[NÖN] Schweinbarther Kreuz: Zug auf dem Abstellgleis

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  • müssten österreichweit wohl mehr Bahnen eingestellt werden.
    Wer sagt, dass das nicht in Zukunft auch passieren wird, siehe meinen Signaturtext! Egal ob die Zählungen stimmen, das Land will schlichtweg nicht zahlen, der Bund ist zuständig und die Bahn ist Geschichte, da kann der Mayer Purzelbäume schlagen und im Sechseck springen, wie er will!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.
  • Ich weiß nicht, ob die E-Bus-Fangruppe beim Land NÖ., die die Anwohner des Schweinbarther Kreuzes in Zukunft mit E-Bussen beglücken will, das schon gelesen hat:

    „Elektrobusse für Regionalverkehr untauglich“

    Der Salzburger Verkehrsverbund hat einen modernen Elektrobus getestet. Dabei zeigte sich, dass die Leistungen von Batterien weiterhin nur für Kurzstrecken reichen. Und die Anschaffung sei viel zu teuer. Laut Fachleuten gibt es – besonders auf dem Land – keine brauchbaren Alternativen zu Dieselfahrzeugen.

    Online seit heute, 8.30 Uhr Auf der Linie 165 zwischen der Fachhochschule in Puch (Tennengau) und dem Uni-Zentrum im Salzburger Stadtteil Nonntal war nun ein moderner Elektro-Bus im Test-Einsatz. Es gebe zumindest keine negativen Rückmeldungen von Fahrern und Fahrgästen, sagt Allegra Frommer, Geschäftsführerin beim Verkehrsverbund.
    „Im klassischen Regionalverkehr nicht einsetzbar“
    Doch die geringe Reichweite schränke den Aktionsradius deutlich ein, betont die Managerin: „Er schafft hundert bis 200 Kilometer. Das gilt aber nicht bei großer Hitze und großer Kälte. Da ist es deutlich weniger. Auch dieses Thema wollen wir uns ansehen. Wir möchten, dass unsere Fahrgäste den gleichen Komfort haben, wie sie ihn bisher gewohnt sind. Das Fahrzeug wäre für den klassischen Regionalverkehr – zum Beispiel von Salzburg nach Bad Ischl – gar nicht einsetzbar. Es ginge wohl nur für kleine und kurze Ortsverkehre.“
    Doppelter Preis im Vergleich mit Diesel
    Billig sei ein Elektrobus auch nicht gerade, sagt Frommer: „Generell kostet ein solches Fahrzeug zwischen 500.000 und 600.000 Euro. Ein klassischer Dieselbus kostet etwa 250.000 Euro. Elektrobusse hätten natürlich massive Auswirkungen – auch finanziell.“
    In ein bis zwei Jahren könne der Verkehrsverbund eventuell einen Elektrobus kaufen, um ihn noch ausgiebiger zu testen, so die Sprecherin.

    ORF Salzburg


    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Es war immer schon so und es wird so bleiben: Wer sich ein Auto leisten kann, wird es benutzen, wer sich kein Auto leisten kann oder will, ist ein Sozialschmarotzer, der für seine Mobilität schwer subventionierte Verkehrsmittel in Anspruch nimmt! Der muss eben nehmen, was er bekommt! Mir hat weder die Gemeinde, noch das Land oder der Staat etwas zum Auto dazu bezahlt und der Treibstoff ist auch nicht staatlich subventioniert, ganz im Gegenteil: Ich muss mit der Mineralölsteuer (derzeit 55%) die Sozialschmarotzer finanzieren., damit die in der Gegend herumfahren können!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.
  • westbahn schrieb:

