Neues von der Atterseebahn

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  • Neues von der Atterseebahn

    Errichtung einer Verladerampe für die Tramlink-Tw in Vöcklamarkt

    Um die ab Schulbeginn im Herbst auf der Atterseebahn im Einsatz befindlichen Tramlink-Tw mit der Bahn in die Werkstätte in Vorchdorf überstellen zu können, wurde im Bereich des Güterbahnhofes eine Verladerampe für die Meterspur-Fahrzeuge errichtet.

    Quelle: EÖ-Heft 7/2016, S. 367.
  • Heute war die offizielle Inbetriebnahme der drei in Attersee stationierten Tramlink V3 124 (Attersee), 125 (St. Georgen/Attergau) und 126 (Vöcklamarkt). Das bedeutete gleichzeitig auch die Außerdienststellung der bisherigen Plantriebwagen, für die es Abschied nehmen heißt. ET 26.109 und 110 gehen zurück in ihre ursprüngliche Heimat zur Sernftalbahn, der ET 26.111 wird in Rumänien seine neue Heimat finden und dort auf einige ehemalige Mariazellerbahn-Fahrzeuge treffen, die im Vorjahr dort landeten.

    Auf dem Foto, aufgenommen im Bahnhof Attersee sind drei Fahrzeuggenerationen vereint, wobei der Bogen vom 102 Jahre bis zum wenige Monate alten Fahrzeug gespannt wird. Links steht der Preßburger Triebwagen ET 26.104 (Ganz Budapest, Bj. 1914), in der Mitte der Tw 125 St. Georgen/Attergau (Stadler Rail Valencia, Bj. 2016) und rechts der ET 26.110 (Schindler Waggon Schlieren [SWS], Bj. 1949 ex Sernftalbahn CFe 4/4 Nr. 5, ex Chemins de fer Aigle-Ollon-Monthey-Champéry [AOMC] BDe 4/4 Nr. 111):


    Foto: dr. bahnsinn, aufgenommen am 10. 9. 2016

    In den nächsten Tagen wird es hier mehr Fotos von der Außerdienststellung der alten und von der Indienststellung der neuen Fahrzeuge geben.
  • Hoffentlich bringen die Fahrzeuge wirklich zumindest 1 Minute/Richtung, weil die Umsteigezeit in Vöcklamarkt von Attersee in Richtung Salzburg (dzt 4min) ein bissl noch strecken (auf 6min) wäre nicht schlecht. Meine 90-jährige Mutter hat sich da letztes mal schon recht schwer getan. Und der TFZ-Führer des REX Linz - Salzburg steht da unter Druck, weil ihm die WESTbahn im G'nack sitzt, die ihn in Strasswalchen überholt.
  • KFNB X schrieb:

    Schade dass keiner der ET26 bleibt, immerhin bildeten sie für gut 30 Jahre das Rückgrat der Strecke,

    Wahrscheinlich hat man sich aus Platzgründen für die Abgabe aller Altbaufahrzeuge mit Ausnahme des ET 26.104 entschieden. Trotz der neuen Halle (siehe Foto) ist das Platzangebot nicht allzu üppig, wenn man alle Fahrzeuge witterungsgeschützt unterstellen will.
    Der Museumsverein Sernftalbahn will beide Fahrzeuge erhalten. Einer soll im Museum ausgestellt werden und einer soll für Touristenfahrten auf einem kurzen Streckenstück eingesetzt werden.
    Was Herr Kocevar mit dem ET 26.111 (Schindler Waggon Schlieren, Bj. 1951, ex Birsigtalbahn, ex Baselland Transport) in Rumänien vorhat, war meinen Gesprächsleitern nicht bekannt.
    Für Arbeitseinsätze soll eines der Altbaufahrzeuge aus Vorchdorf nach Attersee kommen.
  • grubenhunt schrieb:

    Hoffentlich bringen die Fahrzeuge wirklich zumindest 1 Minute/Richtung, weil die Umsteigezeit in Vöcklamarkt von Attersee in Richtung Salzburg (dzt 4min) ein bissl noch strecken (auf 6min) wäre nicht schlecht. Meine 90-jährige Mutter hat sich da letztes mal schon recht schwer getan. Und der TFZ-Führer des REX Linz - Salzburg steht da unter Druck, weil ihm die WESTbahn im G'nack sitzt, die ihn in Strasswalchen überholt.

