Umbau des Bahnhofes Tulln

  • Umbau des Bahnhofes Tulln

    Hier ein paar Fotos vom aktuellen Umbau des Bahnhofes Tulln:

    Der Inselbahnsteig (Bahnsteige 2 + 3) wurde mittlerweile abgetragen. Als Ersatz dient der provisorische Inselbahnsteig (Bahnsteige 5 + 6), der den Fahrgästen einen etwas längeren Fußmarsch abverlangt. Die Fotos unten zeigen die Situation am 12. 5. 2017:

    Der abgetragene Inselbahnsteig 2 + 3 und im Hintergrund das Provisorium Inselbahnsteig 5 + 6. Das Gleis 2 dient derzeit nur als Durchfahrtsgleis. Der Cityjet 4744 016 fährt um 19:21 Uhr als S 21054 in Tulln ein:


    Blickrichtung Westen. Der 4744 016 fährt um 19:27 Uhr St. Pölten und dem Sonnenuntergang entgegen:


    Auch in Tulln ist das Magazingleis bereits Geschichte:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 12. 5. 2017
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Erstellt am 12. September 2017, 10:12 von Redaktion noen.at

    Tulln
    : Bahnhofs-Umbau – erster Meilenstein erreicht

    Am Bahnhof Tulln an der Donau laufen seit Jänner dieses Jahres intensive Umbauarbeiten. Ein wichtiger Meilenstein konnte jetzt mit der offiziellen Inbetriebnahme des Inselbahnsteiges 3/4 gesetzt werden.



    Hubert Hager, ÖBB-Geschäftsbereichsleiter Neu- und Ausbauprojekte, und Peter Eisenschenk, Bürgermeister Tulln, freuen sich über den ersten Meilenstein am Bahnhof Tulln | ÖBB/Christian Zenger


    Für die Fahrgäste ist es nun möglich, direkt vom Personendurchgang mit dem Lift barrierefrei auf den Bahnsteig 3/4 zu kommen. Durch die Erhöhung der Bahnsteigkante auf 55cm ist außerdem ein sicheres und gefahrloses Einsteigen in die Züge für alle Reisenden gewährleistet. Damit wurde ein wesentlicher Schritt zur Barrierefreiheit am Bahnhof Tulln an der Donau geschaffen.

    Hubert Hager, ÖBB-Geschäftsbereichsleiter für Neu- und Ausbauprojekte: „Einfache, barrierefreie und sichere Wege zur Bahn sind der Schlüssel für mehr Fahrgäste in unseren Zügen. Mit der Neuerrichtung der Bahnsteige, dem Einbau von insgesamt drei Liften sowie einem Blindenleitsystem werden wichtige Maßnahmen für mehr Kundenattraktivität gesetzt. Ein barrierefreier Bahnhof und die geplante Errichtung einer neuen Bike&Ride Station bringen enorme Verbesserungen für die Bahnfahrer in Tulln.“
    Auch der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk ist vom Baufortschritt angetan: „Mit der Inbetriebnahme der neuen Bahnsteige ist eine wichtige Teil-Etappe auf unserem Weg zu einem neuen, modernen und vor allem barrierefreien Bahnhof geschafft. Der Umbau ist eines der zentralen Zukunftsprojekte für die Lebensqualität unserer Bürger und umso mehr freuen wir uns, dass die Baustelle so reibungslos voranschreitet.“
    Der neu fertiggestellte Bahnsteig 3/4 ersetzt ab sofort den provisorischen Bahnsteig 5/6, der seinerseits bis Jänner 2018 gesperrt bleibt. Die Personenkassa wurde vom Bahnhofsgebäude vorübergehend abgesiedelt und steht den Fahrgästen derzeit in zwei Containern beim Parkdeck im Bereich der Busstation in der Bahnhofstraße zur Verfügung. Kundenrelevante Serviceeinrichtungen wie der Fahrkartenautomat und die WC-Anlagen bleiben am bisherigen Standort bestehen.
    Steigerung der Kundenzufriedenheit durch Modernisierung
    Nach Abschluss der Arbeiten in etwa zwei Jahren empfängt der Bahnhof Tulln an der Donau die Kundinnen und Kunden in einem neuen und modernen Design. Durch zahlreiche Modernisierungsmaßnahmen, einem offen und hell gestalteten Bahnhofsgebäude, einem taktilem Leitsystem für sehbehinderte Menschen oder verglasten Bahnsteig-Wartekojen mit Sitzgelegenheiten versuchen die ÖBB die Kundenzufriedenheit weiter zu erhöhen. Als Nahverkehrsdrehscheibe ist der Tullner Bahnhof mit rund 8.000 Fahrgästen ein wichtiger Verkehrsknoten des Landes. Der Umbau erfolgt deshalb auch unter laufendem Bahnbetrieb.
    Gemeinsame Investitionen
    In den kommenden Jahren wird der Bahnhof Tulln durch eine gemeinsame Investition des Landes Niederösterreich und den ÖBB von rund 42 Millionen Euro zu einer modernen und kundenfreundlichen Haltestelle umgebaut. Weitere Folgeprojekte wie der Ausbau des Lärmschutz im Gemeindegebiet Tulln bis Langenlebarn werden gemeinsam vom Land Niederösterreich, der Stadtgemeinde Tulln an der Donau und den ÖBB realisiert.

