ÖPNV-Planungen zwischen Wien und NÖ.

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  • ÖPNV-Planungen zwischen Wien und NÖ.

    Wieder einmal:

    Erstellt am 13. September 2017, 05:55 von Martin Gruber-Dorninger

    Mobilitätspaket
    : U4 ist in Klosterneuburg wieder am Tableau

    Mikl-Leitner will Verlängerung prüfen. Grüne: „Ist nur Wahlkampf-Schmäh.“




    Zu schön, um wahr zu sein - eine U-Bahn-Garnitur mit dem Fahrziel Klosterneuburg – nur eine Fotomontage. | NOEN, APA/Helmut Fohriger/bearbeitet Alexander König

    Der Slogan „U4 bis hier“ verfolgt die Klosterneuburger schon seit den Neunzigern. Es handelt sich dabei um ein stetig wiederkehrendes Phänomen, das knapp vor Wahlen zur Debatte steht.
    Dieses Mal ausgelöst durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die im Rahmen einer Pressekonferenz ein Mobilitätspaket für Niederösterreich präsentierte. Dies beinhaltet auch den Ausbau der U-Bahn von Wien nach Niederösterreich sowie eine Taktverdichtung der S-Bahn.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • 5047.090 schrieb:

    Mittlerweile haben sich auch die Krone und HEUTE ins Geschwafel rund um U-Bahnen ins Umland eingeklinkt.
    Liest man die Kommentare bei solchen Berichten, wird einem ganz schön schlecht.

    Österreich hat schon vor ein paar Tagen darüber berichtet geschrieben. Da mir beim Lesen schlecht wurde, war ich daran gehindert, darüber zu schreiben. :D
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • noch was von noe.orf.at:
    Erneute Debatte um Verlängerung der U-Bahn


    Immer wieder läuft in Niederösterreich die Debatte um einen Ausbau der Wiener U-Bahn auf das Umland. Zuletzt entfacht wurde sie als Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) im Rahmen des Mobilitätspakets den Ausbau erwähnte.
    Purkersdorf (Bezirk St. Pölten) im Westen, Klosterneuburg (Bezirk Tulln) und Korneuburg im Norden, Mödling und Vösendorf (Bezirk Mödling) im Süden, Schwechat und Fischamend (Bezirk Bruck an der Leitha) im Osten - die Stimmen, die eine Verlängerung der U-Bahn fordern, werden immer lauter. Nachdem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) Anfang des Monats im Zusammenhang mit dem Mobilitätspaket auch den Ausbau der U-Bahn als Fernziel genannt hatte, melden sich nun laufend Gemeinden, die die Verbindung für sich reklamieren wollen.
    Die Überlegungen gehen dabei in alle Himmelsrichtungen, so etwa eine U4-Erweiterung in den Westen nach Purkersdorf. Auch eine Verlängerung in die andere Richtung wäre denkbar, dann könnte Klosterneuburg davon profitieren. Vösendorf und Mödling hoffen wiederum auf einen Ausbau der U6. Auch eine Anbindung von Schwechat oder Fischamend über die U3 gehört noch zu den möglichen Varianten, wobei man in Fischamend auch mit einem Ausbau der S7 zufrieden wäre.

    Wiener Linien / Manfred Helmer
    Finanzierung und Pläne noch unklar
    Konkrete Pläne gibt es derzeit noch nicht, auch die Finanzierung ist noch unklar. Die Hälfte der Kosten müsste, so wie in Wien, der Bund übernehmen. Die andere Hälfte zahlt Niederösterreich. In Purkersdorf argumentierte Bürgermeister Karl Schlögl (SPÖ), dass man die bestehenden Gleise der Westbahn nutzen könne. Dieser Gedanke fließt auch in die Überlegungen des Landes mit ein.
    „Das heißt, wir werden uns ansehen, was es technisch bedeutet und ob es Strecken gibt, wo wir auf schon bestehenden Trassen noch genug Reserven haben, um dort mit der U-Bahn fahren zu können. Auch sehen wir uns an, in welche Himmelsrichtung sich die Einwohnerzahl entwickelt“, sagte Landesrat Karl Wilfing (ÖVP).
    Studie über Machbarkeit soll kommen
    Hinsichtlich der Strecke von der derzeitigen Endstation in Wien bis zur Landesgrenze zu Niederösterreich geht Wilfing davon aus, das die durch den Ausbau anfallenden Kosten von Wien getragen werden. „Die Wiener wissen, dass wir dieses Thema diskutieren. Wenn wir die U-Bahn verlängern, fahren wir sicherlich viele Meter auf Wiener Gebiet. Daher gehen wir davon aus, dass die Wiener auf ihrem Gebiet diese Investitionen selbst bezahlen müssen“, so Wilfing.
    Seitens der Stadt Wien betonte Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Die Grünen Wien), dass das Hauptaugenmerk auf dem Ausbau und der höheren Taktung von bestehenden Schnellbahnverbindungen liege. Noch heuer soll eine Machbarkeitsstudie über den U-Bahn Ausbau in Auftrag gegeben werden.

    Quelle: noe.orf.at
    Der Schlögl wieder mit der geistreichen Idee der Nutzung der Westbahngleise (da bin ich mal gespannt, wie die sich für eine U-Bahn nutzen lassen sollen) und der fertige Wilfing mit seinem Hirngespinnst, Wien würde NÖ den U-Bahn-Bau brennen. Leicht habens die alle nicht.
    Immerhin zeigen sich Fischamend und Mödling vernünftig.
  • Land NÖ: Mehr Wiener U-Bahn für alle - nun auch für Gänserndorf!

    Update am 04. Oktober 2017, 08:40 von Nina Wieneritsch

    Öffentlicher Verkehr
    :Kommt U-Bahn in den Bezirk Gänserndorf?

    Das Land NÖ lotet derzeit sämtliche Potenziale aus – auch in Richtung Gänserndorf und Groß-Enzersdorf.

    Ob die U-Bahn irgendwann auch den Bezirk Gänserndorf anfährt? Das Land NÖ prüft derzeit jedenfalls alle Möglichkeiten. Foto: Wiener Linien/Zinner

    Seit Jahren ist es ein immer wiederkehrendes Thema: Die Verlängerung der U-Bahn ins Wiener Umland. Einen neuen Anlauf startete nun VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die im Rahmen des Mobilitätspakets eine U-Bahn-Verlängerung nach Klosterneuburg prüfen will. Auch ein Ausbau nach Purkersdorf, Korneuburg, Schwechat und Mödling sei für Mikl-Leitner überlegenswert.
    Und was ist mit dem Bezirk Gänserndorf? Könnte man die U-Bahn nicht nach Deutsch-Wagram/Strasshof/Gänserndorf bzw. nach Groß-Enzersdorf verlängern? Die NÖN fragte nach.
    „Derzeit werden sämtliche Möglichkeiten untersucht – und zwar in alle Richtungen“, so Werner Pracherstorfer, Leiter der Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr des Landes NÖ. „Wir haben den Auftrag, mittels Studien alle Potenziale auszuloten“, erklärt Pracherstorfer. Im Zuge dieses Projekts sollen unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen innerhalb der Bevölkerung Einzugsgebiete untersucht werden und Zukunftsszenarien überlegt werden. Erste Ergebnisse hierfür könnten im Frühjahr 2018 vorliegen.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Naja, der Wilfing will also eine U-Bahn! Was hat der Wilfing - und ich nehme an, es war der selbe Wilfing - vor etwa sechs Jahren gesagt? Auflösung der Frage
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dipl.-Ing Trauner (NÖ Landesreg.): Konkret ist die Eisenbahn ein leistungsfähiges linienbezogenes und in Erhaltung und Betrieb teures Massenverkehrsmittel, wohingegen der Bus ein vergleichsweise kapazitätsschwaches, aber flächenbedienendes, flexibles und preisgünstiges Verkehrsmittel ist.
  • Naja nur, dass diese wirtschaftlich nicht zu betreiben wäre. Aber das kann ihm ja egal sein, wenn er eh fordert, dass ihm Wien das zahlt.
    Dass er aber ein echter Profi ist, zeigt dieser Teil des Interviews:

    NÖN: Als „Vater der Nordautobahn“ werden Sie kritisiert, dass diese wie die S 1 dem öffentlichen Verkehr schadet.

    Wilfing: Das stimmt so nicht. Die Schnellbahn nach Laa hatte jahrelang stark steigende Passagierzahlen, im Vorjahr gab es erstmals ein leichtes Minus.
    Ich bin überzeugt, dass die Zahlen 2011 wieder steigen, nicht zuletzt wegen der Benzinpreise.

    Nicht nur Fachmann, sondern auch Hellseher.
    Die Frage, die bleibt: Wozu eine S1, wenn seiner Meinung nach der Fahrgastzustrom bei der Schnellbahn aufgrund der Benzinpreise steigen wird?
    Müsste man demnach nicht die Schnellbahn ausbauen?
  • U-Bahn-Verlängerung auf dem Prüfstand

    Die Absichten, Niederösterreich an das Wiener U-Bahn-Netz anzuschließen, werden konkreter. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) will eine Arbeitsgruppe einrichten. Diese soll noch im Herbst erste Konzepte ausarbeiten.

    Immer mehr Gemeinden rund um Wien hoffen auf eine Verlängerung der U-Bahn. Bevor Gespräche mit der Stadt Wien geführt werden, seien aber wesentliche Fragen in Niederösterreich zu klären, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gegenüber noe.ORF.at: „Das Eine ist die Frage, wo es möglich bzw. notwendig ist, die U-Bahn zu verlängern. Das Zweite ist die Frage der Finanzierung. Hier wird es in weiterer Folge um Gespräche zwischen Bund und Land gehen.“
    Lösungen für Pendler gefordert
    Wien sei jene Region in Europa, die in den nächsten Jahren am stärksten wachsen werde, so Mikl-Leitner: „Deshalb braucht es ganz konkrete Lösungen für die Pendlerinnen und Pendler. Diese stehen hier im Mittelpunkt.“
    Die Arbeitsgruppe soll schon in den nächsten Wochen ihre Arbeit aufnehmen: „Im Herbst soll der erste Termin stattfinden und ich gehe davon aus, dass bereits im Herbst nächsten Jahres ein Papier vorliegt, um weitere Entscheidungen treffen zu können.“ In der Arbeitsgruppe unter der Leitung von Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) sollen sowohl Experten als auch Bürgermeister rund um Wien zu Wort kommen.

    ORF NÖ
    dr. bahnsinn - der Forendoktor