    An eine Änderung des Fahrplanes ist (vorerst) nicht gedacht und ist angesichts der kurzen Haltestellenabstände sowie der V/max von 50 km/h und der zahlreichen Geschwindigkeitsbrüche nur schwer machbar.
    Ich weiß, dass man sich nicht drauf verlassen kann, aber die Abfahrzeit der REX Richtung Salzburg zur Minute 27 existiert in der Regel nur in der Theorie, da die REX in Vöcklamarkt von den RJ laut Plan überholt werden. In der Praxis gibt es eine fahrplanmäßige Abfahrt der REX zur Minute 27 nur selten.
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Ich weiß, dass man sich nicht drauf verlassen kann, aber die Abfahrzeit der REX Richtung Salzburg zur Minute 27 existiert in der Regel nur in der Theorie, da die REX in Vöcklamarkt von den RJ laut Plan überholt werden. In der Praxis gibt es eine fahrplanmäßige Abfahrt der REX zur Minute 27 nur selten.
    Die RJ überholen die REX schon in Vöcklabruck. Nach Abfahrt des IC fährt noch der RJ durch, und erst dann fährt der REX ab. Zumindest (auch hier) in der Theorie, die Pünktlichkeit der RJ in der Praxis ist wieder etwas anderes.
  • Jedenfalls hatt der Fahrer des REX einen Mordsdruck, weil er in Strasswalchen von WESTbahn überholt wird.

    Ich habe die REX in Vöcklamarkt nier anders als pünktlich erlebt. Aber es kann durchaus möglich sein, dass ausgerechnett der S+H-Zug, mit dem wir vor einem Jahr gefahren sind, auch ein wenig Verspätung hatte. In St. Georgen sind nämlich einige Familiien, darunter Flüchtlinge, deren Deutschkenntnisse nicht unbedingt umwerfend waren, eingestiegen, was das Verkaufen der Fahrkarten und somit den Aufenthalt etwas in die Länge zog.
  • Neue Fahrzeuge auf der Attergaubahn: Großes Fest für viele Premieren-Gäste

    OÖN - 13. September 2016 - 00:04 Uhr

    ATTERSEE. Triebwagen wurden für die zukünftige Stadt-Regio-Tram Gmunden–Vorchdorf entwickelt


    Eva Striedinger (Vizebürgermeisterin Vöcklamarkt), Verkehrslandesrat Günter Steinkellner,
    Günter Neumann, Ernst Pachler (Bürgermeister Berg im Attergau), Landtagsabgeordneter
    Rudi Raffelsberger, Martin Gschwandtner (Bezirkshauptmann Vöcklabruck), Walter Kastinger
    (Bürgermeister Attersee), Jochen Döderlein (S & H). Bild: OÖN

    Im Beisein von zahlreichen Gästen aus der Region sowie Vertretern aus Politik und Wirtschaft wurde am Samstag die Inbetriebnahme der drei neuen Triebfahrzeuge auf der Attergaubahn des Gmundner Verkehrsunternehmens Stern & Hafferl zwischen den Bahnhöfen Attersee und Vöcklamarkt gefeiert. Nach den Abschiedsfahrten der alten Triebwägen ging es nach dem musikalischen Empfang der Gäste am Bahnhof Attersee und dem Festakt mit Taufe und Segnung der neuen Fahrzeuge auf zur Premierenfahrt.

    "Mit der Inbetriebnahme der neuen Fahrzeuge der Marke Tramlink V3 setzt Stern & Hafferl neue Standards in der regionalen Personenbeförderung", sagt dazu S & H-Verkehr-Geschäftsführer Günter Neumann. "Wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein, den Komfort der hochmodernen Fahrzeuge persönlich auf der Strecke Vöcklamarkt–Attersee zu testen oder unsere zahlreichen Ausflugs- und Erlebnisangebote auf der Strecke auszuprobieren." Fahrkomfort und Sicherheit hätten oberste Priorität bei der Entwicklung dieses für die zukünftige Stadt-Regio-Tram Gmunden–Vorchdorf designten Fahrzeuges, das nun auch auf der Attergaubahn zum Einsatz komme, so Neumann weiter.

