerwitzdorf statt.

    Kurz vor Weihnachten 2014 beschloss die Landesregierung die Sicherung der Trasse von Dornach bis Gallneukirchen/Pregarten. Zwischen Linz und Gallneukirchen soll die Tram alle 15 Minuten fahren, nach Pregarten alle 30 Minuten.


    Quelle: OÖN
  • Und ich habe schon fast geglaubt, die Mühlviertler Regiotram würde ohne Bürgerproteste über die Bühne gehen:

    Proteste gegen Trasse für Tram ins Mühlviertel

    26. Februar 2015 - 01:28 Uhr

    LINZ/ENGERWITZDORF. Bürgerinitiative: Haltestellen schwer erreichbar, gefährliche Kreuzungen, Zerstörung wertvoller Flächen.

    Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs im Mühlviertels wird allgemein begrüßt. Doch an der Festlegung der Trasse für die Regiotram von Linz nach Gallneukirchen und Pregarten gibt es Kritik. Vor allem die Bürgerinitiative "Lebe – Lebensraum Bewahren" kritisiert den Verlauf der Strecke. Durch diese regionale Straßenbahn werde die Situation in Engerwitzdorf eigentlich nicht verbessert, so die grundsätzliche Aussage der Bürgerinitiative.

    Bedenken zerstreut?

    Der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SP) lobte das Vorgehen seiner Fachleute. Denn die Trasse sei in 17 Konferenzen vorgestellt worden. Dabei hätten viele Bedenken der Bevölkerung zerstreut werden können, sagte Entholzer. "Die Interessen der Bürger finden sich nicht entsprechend in der Planung wieder", sagt hingegen ein Betroffener aus Engerwitzdorf. Anstatt eine schnelle Verbindung zu schaffen, werde die geplante Regio-Tram über Berg und Tal fahren. "Die Streckenführung ist mit den Bürgern nicht abgestimmt. Die Bürgerinitiative Lebe lehnt die Trassenführung zwischen Innertreffling/Linzerberg und Außertreffling ab", erklärt August Stiftinger im Namen der Bürgerinitiative.

    Laut Argumentation der Lebe-Initiative würden durch die RegioTram öffentliche Verkehrsmittel schwieriger erreichbar als bisher. Zudem würden Gefahrenquellen geschaffen durch zehn Kreuzungen der Regiotram mit der B125 sowie mit Auf- und Abfahrten der A7-Autobahn. "Und es werden unnötig Erholungsräume sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen vernichtet", lautet ein weiterer Einwand der Lebe-Initiative. Bereits seit dem vergangenen März habe die Bürgerinitiative diese Kritikpunkte aufgezeigt, doch an der Trassenführung sei trotzdem nichts geändert worden.

    Verantwortungslos?

    Es gehe nicht um die Verhinderung der Regio-Tram in einer vom öffentlichen Verkehr ohnehin vernachlässigten Gegend, betonen Kritiker: "Aber man sollte eine verantwortungslose Trassenführung verhindern." Die Trasse basiert allerdings auf einer Korridoruntersuchung. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wo und zu welchem Preis der höchste Verlagerungseffekt zu erzielen ist.

    Bau kann frühestens 2023 beginnen

    Durch die Regio-Tram werde die Zahl der beförderten Personen im öffentlichen Verkehr auf dieser Strecke um 100 Prozent zunehmen, sagt der für den öffentlichen Verkehr zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SP). Somit würde die Fahrgastzahl von derzeit 8100 auf 16.200 steigen.

    Für die Sicherung der von der Landesregierung am 22. Dezember 2014 beschlossenen Trasse soll das Verfahren bis Mitte 2016 abgeschlossen sein. Das Einreichprojekt könnte dann im Frühling 2019 vorliegen, die Genehmigungen für das Projekt frühestens Anfang 2022. Die Bauarbeiten könnten, wenn alles zügig funktioniert, 2023 beginnen.


    Quelle: OÖN
  • Diskussion über RegioTram im Landtag

    Bis 2025 soll eine Regio Tram Linz mit Hagenberg verbinden. Bürgerinitiativen beklagen, dass die Trasse zu viel Natur zerstöre, aber auch zu weit weg von den größeren Siedlungen sei. Am Donnerstag kritisierte auch die FPÖ im Landtag die geplante Trasse.

