[DE] Marschbahn: Probleme ohne Ende

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  • Stand: 03.07.2019 19:42 Uhr

    Notfallfahrplan für Marschbahnstrecke fast fertig

    Ein Lkw hat die Eisenbahnbrücke bei Bredstedt so stark beschädigt, dass der Bahnverkehr für mehrere Wochen stark eingeschränkt ist.

    Die Deutsche Bahn hat ihren Notfahrplan für die Marschbahnstrecke von Hamburg nach Westerland auf Sylt größtenteils fertig. Nachdem ein Lkw an der B5 zwischen Langenhorn und Bredstedt (beide Kreis Nordfriesland) eine Brücke beschädigt hat, kann der Zugverkehr in den kommenden Wochen nur eingeschränkt laufen. Von Westerland bis Husum verkehren Züge im Stundentakt. Sie brauchen aber etwa 30 Minuten länger. Durch den Unfall an der Brücke nahe Bredstedt ist auf dem Streckenabschnitt nur ein Gleis nutzbar. Um zusätzliche Kapazitäten für Reisende und Pendler zu schaffen, verkehren zwischen Husum und Niebüll Busse. Auch der sogenannte Sylt-Shuttle Plus, eigentlich Teil des Autozugs, ist nun im Nahverkehr unterwegs. "Die Bahn versuche, die Verspätungen so gering wie möglich zu halten", sagte Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis.
    Nur vier Züge können in einer Stunde die Brücke passieren
    Durch den Lkw-Unfall waren laut Deutscher Bahn mindestens sieben Querträger der Brücke beschädigt worden. Die Folge: Zwischen Bredstedt und Niebüll ist nun nur ein Gleis frei, unter dem anderen liegen die beschädigten Brückenträger. Nach Bahn-Angaben können daher nur zwei Züge pro Stunde je Richtung fahren. Die Bahn bittet Reisende, mehr Zeit für die Reise einzuplanen und sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Stand: 04.07.2019 18:14 Uhr

    Neue Lok-Probleme auf der Marschbahn
    Auf der Marschbahn-Strecke zwischen Hamburg und Sylt gibt es neue Probleme. Die Bahn verweist auf eine technische Störung: "Es kommt zu großen Betriebsbeeinträchtigungen in beide Richtungen im Regionalverkehr der Deutschen Bahn", heißt es auf der Internetseite der Bahn bei allen heutigen Regionalexpress-Verbindungen. Nach ersten Informationen gibt es erneut Probleme mit den dort eingesetzten Lokomotiven des Herstellers Bombardier. "Bei Routineuntersuchungen an der Bombardier-Baureihe 245 haben sich für die DB Fragen zum notwendigen Instandhaltungsumfang ergeben", sagte eine Sprecherin der Bahn auf Anfrage von NDR Schleswig-Holstein. "Vorsorglich prüft die DB, ob hieraus Konsequenzen für die weitere technische Betreuung der Fahrzeuge zu ziehen sind. Der sichere Betrieb der Loks war zu keinem Zeitpunkt gefährdet."
    Weitere Informationen wollte das Unternehmen zunächst nicht geben. Welche Auswirkungen das genau auf die Strecke haben wird, ist noch unklar. Möglicherweise werde es ein Notprogramm geben.
    (......)