    Jedes der drei Fahrzeuge bietet 75 Sitzplätze und zwei flexible Multifunktionsbereiche für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder. Wird der Platz nicht für diese Zwecke benötigt, stehen Klappsitze zur Verfügung. Dazu kommen durchgehend gepolsterte Sitze mit großer Beinfreiheit, hohe Lehnen mit Kopfstützen sowie Steckdosen und LED-Beleuchtung. In puncto Sicherheit erfüllen die Straßenbahnfahrzeuge die neuesten europäischen Crash-Anforderungen: Der TramLink V3 verfügt über hydraulische Puffer, die an der Kopfstruktur installiert sind. Zusätzlich flossen bei der Entwicklung die neuesten Erkenntnisse der "Eco-Tram"-Studie hinsichtlich Energieeinsparungen bei Straßenbahnen der Zukunft ein.


    Quelle: OÖN
  • Fotos von der Inbetriebnahme der Tramlink V3 auf der Attergaubahn am 10. 9. 2016

    Meine Anreise nach Vöcklamarkt mit Ankunft um 12:26 Uhr erfolgte mit dem REX 3012 in Form eines 4024. Am St&H-Bahnsteig wartete bereits der R 8320 (Abfahrt um 12:33 Uhr) in Form des ET 26.111 (Schindler Waggon Pratteln, Bj. 1951, ex Birsigtalbahn BCe 4/4 Nr. 8 1951 - 1974, ex Baselland Transport [BLT] Be 4/4 Nr. 8 1974 - 1988):




    Nur noch für wenige Stunden der Arbeitsplatz für die St&H-Tfzf.:


    Trainspotterparade knapp vor der Hst. Schmidham (km 4,0):


    Der ET 26. 111 verlässt als R 8321 nach Vöcklamarkt um 12:59 Uhr den Bhf. Attersee:


    Die neue Remise im Bhf. Attersee mit der für Veranstaltungen üblichen Warteschlange vor dem Damen-WC:


    Die beiden Tramlink V3-Tw 124 "Attersee" und 126 "Vöcklamarkt" in der Remise:


    Die Nostalgiegarnitur für den SR 14019 (Abfahrt um 13:32 Uhr) wird bereitgestellt. Sie besteht aus folgenden Fahrzeugen:
    ET 26.104 (Ganz&Co, Bj. 1914, ex Cmg 1612 Preßburgerbahn, seit 1941 als AM 4 bei St&H, ab 1947 ET 20.101, seit 1953 ET 26.104)
    B 20.222 (Grazer Waggonfabrik, Bj. 1912, ex EP 2 Florianerbahn)
    B 20.220 "E.L.B.U.S" (Grazer Waggonfabrik, Bj. 1907, ex Tw SM 2 der Elektrischen Lokalbahn Unterach - See [E.L.B.U.S.]):


    Der SR 14019 bei der Bergfahrt kurz vor der Haltestelle Palmsdorf (km 11,4):


    Kreuzungsaufenthalt in St. Georgen im Attergau (km 9,0):


    Der R 8322 kommt mit rd. 5 min Verspätung. Kein Wunder......


    .....denn er ist mehr als gut besetzt!


    Die Haltestelle Walsberg (km 6,2) ist neben St. Georgen/A. die zweite Kreuzungsmöglichkeit und außerdem Endpunkt der von Attersee ausgehenden Kurzzüge:


    Ab der Haltestelle Haid (km 1,5) geht es steil hinunter nach Vöcklamarkt. Im Hintergrund das Eküs für die Ek im Zuge der B 1:


    Ek B 1:


    Einfahrt in den Bhf. Vöcklamarkt. Nach links geht es zum Gleisdreieck und zum ehemaligen Güterbahnhof, wo sich auch die neue Verladerampe für die Tramlink befindet:


    Der ET 26. 104 beim Umsetzen in Vöcklamarkt:


    Ankuppeln des ET 26.104 an die Wagengarnitur:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 10. 9. 2016

    Morgen geht's weiter!
  • Die beiden 4x-Personenwagen B4 bu 20.223 "Atterseebar" (SIG, Bj. 1914) und B4 bu 20.228 (SIG, Bj. 1942), der als Kinderabenteuerwagen ("Spiel und Spass") eingerichtet ist, sind neben einigen Güterwagen aktuell im Bereich des ehemaligen Güter- und Umladebahnhofes abgestellt:


    Daneben befindet sich die neue Rampe für den An- und Abtransport der Tramlink von und nach Vorchdorf:


