Trasse der Kaltenleutgebener Bahn vorerst gerettet!

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  • Trasse der Kaltenleutgebener Bahn vorerst gerettet!

    Trasse gerettet: Perchtoldsdorf pachtet Kaltenleutgebner Bahn

    16.01.2015, 12:01

    Immobiliengesellschaft der Marktgemeinde Perchtoldsdorf pachtet Strecke für zwei Jahre.

    Die Kaltenleutgebener Bahn - eine knapp 7 Kilometer lange Nebenlinie der Südbahn von Wien-Liesing über Perchtoldsdorf nach Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) - wurde per Bescheid des Verkehrsministeriums mit 29. Jänner 2014 stillgelegt, zumal sich kein Betreiber für die Trasse gefunden hatte.

    Kaufoption nach zwei Jahren Pacht

    Seit Freitagvormittag ist fix: Die Immobiliengesellschaft der Marktgemeinde Perchtoldsdorf pachtet die Strecke für die nächsten zwei Jahre um 5.500 Euro per anno. Der Vertrag wurde im Beisein von ÖBB-Infrastruktur-Vorstandsdirektor Andreas Matthä unterzeichnet. Danach gibt es die Kaufoption um 85.000 Euro.

    Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, und Amtskollege Josef Graf, SPÖ, aus Kaltenleutgeben, wollen dadurch eines erreichen: die Trasse erhalten, damit sie nicht das Schicksal der ehemaligen 360er-Tramway erleidet. Jene Trasse wurde vor Jahrzehnten verbaut, jetzt werden Stimmen nach einer derartigen Querverbindung von Wien nach Mödling immer lauter. Auch die Nostalgiezugfahrten können ab sofort wieder stattfinden.

    Von Christoph Dworak


    Quelle: NÖN
  • Bahntrasse ist gesichert

    20.01.2015, 10:10

    Die Immobiliengesellschaft der Marktgemeinde Perchtoldsdorf übernimmt die Strecke als Pächterin. In zwei Jahren soll der Kaufvertrag folgen.

    Die Kaltenleutgebener Bahn – eine knapp 7 Kilometer lange Nebenlinie der Südbahn von Wien-Liesing über Perchtoldsdorf nach Kaltenleutgeben (Bezirk Mödling) – wurde per Bescheid des Verkehrsministeriums mit 29. Jänner 2014 stillgelegt, zumal sich kein Betreiber für die Trasse gefunden hatte.

    Seit Freitag ist fix: Die Immobiliengesellschaft der Marktgemeinde Perchtoldsdorf pachtet die Strecke für die nächsten zwei Jahre um 5.500 Euro per anno. Der Vertrag wurde im Beisein von ÖBB-Infrastruktur-Vorstandsdirektor Andreas Matthä unterzeichnet. Danach gibt es die Kaufoption um 85.000 Euro.

    „Gemeinden können keine Bahnstrecke kaufen“

    Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, und Amtskollege Josef Graf, SPÖ, aus Kaltenleutgeben, wollen dadurch eines erreichen: die Trasse erhalten, damit sie nicht das Schicksal der ehemaligen 360er-Tramway erleidet. Jene Strecke wurde vor Jahrzehnten verbaut, jetzt werden Stimmen nach einer derartigen Querverbindung von Wien nach Mödling immer lauter.

    Auch die Nostalgiezugfahrten können ab sofort wieder stattfinden. Und dabei werde es auch bleiben, betonte Schuster im NÖN-Gespräch: „Die Schienen werden nicht weggerissen, um eine Straße zu bauen“, ebenso werde es „keinen regulären Zugbetrieb geben“. So es Fördergeld für das Forschungsprojekt „Tram on demand“ gebe, werde man die Infrastruktur „natürlich zur Verfügung stellen“.

    Warum die Trasse nicht gleich gekauft worden sei, erklärt Schuster so: „Gemeinden können keine Bahnstrecke kaufen, deshalb sind wir mit unserer Immobiliengesellschaft eingesprungen. In Kaltenleutgeben gibt es so eine Einrichtung noch nicht.“ Eine entsprechende Konstellation müsse nun in den nächsten Monaten gefunden werden – inklusive der Klärung aller Details zwischen den Gemeinden.

    Zum Thema

    • Der Pachtvertrag hat keine Auswirkungen auf die Zukunft des denkmalgeschützten Bahnhofes Perchtoldsdorf.

    • Noch lautete die Widmung „Bauland-Sondergebiet Nahversorger“. Ein Supermarkt kommt allerdings nicht mehr infrage, ebenso wenig wie Wohnbebauung, betonte Bürgermeister Martin Schuster.


    Quelle: NÖN
  • Nun sind 2 Jahre um, von einem Kauf der Trasse hört man noch nichts. Nur ein Areal um den Bahnhof mit ~3.000 m² um den Bahnhof wird von der Gemeinde für „Betreutes Wohnen“ um 932.000 Euro. angekauft.