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Schleswig-Holstein: Ersatzkonzept wegen Brückenanfahrschaden
    08. Juli 2019
    Die Deutsche Bahn hat einen voraussichtlich bis Ende Juli gültigen Ersatzfahrplan herausgegeben.
    Grund ist die massive Beschädigung der Eisenbahnbrücke über die B 5 bei Langenhorn, sodass hier nur eingleisig gefahren werden kann. Aufgrund der Signalisierung und der fehlenden Weichen ist dies daher auf 20 km notwendig. Die Fahrzeiten der Nahverkehrszüge ab Westerland in Richtung Hamburg verlängern sich bis Husum daher um rund 30 Minuten. In Husum bleiben die Züge bis zur Abfahrtzeit des jeweiligen Folgezuges stehen, um dann im regulären Fahrplan bis Hamburg-Altona weiterzufahren. Die Gesamtfahrzeit auf der Relation von Westerland nach Hamburg-Altona verlängert sich dadurch um 60 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die Züge im Ersatzkonzept überwiegend wie im normalen Fahrplan. Zudem wird nur ein IC-Zugpaar (2310/2311) bis nach Westerland geführt, weitere IC-Züge wenden in Husum oder fallen ganz aus. Alle IC sind zwischen Hamburg-Altona und Westerland für Nahverkehrskunden freigegeben. Die Sylt Shuttle Plus zwischen Niebüll und Westerland sind ebenfalls für Nahverkehrskunden freigegeben. Der Ersatzfahrplan steht hier zum Download zur Verfügung. (cm)

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Stand: 17.07.2019 16:16 Uhr
    Marschbahn: Züge fahren bald wieder nach Plan

    Gute Nachricht für Reisende und Pendler auf der Marschbahnstrecke: Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Brücke bei Langenhorn (Nordfriesland) kommen nach Angaben der Deutschen Bahn gut voran. Sie hat heute mitgeteilt, dass voraussichtlich ab nächsten Mittwoch wieder der reguläre Fahrplan gilt.
    Viele Pendler und Touristen benötigten in den letzten Wochen auf ihrem Weg nach Sylt deutlich länger als sonst. Anfang Juli war ein Lastwagen mit seinem Ladekran auf der B5 gegen die Brücke bei Langenhorn gekracht. Durch den Lkw-Unfall waren laut Deutscher Bahn mindestens sieben Querträger der Brücke beschädigt worden, die aufwendig ausgetauscht werden müssten. Zunächst hatte die Bahn mit vier Wochen Reparaturzeit gerechnet, während dieser Zeit wurde ein Notfahrplan auf der nur noch eingleisigen Strecke eingerichtet. Jetzt soll der Bahnverkehr schon nach gut drei Wochen wieder planmäßig laufen.
    Sanierung der Brücke nach Unfall mit Lkw
    Ein Lkw war am 1. Juli mit seinem fest verbautem Gelenkkran unter der Brücke hängen geblieben. Der Fahrer hatte die Höhe offenbar falsch eingeschätzt. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt, musste von der Feuerwehr befreit werden und kam in ein Krankenhaus. Die Strecke war zunächst in beide Richtungen gesperrt.
    Zwischen Bredstedt und Niebüll war seitdem nun nur ein Gleis frei, unter dem anderen liegen die beschädigten Brückenträger. Dadurch können laut Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis nur zwei Züge pro Stunde je Richtung fahren. Derzeit montiert eine Spezialfirma neue Querträger, um die Brücke wieder zu stabilisieren.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Stand: 22.07.2019 17:27 Uhr

    Marschbahn: Züge fahren wieder nach Plan

    Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Brücke bei Langenhorn (Nordfriesland) wurden nach Angaben der Deutschen Bahn abgeschlossen. Jetzt soll schrittweise zum Normalbetrieb zurückgekehrt werden. So konnten die Fernzüge von Hamburg-Altona nach Westerland auf Sylt am Montag wieder planmäßig fahren. Ab Mittwoch soll auch der Nahverkehr wieder planmäßig fahren.
    Sieben Brücken-Querträger ausgetauscht
    Viele Pendler und Touristen benötigten in den vergangenen Wochen auf ihrem Weg nach Sylt deutlich länger als sonst. Anfang Juli war ein Lastwagen mit seinem Ladekran auf der B5 gegen die Brücke bei Langenhorn gekracht. Durch den Lkw-Unfall waren laut Deutscher Bahn mindestens sieben Querträger der Brücke beschädigt worden, die aufwendig ausgetauscht werden mussten. Zunächst hatte die Bahn mit vier Wochen Reparaturzeit gerechnet, während dieser Zeit wurde ein Notfahrplan auf der nur noch eingleisigen Strecke eingerichtet. Jetzt soll der Bahnverkehr schon nach gut drei Wochen wieder planmäßig laufen.

