[DE] Testfahrten mit dem Brennstoffzellen-Tw Coradia iLint von Alstom

  • [DE] Testfahrten mit dem Brennstoffzellen-Tw Coradia iLint von Alstom

    14. März 2017

    Alstom hat erste Testfahrten mit den mit Brennstoffzellenantrieb ausgerüsteten Coradia iLint durchgeführt. Die Testfahrten, bei denen Geschwindigkeiten bis 80 km/h erreicht wurden, fanden auf der Alstom-Teststrecke in Salzgitter statt, wo die zwei Vorserien-Fahrzeuge auch gebaut wurden, indem aus herkömmlichen Lint 54 der Dieselantrieb aus- und der Brennstoffzellenantrieb eingebaut wurde. Im Lauf des Jahres 2017 sollen sowohl in Salzgitter als auch am Testring in Velim weitere Testfahrten stattfinden, wobei auch das Erreichen der Fahrzeughöchstgeschwindigkeit von 140 km/h angepeilt wird.

    Die Genehmigung durch das Eisenbahn-Bundesamt wird für Ende 2017 erwartet. Anfang 2018 soll dann bei den Verkehrsbetrieben Elbe-Weser der Probebetrieb im Planeinsatz auf der Strecke Bremerhaven - Cuxhaven/Buxtehude beginnen.

    Laut Alstom soll ab 2021 auch eine Coradia iLint-Variante für den britischen Markt zur Verfügung stehen.

    Quelle und vollständiger Text: www.railwaygazette.com
  • Stand: 15.09.2018 18:00 Uhr
    Brennstoffzellenzug feiert am Sonntag Premiere
    Am Sonntag startet in Bremervörde der weltweit erste mit Wasserstoff angetriebene Zug zu seiner Premierenfahrt. Der emissionsfreie Regionalzug "Coradia iLint" verbindet nach Angaben der Landesnahverkehrsgesellschaft künftig die Städte Bremervörde, Cuxhaven, Bremerhaven und Buxtehude. Bei der ersten Fahrt wird auch Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) an Bord sein. Der Zug wurde von der Firma Alstom in Salzgitter gebaut.
    So schnell wie ein Dieselzug
    Der "Coradia iLint" hat auf dem Dach einen Wasserstofftank und eine Brennstoffzelle. Diese wandelt den Wasserstoff direkt in elektrische Energie um. Der Zug ist mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 Stundenkilometern so schnell wie ein Dieselzug. Mit einer Tankfüllung kommt der Wasserstoffzug rund 1.000 Kilometer weit.
    Nur Wasser statt Kohlendioxid und Ruß
    Die Verbindung von Wasserstoff und Brennstoffzelle ermöglicht das Speichern von Energie und emissionsfreies Fahren auch über längere Strecken. Statt Kohlendioxid, Ruß und Feinstaub hinterlässt ein Wasserstoffmotor lediglich ein paar Tropfen Wasser. Überschüssige Energie wird in leistungsstarken Lithium-Ionen-Batterien im Boden des Zuges gespeichert. Die künftig von dem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Zug bediente Strecke ist nicht durch Oberleitungen elektrifiziert. Bislang verkehren dort Dieseltriebwagen. Alstom will bis Ende 2021 insgesamt 14 Brennstoffzellen-Züge für die Landesnahverkehrsgesellschaft auf die Schiene bringen.

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