    ........wer sich kein Auto leisten kann oder will, ist ein Sozialschmarotzer, der für seine Mobilität schwer subventionierte Verkehrsmittel in Anspruch nimmt!
    Du tust so, als ob dein Pkw nicht auch vom Staat ordentlich subventioniert werden würde. Für den Bau neuer und den Erhalt bestehender Straßen reichen Mineralölsteuer und Mauteinnahmen bei weitem nicht. Von den Unfallfolge- und Umweltkosten durch den Straßenverkehr ganz zu schweigen. Also tu nicht so, als ob du dem Staat nicht im Geldsack hängen würdest.
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Ja, das sind dann die zu Tode wiedergekäuten, altbekannten Kronenzeitung-Volksverblödungs-Statements, weit weg jeder Realität! Genau solche Lügen wie die, dass "der Mensch" am Klimawandel Schuld trägt! Da sind mir ja die Zeugen Jehovas und Scientology noch lieber!
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von westbahn ()

  • ..., du weißt ja ohnehin, wie deine Beiträge hier ankommen
    Natürlich Deutscher! Und wenn es nur dich alleine zu irgend einer blöden Antwort tiefenstimuliert, hat mein Posting Sinn gehabt! :P Ich frage mich immer wieder, warum du nicht dort geblieben bist, wo du herkommst!?
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.
  • J-C schrieb:

    60 km/h? Also wenn ich im Wienerwald im Bus unterwegs bin, hab ich den Tacho schon auf 90 gesehen.
    Es soll auch einen Busfahrplan geben (oder gegeben haben?), der unter Einhaltung der StVO unrealistisch war.
    Im Ybbstal ist das Problem, dass der Busfahrplan an den schlechtesten Bedingungen orientiert ist und das ist im Ybbstal starker Nebel oder Neuschnee. Deswegen dauert die Fahrt von Hollenstein/Ybbs nach Waidhofen/Ybbs Bahnhof mit dem Bus auch 45 Minuten (mit dem PKW ca. 25 Minuten, über die Bus-Route vielleicht 30) und somit länger als die ach so langsame Ybbstalbahn (ca. 40 Min).
  • GKB als Retter des Schweinbarther Kreuz?

    Schweinbarther Kreuz: Rettungsplan durch Privatbahnbetreiber
    Eine Bürgerinitiative stellt einen Plan für die Erhaltung der Linie vor. Kritik gibt es von der Politik für ÖBB-Chef Matthä.
    von Kevin Kada
    „Uns liegen jene Menschen besonders am Herzen, die als Pendler, Schüler oder Studenten regelmäßig unser Streckennetz in Anspruch nehmen“, erklärt Franz Weintögl, Generaldirektor der Graz-Köflacher Bahn (GKB).
    Das Unternehmen möchte die Regionalbahn Schweinbarther Kreuz im Weinviertel erhalten, die mit 15. Dezember von den ÖBB eingestellt werden soll. Dafür wartet aber noch einiges an Arbeit, wie Gerhard Mayer von der Bürgerinitiative „Regionalbahn statt Bus“ erklärt: „Wir müssen eine Gesinnungsgemeinschaft auf die Beine stellen. Dafür müssen alle betroffenen Gemeinden zusammenarbeiten.“