    Kein Regelbetrieb ab August
    Doch die guten Nachrichten halten nicht lange an. Schon ab August brauchen Reisende und Pendler wieder Geduld. Es werden Instandsetzungsarbeiten vorgenommen. Dann fahren zu bestimmten Zeiten zwischen Hamburg und Husum nur Busse. Ab Ende August geht es direkt mit den Bauarbeiten an der Marschbahnstrecke zwischen Hamburg und Westerland auf Sylt weiter. Die Bahn will Gleise zwischen Bredstedt und Niebüll erneuern.
    Folgende Bauarbeiten sind geplant
    28. August bis 2. Oktober
    • Erneuerung von rund 5.400 Metern Gleisen zwischen Bredstedt und Stedesand
    29. bis 30. August sowie 1. bis 2. September
    • Erneuerung von Gleis 2 im Bahnhof Bredstedt mit einer Länge von rund 1.300 Metern
    21. Oktober bis 4. November
    • Erneuerung von rund 7.200 Metern Gleisen zwischen Bredstedt und Stredesand
    4. bis 8. November
    • Erneuerung von zwei Weichen im Bahnhof Westerland (Sylt)
    4. bis 29. November
    • Erneuerung von rund 3.000 Metern Gleisen zwischen Lehnshallig und Klanxbüll
    • Dies geschieht während vier 80-stündiger Streckensperrungen, jeweils von Montag ab 21 Uhr bis Freitag 5 Uhr
    • In diesem Zeitraum werden auch drei Weichen in Niebüll erneuert
    16. November bis 9. Dezember
    • Erneuerung von rund 8.500 Metern Gleisen zwischen Morsum und Klanxbüll
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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Stand: 05.11.2019 16:10 Uhr
    Ausfälle auf Syltstrecke - Probleme bei Römö-Express
    Die Streckensperrung war lange bekannt: Wegen Gleisbauarbeiten fahren Personen- und Autozüge nach Sylt in den kommenden vier Wochen deutlich seltener als üblich. Laut Deutscher Bahn sind die Autozüge unter der Woche nur noch montags und freitags sowie am Wochenende unterwegs. Zwischendurch ist die Strecke immer 80 Stunden gesperrt - von Montagabend bis Freitag 5.15 Uhr. Die genauen Zeiten gibt es auf den Webseiten des Sylt Shuttles der DB und des Autozugs Sylt. Auch die Personenzüge fahren nicht wie gewohnt.
    Halb so viele Personenzüge
    Für die Pendler sind die Sperrungen eine Geduldsprobe. Am Dienstagmorgen warteten sie gespannt - kommt er oder kommt er nicht? Doch der erste Zug um 4.30 Uhr fiel aus , eine Stunde später lief der Ersatzfahrplan. Einstieg für die kommenden Wochen ist ab Klanxbüll statt - wie gewohnt - ab Niebüll. Einer der Fahrgäste war am Dienstag Achim Bonnichsen von der Pendlerinitiative Sylt: "Die Wagen sind alle voll. Die Leute stehen in den Gängen. Vorne haben wir noch ganz viel Platz. Aktuell fahren wir hier mit einem Zwölf-Wagen-Zug, der hat aber leider nur eine Lokomotive. Wir wollen hoffen, dass die Lok durchhält. Wir haben nur eine Lok - und dann ist Feierabend." Doch auch er stellte später fest, dass das große Chaos am Dienstag ausblieb. Auch der Schienenersatzverkehr zwischen Niebüll und Klanxbüll sowie ab Keitum habe gut funktioniert, sagte er.

