Eisenbahnmuseum Ybbsitz und Club 598

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  • westbahn schrieb:

    Ah, das ist schon gut so und ich wüsste noch so einiges, was man ebenfalls dorthin ortsverändern könnte.
    Würde sagen, dass du da einen „westbahn“ meinst, ansonsten fallen mir nurein paar Herrschaften aus der Politik ein... :whistling:
    Erst wenn das letzte Alteisen verschrottet, die letzte Nebenbahn abgerissen ist, werdet ihr sehen, dass nicht alles Gold ist, was neu ist...
  • Erstellt am 28. April 2018, 05:21 von NÖN Redaktion
    Hollenstein: Ybbstalbahn bekommt Museum

    In Hollenstein wurden neben dem Radweg wieder Gleise verlegt – wenn auch nur für einige Meter. Dort steht ein Waggon, der ab Sommer zum Museum gemacht werden soll.

    Herbert Zebenholzer sen., die geschäftsführende Gemeinderätin Petra Mandl, Christine Baron, Alfred Muthsam, Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer, Adolf Sandhofer und der geschäftsführende Gemeinderat Herbert Jagersberger (v.l.) planten gemeinsam die nächsten Schritte zur Realisierung des Zeitreisewaggons in Hollenstein. | NÖ.Regional.GmbH

    Mit einem alten Waggon will man in der Gemeinde Hollenstein Nostalgie wecken und der Ybbstalbahn in Form eines kleinen Museums ein Denkmal setzen.
    Dafür wurden bereits im Vorjahr einige Meter Schienen als „Ybbstalbahn-Zeitzeugen“ bei einem Begegnungsplatz neben dem Radweg in Hollenstein verlegt. Der Club 598 stellte der Gemeinde einen alten Waggon des „Schafkäs-Express“, also des Zuges, der lange Jahre auf der Strecke des heutigen Radwegs durch das Ybbstal verkehrte, zur Verfügung und eine eigene Arbeitsgruppe „Zeitreisewaggon“ wurde gegründet.
    Diese Projektgruppe traf am 12. April erneut zusammen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer wurden der Innenbereich des Waggons besichtigt und erste Schritte für die Sanierung des historischen Gefährts festgelegt. So sollen demnächst neue Fenster angebracht und der Innen- und Außenbereich gereinigt werden. „Der Waggon bietet eine ideale Fläche für ein Minimuseum“, sagt Bürgermeisterin Manuela Zebenholzer. „Deshalb wollen wir eine Infothek über die Ybbstalbahn sowohl im Innen- als auch im Außenbereich schaffen.“
    Im Sommer sollen die ersten Infotafeln beim „Zeitreisewaggon“ aufgestellt werden, bevor Schritt für Schritt dann weitere Ideen zur Aufarbeitung der Geschichte der Bahn realisiert werden. Dafür ist die Arbeitsgruppe, die sich für dieses Projekt mit den ehemaligen Ybbstalbahn-Mitarbeitern Adolf Sandhofer, Herbert Zebenholzer sen. und Alfred Muthsam zusammengetan hat, nun auf der Suche nach Fotos, Zeitungsausschnitten und Gegenständen sowie Zeitzeugenberichten rund um die ehemalige Regionalbahn. „Früher hat es ein Feldtelefon gegeben. Vielleicht hat jemand noch so ein Unikat zu Hause. Das würde uns sehr freuen“, meint Herbert Zebenholzer sen. Die historischen Gegenstände können am Gemeindeamt Hollenstein abgegeben werden.

    NÖN
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Na, das ist doch echt super oder? Da soll man nicht sagen, dass die Inwohner dort kein Herz für ihre ferrophile Vergangenheit haben! :P Und sogar eine ARGE für das Zusammensuchen von Gerümpel hat man gegründet! Vielleicht schickt ihnen der Hocevar ein paar Teile aus dem Ostblock zurück!?