    FPÖ-Klubobmann Günther Steinkellner wollte von Verkehrslandesrat Reinhold Entholzer (SPÖ) wissen, wie die 700 Millionen Euro Gesamtkosten des Projekts aufgeteilt werden. Entholzer sagt dazu, derzeit gebe es Korridoruntersuchungen. Zwischen Linz und Gallneukirchen seien diese fertig, derzeit untersuche man eine Trasse im Linzer Stadtgebiet, so Entholzer.

    Seriöse Kostenschätzung noch nicht möglich

    Von einer technischen Detailplanung sei man noch sehr weit entfernt, eine seriöse Abschätzung der Gesamtkosten sei daher noch nicht möglich, frühestens wäre das Anfang 2017 möglich. Von 700 Millionen sei man aber weit entfernt, sagte Entholzer. Diese Zahl stamme nicht aus seinem Ressort.

    Kritik an der Trassenführung

    Bürgerinitiativen hätten Kritik geäußert, so Steinkellner, dass die geplante Trasse zwischen Linz und Gallneukirchen zu weit weg von den größeren Siedlungen sei, die Fahrzeit zu lange sei und zu viel Naturraum zerstört werden.*) Warum also nicht eine andere, kostengünstigere Trasse, zum Beispiel entlang der bestehenden Autobahn, will Steinkellner wissen.

    Leiser und erschütterungsfreier

    Von mangelnder Attraktivität der geplanten Trasse könne keine Rede sein, sagt Entholzer. Für die Variante einer RegioTram habe man sich entschieden, weil diese leiser und erschütterungsfreier sei als eine normale Eisenbahn und dadurch auch näher an Siedlungen verlaufen könne. Eine Vergleichsstudie zwischen einer RegioTram und einer Normalspur-Eisenbahn neben der Autobahn, wie sie die FPÖ anregt, gebe es aber nicht, stellt Entholzer klar.


    *) Die Bürgerinitiativen und die FPÖ hätten wohl gern eine Eier legende Wollmilchsau. Die Regitram sollte zwar schnell sein, möglichst oft und möglichst nahe bei den Siedlungen halten, müsse dabei aber möglichst leise und erschütterungsfrei unterwegs und überdies möglichst naturschonend gebaut sein.
    Heute schon einmal in diesem Forum zitiert, aber hier genauso zutreffend: "Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann" (nach Friedrich Hebbel, 1813 - 1863).

    Quelle: ORF OÖ
  • Die Strategische Umweltprüfung (SUP) für die Regio Tram ist zwar nicht mehr ganz neu, trotzdem nicht minder interessant: SUP Regio Tram Linz - Pregarten

    Übrigens: Der FPÖ-Verkehrslandesrat soll vor zwei Tagen zum Realisierungszeitraum der Regio Tram kundgetan haben, dass sie nicht vor zwei Legislaturperioden (sprich: frühestens in 12 Jahren) kommen werde. So viel zu den Prioritäten in der oö. Verkehrsplanung.
  • KFNB X schrieb:

    Ich frage mich, wie eine Normalspurbahn entlang der Autobahn näher an den Siedlungsgebieten sein soll. Wenn das der Fall wäre, dann gäbe es massive Fehlplanungen.


    Es wird keine Normalspurbahn, sondern eine 900mm- Bahn, da sie ja in die Linzer Straßenbahn übergehen sollte.
    Was die Anzahl und Standorte der Haltestellen betrifft: Mir scheint, dass man hier nicht an die Fahrgastbedürfnisse denkt, sondern bei der Festlegung von den Standorten auf gleiche Streckenlängen zwischen den Haltestellen. Wie sollte man sich sonst erklären, dass manche Stationen auf der grünen Wiese, und nicht am unmittelbaren Rand von diesen geplant sind. Des weiteren täten 1- 2 Hst. Mehr sicher ganz gut....
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Was die Anzahl und Standorte der Haltestellen betrifft: Mir scheint, dass man hier nicht an die Fahrgastbedürfnisse denkt, sondern bei der Festlegung von den Standorten auf gleiche Streckenlängen zwischen den Haltestellen. Wie sollte man sich sonst erklären, dass manche Stationen auf der grünen Wiese, und nicht am unmittelbaren Rand von diesen geplant sind. Des weiteren täten 1- 2 Hst. Mehr sicher ganz gut....