    Abfahrt des SR 14020 aus Vöcklamarkt um 14:38 Uhr. So menschenleer war der St&H-Bahnsteig an diesem Tag selten:


    Haltestelle Haid in km 1,5. Der Bahnsteig wurde für den Tramlink-Einsatz verlängert. Das niveaugleiche Aus- und Einsteigen ist damit allerdings noch nicht möglich, da die Angleichung der Bahnsteighöhe an das Fußbodenniveau der Tramlink von der Zurverfügungstellung der erforderlichen Finanzmittel durch das Land OÖ. abhängig ist. Derzeit muss man sich mit den in den Wagen befindlichen Rampen behelfen:


    Haltestelle Walchen (km 3,1) mit der für den Tramlink-Einsatz erforderlichen neuen Einspeisstelle im Hintergrund:


    Kurz vor der Hst. Walsberg (km 6,2) befindet sich mit 568 m der Scheitelpunkt der Strecke (siehe Ek im Hintergrund). In der Zwischenzeit hat sich der Trainspotter auf der Leiter einen Sonnenbrand geholt:


    Gute Laune im sehr gut besetzten Florianerbahn-Beiwagen B 20.222:


    Kreuzung des SR 14020 mit dem aus den ET 26.110 und 109 bestehenden R 8325 in St. Georgen/A. Nachdem man den ET 26.111 bereits hier abgestellt hat, sind bei der Ausfahrt des R 8325 aus dem Bahnhof alle drei Altbaufahrzeuge auf einem Foto vereint:


    Der SR 14020 ist zurück in Attersee. Der Altersunterschied zwischen den beiden Fahrzeugen beträgt 104 Jahre:


    Die Garnitur des SR 14020 wird abgestellt:


    Alt und neu friedlich vereint:


    ET 26.110 und 109 kehren als R 8326 aus Vöcklamarkt nach Attersee zurück:


    ET 26.110 und 109 unmittelbar vor der definitiv letzten Abfahrt der Altbaufahrzeuge aus Attersee als R 8367 nach Walsberg:


    Halt! Ein Foto mit Symbolwert für die Altbaufahrzeuge. Gemeinsam zuckeln die beiden zum letzten Mal im Regelbetrieb gemeinsam die Steigung nach Palmsdorf hinauf:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 10. 9. 2016

    Morgen geht's weiter!
  • Weiter geht's!

    Ökumenischer Segen für die neuen Fahrzeuge:


    Letzte Planankunft eines Altbaufahrzeuges in Attersee um 16:40 Uhr. Der ET 26.110 kehrt solo als R 8368 aus Walsberg zurück. Der ET 26.109 wurde in St. Georgen/A. abgestellt.


    Der Tw 125 wird für den Premierenzug SR 14021 (Planabfahrt in Attersee um 16:50 Uhr) bereitgestellt:


    Der Festzug SR 14021 unmittelbar vor der Abfahrt:


    Mit 12 km/h verlässt der SR 14021 um 16:52 Uhr den Bhf. Attersee:


    Zahlreiche Trainspotter verfolgen die Ausfahrt aus Attersee und die anschließende Bergfahrt nach Palmsdorf:


    Die Ausfahrt des SR 14021 aus St. Georgen/A. wird von den beiden Altbaufahrzeugen ET 26.111 (l.) und 109 (r.) gesäumt:


    Nach der Ankunft des SR 14021 in Vöcklamarkt wird der Tw 125 ein kurzes Stück in das Gleisdreieck verschoben, um am Bahnsteig dem Planzug R 8329 Platz zu machen:


    Um 17:30 Uhr fährt der R 8329 in Form des Tw 126 "Vöcklamarkt" in den Endbahnhof Vöcklamarkt ein:


    Der Tw 125 unmittelbar vor der Rückfahrt als SR 14022 nach Attersee:


    Um 17:33 Uhr verlässt der SR 14022 Vöcklamarkt in Richtung Attersee:


    Ich verlasse Vöcklamarkt mit dem 4' verspäteten REX 3029 um 17:36 Uhr. In Timelkam sorgt die tiefstehende Sonne für die ideale Beleuchtung der dort abgestellten ÖGEG-Fahrzeugsammlung, allen voran der betriebsfähigen 1110 526 und der schon etwas ausgebleichten 1110 522:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 10. 9. 2016
  • Der Museumsverein Sernftalbahn will beide Fahrzeuge erhalten. Einer soll im Museum ausgestellt werden und einer soll für Touristenfahrten auf einem kurzen Streckenstück eingesetzt werden.