    Am 15. November soll es dafür einen Termin bei Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko geben. Ziel ist es, gemeinsam mit der GKB ein umfassendes Regionalkonzept zu erarbeiten, um das Schweinbarther Kreuz weiterzubetreiben.
    Kritik an ÖBB-Chef Matthä
    "Das Hin und Her der ÖBB ist respektlos gegenüber der Region. Wir verlangen Planungssicherheit für das Öffentliche Verkehrsangebot", sagt VP-Landtagsabgeordneter und Gänserndorfer Bürgermeister Rene Lobner. Seine Kritik bezieht sich auf die Aussage von ÖBB-Chef Andreas Matthä im Zuge der Fahrplanpräsentation am Mittwoch zur Einstellung des Schweinbarther Kreuzes im Bezirk Gänserndorf.
    "Launige Kommentare im Wiener ÖBB-Hauptquartier bringen die Pendler der Region keinen Meter weiter. Was es braucht, sind konkrete Zusicherungen der ÖBB, in die Strecke zu investieren und für die Zukunft fit zu machen", sagt Lobner.
    Matthä meinte dort auf Nachfrage des KURIER, dass die Linie nicht neu bestellt wurde und darum ab Jahresende nicht mehr von der ÖBB fortgeführt wird. "Aber ich sehe darin Potenzial für die Zukunft", erklärte der ÖBB-Chef. Das erweckt für Lobner und das Land Niederösterreich nun den Anschein, als ob die Bundesbahnen der Landesregierung den Schwarzen Peter zuschieben will. "Fakt ist, dass die ÖBB am Weiterbetrieb der Strecke nicht interessiert waren. Land und Region sind mit einem Alternativkonzept eingesprungen", erklärt Lobner.
    Das Alternativkonzept sind nun Diesel-Busse, die bei den Pendlern nicht nur aus klimatechnischen Gründen für Kopfschütteln sorgen. "Die fahren auch nicht die Bahnhöfe an, sondern bleiben irgendwo im Ort stehen", erzählt eine Pendlerin auf der Linie. Für andere gehen sich durch die neuen Verbindungen die Anschlusszüge in Wolkersdorf oder Gänserndorf nicht aus.
    Gemeinsame Untersuchungen
    Die Österreichischen Bundesbahnen kontern die Kritik, wie eine Sprecherin mitteilt: "Die seitens des Bundeministerium für Verkehr, dem Land Niederösterreich, der Verkehrsverbund Ostregion und der ÖBB Infrastruktu durchgeführten gemeinsamen Untersuchungen haben ergeben, dass für den Weiterbetrieb der Infrastruktur des Schweinbarther Kreuzes innerhalb der nächsten zehn Jahre Kosten in einer Größenordnung von rund € 115 Millionen Euro zu erwarten wären."
    Diese Kosten stünden in keiner Relation zu den Fahrgastzahlen, erklären die ÖBB. Aktuell nutzen 700 Fahrgäste täglich die Linie. "Beim Schweinbarther Kreuz haben die Untersuchungen ergeben, dass trotz umfangreicher untersuchter Maßnahmen, das Fahrgastpotential nicht wesentlich gesteigert werden könnte. Die Eisenbahn kann im Personenverkehr nur dort ihre Systemvorteile ausspielen, wo große Mengen an Fahrgästen transportiert werden müssen und wo der Straßenverkehr an seine Grenzen stößt. Am Schweinbarther Kreuz ist das nicht der Fall", so die ÖBB.
    Lobner: "Umfassendes ÖV-Angebot"
    Für den Gänserndorfer VP-Politiker steht fest, dass das Angebot im öffentlichen Verkehr dennoch umfassend sein wird: "Das Land NÖ und die Region stehen für ein attraktives Angebot ein und werden die Lücke, die die ÖBB hinterlassen hat, mehr als ausfüllen."
    Die Bürgerinitiative "Regionalbahn statt Bus" hatte bereits angekündigt, dass es im November Neuigkeiten zum Schweinbarther Kreuz geben könnte. "Wir haben zwei potenzielle Betreiber gefunden, die diese Verbindung weiterführen wollen", erzählt Initiativensprecher Gerhard Mayer.

    © Bild: Grafik

    ( kurier.at, kk ) | Stand: 24.10.2019, 15:14
    dr. bahnsinn - der Forendoktor
  • Hmmm, was genau hat der Schleritzko vom Land mit dem Eigentümer der Strecke, ÖBB-Infra (=Bund) zu tun? Wenn die auf Matthä losgehen, werden sie wohl keine positive Entscheidung erwarten dürfen! 115 Mio Euro: Eine Summe, die wahrlich nicht hoch ist, wenn man sich andere Projekte als Vergleich ansieht. Das sind 11,5 Mio im Jahr. Klingt erstmal viel, ist es aber nicht! In Kärnten verpulvert man ja auch gerade über 70 Millionen für eine Maßnahme, die wenig erkennbaren Sinn und Nutzen hat.
    Matthä (ÖBB-Chef): In der Fläche ist aber ein Bus oder ein Auto notwendig.