ÖPNV-Planungen zwischen Wien und NÖ.

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  • KFNB X schrieb:

    Ein Sitzplatz wäre da wichtiger.
    Oder vernünftige Intervalle.

    Übrigens ist die VPNÖ grad fleissig am Wahlkämpfen, wie wir wissen und da trifft sichs doch gut, dass just dieser Tage deren hauseigenes Propagandablatt, die "Niederösterreich Zeitung" (diesmal also ausnahmsweise nicht die NÖN) an alle Haushalte verteilt wurde.

    Bemerkenswert daran:
    Erweiterungen von 5(!) Autobahnen: A22, A1, A2, A4 und A5 sowie 3(!) Schnellstraßen: S3, S8, S34
    demgegenüber - festhalten - stehen: "Taktverdichtungen, darunter die Vervierfachung der Taktverdichtungen rund um Wien, Bahnhofsmodernisierungen und die Attraktivierung der Busverbindungen ins Zentrum."

    Jetzt darf sich jeder gern selbst ausdividieren,
    a) wo das meiste Geld hin fließen wird
    b) was eine Vervierfachung der Taktverdichtung ist (fährt dann nun die S7 in der HVZ 10Mal, wenn man die jetzigen 2 HVZ-Verstärker vervierfacht?) und
    c) was dem SPNV-nutzenden Kunden eine Bahnhofsmodernisierung bringt, wenn das Angebot nicht entspricht?
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  • Segen für Pendler
    U-Bahn ins Wiener Umland: Erste konkrete Pläne

    Endlich ein Ende der Staus? Ein Segen für unzählige Pendler wäre die Verlängerung der U-Bahn-Linien nach Niederösterreich. Seit einem Jahr wird das Thema sehr konkret und konstruktiv verfolgt. Nun gibt es erste konkrete Pläne. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Wir wollen gemeinsam neue Wege gehen.“


    Neues Öffi-Streckennetz: Die ersten konkreten Pläne liegen jetzt auf dem Tisch.
    Foto: Land Niederösterreich, "Krone"-Grafik

    „Es ist wichtig, nicht in Landesgrenzen, sondern in den Lebensräumen der Menschen zu denken“, erklärt Mikl-Leitner. Das gelte natürlich im Besonderen für den Straßenbau und Öffentlichen Verkehr. Aus diesem Grund investiert das Land mit dem Bund 3,3 Milliarden Euro bis 2022 in ein Mobilitätspaket.
    Das große Ziel ist es, die Verkehrswege schneller und die Fahrzeiten für die Pendler kürzer zu machen. Es wird aber nicht nur Geld investiert, sondern der politische Wille für neue Initiativen. Eine dieser Initiativen ist die konkrete Prüfung über Verlängerungen des Wiener U-Bahn-Netzes ins Wiener Umland.
    Jetzt liegen erste mögliche Varianten für eine Verlängerung vor (siehe auch Grafik oben):

    • U4: von Hütteldorf nach Purkersdorf (4,8 km in Wien, 2 km in NÖ)
    • U4: von Heiligenstadt nach Klosterneuburg (4,7 km in Wien, 3,7 km in NÖ)
    • U6: von Floridsdorf nach Korneuburg (5,1 km in Wien, 6,6 km in NÖ)
    • U3: von Simmering nach Schwechat/zum Flughafen (4,4 km in Wien, 1,4/7,8 km in NÖ)
    • U1: von Rothneusiedl nach Himberg (0,6 km in Wien, 6,7 km in NÖ)
    • U6: von Siebenhirten nach Mödling (1 km in Wien, 6,5 km in NÖ)
    Nun sollen Kosten und Trassenführungen überprüft werden. Selbstverständlich wird darüber mit Wien verhandelt.
    Quelle: krone.at/1619703
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Ich möchte es hoffen!


    oe.tom schrieb:

    U4: von Hütteldorf nach Purkersdorf (4,8 km in Wien, 2 km in NÖ)
    knapp 9.000 EW (knapp 23.000 EW ohne Sieghartskirchen)


    oe.tom schrieb:

    U1: von Rothneusiedl nach Himberg (0,6 km in Wien, 6,7 km in NÖ)
    Knapp 13.000 EW

    Aber z.B. ein öffentlich unterversorgtes Groß-Enzersdorf (glaube knapp 10.000 EW), wo man durch das besiedelte Gebiet Essling und nicht über Felder hinkommt wird nicht bedacht. Mit insgesamt ~ 5-6 km sogar kürzer als die anderen Varianten. Aber dort braucht man wohl die Autofahrer für S1 und S8. Wobei ich dort noch immer einen gut ausgebauten 25er für besser hielt.
  • Eine Analyse der Verkehrssituation in NÖ mit mäßigem Neuigkeitswert:

    Niederösterreich: Die Nebenbahn im Land der Kreisverkehre
    Sebastian Fellner, 23. Jänner 2018, 07:42

    Egal ob man in Öffis oder Straße ausbaut – günstig ist das im Flächenland nie
    Tulln an der Donau – Die Sonne ist gerade erst aufgegangen in Tulln, und niemand wird gerne angesprochen. Die Salzstangerln, die grüne Wahlhelfer vor der Unterführung verteilen, werden meist wortlos entgegengenommen, bevor die Menschen in den kleinen Tunneln aus Pressspanplatten verschwinden, die sie vor dem Dreck und Lärm der Bauarbeiten am Bahnhof der Stadt an der Donau schützen sollen.
    Marion G. ist rechtzeitig am Bahnsteig, ihr Auto steht am Park-&-Ride-Parkplatz. Aus ihrer Heimatgemeinde braucht die 56-Jährige gute 20 Minuten zum Bahnhof in Tulln. Von Tür zu Tür zu ihrem Job als Lohnverrechnerin in Wien brauche sie so eine Stunde und 15 Minuten, sagt sie. "Da kenne ich Leute, die innerhalb Wiens länger brauchen." Eine Zugverbindung zwischen Tulln und ihrer Heimatgemeinde gebe es zwar auch – doch gerade wenn G. länger arbeiten muss, ist die Verbindung oft schlecht.
    Eine von 550.000
    G. ist eine von 3.800 Personen, die täglich in Tulln ein- oder umsteigen – und eine von mehr als 550.000 Pendlerinnen und Pendlern in Niederösterreich. Die meisten von ihnen fahren wie sie nach Wien. Ihre Zahl ist in den vergangenen Jahren langsam, aber kontinuierlich gestiegen: 2010 pendelten noch etwas mehr als 530.000 Niederösterreicher. Mehr Pendler, das bedeutet in Niederösterreich: Mehr Autos. 100.000 zusätzliche PKW schafften sich die Landesbürger im gleichen Zeitraum an.
    Wie man in Niederösterreich von A nach B kommt, ist im Flächenbundesland ein großes politisches Thema, immerhin betrifft allein der Pendelverkehr ein Drittel der Bevölkerung direkt. Und die Errichtung der Infrastruktur ist teuer im Land mit den vielen kleinen Gemeinden, zerstreut über vier Viertel.
    Die Idee mit der Autobahn
    Investitionsbedarf herrscht vor allem im Norden, jener strukturschwachen Region, die bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989 an der "toten Grenze" lag. Geht es nach der ÖVP und FPÖ, soll dem mit einer neuen Autobahn Abhilfe geschaffen werden: Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) will im Mai eine Potenzialanalyse für das Großstraßenprojekt starten: "Das Ziel ist, alles zu tun, damit das Waldviertel besser erschlossen und angebunden ist", sagt er wenige Wochen nach seinem Amtsantritt – als Südburgenländer wisse er schließlich, wie wichtig gute Verkehrsanbindungen seien.
    Straßenbaulandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP) begrüßt die Idee jedenfalls. Ob und wo die Autobahn kommt, soll eine regionale Arbeitsgruppe klären. Unabhängig davon will das Land aber bis 2020 rund 280 Millionen Euro in den Straßenausbau im Waldviertel investieren.
    Die Grünen laufen gegen die Idee Sturm und ernannten sie zum "Schildbürgerstreich des Jahres". "Ich verwehre mich dagegen, dass man eine Autobahn als Retterin des Waldviertels hinstellt", sagt Silvia Moser, grüne Kandidatin aus dem Waldviertel für die Landtagswahl am Sonntag zum STANDARD. "Es wird kein einziger Betrieb ins Waldviertel kommen, weil es eine Autobahn gibt. Ich weiß nicht, was damit erreicht werden soll."
    Kein Geld, keine Trasse
    Jürgen Maier, ÖVP-Bürgermeister der Waldviertler Stadt Horn, Landtagsabgeordneter und Obmann des Regionalverbands, moderiert den Entscheidungsfindungsprozess in der Arbeitsgruppe – und will sich deshalb weder pro noch contra Autobahn festlegen. Man werde sich das ganze Jahr Zeit nehmen. Selbst wenn es dann ein grundsätzliches Ja gibt, "wird man über die Finanzierung auch noch verhandeln müssen". Schnelle Lösung ist die Waldviertelautobahn also keinesfalls – zumal noch nicht einmal klar ist, wohin die neue Straße führen soll. Der Prozess sei völlig ergebnisoffen, sagt Maier.
    Die Grüne Moser gibt sich "nicht der Illusion hin, dass wir alles mit öffentlichem Verkehr bewältigen können". Es brauche für den ländlichen Raum einen Mobilitätsmix. Das Problem der Verkehrspolitik im Land sei aber sehr wohl, dass zu viel Geld in den Straßenbau und zu wenig in den öffentlichen Verkehr gesteckt werde. Die Umsetzung des 365-Euro-Öffitickets, das die Grünen fordern, würde auch das Angebot zwangsläufig verbessern, weil immer mehr Menschen gute Verbindungen nachfragen würden.Lange Reise von Gmünd
    Diese vermissen die Grünen etwa auf den Buslinien, die die eingestellten Nebenbahnen ersetzen: 2010 übernahm das Land 28 Strecken von den ÖBB, seitdem fahren nur auf zwei davon regelmäßig Züge.
    Der Regionalexpress, in den Marion G. in Tulln steigt, ist jedenfalls voll mit Menschen, die hier Zeitung lesen, schon arbeiten oder ein paar Minuten Schlaf nachholen – oder mehr. Denn wer schon in Gmünd an der tschechischen Grenze einsteigt, hat mehr als zwei Stunden Zeit dafür.
    Ein im Landtag einstimmig beschlossenes Paket soll den Weg von Gmünd nach Wien auf 90 Minuten verkürzen – es harrt aber noch der Finanzierung, einen Beschluss dafür braucht es auch im Parlament im Bund. Gut möglich, dass die Autobahn ins Waldviertel früher fertig ist. (Sebastian Fellner, 23.1.2018)