    NÖN

    Hier drei Fotos, die ich am 10. 8. 2017 aufgenommen habe. Das erste Foto zeigt den Abriss eines an das Empfangsgebäude angebauten Nebengebäudes an der Stelle, wo die Bahnsteigunterführung bis zum Parkdeck durchgezogen werden wird:


    Das Foto zeigt den Umbauzustand am Bahnsteig 3/4:

    Jene Tafeln, die eine Bahnsteighöhe von 38 cm signalisieren, treten zunehmend in Erscheinung. So auch in Tulln am Bahnsteig 1 sowie auch am mittlerweile wieder geschlossenen Bahnsteig 5/6:
    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 10. 8. 2017
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ein paar aktuelle Fotos vom Bahnhofsumbau in Tulln.

    Der Bahnsteige 2 und 3 wurde verlegt und firmiert nun als Bahnsteig 3/4. Gleichzeitig wurde der Bahnsteig verkürzt, wie der Vergleich der beiden Fotos unten zeigt. Das (bahnsteiglose) Gleis wird jetzt als Durchfahrtsgleis für die in Tulln durchfahrenden Personenzüge sowie für die hauptsächlich Richtung Tullnerfeld verkehrenden Güterzüge genutzt. Am ersten Foto fährt gerade der 4020 240 alss S 21048 nach Tulln Stadt aus:


    Der alte Bahnsteig reichte noch bis fast an das AS heran (Foto vom 29. 4. 2016):


    Der neue Bahnsteig 3/4 mit dem REX 2175 (1142 640), der die Ankunft des REX 2842 nach Krems abwarten muss, da die Bahnhofseinfahrten derzeit nur eingleisig befahrbar sind. Die Aus- und Einfahrten auf Bahnsteig 3/4 sind in Tulln nur mehr in die Ablenkung möglich:


    Die östliche Hälfte des Bahnsteiges 3/4 mit der mit dem REX 2842 einfahrenden 1142 627:


    Wie oben bereits geschrieben, wird das Gleis 2 nur mehr als Durchfahrtsgleis genutzt. Die 185 387 fährt mit einem Containerzug Richtung Tullnerfeld. Auf Bahnsteig 4 steht der 4020 240 als S 21057 nach Wien FJB. Und: Die Zuckerrübenkampagne ist auch schon wieder angelaufen (ganz links):

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 14. 9. 2017 (ausgenommen Foto 2).
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Das (bahnsteiglose) Gleis wird jetzt als Durchfahrtsgleis für die in Tulln durchfahrenden Personenzüge sowie für die hauptsächlich Richtung Tullnerfeld verkehrenden Güterzüge genutzt.
    Gibt es planmäßige Personenzüge die in Tulln durchfahren?