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  • Warst du schon einmal in Rumänien? Und zwar abseits der "Hauptverkehrsrouten", Einkaufszentren (ausschließlich für Reiche) und größeren Städten? Das ist Ostlock-pur! Eselskarren, schwer marode Häuser, unbefestigte Straßen, Taxis ohne funktionierende Taxameter, Taxler die nur wissen, wo das nächste Puff ist, Lautsprecher an den Lampenmasten so es diese überhaupt gibt... Raubprivatisierungen, Freunderlwirtschaft und Klientelsystem. Auch die Verstrickung mit Medienimperien gehört zum postkommunistischen Machterhaltungsprogramm dieser Länder auch heute noch! ...selbst in Ungarn sind diese Umstände noch weit verbreitet!
  • westbahn schrieb:

    Vielleicht schickt ihnen der Hocevar ein paar Teile aus dem Ostblock zurück!?
    Das wird er höchstwahrscheinlich nicht tun, denn obwohl in weiten Teilen Rumäniens noch Armut herrscht, die Politik korrumpiert und die Staatsbahn ziemlich desolat ist, weiß man dort, dass man im Heute das (Bahn-)Erbe aus dem Gestern nicht geringschätzen, sondern bewahren soll.
    Schön, dass man sich wenigstens jetzt, wo es schon fast zu spät und das meiste Anschauungsmaterial außer Landes ist, doch noch dazu aufrafft, in Hollenstein der Ybbstalbahn ein Miniaturmuseum zu widmen.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • weiß man dort, dass man im Heute das (Bahn-)Erbe aus dem Gestern nicht geringschätzen, sondern bewahren soll.
    "Dort" ist schon schwer übertrieben. Das läuft nur, weil eben der Hocevar damit Geld verdienen will. Würde er die Menschen in seinen "Werkstätten" nicht ausbeuten, würden nicht einmal Spurenelemente eines "Bahnerbens" existieren. Hocevar richtet Dampf- und Dieselloks mit rumänischen Personalpreisen (= Mindestbruttolohn seit 01.01.2018 = 1.900RON = ca. 430€) her und verkauft sie dann zu mitteleuropäischen Preisen - und wird dabei reich, aber nur er! So läufts dort, die Rumänen selbst haben da ganz andere Probleme, siehe oben.

    BTW: Was ist denn aus den "aufgearbeiteten" 1099er geworden - außer jener, die er zu einem Fahrrad-Gepäckwagen umgebaut hat? Maroder, morbider Ostblock halt:

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • Wo siehst du da ein Ausbeuten? Ich hoffe du kannst ohne schlechtes gewissen Einkaufen gehen, denn die Regalbetreuerinnen verdienen im Vergleich zum Durchschnitt in Österreich vermutlich auch nicht mehr.
    Und wenn es so gewinnbringend ist, warum bis du noch nicht in das Geschäft eingestiegen?

    Zurück zum Thema: Der Wagen ist schon seit einiger Zeit in Planung (ist auch von der Gemeinde Hollenstein und nicht vom Radwegverband), schon vor dem Abtransport aus Ybbsitz. Es gibt keine Ausstellungsstücke aus Ybbsitz, da dem dortigen ehemaligen Betreiber egal ist, dass sich Hollenstein für die Ybbstalbahn eingesetzt hat Er ist auf alle Anrainergemeinden angefressen.
  • Ich hoffe du kannst ohne schlechtes gewissen Einkaufen gehen,
    Ne, bei mir liefert Billa, Merkur und Co. :D


    Und wenn es so gewinnbringend ist, warum bis du noch nicht in das Geschäft eingestiegen?
    Weil ich nicht deppat bin! :P Ich habe vor einiger Zeit etwa 32.000€ in vier "Bitcoin-Miner" investiert, die seither - trotz monatlich etwa 200€ an Stromkosten (Betrieb und Kühlung) - um die 4.500€ pro Monat bringen. Steuerfrei. Das Problem ist lediglich die "offizielle" Konvertierung und Einzahlung auf Bank-Konten - wegen der Geldwäscheklausel der Banken - aber mit meinem ausgeklügelten System geht das schon. Bedeutet: Das Geld produzieren die Miner, ich brauch' "nur zusehen"!. ;)
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