    Quelle: noen.at/moedling/perchtoldsdor…auft-bahnareal/32.339.054


    PS: Zum betreuten Wohnen, was dann oft betreubares Wohnen wird, abseits einer aktiven Bahnstrecke sage ich nichts...
  • Die Facebook-Seite der Kaltenleutgebner Bahn schreibt dazu:
    Jetzt ist die Zukunft des Bahnhofsgebäudes von Perchtoldsdorf gesichert! Der Gemeinderat hat die Übernahme des denkmalgeschützten Gebäudes und einer anliegenden Baufläche beschlossen. Nach dem Kauf sollen die dringend notwendigen Sicherungsmaßnahmen am Gebäude vorgenommen werden. Danach steht die Sanierung an, damit es als Vereins- und Stationsgebäude genutzt werden kann. Wir freuen uns sehr, dass die jahrelangen Verhandlungen zwischen Marktgemeinde Perchtoldsdorf, ÖBB und weiteren Interessenten einen positiven Abschluss gefunden haben!
  • Dass aus der Tram on Demand in absehbarer Zeit nichts wird, war spätestens 2015 klar, als die beiden Förderanträge der FFG abgewiesen wurden. Zusätzlich sind die meisten Forschungsprojekte im Bereich des autonomen Fahren auf nicht komplett abgeschirmter Trasse ziemlich eingeschlafen (aktiv war von den großen Hersteller eigentlich eh nur Siemens).
  • Am 3. September gibt es nach langer Zwangspause wieder einige Sonderfahrten: kaltenleutgebnerbahn.at/events.htm


    Quellcode

    1. Wien Hauptbahnhof 09:05
    2. Wien Meidling ab 09:12 12:12
    3. Wien Liesing an 09:21 12:21
    4. ab 09:24 12:24 14:24 16:24
    5. Perchtoldsdorf an 09:30 12:30 14:30 16:30
    6. ab 10:30 12:35 14:35 16:35
    7. Waldmühle an 10:44 12:49 14:49 16:49
    8. Waldmühle 11:00 13:02 15:02 17:02
    9. Perchtoldsdorf an 11:14 13:16 15:16 17:16
    10. ab 11:17 13:47 15:47 17:47
    11. Wien Liesing an 11:22 13:52 15:52 17:52
    12. ab 11:24 17:55
    13. Wien Meidling an 11:33 18:03
    14. Wien Hauptbahnhof an 18:15
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  • Weil diesbezgl hier noch nix Stand:
    Das Errichten eines Bahnsteiges in Waldmühle geht voran. Auf der FB Seite des Vereins gibts einige Bilder davon.
    Hat mich gewundert, dass man diesen Aufwand für einige Sonderfahrten betreibt. Wenngleich es natürlich positive Signale für die Strecke sind.

    Wäre weiterhin überlegenswert, zu elektrifizieren und einige der künftig in Liesing endenden S dorthin weiter zu führen.
  • Ma bitte! Fangt doch nicht schon wieder mit diesem Scheiß an! Warum wurde die Strecke denn eingestellt? Warum hat denn der Komiker mit seiner autonomen Straßenbahn einen fulminanten Bauchfleck hingelegt? Nach der heutigen Eisenbahngesetzgebung KANN dort nie wieder Planverkehr stattfinden! Unzählige technisch nicht gesicherte EKs würden zu einem pausenlosen Pfeifkonzert im (meist) verbauten Gebiet (dort leben überwiegend gut situiertre Menschen) führen! Die Straßen wären durch die Staus an den EKs noch mehr verstopft! Links und rechts der Trasse - zwischen den Häusern - die Lärmschutzwände nach den Bestimmungen der SchIV*). Die Strecke verläuft in Wien und zu einem großen Teil auch in Niederösterreich in dicht verbautem Gebiet! Lärm und keine Sicht mehr aus den Fenstern, die Bevölkerung wird applaudieren! Und die finale Frage: Welches EVU soll sich das antun? Ich mein': A bissal gestört sein ist ja noch entschuldbar, aber die Strecke elektrifizieren zu wollen oder mit dem Eco (Die ÖBBs werden die Strecke nicht einstellen, um dann erst wieder herumzufahren) dort gondeln zu wollen, das ist dann schon krank und zeigt, das Ferros, die über sowas auch nur nachdenken, nicht mehr in der Realität leben!
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan

    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • Wer sagt scho, dass du ganz dicht bist?
    ...bin ich eh nicht! Sonst würde ich hier nicht mitschreiben und immer wieder versuchen, euch aus euren ferrosexuell-feuchten Tagträumen in die Realität zurückzuführen! :D :P


    Und wenn andre eine sinnlose Autobahn ins Waldviertel herbei wünschen,.
    Wer genau sagt, dass sie sinnlos ist, nur weil du sie vielleicht nie nutzen würdest?
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
  • Obs 100 Meter früher oder später im Stau stehen, ist ziemlich egal.
    Es ändern sich die Rahmenbedingungen, da kann es durchaus sein, dass man eine Strecke die bereits eingestellt wurde, wieder reaktiviert (zumindest ist das außerhalb Österreichs so).

    westbahn schrieb:

    Welches EVU soll sich das antun?
    Das EVU, das den Verkehrsdienstevertrag möchte. Die größere Frage ist, welches EIU. Aber da gäbe es ja jetzt die NÖVOG, wenn es politisch gewünscht wird.