    Die Kritik kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Ein Vergleich mit der ÖK 50 und mit dem Luftbild zeigt, dass sich die Haltestellen weitgehend an den richtigen Stellen befinden, wo es auch auch Fahrgastpotenzial gibt. Auch die vermeintlich im Niemandsland liegende Haltestelle bei Untervisnitz befindet sich dort, wo bereits ein großes Betriebsgebiet steht.
    Des weiteren täten 1- 2 Hst. Mehr sicher ganz gut....

    Da gebe ich dir recht. Z. B. in Scheiben täte eine Haltestelle nicht schaden.
  • Regio-Tram: "Projekt darf nicht verstauben"

    24. August 2016 - 00:04 Uhr - (vega)

    PREGARTEN/LINZ. Vertreter der SPÖ im Bezirk Freistadt machen Verkehrslandesrat Steinkellner (FP) Druck: Die Regio-Tram von Pregarten nach Linz ist ein wichtiges Projekt, das dringend angepackt werden soll.

    Diese Meinung teilen Vertreter der SPÖ im Bezirk Freistadt, und auch Landesparteichefin Birgit Gerstorfer spricht sich für eine rasche Umsetzung aus. "Es darf nicht sein, dass der öffentliche Verkehr in Oberösterreich auf das Abstellgleis gerät und sinnvolle Projekte in der Schublade verstauben."

    Fertige Planungen übergeben

    Ein Rückblick: Am 22. Dezember 2014 wurde die Trasse von Linz-Dornach nach Gallneukirchen und Pregarten unter Gerstorfers Vorgänger, Reinhold Entholzer, beschlossen. Er verantwortete anfangs die Planungen für die Regio-Tram, die an den heutigen Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) übergeben wurden.

    Entholzer kündigte im Februar vergangenen Jahres an: "Die Verordnungsverfahren zur Trassensicherung sollen bis Mitte 2016 abgeschlossen sein." Passiert ist das bisher nicht. Dafür kritisiert die SPÖ aus dem Bezirk Freistadt den aktuellen Zuständigen stark. "Landesrat Steinkellner weigert sich, die Trassenverordnung zu unterschreiben. Ich habe die regionalen Bürgermeister vernetzt und ein Gespräch mit ihm verlangt, doch bisher ist er nicht bereit, mit den Leuten in der Region zu reden", sagt Wilhelm Wurm (SP), Bürgermeister der Gemeinde Unterweitersdorf.

    Aufgabe abgegeben

    Die Landesverkehrsabteilung widerspricht seiner Aussage. Damit die Trasse frühestens ab 2023 gebaut werden kann, müsse man jetzt einmal die Landflächen sichern. Dafür sei die Abteilung Raumordnung des Landes Oberösterreich unter Landesrat Michael Strugl (VP) zuständig. "Durch die Korridorsicherung wird die Trasse von Widmungen und Nutzungen freigehalten", heißt es aus dem Büro von Landesrat Strugl. Die Sicherung könne schon bald abgeschlossen sein, da die Korridore bereits untersucht wurden.

    Der Streckenverlauf stand anfangs unter Kritik. Die Tram würde Wasserschutz- und Erholungsgebiete sowie landwirtschaftliche Nutzflächen durchqueren.


    Quelle: OÖN
  • KFNB X schrieb:

    Die Presseaussendung vom 12.02 dazu: land-oberoesterreich.gv.at/185652.htm

    Danke für den Link. Allerdings ist ein Regionales Raumordnungsprogramm wesentlich unverbindlicher als eine Trassenverordnung. Aber für mich war bei dieser Formulierung
    "Oberösterreich Land has now issued a law reserving the possible right of way for the new line."

    die Annahme, dass die Trasse verordnet worden sei, die logische Schlussfolgerung.
  • Stadtbahn nach Pregarten rückt ein Stück näher
    LINZ. "In der kommenden Sitzung des Infrastrukturausschusses werden zukunftsweisende Projekte vorgestellt", sagt Verkehrsstadtrat Markus Hein (FP).


    Immer noch ein Vorbild: die Regiotram von Kassel Bild: Archiv
    Immerhin sollen die Planungen zur Stadtbahn Linz – Gallneukirchen – Pregarten im Zuge der Sitzung konkretisiert werden. Nachdem die nötigen Flächen stadtauswärts bereits freigehalten werden, fehle nur noch die Trassenfestlegung auf Linzer Boden. Stadtrat Hein und Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP) wollen die Planungsarbeiten vorantreiben, damit die Trassenfestlegung noch im Jahr 2018 erfolgen kann: "Damit die notwendigen Grundstücke für die Stadtbahn freigehalten werden, müssen wir festlegen, wo die Anknüpfungspunkte zur Straßenbahn liegen sollen und wo genau die Trasse verläuft", sagt Hein.

