[Frankfurt/Main] S-Bahn: Einstiegslotsen für schnellere Zugabfertigung

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  • [Frankfurt/Main] S-Bahn: Einstiegslotsen für schnellere Zugabfertigung

    Frankfurt/Main: Pilotversuch: Einstiegslotsen für pünktlichere S-Bahnen
    04.09.2017

    DB und Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) führen einen Pilotversuch zur Verbesserung der Abfahrtspünktlichkeit auf der Tunnelstammstrecke der S-Bahn Rhein-Main durch.
    DB-Mitarbeiter werden zu den Hauptverkehrszeiten an den Stationen Frankfurt Hbf tief, Hauptwache und Konstablerwache als Einstiegslotsen im Einsatz sein. Sie sollen dabei helfen, dass sich die Zugtüren rechtzeitig zur Abfahrt schließen und sich die Fahrgäste gleichmäßig am Bahnsteig verteilen, damit sich keine Warteschlangen bilden. Der Pilotversuch startet am 04.09.2017 und ist zunächst bis 29.09.2017 befristet. Damit sollen auch Erfahrungen zur Kundenakzeptanz gesammelt werden. (as)


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  • S-Bahn Rhein-Main: Einstiegslotsen auf Tunnelstationen ein Erfolg
    04.10.2017


    Einstiegslotse bei der S-Bahn Rhein-Main; Foto: DB AG/Varnhorn


    Ein „klar positives“ Fazit ziehen der RMV (Rhein-Main Verkehrsverbund) und die Deutsche Bahn aus dem vierwöchigen Einsatz von Einstiegslotsen bei der S-Bahn Rhein-Main.

    Laut Christian Roth, Leiter der S-Bahn Rhein-Main, hätten die Züge für die Strecke von Frankfurt Main Ostendstraße bis zum Hauptbahnhof (tief) in den Morgenstunden zwischen 30 und 40 Sekunden kürzer gebraucht als vorher. In den Abendstunden betrug die Zeitersparnis zwischen 10 und 15 Sekunden. Da das Ergebnis so gut ausgefallen ist, werden die Einstiegslotsen auch weiterhin eingesetzt. Zunächst bis Ende des Jahres werden am Frankfurter Hauptbahnhof (tief) in beiden Fahrtrichtungen Einstiegslotsen im Einsatz sein. Ein weiteres Lotsen-Team wird abwechselnd an den Stationen Hauptwache und Konstablerwache in Fahrtrichtung Hauptbahnhof eingesetzt. Der Test mit den Einstiegslotsen haben RMV und DB vom 04.09.2017 bis zum 29.09.2017 durchgeführt. (cm)

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  • Frankfurt/Main: DB und RMV testen Einstiegslotsen im Regionalverkehr

    05.09.2018

    Einstiegslotse am Frankfurter Hauptbahnhof. Hier am Beispiel der S-Bahn Frankfurt; Quelle: DB AG

    DB Regio und Rhein-Main-Verkehrsverbund testen erstmals Einstiegslotsen im Regionalverkehr.

    Mit dem Pilotprojekt am Frankfurter Hauptbahnhof wird geprüft, ob dadurch mehr Züge pünktlich abfahren. Seit 03.09.2018 werden für drei Monate zur Hauptverkehrszeit (15 bis 19 Uhr) Mitarbeiter an ausgewählten Zügen eingesetzt. Die Einstiegslotsen – im Testbetrieb zwei pro ausgewähltem Zug – sollen helfen, dass sich die Zugtüren rechtzeitig zur Abfahrt schließen. Ihre Aufgabe ist es zudem, die Fahrgäste möglichst gleichmäßig am Bahnsteig zu verteilen. (as)

    Eurailpress
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  • Die Einstiegslotsen bringen auch nicht viel. Die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet sind nachwievor unpünktlich:

    Verspätungen beim RMV 2018
    Die S8 ist die unpünktlichste S-Bahn im Rhein-Main-Gebiet
    Auch 2018 hat der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sein selbst gestecktes Pünktlichkeitsziel verfehlt. Im Kampf gegen Verspätungen brauche es neue Gleise, so das Unternehmen.
    RMV-Chef Knut Ringat hatte ein hochgestecktes Ziel: 96 Prozent aller S-Bahnen sollten in diesem Jahr pünktlich sein. Oder anders ausgedrückt: nur 4 von 100 S-Bahnen mit Verspätung fahren.
    Doch das Ziel für 2018 wurde nach Angaben des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) verfehlt. Im Schnitt habe der Wert wie bereits im Jahr zuvor bei rund 92 Prozent gelegen - das bedeutet, knapp jede zehnte S-Bahn war verspätet unterwegs. Dies sei nicht zufriedenstellend, sagte eine RMV-Sprecherin.
    Unpünktlichste Bahn war mit rund 87 Prozent erneut die S8 zwischen Wiesbaden und Hanau. Damit fuhr sie in 13 Prozent aller Fälle mit Verspätung. Grund sei die hohe Auslastung der Strecke, die auch vom Fern- und Güterverkehr genutzt werde. Musterschüler war die S4 von Langen nach Kronberg mit 96 Prozent Pünktlichkeitsquote.
    Einstiegslotsen: bis zu sechs Sekunden schneller
    Im Kampf gegen Verspätungen setzt der RMV auch im neuen Jahr unter anderem auf Einstiegslotsen an mehreren Frankfurter Haltestellen. Die Helfer sollen am Hauptbahnhof sowie an der Konstabler- und Hauptwache für eine bessere Verteilung der Fahrgäste auf die verschiedenen Türen der Züge sorgen.
    "Während des Einsatzes der Einstiegslotsen sind die S-Bahnen im ersten Halbjahr 2018 bis zu sechs Sekunden schneller durch den Tunnel gefahren als im Vorjahr. Das klingt zunächst nach wenig, ist aber im S-Bahn-Tunnel, wo zur Hauptverkehrszeit alle 150 Sekunden eine S-Bahn pro Richtung fährt, ein wichtiger Baustein für einen noch flüssigeren Betriebsablauf", sagte die Sprecherin.
    Neue Gleise für den Nahverkehr notwendig
    Auch zusätzliche Gitter an den Bahnsteigen wurden montiert, um zu verhindern, dass Menschen den Tunnel unter der Frankfurter City betreten und für Störungen sorgen. 2018 sei dies mehrmals pro Monat der Fall gewesen, sagte die RMV-Sprecherin. Langfristig sei der Bau weiterer Gleise eigens für den Nahverkehr aber unabdingbar.

    Stand: 23.12.2018, 09:44 Uhr

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