    Der Standard
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Irgendwie scheinen da die hier schreibenden User und die NÖ. Bevölkerung sehr unterschiedliche Ansichten zu haben:

    Erstellt am 24. Januar 2018, 12:54 von Redaktion noen.at

    Studie: Hohe Zufriedenheit mit Öffentlichem Verkehr in NÖ

    Ein Großteil der Fahrgäste ist mit dem Öffentlichen Verkehr in Niederösterreich zufrieden. Das geht aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts GfK hervor.



    Hohe Zufriedenheit mit dem Öffentlichen Verkehr in Niederösterreich. VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verkehrslandesrat Karl Wilfing (v.l.n.r.)| NLK Johann Pfeiffer


    Über die Entwicklungen im Öffentlichen Verkehr in Niederösterreich und über die Ergebnisse dieser Studie informierten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Verkehrs-Landesrat Karl Wilfing und VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll am heutigen Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien.
    „Der Öffentliche Verkehr wächst pro Jahr in Niederösterreich um acht Prozent“, sagte die Landeshauptfrau. „Allein in den letzten fünf Jahren wurden in unserem Bundesland 788 Millionen Euro in den Öffentlichen Verkehr investiert“, betonte dabei Mikl-Leitner. „Entscheidend ist auch, wie diese Investitionen bei den Pendlerinnen und Pendlern ankommen“, fuhr sie fort.
    „Es liegt eine Gfk-Umfrage vor, für die die niederösterreichischen Landsleute befragt worden sind“, unterstrich die Landeshauptfrau. Das Sample umfasse 4.000 telefonische Interviews bzw. Online-Befragungen, so die Landeshauptfrau. „Die Studie zeigt, dass es eine große Zufriedenheit vonseiten der Pendlerinnen und Pendler gibt. Die Hälfte der Vielnutzer sagt, dass sich die Investitionen in die Infrastruktur gelohnt haben und dass sich die Angebote im öffentlichen Verkehr in den vergangenen fünf Jahren verbessert haben. Und 60 Prozent der Park & Ride-Nutzer sind laut der Studie mit dem Angebot zufrieden“, hob Mikl-Leitner hervor.
    "Verkehrswege und Fahrzeiten kürzer zu machen, das ist unsere große Aufgabe"
    „Niederösterreich ist das Pendlerland Nummer eins“, meinte die Landeshauptfrau. „Täglich benutzen rund 600.000 Menschen das öffentliche Verkehrsmittel, davon reisen 300.000 Menschen in einen anderen Bezirk. Ein Drittel aller österreichischen Pendlerinnen und Pendler lebt in Niederösterreich“, sagte sie.
    „Wir haben für die Zukunft sehr viel vor“, meinte sie weiters. Das beste Beispiel dafür sei das Mobilitätspaket von 3,3 Milliarden Euro, das zwischen Bund und Land Niederösterreich geschnürt wurde. „Die Anzahl der Bahnverbindungen wird bis zum Jahr 2022 vervierfacht, wir werden auch die Busverbindungen attraktivieren“, sagte die Landeshauptfrau. Darüber hinaus komme es zu einer Modernisierung der Bahnhöfe, so Mikl-Leitner. „Mit diesen Investitionen werden rund 50.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert. Die Verkehrswege und Fahrzeiten kürzer zu machen, das ist unsere große Aufgabe“, betonte sie.
    Im Hinblick auf die geplante U-Bahn-Verlängerung ins Wiener Umland meinte sie, man prüfe auch den U-Bahnausbau von Wien nach Niederösterreich: „Es gilt diese Entscheidungsgrundlage aufzubereiten, gemeinsam mit den Expertinnen und Experten. Bis Sommer wird eine Entscheidungsgrundlage vorliegen.“
    Sicherheitsgefühl in Fahrzeugen hoch
    „Dem öffentlichen Verkehr wird in Niederösterreich ein gutes Zeugnis ausgestellt“, sagte Landesrat Wilfing. „Entsprechend der Gfk-Studie haben 21 Prozent der Befragten angegeben, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel täglich oder mehrmals die Woche nutzen. 42 Prozent benutzen Bahn und Bus mehrmals im Monat, aber vorwiegend für private Zwecke und sind somit Gelegenheitsnutzer. 37 Prozent der Befragten sind im öffentlichen Verkehrsmittel nur einmal jährlich und somit eher selten bzw. nie unterwergs“, so der Landesrat. „Die größte Zufriedenheit erlangen wir mit dem Sicherheitsgefühl in den Fahrzeugen, dicht gefolgt von der Freundlichkeit des Personals“, sagte er. Aufholbedarf gebe es bei WLAN und bei Carsharing-Angeboten, so der Landesrat.
    VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll meinte: „Es ist uns in den letzten Jahren gelungen, die Anzahl der Kunden, die Jahreskarten benutzen, stark zu steigern. In Niederösterreich bieten wir unseren
    Kunden über 51 Millionen Buskilometer an.“

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Irgendwie scheinen da die hier schreibenden User und die NÖ. Bevölkerung sehr unterschiedliche Ansichten zu haben:
    =) naja, lt. Studien des Landes sind ja auch diverse Bahnstrecken nicht sinnvoll zu betreiben, die neuen Radwege extremst gut ausgelastet usw.
    Wer sagt denn, dass hier Gfk wirklich ein Sample über das ganze Land gezogen und nicht nur entlang der Pendlerrouten abgefragt hat?

  • 5047.090 schrieb:

    dr. bahnsinn schrieb:

    Irgendwie scheinen da die hier schreibenden User und die NÖ. Bevölkerung sehr unterschiedliche Ansichten zu haben:
    =) naja, lt. Studien des Landes sind ja auch diverse Bahnstrecken nicht sinnvoll zu betreiben, die neuen Radwege extremst gut ausgelastet usw.Wer sagt denn, dass hier Gfk wirklich ein Sample über das ganze Land gezogen und nicht nur entlang der Pendlerrouten abgefragt hat?
    Aber irgendwie stehen wir doch nicht so ganz allein da:

    Strasshof

    Trotz Taktverdichtung: Wut wegen S-BahnTrotz Mehrangebots an Zügen soll sich die Situation in den Stationen Helmahof und Silberwald verschlechtert haben.



