Neues von der Zillertalbahn

  • Und wenn man mehr als 10 Minuten im Stau steht, wird der Autofahrer es wohl einfach hinnehmen. Kennt man ja.

    Wie gesagt, wer glaubt, Anreise mit Skisachen mit den Öffis ginge nicht aus, der hat's einfach nicht probiert. Es ist nicht komplizierter, als einen Koffer zu transportieren, wenn man sich halbwegs organisiert. Ich zum Beispiel nehme einen Wanderrucksack mit, wo die Schuhe, Helm und Proviant verstaut sind und dann noch eine Skitasche für die Skier und Stecken. Hab also nur 2 Sachen zum Tragen und das geht sich auch ziemlich gut aus.

    Aber ja, ich kann dir nur zustimmen, besonders am Semmering kommt noch hinzu, das man in aller Ruhe die herrliche Landschaft genießen kann.

    Und im Sommer braucht es nicht Mallorca sein, wenn man mal an den Strand will. Ob Nordsee, Ostsee oder Adria, per Bahn erreicht man auch die schönen Strände.

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  • Toyota hat ein Wasserstoffserienfahrzeug hinbekommen-problematisch sind noch der Preis und die Tankstellen.
    Genau! 3.300 weltweit verkaufte Einheiten seit 2014 ist ein tolles "Serienfahrzeug"! Tesla hat übrigens im 3. Quartal 2018 über 80.000 verkauft! Alle anderen Versuche mit Wasserstoffautos gehen auch regelmäßig daneben, wie man am Beispiel BeeZero sehen kann. Privat wird so ein Auto nie eine Chance haben sich durchzusetzen und als "Leihwagen" funktioniert's auch nicht. Aber die Zillertaler und die schweizer Straßenbahnproduzenten werden schon wissen, was sie tun...? ^^

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  • Natürlich, der wird auch gehütet und in Watte gebettet. Der Produzent meint zwar: Die Tanks sind so sicher, dass sie auch nach einem Unfall, bei dem der Zug umkippt, dicht bleiben. Aber: Wer sagt, dass der Zug bei einem Unfall immer nur "umkippt"? Wir kennen Unfälle, bei denen sich nicht nur Steuerwägen, sondern auch Lokomotiven im Zuge eines Zusammenstoßes aufbiegen wie ein U-Hakerl...
  • Stimmt, das war schon mal schlechter, danke für den Hinweis! (Die Anschlüsse sind aber nicht ganz optimal, bei Anreise mit dem EC aus Frankfurt wartet man fast eineinhalb Stunden auf den Anschluss...)

    Zudem gibts auch bahnhofshuttle.at, da kostet der Sammeltransfer z.B. nach Döbriach für eine Einzelperson nur 18 Euro, im Gegensatz zum Taxi, das um die 40 kostet.
    Dafür kostet der Individualtransfer (eigenes Taxi, ohne Mitfahrer) gleich mal 44 Euro...
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Hochbahn schafft Wasserstoff-Busse wieder ab
    Alles nur eine Zeitungsente:

    Stand: 06.03.2019 18:01 Uhr
    Hochbahn setzt weiter auf Wasserstoffbusse

    In Hamburg fahren derzeit zwei Wasserstoffbusse.

    Die Hamburger Wirtschaftsbehörde und die Hochbahn setzen auf Wasserstoff als Antriebstechnik. Reine Batteriebusse hätten nicht genug Reichweite. Sie könnten ohne Nachladen nur ein Viertel der täglichen Fahrstrecken abdecken, sagte Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Mittwoch. Daher sollen viele von ihnen mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen bekommen.
    Meldung über Abschaffung: "Eine echte Ente"
    Vor Kurzem sorgten Meldungen, die Hochbahn schaffe vier Wasserstoffbusse ab, für Missverständnisse. Die Wasserstofftechnologie werde weiter verfolgt, sagte Hochbahn-Technikvorstand Jens-Günther Lang. Er sei im Urlaub gewesen, als die Meldung Mitte Februar öffentlich wurde. "Das war echt eine Ente", so Lang. "Wir haben das jetzt aufgeklärt."

    Die Hochbahn stieß lediglich vier alte Wasserstoffbusse ab, deren Verträge 2016 abgelaufen waren. Zwei Wasserstoff-Gelenkbusse seien weiterhin zuverlässig im Einsatz. "Es geht mit Wasserstoff auf jeden Fall weiter", sagte Wirtschaftssenator Westhagemann. "Wir werden jetzt zwei Busse nachordern, sodass wir sehen, welcher Bus für welche Strecke am besten geeignet ist - das ist unsere Strategie."
    Neue Busse mit Batterien und Brennstoffzelle
    Die neuen Busse sollen beides haben: große Batterien und eine kleine Brennstoffzelle, die während der Fahrt Strom erzeugt, also nachlädt. Reine Batteriebusse kämen nur etwa 150 Kilometer weit. Doch laut Hochbahn fahren 75 Prozent der Busse täglich mehr Strecke: zwischen 2.000 und 3.000 Kilometer.*) Einige Busse könnten in den Fahrpausen nachgeladen werden, so Westhagemann. Doch ein noch unbekannter Teil müsse künftig mit Wasserstoff fahren. "Wir hoffen, dass wir mit Wasserstoffbussen diese Reichweiten erzielen - vielleicht auch mit einer Technologie, die dazwischen liegt", so Westhagemann.
    Betriebshöfe sollen ausgebaut werden
    Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat der Hochbahn beschlossen, die Betriebshöfe auszubauen. Die Ausrüstung mit Wasserstoff werde günstig, so Hochbahn-Vostand Lang. "Wir setzen da nicht auf eigene große Tankstellen, sondern auf Lkw-Auflieger, also Trailer", sagte er im Gespräch mit NDR 90,3. Aus diesen Trailern könne man dann direkt die Busse betanken.

    www.ndr.de
    *) Jo eh. Täglich Hamburg - Moskau. :D
    dr. bahnsinn - der Forendoktor