    Seit mehr als 60 Jahren fahren Autozüge über den Hindenburgdamm - eine 80-Stündige Sperrung ist trotz der langen Geschichte eine Ausnahmesituation.
    Verspätungen, Zugausfälle - das alles kennen die Sylt-Pendler auf dem Nadelöhr zwischen Sylt und Festland seit Jahren. Vier Wochen Baumaßnahmen und nur noch halb so viele Personenzüge wie sonst sind auch für sie neu.
    Zweite Syltfähre fällt eine Woche aus
    Die Möglichkeit, per Fähre über die dänische Insel Röm nach Sylt zu gelangen, gestaltet sich nun ebenfalls schwieriger. Der Andrang war groß, denn die zweite Syltfähre ist noch nicht wie geplant im Einsatz. Auf der Überfahrt von Tallinn (Estland) nach Röm hatte es Probleme mit dem Motor gegeben. Die Reparaturarbeiten gestalten sich jedoch umfangreicher als angenommen. Wie die Reederei nun bekannt gab, soll die Fähre "Römö-Express" erst ab dem 12. November in den Dienst gehen. Bis dahin bietet die Fähre "Sylt-Express" zusätzliche Fahrten an - bei Bedarf bis in die späten Abendstunden. Fahrtgäste, die bereits ein Ticket gekauft haben, werden informiert.
    140 Millionen für neue Gleise
    Bis zum 29. November ist die Strecke zwischen Lehnshallig und Klanxbüll an der Reihe. Mehr als drei Kilometer neue Gleise werden in diesem Abschnitt verlegt. Außerdem baut die Bahn in dieser Zeit in den Bahnhöfen in Niebüll und Westerland neue Weichen. Dann sollen rund 8.500 Meter Gleisen zwischen Morsum und Klanxbüll erneuert werden. Der Sonderfahrplan für die Autozüge gilt bis zum 8. Dezember. Insgesamt will das Unternehmen in den kommenden vier Jahren 140 Millionen Euro in neue Gleise investieren. Benjamin Schilling von der Bauüberwachung Deutsche Bahn sagte NDR Schleswig-Holstein: "Wir versuchen natürlich immer, kundenorientiert zu bauen. Wir haben jetzt in diesem Fall viele Maßnahmen gebündelt". Vier Maßnahmen setze man nun parallel um, um die Behinderungen so gering wie möglich zu halten.
    Nicht komplett neue Situation
    Eine derartige Ausnahmesituation hat es auf der Insel bisher aber noch nicht gegeben. Allerdings steht schon seit vielen Monaten fest, dass die Bauarbeiten kommen. Die Firmen auf der Insel hatten also genügend Zeit, sich auf das Problem einzustellen, so ein Sprecher des Vereins "Sylter Unternehmer". Viele Einzelhändler haben zum Beispiel ihre Öffnungszeiten angepasst - sie öffnen später und schließen früher.
    Handwerker und Hotels stehen vor Problemen
    Laut NDR Schleswig-Holstein machen einige Restaurants jetzt Urlaub und schließen ihre Betriebe für die kommenden Wochen. Es gebe allerdings Befürchtungen, dass es zu einem Engpass beim Kleingeld kommen könnte. Denn auch die Geldtransporter kommen mit dem Autozug. Der Sonderfahrplan ist vor allem für die vielen Handwerker vom Festland ein Problem. Sie können ihr Baumaterial zwischen Dienstag und Donnerstag nicht mehr auf die Insel bringen. Das trifft vor allem die Hoteliers auf Sylt. Denn November ist Hochsaison, wenn es um Renovierungsarbeiten geht.

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Marschbahn: Bundesumweltministerium gegen zweigleisigen Ausbau nach Sylt
    08. November 2019
    Die überraschende Nachricht, dass der zweigleisige Ausbau der Marschbahn zwischen Niebüll und Klanxbüll nicht mehr in dem am 06.11.2019 vorgelegten Gesetzentwurf der Bundesregierung zum beschleunigten Ausbau von Verkehrsprojekten auftaucht, hat in Schleswig-Holstein für Ärger gesorgt.
    Ministerpräsident Daniel Günther sprach von einer Fehlentscheidung; er setze darauf, dass diese zügig korrigiert werde. Die Strecke nach Sylt sei für den Norden und Tausende Pendler von größter Bedeutung. Das Bundesumweltministerium hat darauf bestanden, den Ausbau aus dem Gesetzentwurf herauszunehmen. Der klima- und verkehrspolitische Nutzen einer zweigleisigen Marschbahn sei „mit den übrigen in dem Gesetzentwurf enthaltenen Schienenverkehrsprojekten nicht vergleichbar", sagte ein Ministeriumssprecher der DPA. (as)

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    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Na siehst: Wenn sogar das Bundesumweltministerium gegen den Bahnausbau ist, dann kann man sich ungefähr vorstellen, welchen Stellenwert Umweltschutz hat - besonders, wenn's um's Geld geht.
    + Bahnfahrer, KFNB X, Werner, 2020.01, 5047.090, EN 466 Wiener Walzer, Klosterwappen, Erwin Tisch
    - grubenhunt, J-C, Draisinenfan, 5047erFan
  • Stand: 26.11.2019 19:44 Uhr
    Marschbahn: So wartet die Bahn ihre Züge
    Verspätungen, Zugausfälle - das alles kennen die Sylt-Pendler auf dem Nadelöhr zwischen Sylt und dem Festland seit Jahren. Hinzu kommen Baumaßnahmen, weil die Deutsche Bahn zahlreiche Streckenabschnitte saniert. Laut der Sylter Pendlerinitiative sind außerdem regelmäßig Züge mit defekten Klos unterwegs. Die Wagen seien verdreckt und Türen funktionieren nicht. Im Bahnbetriebswerk in Husum werden die Loks und Wagen fast rund um die Uhr repariert und gewartet - pro Schicht von 20 Mitarbeitern.
    Arbeiter unter Zeitdruck
    Im stickigen Maschinenraum einer Lok suchen die Fachleute manchmal stundenlang nach Fehlern. "Wir haben bestimmte Fristen, die wir einhalten müssen. Wenn das Fahrzeug raus muss, dann fährt es auch mal ohne Toilette raus", meint Elektriker Marco Möller. Es gebe immer Zeitdruck. "Wir versuchen, das zeitnah instand zu setzen. Manchmal geht das nicht, aber wir sind guter Dinge."
    DB-Regio: Gut aufgestellt
    Die DB-Regio sieht sich auf der Marschbahnstrecke mittlerweile ganz gut aufgestellt. "Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir jetzt auf der Strecke massive Probleme haben sollen. Das stimmt einfach nicht. Wenn man sieht, dass die Fahrzeuge laufen, da kann man nicht von massiven Störungen sprechen", meint der Pressesprecher der Deutschen Bahn, Egbert Meyer-Lovis. Auf Nachfrage von NDR Schleswig-Holstein, dass es diese Störungen jedoch im aktuellen Betrieb gibt, ergänzt er: "Die Türstörungen mussten vom Hersteller beseitigt werden. Das sind Sachen, die den Fahrzeugen anzulasten sind - und die wir nur gemeinsam mit dem Hersteller und dem Land lösen konnten."
    Sonderfahrplan Autozüge: Bis zum 8. Dezember
    Noch bis zum 29. November werden auf der Strecke zwischen Lehnshallig und Klanxbüll mehr als drei Kilometer neue Gleise verlegt. Außerdem baut die Bahn in dieser Zeit in den Bahnhöfen in Niebüll und Westerland neue Weichen. Dann sollen rund 8.500 Meter Gleise zwischen Morsum und Klanxbüll erneuert werden. Der Sonderfahrplan für die Autozüge gilt bis zum 8. Dezember. Insgesamt will das Unternehmen in den kommenden vier Jahren 140 Millionen Euro in neue Gleise investieren.

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