    Die Zugverbindungen nach Wien sollen sich ab der Schnellbahn-Station Silberwald reduziert haben. | Knotz
    Schwere Vorwürfe erhebt eine Bewohnerin aus Silberwald gegen die ÖBB. „Ich bin etwas irritiert über die Jubelmeldungen über mehr Züge für Strasshof. Bereits im September erfolgte die sang- und klanglose Streichung des Zugs um 7.40 Uhr ab der Haltestelle Silberwald nach Wien Floridsdorf.“
    Schließlich sei auch der Zug um 7.10 Uhr vom Fahrplan verschwunden. Die Verbindungen von Silberwald nach Wien seinen von vier auf zwei Züge pro Stunde reduziert worden. Die Beschwerdeführerin weiter: „Vom Bürgermeister habe ich zum Fahrplanwechsel nur Kommentare zu den Verbesserungen ab dem Bahnhof Strasshof vernommen, jedoch keinerlei Hinweise auf die Verschlechterungen für Fahrgäste ab Silberwald.“


    Weiters habe die ÖVP unmittelbar nach dem Fahrplanwechsel an der Haltestelle Silberwald morgens Flyer verteilt und sich damit gerühmt, für bessere öffentliche Verkehrsanbindungen in Niederösterreich gesorgt zu haben.

    "Die Taktverdichtung ist ein Schritt in die richtige Richtung"
    ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif beschwichtigt: „Für den Großteil der Pendler konnte mit der Einführung der Zusatzverkehre eine wesentliche und merkbare Verbesserung des Zugangebotes für die Bewältigung ihrer täglichen Wege erreicht werden.“ Durch das ausgeweitete Sitzplatzangebot sei die Fahrt auch angenehmer und ein Umsteigen in Wien Floridsdorf würde – durch die Weiterführung der Züge in Richtung Flughafen Wien – für den Großteil der Fahrgäste nicht mehr erforderlich. Leider könnten die genannten Halte in Silberwald aus fahrplantechnischen Gründen derzeit nicht beibehalten werden.
    „Als alternative Fahrmöglichkeit ersuchen wir unsere Fahrgäste, die S1 um 7.01 bzw. um 7.31 Uhr, also nur neun Minuten vor der bisherigen Abfahrt, zu nutzen. Sollten die Halte im gesamten betrieblichen Fahrplangefüge wieder möglich sein, werden wir die Wiederaufnahme der Halte in Silberwald anstreben“, so Seif.
    SP-Bürgermeister Ludwig Deltl – er selbst benützt die Schnellbahn regelmäßig ab Silberwald – meint dazu: „Die Taktverdichtung ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für die Halte in den Stationen Helmahof und Silberwald sind weitere Schritte und Gespräche erforderlich, damit auch dort die Intervallverdichtung wirksam wird. Laut den ÖBB ist es aus betriebstechnischen Gründen für die Züge derzeit nicht möglich, dort zu halten.“
    Auch VP-Landtagsabgeordneter René Lobner ist über die Taktverdichtung erfreut. Leider gebe es nicht für alle Haltestellen Vorteile. „Dennoch gibt es für Pendler aus diesen Stationen ein deutlich besseres Platzangebot.“

    Quelle: noen.at/gaenserndorf/strasshof…rdichtung-oebb/74.964.062

    oe.tom schrieb:

    Ich denke mal, dass die Nö's nicht über den Tellerrand ihres Terretoriums Blicken können/wollen...
    Wenn sie es doch nur einmal Täten...
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Noch zum Thema Wahlwerbung.
    Wie wenns nicht eh schon reichen würde, dass einem die JML von jedem Kreisverkehr mindestens einmal entgegenlächelt... flatterte nun auch noch bissl Wahlwerbung ins Haus.

    Witzig dabei: "Erhalt der Regionalbahnen" steht da tatsächlich als eine der Forderungen/Vorhaben.
    Unter "das haben wir erreicht": - Taktverdichtung Südbahn (muss wohl die Verlänngerung der S nach Liesing gemeint sein) und an anderer Stelle erneut der "Vollholler" vom vervierfachten Takt.
  • Pläne werden geprüft

    Zu teuer: Wien bremst bei U-Bahn ins Umland

    Mit der U-Bahn nach Purkersdorf, Klosterneuburg oder Schwechat: Geht es nach Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP), sollen diese Pläne schnell vorangetrieben werden. Varianten werden geprüft. Wiens Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) ist wenig begeistert: "Das Passagieraufkommen ist viel zu gering."
    In die jahrelange Debatte um die U-Bahn-Verlängerung ins Wiener Umland ist zuletzt wieder Bewegung gekommen. Konkret werden von der Landesregierung in Niederösterreich folgende Ausbauvarianten jetzt näher geprüft:
    U1: von Rothneusiedl nach Himberg
    U3: von Simmering nach Schwechat/zum Flughafen
    U4: von Hütteldorf nach Purkersdorf
    U4: von Heiligenstadt nach Klosterneuburg
    U6: von Floridsdorf nach Korneuburg
    U6: von Siebenhirten nach MödlingFoto: "Krone"-Grafik