    Neue Jobs im Linzer Süden
    Im Linzer Süden muss nicht nur die Verkehrsinfrastruktur verbessert werden – hier soll die Machbarkeitsstudie zur neuen Traunbrücke vorgestellt werden –, es braucht auch neue Arbeitsplätze. Deshalb habe die zuständige Fachabteilung eine "Arbeitsplatz-Potenzialanalyse Linzer Süden" erstellt, die nun vorgestellt wird.
    Schließlich soll in der Ausschusssitzung auch die weitere Vorgehensweise zum Grünflächenplan besprochen werden. Wichtig sei, so Hein, dass keine Aufweichung gegenüber dem bisherigen Plan im Gemeinderat beschlossen werde. "Grün-oasen im Bauland sind wichtig für das Mikroklima einer Stadt und dienen Mensch wie Tier. Diese Flächen gilt es konsequent zu schützen", so Hein.

    Quelle: nachrichten.at/oberoesterreich…ueck-naeher;art66,2857098
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Land startet erste Trassen-Analysen für Stadtbahn von Linz nach Pregarten

    (hes) - 21. August 2018 - 05:48 Uhr

    LINZ. Untersuchung um 1,3 Millionen Euro soll bis Ende 2020 Details für die Umsetzung klären.

    Bild: Thomas Fellhofer

    Einen weiteren Schritt zur Umsetzung der geplanten Stadtbahn von Linz nach Gallneukirchen und Pregarten setzt das Land Oberösterreich. Die bereits verordnete Trasse wird nun im sogenannten Vorprojekt um 1,3 Millionen Euro im Detail untersucht.
    "Das Vorprojekt dient dazu, Entscheidungsgrundlagen zu schaffen, und soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein", erklärt Marco Sterk, Sprecher von Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner (FP). Dabei werden zum Beispiel Bodenproben genommen. Erst danach stehen Bauzeit, genauer Flächenbedarf und die Kosten fest, so Sterk. Diese Faktoren sind die Basis, damit das Land entscheiden kann, ob die geplante Stadtbahn auch tatsächlich errichtet wird.
    Die Stadtbahn soll Gallneukirchen und Pregarten besser an die Landeshauptstadt anbinden. Die Trasse soll entlang der A7 von Linz-Dornach nach Treffling führen. Dort teilt sie sich: Eine Trasse führt nach Gallneukirchen, während die andere über Engerwitzdorf und Wartberg Pregarten erreicht. In Linz wird die Stadtbahn an das Straßenbahnnetz angeschlossen.
    "Entlastung für Pendler"
    Geplant ist, wie bei der Mühlkreisbahn Schienenfahrzeuge einzusetzen, die sowohl auf Straßenbahn- als auch auf den breiteren Zuggleisen fahren können. "Im Stadtgebiet soll die Stadtbahn die zweite Schienenachse mitbenützen", sagt Marco Sterk. Doch warum verlängert man dann nicht gleich die Linzer Straßenbahn? Hier gehe es um Tempo und Komfort: "Eine Straßenbahn hat in der Regel viele Haltestellen, was die Geschwindigkeit verringert", sagt Sterk. Außerdem seien Zuggarnituren für längere Strecken für die Fahrgäste bequemer als Straßenbahnzüge: "Sie sind breiter und haben mehr Sitzmöglichkeiten."
    Laut Steinkellner kann die geplante Stadtbahn für die Pendler aus dem nordöstlichen Mühlviertel eine deutliche Entlastung bringen: "Sie wird es ermöglichen, den Zentralraum ohne Reisezeitverzögerung zu erreichen."
    Die Kosten des Vorprojektes von 1,3 Millionen Euro trägt zu 80 Prozent das Land Oberösterreich, 20 Prozent tragen die betroffenen Gemeinden Engerwitzdorf, Gallneukirchen, Unterweitersdorf, Hagenberg, Wartberg/Aist und Pregarten.
    Hintergrund
    15.000 Pendler: So hoch ist das tägliche Fahrgastpotenzial aus dem Nordosten des Mühlviertels nach Linz. Der Pendlerkorridor auf dieser Strecke ist der am stärksten befahrene Buskorridor Oberösterreichs.

    OÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor