Eisenbahnmuseum Ybbsitz und Club 598

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  • westbahn schrieb:

    greift er noch eher zum Telefon, ruft in Rumänien an
    Sind die da unten nicht schön langsam eingedeckt mit diesen Kraxn?
    Eisenbahnfreunde schätzen den Wert des letzten fahrtüchtigen Exemplars der Baureihe auf eine Million Euro
    Genau! Wie lustig! Derzeit liegt laut Schrott24.at der Preis für 1kg Schwerschrott bei 16 Cent bei 10.000kg. Die Lok hat ein Gewicht von knapp 20 Tonnen, ergibt einen Schrottwert von 3.200€ und keinen Cent mehr. Also schnell verkaufen - schrott24 holt sogar ab - und schon ist wieder mehr Platz am Gelände!
    Krammer möchte den Betrieb der Citybahn vom Hauptbahnhof bis nach Kreilhof verkürzen: "Dort herrscht Frequenz, wir könnten den Takt verdichten." Im Gegenzug würden in Gstadt Betriebsgründe frei, die die Stadt dringend für Firmenansiedlungen brauche.
    Das wird unseren oe.tom sicher erfreuen, eine florierende Wirtschaft und Firmenansiedlungen sind, wie wir erkennen, weit wichtiger als eine schmalspurige Minibahn.
    Ad1: Die Lok ist zum Unterschied von der YV3 betriebsfähig, das heißt nix da mit dem Schrottpreis...
    Ad2: Welche Firma möchte sich denn dort ansiedeln, bzw. ausbauen und wie lange wird's bis zum Konkurs dauern? Mal ganz davon abgesehen, ist der Bahnhof von Waidhofen noch nicht so weit weg, so dass ein Kombinierter Verkehr noch möglich ist...

    dr. bahnsinn schrieb:

    In Gstadt am derzeitigen Ende der Restybbstalbahn sollen Arbeitsplätze geschaffen werden. Kein Einwand. Damit aber ja keiner der künftigen Arbeitsplatzinanspruchnehmer auf die Idee kommt, aus der Stadt mit der Rumpfbahn anzureisen, soll sie vorsorglich verkürzt werden. Die schrittweise Amputation des von der NÖVOG ungeliebten Bahnrestes in Waidhofen hat schon begonnen.
    Und: Arbeitsplatzschaffung bei gleichzeitiger Aufgabe eines Bahnanschlusses ist Verkehrs- und Raumplanung von gestern für die Probleme von heute.

    Übrigens: Die Steyrtalbahn wäre tatsächlich eine Option für die Yv.2. Vielleicht gibt es eh schon Kontakte.

    Man wird sehen, allerdings glaube ich nicht, dass die Steyrtalbahn als Option in Frage kommt, da ja die Platzverhältnisse gar nicht die Abstellung aller Fahrzeuge, man muß ja auch die Wagen rechnen, möglich ist. Allerdings wär's natürlich schön, wenn die Loks (YV3 ist ja bekanntlich in Hauptuntersuchung, welche schon weiter fortgeschritten ist) auf diesen ehrwürdigen Gleisen fahren... Übrigens westbahn: 25.000 Personen, welche sich das Vergnügen nehmen mit dem Schnauferl zu fahren! Und das Jahr für Jahr...
    Ich denke für dich wär's des Gscheiterste, wenn man um dein Domizil eine Mauer baut, die Leitungen kappt und einen Störsender aufbaut, denn dann hast deinen eigenen eisenbahnfreien Staat, denn der Rest der Menschheit denkt offensichtlich anders als Du! :D
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Beim meinem nächsten Gebrauchtwagenkauf gehe ich mit westbahns Argumentation in die Verhandlungen und schlage den Schrottpreis vor. :D

    Bezüglich Verkürzung bis Kreilhof. Die Betriebsansiedelung ist doch nur eine billige Ausrede, wenn man den Bene Parkplatz ein wenig überdenken würde, könnte man dort noch so einiges unterbringen. Es geht wohl um die Sicherung der 5 (!) EKs zwischen Kreilhof und Gstadt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von KFNB X ()

  • Beim meinem nächsten Gebrauchtwagenkauf gehe ich mit westbahns Argumentation in die Verhandlungen und schlage den Schrottpreis vor.
    Bei Autos gibts Eurotax (Autobewertung), bei alten, unbrauchbaren, schmalspurigen Dampfloks, die nur der Volksbelustigung und als Fotomotiv für verhaltensgestörte Ferros dienen, gibt's was? Genau, den Schrottpreis.

    25.000 Personen, welche sich das Vergnügen nehmen mit dem Schnauferl zu fahren! Und das Jahr für Jahr...
    Und? Grazer Schlossberg: 1,4 Millionen, Swarovski Kristallwelten 680.000, Zoo Salzburg 347.000, Krimmler Wasserfälle: 350.000 Besucher,... Du erkennst den Stellenwert "deiner" Steyrtalbahn im östereichischen Vergleich?

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • westbahn schrieb:

    Beim meinem nächsten Gebrauchtwagenkauf gehe ich mit westbahns Argumentation in die Verhandlungen und schlage den Schrottpreis vor.
    Bei Autos gibts Eurotax (Autobewertung), bei alten, unbrauchbaren, schmalspurigen Dampfloks, die nur der Volksbelustigung und als Fotomotiv für verhaltensgestörte Ferros dienen, gibt's was? Genau, den Schrottpreis.
    25.000 Personen, welche sich das Vergnügen nehmen mit dem Schnauferl zu fahren! Und das Jahr für Jahr...
    Und? Grazer Schlossberg: 1,4 Millionen, Swarovski Kristallwelten 680.000, Zoo Salzburg 347.000, Krimmler Wasserfälle: 350.000 Besucher,... Du erkennst den Stellenwert "deiner" Steyrtalbahn im östereichischen Vergleich?
    Eurotax ist nur eine Richtlinie...
    Und Schön wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, denn die Einrichtungen, welche du nennst sind ganzjährig erreichbar, und teilweise (Schlossberg, Krimmler Wasserfälle) kostenlos Besichtigbar. Während die STB gerade mal 22 Fahrtage hat. Entsprechend hochgerechnet kann sie also locker mithalten... So und damit du wieder über deine Argumentation fällst: Alle Ziele sind komischerweise mit der Bahn erreichbar! Für die Kristallwelten gibt's sogar ein Kombiangebot: Klick!
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • westbahn schrieb:

    Und? Grazer Schlossberg: 1,4 Millionen, Swarovski Kristallwelten 680.000, Zoo Salzburg 347.000, Krimmler Wasserfälle: 350.000 Besucher,... Du erkennst den Stellenwert "deiner" Steyrtalbahn im östereichischen Vergleich?
    Selten einen so hatscherten Vergleich gesehen, aber das hat oe.tom eh schon abgehandelt.
    Die Niagara-Fälle schauen sich Jahr für Jahr 18 Mio. Besucher an, 51-mal mehr als die Krimmler Wasserfälle-Besucher. Sind die Krimmler Fälle deshalb Pimperl-Wasserfälle? Für die Region sind sie eine Attraktion und für den Fremdenverkehr ein Segen. Das zählt und nicht das Herunterleiern absoluter Zahlen ohne jeden Bezug zueinander.
    Ein seriöser Vergleich stellt die Fahrgastzahlen vergleichbarer Nostalgiebahnen gegenüber, idealer Weise mit einigermaßen gleich langen Streckenlängen, einigermaßen vergleichbarem Rollmaterial, vergleichbare Entfernungen zu Ballungsräumen, aus denen sich das Gros der Fahrgäste rekrutiert und gleicher Spurweite.
    Da steigt die Steyrtalbahn nicht schlecht aus. Die Waldviertler Schmalspurbahn (beide Streckenäste) transportierten 2016 laut NÖVOG-HP rund 29.000 Fahrgäste und das, obwohl LR Wilfing vor nicht allzulanger Zeit vollmundig erklärt hatte, dass man über kurz oder lang an die 100.000 Fahrgäste pro Jahr haben werde und trotz laufender intensiver medialer Unterstützung durch die NÖN mit den von den Fotos grinsenden Herren Wilfing und Stindl. Der Ötscherland-Express grundelt überhaupt nur bei knapp über 7.000 Fahrgästen herum, wobei sie zu allem Überfluss auch noch die Talstrecke nach Göstling als Klotz am Bein haben. Siehe den Ötscherland-Bericht
    hier.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • dr. bahnsinn schrieb:

    Ybbstalbahn-"Club 598" muss Gelände beim Waidhofner Bahnhof räumen
    Der Gemeinderat der Stadt Waidhofen/Ybbs hat in seiner Sitzung am 23. Oktober in einem Dringlichkeitsantrag einstimmig beschlossen, dass Bürgermeister Krammer mit der NÖVOG Gespräche über die Rücknahme der Räumung aufnehmen solle.
    Quelle: Verein Kubus

    Ein Video von der Gemeinderatssitzung gibt es auch.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Erstellt am 27. Oktober 2017, 04:00 von Andreas Kössl
    Loks am Bahnhof müssen weg: Stadtchef sucht Gespräch

    Club 598 muss Loks vom Hauptbahnhof wegschaffen. Bürgermeister soll mit NÖVOG reden und Räumungsklage abwenden.

    Stadtrat Martin Dowalil forderte Stadtchef Werner Krammer via Dringlichkeitsantrag auf, das Gespräch mit der NÖVOG zu suchen. | Kössl

    Zwei Dampflokomotiven haben die Eisenbahnfreunde vom Club 598 in einem Schuppen am Areal der NÖVOG beim Waidhofner Hauptbahnhof untergebracht. Auf alten Gleisen stehen auch noch Waggons. Bis Ende November muss der Club 598 alle Gefährte von dort wegschaffen – das hat die NÖVOG nun mit einer Räumungsklage untermauert.
    FUFU-Stadtrat Martin Dowalil brachte deshalb einen von allen Oppositionsparteien unterfertigten Dringlichkeitsantrag ein, in welchem der Bürgermeister aufgefordert wurde, das Gespräch mit der NÖVOG aufzunehmen, um die Räumungsklage abzuwenden und eine Lösung im Sinne der Bahnfreunde zu suchen. Die WVP stimmte einer Aufnahme des Antrags auf die Tagesordnung und auch dem Antrag selbst zu.
    Bürgermeister Werner Krammer (WVP) kündigte die Kontaktaufnahme mit der NÖVOG bereits für nächsten Tag an. Der Stadtchef verwies aber auch auf rechtliche Schwierigkeiten, die der Realisierung einer Nostalgiebahn auf der Citybahnstrecke, wie sie von den Bahnfreunden gewünscht wird, zuletzt immer wieder im Weg gestanden seien. „Man muss hier schauen, was machbar ist, und dabei das Ybbstal als Gesamtheit betrachten“, sagte Krammer „Es geht darum, die bestmögliche Lösung für die Region zu finden.“

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Hollenstein erhält Ybbstalbahn-Museum

    In Ybbsitz hatte man schon eines und musste es notgedrungen nach Rumänien exportieren. Jetzt plant man in Hollenstein ein neues Ybbstalmuseum in einem ehemaligen Waggon der Ybbstalbahn:

    Erstellt am 02. November 2017, 04:00 von Markus Huebmer
    Hollenstein: Besonderes Museum erzählt Ybbstalbahn-Geschichte
    Auf einem Schmalspurgleis am Ybbstalradweg soll in Hollenstein die Geschichte der Ybbstalbahn wiederbelebt werden.


    Für das Bahn-Museum im Eisenbahnwaggon wurde bereits ein altes Gleis neu verlegt. | HuebmerDie Gemeinde Hollenstein nimmt sich der Geschichte der Ybbstalbahn an. In einem alten Eisenbahnwaggon soll die Vergangenheit des Eisenbahnwesens im Tal erfahrbar gemacht werden. Die über 100-jährige Geschichte der Ybbstalbahn soll anhand verschiedenster Exponate, etwa durch alte Fotos, bewahrt werden.
    „Wir möchten der Bahnstrecke ein bleibendes Andenken setzen, denn die Geschichte der Bahn soll nicht in Vergessenheit geraten“, sagt Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. Das kleine Museum im Eisenbahnwaggon, welcher der Gemiende vom Club 598 als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wird, befindet sich derzeit in Konzeption. Kürzlich lud die Gemeinde zu einer ersten Infoveranstaltung. Dabei wurden Arbeitsgruppen gebildet.
    Von der Errichtung bis zum Abriss
    Die Geschichte der Ybbstalbahn soll in dem neuen Museum vom Baubeginn der Bahn im 19. Jahrhundert bis zu den ersten Radfahrern am Ybbstalradweg gezeigt werden.
    Da auch der Abriss der Bahn zu ihrer Historie gehört, meint die Ortschefin: „Auch dieser letzte Teil in der Geschichte der Ybbstalbahn soll im Museum präsentiert werden.“ Die Eröffnung ist für Frühsommer 2018 geplant.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Erstellt am 22. November 2017, 03:48 von Andreas Kössl

    Nostalgiebahn:Bahnmuseum ohne Zugfahrten
    Nostalgiebahnbetrieb zwischen Göstling und Lunz/See oder Museum in Waidhofen ohne Bahnbetrieb als Optionen. NÖVOG hält an Räumungsklage gegen Club 598 fest.

    Die 120 Jahre alte Dampflok Y.v.2. des Clubs 598 befindet sich derzeit noch in einem Lokschuppen am Waidhofner Hauptbahnhof. Dort muss sie aber nun weg. Die NÖVOG als Besitzer der Liegenschaft hat dies bei den Bahnfreunden mit einer Räumungsklage untermauert. Am 30. November trifft man sich nun vor Gericht. | Piaty

    Zwei historische Dampflokomotiven haben die Eisenbahnfreunde vom Club 598 seit Ende 2013 in einem selbst errichteten Lokschuppen am Waidhofner Hauptbahnhof untergebracht. Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges. m.b.H. (NÖVOG) erlaubte den Bahnfreunden damals, ihre Gerätschaften zwei Jahre lang auf ihrem Areal unterzubringen. 2015 konnte dieser Pachtvertrag noch um weitere zwei Jahre verlängert werden. In dieser Zeit wollte man die Möglichkeit einer Tourismusbahn auf den Schmalspurgleisen zwischen Waidhofen und Ybbsitz, wie sie den Bahnfreunden vorschwebte, prüfen.
    Nachdem die Gleise zwischen Ybbsitz und Gstadt im heurigen Sommer jedoch vollständig entfernt worden waren und Citybahn-Betreiber NÖVOG einer Tourismusbahn auf der restlichen Strecke eine klare Absage erteilt hatte, löste sich auch der Traum der Bahnfreunde von einer Tourismusbahn in Luft auf.
    Der Pachtvertrag mit der NÖVOG für den Schuppen am Hauptbahnhof ist mittlerweile ausgelaufen. Die Bahnfreunde sind der Räumung des Areals bis dato jedoch nicht nachgekommen. Die Lokomotiven befinden sich nach wie vor dort. Eine Räumungsklage der NÖVOG gegen den Club 598 war die Folge.
    Wie die NÖN berichtete, einigten sich in der letzten Sitzung des Waidhofner Gemeinderates alle Fraktionen darauf, dass Bürgermeister Werner Krammer nochmals das Gespräch mit der NÖVOG suchen solle, um die Räumungsklage abzuwenden und eine Lösung im Sinne der Bahnfreunde zu erwirken. Vergangenen Donnerstag war es so weit: Stadtchef Krammer, der Club 598 und NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl trafen sich zum Gespräch. Zu keiner Einigung kam es dabei bezüglich der Räumungsklage. Am 30. November wird es einen ersten Gerichtstermin am Bezirksgericht Waidhofen in der Sache geben.
    NÖVOG: Kein Betrieb auf Citybahnstrecke
    Angenähert hat man sich dagegen bei der Frage nach dem Erhalt des Eisenbahn-Kulturerbes. Als erste Variante werde man bei einem Lokalaugenschein prüfen, ob auf der bestehenden Bahnstrecke zwischen Lunz/See und Göstling ein Dampflokbetrieb möglich sei, gibt Bürgermeister Krammer an.
    Als zweite Variante werde man sich ansehen, wo es in Waidhofen Möglichkeiten für ein etwaiges Eisenbahnmuseum, welches die beiden Dampfloks beinhalten würde, gebe. Der Stadtchef stellt aber klar: „Diese Variante könnte bedeuten, dass man mit den Lokomotiven nicht mehr fahren kann. Zum einen, weil NÖVOG-Geschäftsführer Stindl erneut dargelegt hat, warum es rechtlich nicht möglich ist, einen Verein auf den Citybahn-Gleisen fahren zu lassen, und die NÖVOG selbst keinen Tourismusbetrieb durchführen wird. Zum anderen, weil man nicht weiß, wie es mit der Citybahn im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung überhaupt weitergeht.“
    Der ersten Tagsatzung am Gericht sieht Club-598-Obmann Siegfried Nykodem gelassen entgegen. Dem Verein sei es nicht möglich, die schweren Gerätschaften so einfach vom Hauptbahnhof wegzuschaffen. Das restliche Gespräch sei positiv zu bewerten. Der Club-598-Obmann plädiert jedoch klar für ein Museum in Waidhofen entlang der Bahnstrecke: „Waidhofen war immer der Ausgangspunkt der Ybbstalbahn.
    Im Sinne des Waidhofner Kulturerbes wollen wir ein Eisenbahnmuseum in Waidhofen und wir wollen fahren.“ Dass dies aus rechtlichen Gründen auf der Citybahn-Strecke nicht möglich sei, will Nykodem nicht gelten lassen. Er sieht die Politik gefordert, sich dafür einzusetzen. Seitens der NÖVOG heißt es in einer Stellungnahme, dass man Club-598-Obmann Nykodem eine sehr attraktive Lösung vorgeschlagen habe, nämlich die Nutzung der Bergstrecke in Göstling*), die auch der NÖVOG gehöre und die bereits mit Nostalgiefahrten ein Fixpunkt im Tourismus der Region geworden sei.

    NÖN

    *) Bergstrecke in Göstling. Soso!
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Die "Pacht" einer Eisenbahnstrecke ist rechtlich eine Grauzone. Bei einer Pacht muss auch das beigestellt werden, was wesentlich zum Betrieb des Unternehmens und dessen wirtschaftlichem Fortbestand gehört. Dazu zählen insbesondere die Betriebsmittel wie Geschäftseinrichtung und Warenlager, der Kundenstock, die Vereinbarung einer Betriebspflicht, die Übernahme von Personal und die Festlegung eines umsatzorientierten Bestandzinses. Das passt (sinngemäß) alles nicht auf einen Pachtvertrag für eine Eisenbahnstrecke. Es wird daher eher ein "Nutzungsvertrag" sein, so wie beim Museum, das jetzt liquidiert wird. Die NÖVOG kann sicher Druck machen und wenn nicht das geschieht, was die NÖVOG will, dann läuft eben der "Nutzungsvertrag" für die gesamte Strecke aus und/oder wird nicht verlängert oder der "Verpächter" kann auch vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen. Im Übrigen sieht das ABGB eine umfassende Erhaltungs-, Instandhaltungs- und Wartungspflicht des Verpächters vor (§1096 ABGB), also einfach zu sagen: "Lieber Verein, ihr müsst für alles aufkommen" geht nicht. Daher wird es eher keine Pacht sein. Und in einen "Nutzungsvertrag" kann ich hineinschreiben, was ich will, wenn der "Nutzer" darauf eingeht....


    Zum anderen, weil man nicht weiß, wie es mit der Citybahn im Zusammenhang mit der Stadtentwicklung überhaupt weitergeht.“
    Das Ende naht..


    Als erste Variante werde man bei einem Lokalaugenschein prüfen, ob auf der bestehenden Bahnstrecke zwischen Lunz/See und Göstling ein Dampflokbetrieb möglich sei, gibt Bürgermeister Krammer an.
    Nein ist es nicht, in Göstling fehlt jede Infrastruktur.


    Dass dies aus rechtlichen Gründen auf der Citybahn-Strecke nicht möglich sei, will Nykodem nicht gelten lassen.
    Ja, nur das interessiert halt keinen, was der Alte nicht gelten lassen will. Die Strecke ist keine vernetzte (Neben)bahn, demnach muss der Betreiber keine "fremden" Fahrzeuge auf seiner Infrastruktur fahren lassen - wenn er nicht will.

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

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