    dr. bahnsinn schrieb:

    Die Zuckerrübenkampagne ist auch schon wieder angelaufen (ganz links)
    Habe ich mir bei den Erschütterungen der 60 40-Tonner auch letztens gedacht.
  • Erstellt am 27. September 2017, 05:51 von Doris Firmkranz

    Geringe Lärmschutzmaßnahmen: Schlaflos in Bahnnähe
    Des Bahnfahrers Freud’, des Anrainers Leid: Bewohner entlang der Franz-Josef-Bahn kritisieren geplante Lärmschutzmaßnahmen: „Unzureichend!“

    „Ganze drei bis vier Dezibel soll die Reduzierung der Geräusche betragen, eine Größenordnung, die kaum wahrnehmbar ist“, klagt Franz Bazanella.
    *) Er kritisiert die von der Gemeinde mit den ÖBB ausverhandelten Lärmschutzmaßnahmen entlang der Franz-Josefs-Bahn in Form von (zu) niedrigen Lärmschutzwänden, die ab 2019 Anrainern ein Mehr an Lebensqualität bringen sollen.
    Bewohner leiden unter Bahnhofsum- und -ausbau
    Der Mann leidet wie zahllose Betroffene auch unter den Auswirkungen des Bahnhofsum- und -ausbaues. Vor allem die Umleitung von Schwerlastzügen. Vor der Eröffnug der HG-Strecke von der Westbahn über Tulln und die Zunahme des Güterverkehrs in den Norden***) hätten aus dem Tullner Bahnhof einen Massenverkehrsknoten gemacht. Zigtausende Züge würden durch dicht verbaute Wohngebiete donnern und viele Schlafzimmer in unerträgliche Lärmhöllen verwandeln.
    ÖBB setzt sich für Lärmschutz ein
    Dem entgegnet ÖBB-Sprecher Christopher Seif: „Es kann keinesfalls davon gesprochen werden, dass der Umbau des Bahnhofes Tulln eine Einschränkung der Lebensqualität bedeutet. Im Gegenteil wird durch die Umsetzung des schalltechnischen Projektes die Lärmbelastung für die Bevölkerung geringer und die Lebensqualität damit erhöht.“ Die Reduzierung der Dauerlärmbelastung um drei Dezibel entspräche überdies einer Halbierung des Verkehrsaufkommens.
    In Reaktion auf Bazanellas Vorwurf, in dieser Angelegenheit wenig aktiv zu sein, lädt das Rathaus zu einem Gespräch. „Wir würden ihm gerne die umfangreichen Maßnahmen, Interventionen und kostenintensiven Investitionen der Stadtgemeinde näher erläutern.“

    NÖN
    *) In Physik dürfte der gute Mann nicht wirklich aufgepasst haben.
    **) Das war einmal. Vor der Eröffnung der HG-Strecke durch das Tullnerfeld.
    ***) Jo eh. Der Güterverkehr über den FJB-Grenzübergang Gmünd wurde am 1. September eingestellt....

    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Vor allem die Umleitung von Schwerlastzügen. Vor der Eröffnug der HG-Strecke von der Westbahn über Tulln und die Zunahme des Güterverkehrs in den Norden***) hätten aus dem Tullner Bahnhof einen Massenverkehrsknoten gemacht. Zigtausende Züge würden durch dicht verbaute Wohngebiete donnern und viele Schlafzimmer in unerträgliche Lärmhöllen verwandeln.
    Was haben Schwerlastzüge mit der Bahn zu tun?
    Zigtausende Züge? Im Jahrzehnt?
    Massenverkehrsknoten?

    PS: Dann soll der Werte Herr Geld in die Hand nehmen und sich eine höhere Schallschutzmauer bauen lassen.
  • Umbau des Bahnhofes Tulln - Update

    Der Umbau des Bahnhofes Tulln nähert sich der Fertigstellung, Zeit daher für eine kleine Fotoreportage.