    Der ET 26.109 ist am 30. September per Straßenroller in Elm im hinteren Sernftal im Kanton Glarus eingetroffen und wird dort von Mitgliedern des Vereins Sernftalbahn aufgearbeitet. Der ET 26.110 befindet sich derzeit in Rumänien, wo er gerade vom Asbest befreit wird. Anschließend bekommt er sein ursprüngliches Aussehen wie zu Zeiten seines Einsatzes auf der Sernftalbahn . Im Frühjahr 2017 erfolgt die Überstellung in die Schweiz, wo er im Sernftalbahn-Museum in Engi-Vorderdorf als Ausstellungsstück fungieren wird.

    Das Foto zeigt die Ankunft des ET 26.109 in Elm im Sernftal am 30. 9. 2016:

    Foto: TR EU-Issue 252, S. 61.

    Quelle: TR EU-Issue 252, S. 61
  • Für Arbeitseinsätze soll eines der Altbaufahrzeuge aus Vorchdorf nach Attersee kommen.

    Das wird der ET 23 111 sein, der in den vergangenen Wochen in der Werkstätte Vorchdorf für seinen Einsatz auf der Attergaubahn für den Schneepflugeinsatz adaptiert und mit einem zweiten Stromabnehmer mit Sprüheinsatz (zum Aufbringen von Frostschutzmittel auf die Fahrleitung) ausgestattet wurde. Die Überstellung nach Attersee soll Ende März erfolgen. Er löst dann den nach Beendigung seines Regeleinsatzes am 10. September 2016 auf der Attergaubahn verbliebenen ET 26 111 ab, der in Rumänien ein neues Arbeitsfeld finden wird.

    Der ET 26 110 wurde entgegen der Meldung im Vorposting erst Mitte Januar 2017 nach Rumänien überstellt, wo er derzeit in der Werkstätte von Georg Hocevar für die Sernftalbahn aufgearbeitet wird.

    Quelle: EÖ-Heft 3/2017, S. 152.
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Das wird der ET 23 111 sein, der in den vergangenen Wochen in der Werkstätte Vorchdorf für seinen Einsatz auf der Attergaubahn für den Schneepflugeinsatz adaptiert und mit einem zweiten Stromabnehmer mit Sprüheinsatz (zum Aufbringen von Frostschutzmittel auf die Fahrleitung) ausgestattet wurde. Die Überstellung nach Attersee soll Ende März erfolgen.
    Der ET 23 111 wurde nicht Ende März, sondern am 11. Juli 2017 auf die Attergaubahn überstellt. Die Überstellung erfolgte mittels der aus RoLa-Wagen der Gattung Saadkms umgebauten Schmalspur-Transportwaggons. Zuglok zwischen Vorchdorf und Vöcklamarkt war die aus Eferding zugeführte V 20 011.

    Quelle: EÖ-Heft 9/2017, S. 473.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Der ET 26.110 befindet sich derzeit in Rumänien, wo er gerade vom Asbest befreit wird. Anschließend bekommt er sein ursprüngliches Aussehen wie zu Zeiten seines Einsatzes auf der Sernftalbahn . Im Frühjahr 2017 erfolgt die Überstellung in die Schweiz, wo er im Sernftalbahn-Museum in Engi-Vorderdorf als Ausstellungsstück fungieren wird.
    Der ET 26 110 kehrte am 17. Juli per Straßenroller nach Vorchdorf zurück, wo er auf die Drehgestelle aufgesetzt wurde und die Kleinteile montiert wurden. Mitglieder des Museumsvereins Sernftalbahn brachten zudem die originalgetreuen Anschriften am Fahrzeug an. Die Rückführung in das Aussehen wie zu Zeiten seines Einsatzes auf der Sernftalbahn wurde nicht konsequent umgesetzt, da das Spitzensignal und die Rücklichter belassen wurden.
    Am 25. Juli erreichte der ET 26 110 per Straßenroller seine ursprüngliche Heimat im Sernftal, wo er von der Bevölkerung feierlich empfangen wurde.

    Quelle: EÖ-Heft 9/2017, S. 470.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor