Reihe 1014 wird ausgemustert und in Rumänien verschrottet

  • So schnell kann es gehen! Der Zusammenhang zu den 1014ern ist zwar (noch) gering, außer dem Eigentümer ZTT und dem verantwortlichen EVU, aber es zeigt deutlich, wie gut die Werkstätten der diversen Museumsvereine wirklich sind. Die ZTT 2143 009 weilt derzeit in Wettmannstätten - und wird dort wohl noch länger bleiben. Sie hatte Besuch von ÖBB-TUE und dieser hat ihr ein kleines Geschenk hinterlassen, nämlich einen Rotzettel wegen massiven Austritts von Öl- und Schmiermittel.
  • westbahn schrieb:

    Die ZTT 2143 009 weilt derzeit in Wettmannstätten - und wird dort wohl noch länger bleiben.
    Wie ich soeben aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, ist die 2143 009 derzeit gemeinsam mit einer 1014er in betriebsfähigem Zustand unterwegs nach Strasshof. Das mit dem längeren Aufenthalt in Wettmannstätten erweist sich daher wieder einmal nur als Gerücht.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Das schuldnerische Unternehmen wurde 2008 unter der damaligen Firma ITCnet Wagenservice GmbH gegründet. Geschäftsgegenstand war damals die Vermietung von Eisenbahnwaggons. Im November 2016 wurden sämtliche Stammanteile an den nunmehrigen Alleingesellschafter abgetreten. Im Zeitpunkt der Übernahme wurden 18 Güterwaggons an industrielle Endkunden vermietet, allerdings waren dann die erforderlichen technischen Zertifikate für die Waggons abgelaufen. Als neues Konzept wurden selbst Elektroloks betrieben und die entsprechende Transportleistung an Endkunden angeboten. Im Mai 2018 wurden 17 Elektroloks erworben. Es erfolgten Teilzahlungen, jedoch sollten weitere Zahlungen durch eine Kreditaufnahme getilgt werden. Die Kreditfinanzierung scheiterte allerdings aus verschiedenen Gründen bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Derzeit sind 20 Dienstnehmer beschäftigt.

    Aktiva: rd. EUR 1.155.000,00
    Passiva: rd. EUR 2.312.000,00
  • 1014 010 und 003 von ZTT mit der 2043 037 von Austrovapor und zwei Güterwagen heute um 12:38 Uhr auf der Donauuferbahn bei der Ausfahrt aus dem Donauuferbahnhof. Gottseidank war bei der Kreuzung Handelskai/Innstraße die Ampel auf Rot, sodass sich diese Notschlachtung ausging und auf der Gegenfahrbahn kein Auto unterwegs war:
    Foto: dr. bahnsinn, aufgenommen am 222. 12. 2018
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Weitere 1014-Fotos von heute Nachmittag. Das Tandem 1014 003 + 010 stand gegen 16:00 Uhr mit einem aus leeren Container-Tragwagen bestehenden Zug im Donauuferbahnhof:


    Die Loknummer der 010 am Rahmen:


    Laut Anschriftenfeld der 010 sind die ZTT-Loks in der Zfl. Strasshof stationiert:


    Die 1014 010 hat oberhalb der Frontscheibe bereits ein Mini-Graffito abbekommen:
    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 22. 12. 2018
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Bekannt gemacht am 13. Februar 2019

    Unternehmen: Die Schließung folgender Unternehmensbereiche wird angeordnet: "Ausbildung von Lokführern"

    Beschluss vom 13. Februar 2019


    Auf welcher Basis hat man denn dort ausgebildet? So als Nicht-EVU und Nicht-Ausbildungsstätte? Jetzt sollte jemand sich die Zeugnisse der ausgebildeten Tfzf anschauen, denn auf so einem Zeugnis sollte eine Kennnummer draufstehen und die beginnt in Österreich mit AT und wird der Ausbildungsstätte zugeteilt. Also das gültige Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsstätten "kennt" ZTT nicht und der Zeller ist auch kein sachverständiger Prüfer für Tfzf, der RTS Zeller sehr wohl.

    ZTT ist keine von der Obersten Eisenbahnbehörde anerkannte Ausbildungsstätte, auch nicht für Tfzf. Kann man übrigens auf der HP des BMVIT nachschauen. In der unübersichtlichen, weil nicht alphabetisch geordneten Übersicht über die sachverständigen Prüfer für Tfzf, auch die müssen - und mussten schon immer - vom BMVIT anerkannt sein, konnte ich den ZTT nicht finden, nur seinen Bruder. Und wenn der ZTT ausgebildet und geprüft hat, dann hat er - und die ausgebildeten Tfzf - ein Problem. Wenn der ZTT nur ausgebildet hat, aber ein anerkannter sachverständiger Prüfer die Tfzf geprüft hat, dann hat zusätzlich auch der Prüfer ein Problem.

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  • Der weitere Fahrplan im Konkursverfahren der Zeller Transporttechnik GmbH sieht wie folgt aus:

    Tagsatzung:
    Datum: 02.04.2019
    um: 11.15 Uhr
    Ort: Saal L, Zimmer 230/II. Stock

    Besondere Prüfungs-, Schlussrechnungs- und Sanierungsplantagsatzung Landesgericht für ZRS Graz, Marburgerkai 49, 8010 Graz

    Text:
    Der Sanierungsplanvorschlag lautet im Wesentlichen wie folgt:
    Die Insolvenzgläubiger erhalten auf ihre Forderungen eine 20 %-ige Quote, welche durch eine 5 %-ige Barquote auszuschütten durch den Masseverwalter binnen 14 Tagen nach Rechtskraft der Annahme des Sanierungsplanes zu erfolgen hat, weitere 7,5 % ein Jahr nach Annahme des Sanierungsplanes, sowie weitere 7,5 % zwei Jahre nach Annahme des Sanierungsplanes.


    Die Gläubiger sollen also mit einer 20 % Quote der angemeldeten Forderungen abgespeist werden. Dies entspricht eigentlich nur der Mindestquote, die für einen Sanierungsplan angeboten werden muss. Mal sehen, was die Gläubiger am 02.04.2019 dazu sagen werden. Deren Begeisterung wird sich in Grenzen halten.
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