    Trassen in Hochlage sollen Kosten senken
    Wie es aus dem Landhaus in St. Pölten heißt, sollen in den kommenden Jahren zumindest für eine Strecke die Weichen gestellt werden. Hohe Kosten lässt man nicht gelten: "Die Strecken würden großteils in Hochlage errichtet werden, was wesentlich billiger ist", heißt es. Gleichzeitig werde man sich um Unterstützung vom Bund bemühen.
    Große Zweifel an der Wirtschaftlichkei
    In Wien ist man skeptisch. "Wenn Niederösterreich die Finanzierung sicherstellt, ist ein U-Bahn-Ausbau natürlich machbar", so Sima. Wesentlich sinnvoller und billiger sei es, die S-Bahn zu attraktivieren. Die Stadträtin verweist darauf, dass eine U-Bahn-Garnitur rund 900 Passagiere transportiert – in Purkersdorf aber nur rund 9700 Menschen leben. "Bei den üblichen Intervallen wäre die Stadt innerhalb einer Stunde 'evakuiert' und menschenleer", so Sima.
    Philipp Wagner und Thomas Lauber, Kronen Zeitung
    Quelle: krone.at/1631047
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Draisinenfan schrieb:

    Ach ja, kaum sind die Wahlen in NÖ geschlagen, wird schon wieder gebremst.
    Und das ist vollkommen richtig und gut so!
    Nämlich auch im Sinne der VPNÖ. Genau das wollte man ja. Blöderweise war das immer schon ein aufgelegter Elfer für die Schwarzen, weil - egal wann Wien hier was kommentiert - der Schwarze Peter gehört ihnen.
    So kann sich die VPNÖ nun gelassen zurücklehnen und bei Gelegenheit den Wienern rüberreiben, dass sie die U-Bahn-Erweiterung verhindern. Natürlich mit breiter medialer Berichterstattung in Kurier, NÖN usw. Denn das nun öffi-affine NÖ hätte doch eh so gute Ideen für den Ausbau der Öffis.


    KFNB X schrieb:

    Da kommen ja richtig vernünftige Worte aus Wien. Hoffentlich trägt NÖ jetzt diese Idee endlich wieder zu Grabe und man überlegt sich, wie man die Schnellbahn attraktiver gestalten könnte.
    Muss auch sagen: ja, vollkommen richtig, was da die Fr. Sima antwortet. Aber... siehe oben!
    Und: Schnellbahn? Attraktiver? Sicher! Stand doch eh im Wahlprospekt! :D

    Aber wer weiß - vielleicht erklärt den Schwarzen irgendwann irgendwer noch, welche Aufgaben S-, U-, und Straßenbahn genau haben und wo man z.B. wirklich Busse vernünftig einsetzen kann.
    Zahlreiche wirkliche Verkehrsexperten äußern sich dazu ja eh hin und wieder - nur vernimmt das im Landhaus keiner.
  • Das ist ja das Problem bei der ganzen Sache:
    Man kann wunderbar argumentieren und herumreden, die Zeitungen springen drauf auf und die Schuld kann wunderbarst gegenseitig zugeschoben werden...

    In echt interessiert es eh keinen, etwas zu verbessern, da könnte man mit weniger Aufwand mehr bewirken, aber das ist dann halt nicht so medienwirksam und - man müsste es dann wirklich machen!

    Vielleicht müsste ja nur ein Büro eine teure Studie erstellen und vorschlagen, dass eine im Viertelstundentakt verkehrende Schnellbahn nicht "Schnellbahn" heißen darf, weil der Begriff negativ besetzt ist, UBahn geht auch nicht, weils halt keine ist und auch keinen Sinn macht, vielleicht nennt mans Hyperschnellbahn oder Fern-UBahn, dann ist allen Wünschen Genüge getan und man könnte es (nein, nicht bauen!), einfach einführen!

    Aber halt, wäre das nicht zu einfach, dann müsste mans ja wirklich einführen, und kann keinen mehr schimpfen...