5 x 4020 nach Ungarn abgefahren

  • Tisch Erwin schrieb:

    Es kommen im September angeblich 8x 1014 aus Rumänien zurück nach Österreich .
    Darauf antwortete westbahn:

    westbahn schrieb:

    Ja, ganz sicher! Auf alle Fälle! Und wer diese lahmen Krücken zurückholen will, sagt dir dein lustiges Gerücht nicht, gell?
    Doch. Nachzulesen auf Bahnnews Austria. Ich erwarte mit Interesse westbahns Antwort.



    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Das ist ein leichtes Spiel! Der Gewinnalarm-Wyhnal erzählt erstens gerne Geschichten - meist, wie in diesem Fall vom "Hörensagen" - und zweitens ist ZTT kein privates EVU, es ist nämlich überhaupt kein EVU, zumindest keines in Österreich registriertes. *KLICK* Und bevor der Zeller die Kraxn holt, sollte er nachsehen, ob noch alles Kupfer in den Loks ist!

    ZTT hat übrigens derzeit wegen seiner Vorgangweise ein fettes Verfahren der obersten Eisenbahnbehörde am Hals: ZTT beschäftigt - und das ist ein wichtiger Punkt - Triebfahrzeugführer, ist jedoch kein(!) EVU im Sinne des Eisenbahngesetzes, kann demnach auch keine "Bescheinigungen" ausstellen. Nun vermietet ZTT seine Lokführer an Grampetcargo, WESTbahn, Walser und Co. ZTT tritt somit als eine Art "Personaldienstleister" auf und vermietet "Triebfahrzeugführer". Nachdem ZTT kein EVU (Eisenbahnverkehrsunternehmen) und kein EIB (Eisenbahninfrastrukturbetreiber) ist, also kein Eisenbahnunternehmen im Sinne des Eisenbahngesetz, daher über keine SiBe (Sicherheitsbescheinigung) und ein entsprechendes Sicherheitsmanagementsystem verfügen kann, was wiederum die Voraussetzung für die Beantragung einer Bescheinigung für einen TFZf wäre - wie kann ein solcher dann, unabhängig von einer Fahrerlaubnis, ohne eine Bescheinigung an ein EVU oder wen auch immer verliehen werden?

    Die geltenden Vorschriften besagen eindeutig:

    §143 Eisenbahngesetz (1) Die Ausstellung einer Bescheinigung, die Aktualisierung von Einzelangaben einer Bescheinigung, die Erneuerung einer Bescheinigung sowie die Entziehung oder Aussetzung einer Bescheinigung obliegt dem Eisenbahnunternehmen, dem der darin angeführte Triebfahrzeugführer angehört. Die Bescheinigung ist in Form einer Urkunde auszustellen, in ihren Einzelangaben zu aktualisieren und zu erneuern. Bescheinigungen verbleiben im Eigentum des ausstellenden Eisenbahnunternehmens.
    ...
    Die EU-Vorschrift 2007/59/EU sagt, dass "Jedes Eisenbahnunternehmen im Rahmen seines Sicherheitsmanagementsystems richtet Verfahren für die Ausstellung oder Aktualisierung der Bescheinigungen ein".


    Die Triebfahrzeugführer gehören nicht dem EVU an, an welches sie für einzelne Aufträge "vermietet" sind, sondern der Firma Zeller, daher ist diese Vorgangsweise eindeutig gesetzwidrig!

    Aja, und natürlich warten bis zu sieben 1014er im Ostblock, bis auch die Achte fertig ist und dann kommen sie gemeinsam wieder zurück oder wie? Und warum das ausgerechnet eine Werkstätte in Rumänien auf die Reihe
    kriegen soll, entzieht sich meinem technischen Verständnis und kann maximal darin gegründet sein, das die Arbeitszeit beim Pfannenflicken so gut wie nichts kostet und die dortigen Techniker eben Meister im Improvisieren sind. Mit professioneller Aufarbeitung hat das alles nichts zu tun, denn dies setzt neben dem notwendigen Fachwissen eines voraus und das sind die entsprechenden Ersatzteile im neuwertigen Zustand und diese gibt es weder für eine 14er geschweige denn für eine 42. Also, was soll da unterm Strich für die Praxis und dem angedachten Einsatzspektrum brauchbares herauskommen und wenn man die einschlägigen Berichte zur Überstellung der Grampet 42er zurück nach Österreich gelesen hat und eine bereits in Ungarn wegen Flachstellen aus dem Verkehr gezogen werden musste, dann zeugt das für mich nicht unbedingt von Qualitätsarbeit.

    Die 1014er ist eine Fehlgeburt: Für Güterzüge zu schwach, für Personenzüge untauglich, da keinen Gleitschutz und problematische ep-Bremse, die einen Steuerwagenbetrieb unmöglich macht und somit heute unbrauchbar ist. Die werden, sollte das Gerücht stimmen, ebenso schnell wieder irgendwo herunstehen.

    Die Loks sind 25 Jahre alt und vor MoKo und WeKo gut getempert worden. Die bräuchten vor einem Planeinsatz vermutlich eine H, da die Isolation der Leistungskabel am Ende ist. Auch die Kondensatoren müssten getauscht werden usw. Ersatzteile wurden nie bestellt, also wird das nix, so an dem Gerücht was dran wäre.

    Als kleiner Nachtrag: Jene beiden 1142er für Grampetcargo, die in der selben Klitsche Remarul aufgearbeitet wurden wie die 1014, stehen seit März (da fanden die ersten Testfahrten statt) - jetzt haben wir Mitte August - immer noch in Schrotthof herum. Sie haben beide keine Zulassung und sind nicht einmal in der Datenbank eingepflegt.

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  • westbahn schrieb:

    Die Adria-1822 stehen seit Monaten unbewegt am Stutzgleis in Krieglach und versandeln.
    Wieder einmal eine westbahn-Falschmeldung, geliefert vor einem Monat (siehe Antwort 13 vom 27. 7.). Laut EÖ-Heft 9/2018, S. 451 (mit Foto), brachten die beiden Loks, die von Adria Transport angemietet sind, am 3. 7. 2018 die vier 1142er 637, 662, 691 und 700 von Linz nach Krieglach zur Fa. Tecsol. Anschließend verblieben sie in der Tecsol-Werkstätte zwecks Reparatur von immer wieder auftretenden Umrichterstörungen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Fünf weitere 4020er (206, 214, 231, 235, 237) wären für heute zum Abtransport vorgesehen gewesen, Nachdem man scheinbar bei GCA nicht wusste, dass auf der Hochbahn Dampf- und Dieselverbot herrscht und zum Stürzen in Floridsdorf kein Platz war, werden sie wahrscheinlich heute Nacht abgefahren,

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