    Das Bahnhofsvorplatz ist derzeit gesperrt, die Neugestaltung ist im Gange:

    Der Hausbahnsteig ist nur mehr als Zugang zu den Diensträumen vorhanden. Kommerziell wird er nicht mehr genutzt:



    Die neuen Bahnsteige 2, 3 + 4, Blickrichtung Osten:



    Blickrichtung Westen:

    Das Gütermagazin ist verschwunden. Wahrscheinlich wird es auch hier Parkplätze geben:

    Zur Erinnerung: Vor einem Jahr (14. 9. 2017) war es noch da, rechts ein Richtung Tullnerfeld fahrender Containerzug:

    Im Durchgang zu den Bahnsteigen wird noch gearbeitet:

    Fotos: dr. bahnsinn, aufgenommen am 4. 10. 2018 (Ausnahme: vorletztes Foto)
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Neu

    Bahnhof Tulln erstrahlt in neuem Glanz

    Nach zwei Jahren Bauzeit ist am Freitag der neu gestaltete Bahnhof in Tulln an der Donau eröffnet worden. Der Umbau kostete 42 Mio. Euro. Neben der Umgestaltung erhielt auch der wohl berühmteste Sohn der Stadt eine besondere Ehre.

    Mit etwa 8.000 Fahrgästen pro Tag ist der Bahnhof Tulln ein wichtiger Verkehrsknoten in Niederösterreich. Die Sanierung sei nun ein logischer Schritt hin zu mehr Qualität gewesen, betonte der Vorstandsdirektor der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), Franz Bauer: „Die Modernisierung des Bahnhofs ist eine wichtige Maßnahme, um den öffentlichen Verkehr in der Region zu stärken.“

    Die Bahnsteige wurden abgetragen und komplett neu errichtet. Foto: ÖBB

    Auf dem Bahnhof in Tulln wurden etwa die Bahnsteige neu errichtet, drei Lifte eingebaut, ein Blindenleitsystem installiert und eine Bike&Ride-Anlage für 100 Fahr- und sechs Motorräder eröffnet. Einen großen Stellenwert legten die ÖBB beim Umbau auf die Barrierefreiheit. „Das ist nicht nur für alle mobilitätseingeschränkten Menschen wichtig, sondern auch für ältere Mitmenschen oder Personen mit Kinderwagen oder Fahrrad“, erklärte Bürgermeister Peter Eisenschenk (ÖVP). Durch den Umbau werde in Tulln das Reisen mit der Bahn nun wesentlich angenehmer.
    Historische Optik blieb erhalten
    Die Anlage präsentiert sich nach dem Umbau, der bei laufendem Bahnbetrieb stattfand, aber auch in einem neuen Design. Trotz der strengen Auflagen des Denkmalschutzes wurden moderne Elemente wie Glas und Stahl verwendet. Die historische Optik des fast 150 Jahre alten Bahnhofes blieb laut ÖBB jedenfalls erhalten. Und im Wartebereich begrüßt ab sofort ein Kunstwerk des in Tulln geborenen Malers Egon Schiele (1890-1918) mit seinen bekannten Sonnenblumen die Fahrgäste.
    Generell zeige die Bahnhofsoffensive der ÖBB Wirkung, sagt Bauer. Steigende Fahrgastzahlen würden bestätigen, dass das Angebot moderner Bahnhöfe und Haltestellen in Kombination mit schnellen Verbindungen und modernen Zügen „gut angenommen wird und immer mehr Menschen auf die Bahn umsteigen“. Diesen Trend wollen die Bundesbahnen in den nächsten Jahren noch weiter steigern.
    Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) zeigte sich darüber begeistert. Denn das Ziel des Landes sei es, dass der öffentliche Verkehr „von den Pendlern noch mehr als echte Alternative zum Individualverkehr angenommen wird“. Zusätzlich würden durch eine gute Verkehrsinfrastruktur Anreize für die Ansiedelung von Betrieben geschaffen, „wodurch wir die Chance haben, neue Arbeitsplätze in die Regionen zu bringen“.

    ORF NÖ
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